Monatsarchive: Mai 2017

28.05.2017 – Trumau Kriterium

3. Platz, Gegner über eigene Stärke im Unklaren gelassen, Öst. Kriteriummeisterschaft steht erst bevor. LACKNER gewinnt vor HAGER.

Bei der Heimfahrt Florianerbahn ( oder was davon noch übrig ist ) besucht. Vor 8 Jahren zuletzt gesehen. Ein einziger Skandal. Damals noch Gleisanlagen ohne Baumbewuchs vorhanden; in St. Florian noch Fahrzeuge ausgestellt mit Darstellung der Geschichte der Bahn.

Heute Gleisanlagen verrottet, Fahrzeuge verrostet. Ganze Strecke mit Rad abgefahren.

Kurz nach EBELSBERG bei der Suche nach Gleisresten Laufhaus ( vulgo Puff ) entdeckt.

Wie angenehm wäre es heute für die Kundschaft, anonym an der Haltestelle ( vielleicht könnte man sie neutral Sexualhygienisches Institut  benamsen ), einfach auszusteigen und nach  Entrichten der Behandlungsgebühr erleichtert die Heimreise per Bahn anzutreten.

Aber nicht nur die Gleisanlagen verschwinden langsam , direkt gefrozzelt fühlt man sich angesichts der im Streckenverlauf  aufgefundenen Oberbaubearbeitungsmaschinen ( Innovation für die Schiene ) und der  schon fertig zum Einbau vorbereiteten Betonschwellengleisjöcher nebst den allgegenwärtigen  Verkehrszeichen bei den diversen Bahnübergängen. Welche Verbrecher sind für das alles verantwortlich ? Kein weiterer Kommentar !

27.05.2017 – Gerlosbergrennen

Am Start der Hans. Der Andrea ist es nach eigenem Bekunden zu steil. Ist ja auch schon 47.

Alles bestens, Wetter: fast wolkenlos, 30 Grad. Strecke wurde bereits besichtigt, Daselbst im Ziel seltsames Getier gesichtet. Eins hat den Hans kurz angeschaut, gegrunzt und weiter gefressen; muß ein Weibchen gewesen sein.

Beim Rennen einziger Teilnehmer Master VII. Also erster und letzter Platz schon in der Tasche. Hans läßt die 50 bis 60 Jahre Jüngeren ziehen. Etliche, unter anderem einige weibliche Wesen auf Rennrädern, werden allmählich distanziert. Es läuft bis zur Hälfte der Auffahrt. Plötzlich springt der Mossadh aus einem Gebüsch und wirft dem Hans flugs einen Nagel zwischen Vorder- und Hinterrad.  Pffffff…….. Nach einem kräftigen Fluch fährt der Hans mit einem sich mit der Zeit im Hinterteil des Rahmens verheddernden Restreifen die 4 km bis ins Ziel. Zieleinfahrt 800 Meter leicht abwärts. Maximale Geschwindigkeit 8 km/h.

Da fährt auch das letzte Weiblein noch vorbei.

Auf Grund seiner guten Beziehungen kann der Hans mit der Feuerwehr, der an dieser Stelle großer Dank auszusprechen ist, wieder ins Tal zurück fahren. Jedenfalls Punkte für ÖRV Mastercup.

Rasche Heimfahrt. Neues Hinterrad und ab nach TRUMAU.

Dortselbst Kriterium .

Seltsames Getier

Seltsames Getier

Da sah man seine Trümmer rauchen, der Rest war nicht mehr zu gebrauchen (frei nach W. Busch)

21.05.2017 – Straßenrennen Grafenbach, Nö

Zeit genug zum Warmfahren. Mit HAGER geplaudert.

Derselbe sagt: Start um Punkt zur Minute 50. Der Hans traut der Sache nicht und begibt sich zum Start. Gerade noch zurecht gekommen. Es ist Minute 46. LACKNER und HAGER kommen zu spät…

Fein, schon wieder ein leichter Sieg. Seit Sauwaldmarathon Flasche immer am Leib. Rad bei Nummernabholung wenige Momente unbeaufsichtigt lassen. Mit TrackR kann ja nichts passieren. Denkste!

Nach 4 Kilometer Renngeschehen überholt den Hans plötzlich sein eigener Sattel ( AX Lightness 60 Gramm ) auf der linken Straßenseite. Seit fast einem Jahrzehnt durch STÖGER Peter persönlich mit dem vorgeschriebenem Drehmoment montiert.

Mit Reserverennrad Strecke abgesucht und verstreut sämtliche Befestigungsteile wieder eingesammelt.

Conclusio: der Mossadh ist immer und überall .

Es geht nichts verloren…

20.05.2017 – Bergzeitfahren Grafenbach, NÖ.

Angeblich 1 Kilometer. Strecke besichtigen verboten. Also verläßt man sich auf die Ausschreibung.

Nach einem Kilometer geht es noch einen halben weiter. Wer wird schon so pinggelig sein.

Jedenfalls kein weiterer Master VII Fahrer vor dem Hans.

30.4.2017 – Neusiedlerseemarathon

Wetter während der Anfahrt

Anfahrt 400 km Sauwetter. In MÖRBISCH kalt und windig, aber kein Regen mehr.
Sehr günstiger Standort des Hotels.

Nur  mitternächtlicher Hasenbesuch ( vierbeinig )
Keine Streckenkenntnis – das erste Mal bei diesem Marathon.

Hans auf Grund der Austria Toptour – Gesamtanmeldung im ersten Startblock. Wie er dahin kommt, stehen schon 400 Leute dichtgedrängt.

Nach Startschuss 40 Sekunden bis zur ersten Pedalumdrehung. 200 Meter danach 10 bis 12 % Steigung, durch Weinberge 2 Meter breite ( oder besser schmale ) Straße. Dann kriminelle Abfahrt, noch schmäler, bis nach 12 Kilometer  endlich breite Straße nach ÖDENBURG erreicht.

Feld total zerrissen. Sehr positiv vermerkt, dass  unter SOPRON auch auf deutsch ÖDENBURG auf Ortstafel aufscheint. Da könnte sich die p.c. speichelnde ASFINAG eine Scheibe abschneiden. ( PRAHA etc.  ).

Was heute den Schülern verschwiegen wird: bei der Volksabstimmung nach dem ersten Weltkrieg wurden kurz vor derselbigen tausende Ungarn in Ödenburg angemeldet, die die Abstimmung entscheidend beeinflussten.

Hotel

Die Straße nach PAMHAGEN dürfte seit den Tagen der Monarchie im Ursprungszustand belassen worden sein: armdicke bis zu 10 cm tiefe mäandernde Furchen im geschundenen Asphalt. Kanaldeckel mit Längsrillen und teils rücksichtsloser Gegenverkehr schufen ein ganz besonderes Fahrgefühl.

Ab österreichischer Grenze Rückkehr in die Zivilisation ( bezügl. Straßenzustand ) Langarmtrikot war gerade recht.

Am Ende war‘ s ein vierter Platz Kat. über 70. Was da alles 70 geworden ist heuer!

Leider auch ein Todesopfer, ungarischer Teilnehmer hinterläßt Frau und 3 kleine Kinder. Über 1000 Teilnehmer auf einmal loszulassen … Der Veranstalter sollte sich Blockstart überlegen. Mit den Transpondern ist da ja heute kein Problem mehr.

13.05.2017 – Mostlandpreis Amstetten

Schon mehrmals gewonnen.

Es ist windig, aber trocken und nicht zu kalt. JAHWE hat heute nichts besseres vor und produziert 10 Minuten vor dem Start einen nicht enden wollenden Wolkenbruch. Also Nummer retour und ab nach Hause;  der kann mich mal…