2009

HOCHZEIT

Sonntag, 20. Dezember 2009: HOCHZEIT

Unser langjähriges Ehrenmitglied Jobst von Trappenstein, der nach dem Krieg vertriebene Reichsgraf von Orlau in Ostpreußen, ehelichte Annemarie Schilcher. Bei einem rauschenden Fest waren nahezu alle Vereinsmitglieder und noch viele andere vertreten. Daß danach mehrere Schnapsleichen zu entsorgen waren, ist ein bösartiges Gerücht, das in keiner Weise der Wahrheit entspricht.

 

Die stolze Braut

 

WEIHNACHTEN

Donnerstag, 24. Dezember 2009: WEIHNACHTEN

An dieser Stelle hier wünschen wir allen unseren Mitgliedern, Funktionären, Anhängern und Freunden ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, in die neue Saison 2010!

 

BERGLAUF Kolsassberg

Sonntag, 13. Dezember 2009: BERGLAUF Kolsassberg

Der traditionelle Berglauf auf derselben Streckie wie das Bergrennen am 4. Oktober fand wieder mit reger internationaler Beteiligung statt, das Besondere daran war, daß es eine Kombination mit dem Bergrennen gibt, der Sieger darf sich den stolzen Titel „Kolsassberg-Champion“ geben.

Unser neues Mitglied Andrea Knapp war am Start, nachdem sie beim Bergrennen mit dem 5. Rang ihr Talent unter Beweis gestellt hatte. Diesmal ging es darum, möglicherweise den Sprung aufs Stockerl zu schaffen. Rikki Obendorfer war dabei aber leider außer Reichweite, zu groß war ihr Vorsprung aus dem Radrennen bereits. Beim Berglauf waren die Siegerin, die Italienerin Renate Rungger (27:15) und die Österreichische Meisterin, Andrea Mayr (27:33) sozusagen außer Konkurrenz, auf dem dritten Rang landete mit Valentina Belotti (28:18) eine weitere Italienerin. Andrea belegte in 37:37 den 10. Rang, konnte dabei aber Susanne Ebner, ihre Klubkollegin beim BLT Raiffeisen Volders, klar distanzieren (13. Rang in 41:05), sie in der Gesamtwertung noch abfangen und dort den ausgezeichneten 2. Rang belegen.

Eine tolle Leistung, Andrea, Gratulation!

Gesamtwertung Kombination (Bergrennen + Berglauf): 1. Rikki Obendorfer (RC ARBÖ Bike-Point Innsbruck) 1:03:25, – 2. Andrea Knapp (BLT Raiffeisen Volders) 1:11:16, – 3. Susanne Ebner (BLT Raiffeisen Volders) 1:13:51

Hier ein paar Impressionen von diesem Berglauf bei Minustemperaturen:

Siegerehrung und Abschlußveranstaltung im TT-Cup in Innsbruck

29. November 2009: Siegerehrung und Abschlußveranstaltung im TT-Cup in Innsbruck

 

LRV-Tirol-Präsident Harald Baumann hatte ins noble Innsbrucker Congress-Hotel am Rennweg geladen, wo in leider kleinem und elitärem Rahmen die Siegerehrung der Gesamtwertung des TT-Cups durchgeführt wurde. Kleiner Rahmen deshalb, weil viele Preisträger und Begleiter an der Schweinegrippe erkrankt, zu Hause bleiben mußten. Von der UGB-Renngemeinschaft war die 15jährige Niederösterreicherin Stephanie Strobl eingeladen gewesen, doch auch sie mußte leider krankheitsbedingt auf diese Ehrung verzichten. Statt dessen waren zwei Vereinsvertreter anwesend.

Seit einigen Jahrzehnten schon unterstützt die „Tiroler Tageszeitung“ als Hauptsponsor diese Jahreswertung für Nachwuchsfahrer in Tirol, gewertet werden dabei alle ÖRV-Rennen in Tirol. Heuer wurde dieser Generalsponsor noch zusätzlich von der „Tiroler Wasserkraft-AG“ unterstützt.

Endstand im TT-Cup 2009, Kategorie Mädchen: 1. Lisa Gürtler (ÖAMTC RC Tirol) 106 Punkte, – 2. Susanne Ebner (RC UNION Raiffeisen Radteam Tirol) 102, – 3. Julia Ebner (ÖAMTC RC Tirol) 84, – 4. Theresa Gürtler (ÖAMTC RC Tirol) 76, – 5. Doris Ebner (ÖAMTC RC Tirol) 47, – 6. Stephanie Strobl (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 0 Punkte

 

Der Tiroler LRV-Präsident Harald Baumann hatte zu dieser Feier geladen.

 

Mit anwesend waren auch Armin Purner (links), Etappensieger ´91 und Träger des Gelben Trikots bei der Österreich-Rundfahrt, sowie Fred Steinacher als Vertreter des Hauptsponsors „Tiroler Tageszeitung“.

Die ersten Meisterschaftstermine für 2010

14. November 2009: Die ersten Meisterschaftstermine für 2010

Der österreichische Terminkalender ist ja eine Welt für sich und wird von Faulheit, Inkompetenz und Nachlässigkeit geprägt. Während international bereits jetzt die Meisterschaftstermine und -orte für 2010 feststehen, ticken die Uhren in Österreich anders. Leider völlig anders. Die Termine, so weit heute bekannt:

16.5. Österreichische Straßenmeisterschaft in Amstetten, Großer Mostland-Straßenpreis (NÖ), 66,5 km bzw. 53 km, Master

13.6. Österreichische Kriteriums-Meisterschaft in Stattersdorf (NÖ), Master

19.6. Österreichische Zeitfahrmeisterschaft im Raum Oberwart/Stegersbach (Bgld), Master, Mädchen

20.6. Österreichische Paarzeitfahrmeisterschaft im Raum Oberwart/Stegersbach (Bgld), Master, Mädchen

27.6. Österreichische Straßenmeisterschaft in Großraming (OÖ), Frauen

27.6. Österreichische Straßenmeisterschaft in Knittelfeld (Stmk), 38,2 km, Mädchen

4.7. Österreichische Bergmeisterschaft Frauental – Freiland (Stmk), 12 km, Master

 

Und bei der Gelegenheit gibt es auch gleich die ersten Renntermine in Österreich für 2010:

4.4. Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen in Neumarkt/Wallersee (Master I-III 51 km, Frauen 51 km)

5.4. Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen in Neumarkt am Wallersee (Frauen 78,3 km)

11.4. Tiroler Eröffnungsrennen, Rundstreckenrennen in Langkampfen/Niederbreitenbach (Mädchen 30,4 km)

18.4.  Kirschblütenrennen in Wels (Master 70,4 km, Frauen 70,4 km, Mädchen 35,2 km)

24.4. Einzelzeitfahren Festina-Preis, Bergrennen Altmünster – Gmundnerberg (Master I-VI 4,5 km)

24.4. Einzelzeitfahren in Ybbs, (Master I-VI, Frauen, Mädchen, 12,5 km)

25.4.  Bergrennen Innsbruck – Hungerburg (Master 1-6 3,5 km, Frauen/Mädchen 3,5 km)

 

Saisonabschluß im italienischen Pramaggiore

7. November 2009: Saisonabschluß im italienischen Pramaggiore

Der Grazer Robert Bartonek feierte im Abschlußrennen der Straßensaison 2009, beim Großen Preis im italienischen Pramaggiore im Veneto, einen tollen Sieg im 72-km-Straßenrennen. Vor allem die Art und Weise, wie sich Bartonek im Finale gegen die stärksten Sprinter dieser Altersklasse durchsetzte, Alfio Maracani und Riccardo Tarlaio, beeindruckte. Als klar schwächster Sprinter dieses Trios gewann Bartonek das bereits dritte Rennen in Serie,konnte im Oktober darüber hinaus noch einen zweiten Rang beim Traditionsklassiker in Caorle sowie einen dritten Rang beim Bergklassiker in Montecchio Maggiore verbuchen. In dieser Saison hat der Grazer damit insgesamt 10 Siege in seiner Erfolgsbilanz verbucht.

Jetzt geht es erst einmal in die wohlverdiente Winterpause, einzig unser langzeitverletzter Johann Schweighofer wird im Dezember im sonnigen Kalifornien weilen und dort nach einer einjährigen Pause, bedingt durch seine schwere Verletzung, die Rückkehr zum Rennsport wagen. Im Finale dieser langen und schweren Straßensaison teilt sich damit diue UGB-Renngemeinschaft im Ausland auf: Rothauer bei den World Master Games in Sydney in Australien, Bartonek in Italien, Schweighofer in den USA, und Rothauer zum Abschluß noch in Mexiko. Bartonek überlegt auch, sollte er seine tolle Form noch ein paar Wochen halten können, einen Start bei der Ägypten- und Sinai-Rundfahrt im Dezember.

 

ABMELDUNG!

28. Oktober 2009: ABMELDUNG!

Heute erreichte uns eine betrübliche Mitteilung: die 15jährige Niederösterreicherin Stephanie Strobl, Österreichische Bahnmeisterin im Zeitfahren und Vizemeisterin im Scratch, hat sich von der UGB-Renngemeinschaft abgemeldet und möchte den Verein wechseln. Wir bedauern diese Entwicklung, wünschen ihr aber alles Gute für ihre weitere sportliche Karriere! Wie man hört, will sie im nächsten Jahr, 2010, die NÖ-Rad-Union von Bahnweltmeister Franz Stocher verstärken. Alles Gute, Stephanie, und toi, toi, toi!!!

Hier ein paar Impressionen von Stephanie Strobl, aufgemnommen bei den Dirndltaler Radsporttagen Mitte Juli

 

 

Kufsteiner Stadtlauf

24. Oktober 2009: Kufsteiner Stadtlauf

Andrea Knapp belegte beim 5-km-Stadtlauf in Kufstein in ihrer Altersklasse in 25:01 den 2. Rang hinter Melanie Kastner (23:35).

WORLD MASTER GAMES IN SYDNEY (Australien)

14.-18. Oktober 2009: WORLD MASTER GAMES IN SYDNEY (Australien)

Sigi Rothauer und Toni Gierer, die beiden einzigen Österreicher in den Radbewerben, haben einen wahren Spießrutenlauf hinter sich: davon mal abgesehen, daß die Kosten dieser aufwendigen Reise ans andere Ende der Erdkugel an ihnen selbst haften blieben, mußten sie sich auch um die logistische Abwicklung dieses „Abenteuers“ selbst kümmern, wie zum Beispiel Flugtickets, Aufenthalt, Unterkunft, Streckenbesichtigiung, Rennbüro, dann die Abwicklung der Rennen, die Betreuung, vor, während und nach den Rennen, die Termine und Örtlichkeiten der jeweiligen Siegerehrungen wahrnehmen, in diesem Monsterprogramm immer im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein, und das alles ohne jegliche Unterstützung, das alles erledigten die beiden mit Hilfe von Herbert Hain in Eigenregie.

Und warum das alles? Weil es der Österreichische Verband nicht der Mühe wert fand, zwei aussichtsreiche Kandidaten mit entsprechenden Betreuungspersonen zu diesen World Master Games zu entsenden. Mit Gierer (Zeitfahrmeister) und Rothauer (Straßen- und Kriteriumsmeister) waren immerhin die aktuellen österreichichen Staatsmeister dieser Altersklasse am Start! Wenn man all diese Schwierigkeiten, die logistischen und sprachlichen Probleme in einem fernen und fremden Land berücksichtigt, die Probleme, die die klimabedingte Umstellung sowie die Zeitumstellung mit sich bringen, grenzt es ja an ein Wunder, daß die beiden überhaupt in allen drei Bewerben den Weg an die Startlinie gefunden haben!

Vor diesem Hintergrund mutet es etwas seltsam an, daß die bloße Existenz dieser World Master Games in der heimischen Medienwelt so gut wie GAR KEINEN Widerhall gefunden hat. Immerhin finden diese Spiele, gemäß dem Vorbild der großen Olympischen Spiele, nur alle vier Jahre statt und können aber auf eine sehr viel größere Teilnehmerzahl als diese verweisen! Und immerhin handelt es sich hier um die weltweit sportlich größte und wertvollste Veranstaltung im Terminkalender der Mastersportler! So gesehen kann man die Ausbeute dieser österreichischen Mini-Delegation (Silbermedaille im Kriterium für Rothauer und 4. Platz mit nur 11 Sekunden Rückstand auf Bronze im Zeitfahren für Gierer) gar nicht hoch genug einschätzen.

Aber statt einen Spottbetrag des Budgets in die Entsendung einer größeren Truppe zu diesem Weltereignis zu investieren, bürgert man lieber ausländische Sportler in Österreich ein (hier einen adäquaten Querschnitt als Beispiel anzuführen, würde den Rahmen dieses Forums sicherlich sprengen!). Und wer sind wir schon, wenn wir hier die finanzielle Unterstützung einer minder bis schlecht ausgerüsteten österreichischen Bundesheer-Abordnung in den Tschad kritisieren, die sich in dortigen Kellerverliesen verschanzen müssen, um sich vor den räuberischen Übergriffen einheimischer Plünderer und anderem Gesindel zu schützen! Wer sind wir, daß wir uns zu fragen erlauben, was österreichische Vertreter auf Zypern und den Golanhöhen zu suchen haben, die sich dorthin freiwillig melden, um ihr eigenes persönliches Haushaltsbudget aufzubessern? Weiß die österreichische Bevölkerung eigentlich, daß sich seit kurzem auch in Afghanistan österreichische uniformierte Einheiten zum Zählen von Mohnkapseln herumtreiben?

Und ein Sigi Rothauer muß sich den Aufwand für eine Silbermedaille für Österreich bei den World Master Games in Sydney (Australien) aus eigener Tasche ersetzen??????

Kein Wunder, daß für alle Beteiligten trotz dieser Silbermedaille die Reise sportlich nicht ganz zufriedenstellend verlaufen ist, denn zuviel Kraft und Energie ist da verpufft, zu viele Plätze und Chancen sind vertan worden, zu viele Gelegenheiten und Möglichkeiten konnten nicht wahrgenommen werden. Was hätten die beiden bei besserer Betreuung und Unterstützung alles erreichen können! Welch einmalige Chance da vom Österreichischen Radsportverband stümperhaft vertan wurde, sieht man schon aus der Terminplanung: die nächsten World Master Games finden 2013 in Turin statt, und den Österreicher möchten wir sehen, der sich dort gegen eine Hundertschaft siegeshungriger Italiener und anderer großer europäischer Radsportnationen durchsetzen kann!

 

Silberlauf in Schwaz

Sonntag, 18. Oktober 2009: Silberlauf in  Schwaz

Im Rahmen des Silberlaufs in Schwaz bestritt unser neues Mitglied Andrea Knapp den Halbmarathon (21,1 km) und konnte dabei abermals ihre Altersklasse gewinnen, ihre Zeit aus dem Vorjahr auf 1:31:13 verbessern und wurde überhaupt nur von einer einzigen Damen distanziert, von der Slowakin Silvia Olejarova, die die Damenklasse 1 gewann (1:22:08). Ihre Bestzeit aus dem Vorjahr übertraf Andrea um gigantische 4:09 Minuten! Dazu kommt noch, daß der Lauf zur Gänze bei naßkalter Witterung absolviert werden mußte.

Im 356 Läufer/-innen starken Feld belegte Andrea den 49. Rang in der Tageswertung!

World Master Games in Sydney (Australien) – Sigi Rothauer holt die Silbermedaille!

14.-18. Oktober 2009: World Master Games in Sydney (Australien) – Sigi Rothauer holt die Silbermedaille!

Die Medaillen der World Master Games 2009 in Sydney

Gerade mal zwei Österreicher hatten die Strapazen der weiten Anreise nach Australien auf sich genommen, um an den alle vier Jahre stattfindenden World Master Games teilzunehmen, die heuer eben in Sydney abgehalten wurden. Im Jahr 2005 waren diese „Spiele“ in Edmonton (Kanada) veranstaltet worden. Einer dieser beiden Österreicher war der 71jährige Lambacher Sigi Rothauer, überaus erfolgreiches Mitglied der UGB-Renngemeinschaft und heuer Seriensieger in der Masterklasse 6. Darüber hinaus konnte sich der Sigi heuer gleich zwei Österreichische Meistertitel sichern, nämlich im Kriterium und im Straßenrennen. Zusammen mit dem Niederösterreicher Toni Gierer, seines Zeichens zweifacher Zeitfahr-Weltmeister, nahmen die beiden an allen drei Straßenbewerben der Spiele teil (Zeitfahren, Straßenrennen und Kriterium).

Zum Auftakt mußten die beiden das Zeitfahren absolvieren, das über schwierige 19 km führte. Sigi hatte dabei das zusätzliche Handikap der fehlenden Zeitfahrmaschine zu tragen, er trat mit seiner Straßenmaschine zu diesem Bewerb an, was ihn sicherlich einige zusätzliche Sekunden kostete. Er belegte den 8. Rang. Wie schwer dieser Bewerb tatsächlich war, sah man am Ergebnis von Toni Gierer, der ganz knapp eine Medaille verfehlte. Ob die Zeit vor dem ersten Rennen zur Akklimatisation gereicht hat, darüber liesse sich wahrscheinlich streiten.

Bereits am folgenden Tag stand das 42 km lange Straßenrennen am Programm, ebenfalls auf sehr schwerem Rundkurs. Beide Österreicher machten dabei eine gute Figur, ließen sich nicht abschütteln und kamen in der ersten Gruppe ins Ziel. Leider war ein Duo bereits nach kurzer Zeit ausgerissen und kam ungefährdet mit großem Vorsprung ins Ziel, sodaß es in der Verfolgergruppe nur mehr um den dritten Platz ging. Sigi wurde Dritter im Sprint und belegte somit den 5. Rang im Straßenrennen, für Toni Gierer blieb immerhin zeitgleich ein 11. Rang.

Der große Tag für unseren Sigi kam dann aber am allerletzten Tag der Spiele, als das Kriterium gefahren wurde. In der Masterklasse 9 gab es ja keine Vorläufe, da wurde direkt das Finale gefahren. Vielleicht ein Nachteil, ein zusätzliches Rennen hätte dazu beigetragen, sich besser und schneller umzugewöhnen und vor allem auch die Konkurrenz besser kennenzulernen. So war es ein Schuß Improvisation, Draufgängertum und die Hoffnung, die Form ausspielen zu können, die schon das ganze Jahr über zu vielen Siegen gereicht hatte. Und der Sigi fuhr ein tolles Rennen, beherzt, angriffslustig, klug und überlegt, und mußte sich im Zielsprint (die Kriterien werden hier ja nur auf Endwertung gefahren) einzig dem überragenden Briten Brian Dacey geschlagen geben, dem großen Dominator dieser Spiele. In den drei Rennen gewann er drei Medaillen, zuweimal Gold und einmal Silber (Zeitfahren).

Der Sigi sorgte somit für die einzige österreichische Radsportmedaille dieser Spiele, nachdem in den Bahnbewerben ja kein Österreicher am Start gewesen war. Bezeichnend für die österreichische Medienlandschaft, daß diese Superleistung völlig verschwiegen wurde. Wahrscheinlich weiß man hierzulande ja gar nichts über diese „Olympischen Spiele“ für Master-Athleten. Würde uns sicher nicht wundern.

Jetzt aber ist es schwarz auf weiß, sozusagen amtlich: mit Sigi Rothauer, dem Welt- und Europameister 2008, dem Olympischen Silbermedaillengewinner und Vize-Europameister 2009, dem zweifachen Österreichischen Meister und Ginner-Cup-Sieger 2009, hat die UGB-Renngemeinschaft nicht nur den international erfolgreichsten Österreicher der letzten Jahre in ihren Reihen, sondern stellt auch zusammen mit Hans Unterguggenberger und Robert Bartonek die klar stärkste Master-Mannschaft des Jahres. Der Höhenflug des Vorjahres wurde damit bestätigt, fortgesetzt bzw. neuerlich übertroffen.

 

Volderer Berglauf im Rahmen des Alpencups

Samstag, 10. Oktober 2009: Volderer Berglauf im Rahmen des Alpencups

Andrea Knapp belegte beim Volderer Berglauf über 4,2 km und 290 Höhenmetern den sehr guten zweiten Rang, 1:09 Minuten hinter Melanie Kastner und erzielte dabei überhaupt die drittbeste Frauen-Zeit.

 

Bergrennen Kolsass

4. Oktober 2009: Bergrennen Kolsass

Das traditionelle Tiroler Saisonabschlußrennen, das Bergrennen in Kolsass, fand diesmal wieder bei herrlich schönem Herbstwetter statt. Die beiden UGB-Fahrer Hans Unterguggenberger (Klassensieger) und Robert Bartonek (Fünfter) fuhren jeweils neue persönliche Bestzeiten auf der 5,8 km langen und sehr steilen Bergstrecke. Bei diesem Rennen ins Rampenlicht gefahren ist die völlig unbekannte Andrea Knapp aus dem Achental, die im Rennen der Frauen den unglaublichen 5. Rang belegte mit der tollen Zeit von 33 Minuten, darüber hinaus ihr allererstes Radrennen bestritt und erst seit gut zwei Monaten auf dem Rad sitzt!

Natürlich hat die UGB-Renngemeinschaft sofort zugeschlagen und sich dieses große Talent mal gesichert. Damit wird Andrea ab der nächsten Saison im schwarz-roten UGB-Trikot aus Wörgl an den Start gehen. Einen Namen hat sich die kleine Tirolerin aber schon gemacht, und zwar als Läuferin.
Super, Andrea! Sie hat beim Silberlauf in Schwaz den Halbmarathon (21,1 km) in tollen 1:35:22 gewonnen!

Die folgenden Fotos stammen vom Silberlauf aus Schwaz aus dem Vorjahr (2008):

Österreichische Bahnmeisterschaften, Keirin Elite

17. September: Österreichische Bahnmeisterschaften, Keirin Elite

Bei den Österreichischen Bahn-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Hallenstadion stand heute u.a. der Keirinbewerb auf dem Programm. Aus Jux und Tollerei wurde da der Fahrer der UGB-Renngemeinschaft, Manfred Koch, disqualifiziert! Völlig zu Unrecht, denn wie sich nachher herausstellte, hatte der Rennleiter, ein gewisser, der UGB-Renngemeinschaft nicht unbekannter Herr T.,  den Fahrer mit einem anderen verwechselt! Einziger Kommentar des Rennleiters: „Do ko man nix mehr mochn!“

Es hat ja auch (wieder einmal) nur einen UGB-Fahrer getroffen, kann das denn Methode sein und System haben??? Die regelwidrigen Übergriffe häufen sich und füllen Bände, alleine jene aus dem heurigen Jahr! Wenn es in der Tonart weitergeht, können wir diese Rubrik bald „Vereinstod“ nennen und nicht mehr „Vereinsleben“! Wie kann der Rennleiter Fahrer verwechseln? Wo doch sowieso nur drei Mann gestartet sind? Gut, rechnen wir vier, indem wir den Dernyfahrer mitzählen! Die Reihenfolge der Fahrer in den ersten Runden wird gelost, und wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, dann wird die Disqualifikation ausgesprochen, aber doch nicht über den einzigen Fahrer, der sich an die Regeln gehalten hat! Gut, es waren zwei, wenn man den Dernyschrittmacher mitrechnet. Wieso wird die UGB-Renngemeinschaft derart sogar von den Rennleitern und Kampfrichtern verfolgt? Kann es denn sein – man wagt diesen Gedanken ja gar nicht mal zu Ende zu denken – daß am Ende die UGB-Fahrer zu erfolgreich sind….? Kann es einen besonderen Grund haben, daß es immer derselbe Rennleiter ist, der die UGB-Renngemeinschaft derart verfolgt???

Internationaler Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz

13. September 2009: Internationaler Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz

Erstmals hat die UGB-Renngemeinschaft beim Tiroler Raiffeisen-Marathon als Mannschaft teilgenommen und konnte mit Robert Bartonek, Hans Unterguggenberger und Manfred Koch den tollen 5. Rang in der Mannschaftswertung belegen. Das Rennen wurde wieder – wie schon im Vorjahr auch – bei strömendem Regen abgehalten, daher wiegen die Ergebnisse doppelt. Bartonek und Unterguggenberger konnten sogar ihre Altersklassen jeweils klar und überlegen gewinnen.

Start in Schwaz, rechts vorne Robert Bartonek


Start in Schwaz, rechtsvorne Robert Bartonek


Zieleinlauf in Schwaz, links Robert Bartonek, der Sieger seiner Altersklasse