Monatsarchive: Oktober 2016

11.09.2016 – 1. Kufsteiner Radmarathon

Beste Wetterverhältnisse; Leider ist nur der Hans am Start, die Andrea  ist wieder einmal mit ihren Gäulen auf dem Weg. Die Miriam dürfte wohl die weite Anreise (Volders) geschreckt haben.

Laut Ausschreibung starten die Teilnehmer der kürzeren, 62,6 km Runde nach den Teilnehmern der langen Runde. Startort ist das Areal des Postwirts in Ebbs. Also stellt sich der Hans im Vertrauen auf die Redlichkeit des Veranstalters hinten auf.

Start und der ganze Haufen, ob kurz oder lang rast gen Kufstein.

Lang gezogenes Feld – die Teilnehmer der kürzeren Runde hatten sich ganz vorne hingestellt.

In Kufstein Teilung des Feldes. Der Hans rast durch das Feld, kann aber bis zur Teilung die irregulär gestarteten Fahrer der kürzeren Runde nicht mehr einholen. die ließen sich von den Langrundefahrern mitziehen.

Da der Hans das Ergebnis der Untersuchung seines Flascheninhaltes ex Sauwaldmarathon noch nicht kannte – er dachte bereits an eine Alterserscheinung – vermied er eine hundertprozentigen Einsatz, sah aber bald, als die ersten Steigungen Angerberg und später Bad Häring auftauchten, daß die wesentlich jüngeren Teilnehmer, die sich an sein Hinterrad geklebt hatten, sein Tempo nicht mehr halten konnten.

Ab Einfahrt Eibergstraße aus Schwoich kommend ein einziges Chaos. Stehende PKW Kolonne durch ganz Kufstein bis zur Wildbichler Brücke, vom Veranstalter später euphemistisch mit  „dichtem Verkehr“ umschrieben. Es war lebensgefährlich.

Da der Veranstalter – wohl aus finanzieller Bedürftigkeit – nur eine Klasse über 60 Jahre ausgeschrieben hatte, mußte sich der Hans mit einem 7.Platz in dieser Klasse als ältester Teilnehmer in einer Zeit von 1, 58 zufrieden geben.

Zu bemerken ist, daß sämtliche relevanten Marathonveranstaltungen in Österreich eine Klasse über 70, ja sogar einige über 75 ausschreiben. Sei es drum….

Temperatur beim Postwirt in Ebbs um 14 Uhr: 32 Grad.

Und was lernen wir daraus: Immer vorne aufstellen -Ausschreibung wird sowieso ignoriert.

08.10.2016 – Tour de Tirol – Andrea Knapp

Ein kleiner Videomitschnitt der Tour de Tirol Teilnahme von Andrea Knapp

04.09.2016 – Sauwald Radmarathon

Vorauszuschicken ist, daß der HANS in den letzten Jahren regelmäßig die Klasse über 70 gewonnen hatte.

Warum sollte es diesmal anders sein.

Anreise am Vortag. Beste Wetterverhältnisse. Ruhiger Schlafplatz. ANDREA und einer ihrer Freunde ebenfalls mit Wohnmobil zugegen. Am Morgen ausgiebiges Warmfahren. Der ewige Zweite im HANS seiner Klasse ebenfalls zugegen. Da eine Streckenverlegung kurzfristig angesagt ist, werden auf einer Schautafel die Einzelheiten studiert. Währenddessen lehnt das Rad des HANS in ungefähr 15 Meter Entfernung an einer Mauer.

Nach dem Start, der leider nicht ausschreibungskonform in mehreren Blöcken durchgeführt wird, geht es in zügiger Fahrt auf und ab Richtung Donau. Dann Auffahrt Richtung VIECHTENSTEIN – HANS hat keine Probleme, mit wesentlich Jüngeren mitzuhalten.

Oben angelangt trinkt der HANS zum ersten Mal. Von VIECHTENSTEIN sollte es eigentlich im welligen Terrain Richtung SCHÄRDING ohne Probleme gehen.

Plötzlich wird dem HANS mit einem Mal ganz sonderbar. Die Kraft schwindet aus den Beinen. Von hinten kommen ANDREA und ihr Begleiter. Der HANS kann beide nur mit Mühe halten, fällt dann weg, Der Rest eine einzige Qual. Die flache Schlußabfahrt, auf der der HANS sonst immer zwischen 55 und 60 brettert, kann er nur mit 25 bis 30 meistern. Im Ziel geht es noch einmal 15% hinauf. Gleich nach der Zieldurchfahrt bricht der HANS zusammen, Rettung kommt, heftiges Erbrechen – Krankenhaus. Dem Hans ist speiübel.

An allerlei Flaschen aufgehängt. Langsam wird es besser.

Heimfahrt bereits im eigenen Mobil.

giftigWas war das ? Ein bekannter Chemiker sollte die Lösung bringen. In HANSENS Trinkflasche finden sich Spuren von Bestandteilen sogenannter KO-Tropfen. Große Frage: CUI BONO.

Da der HANS wegen seines losen Mundwerks und der Lust zur Provokation zahlreiche Freunde sowohl im Fahrerfeld als auch unter den Zuschauern hat, sind der möglichen Verdächtigen viele. Seltsam nur, daß der ewige Zweite, der ja nur ca. 20 Meter neben der Bahre, auf der der HANS eine gute halbe Stunde lag, der Preisverteilung harrte, sich nicht blicken ließ. Ebensowenig einer der Offiziellen, obwohl der HANS 2. über 70 geworden war und jeder wußte, was los war. Den Preis hat er bis heute nicht.

Und was lernen wir daraus: NIEMALS DIE TRINKFLASCHE AUS DER HAND GEBEN!!

Die ANDREA fuhr ein bravouröses Rennen, was der HANS, der eine Zeitlang an Ihrem Hinterrad fuhr, selbst sah. Durch die nicht ausschreibungskonforme Klasseneinteilung wurde die ANDREA mit allen, teilweise 25 Jahre jüngeren Teilnehmerinnen gemeinsam gewertet. Schwamm darüber…

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