02.09.2012 – Sauwald Marathon, 70 Km 110 Hm

Rennbericht:

Startnummer bereits am Vortag abgeholt; am Morgen frisch, bedeckter Himmel, daher lange Hose, am Start plötzlich Sonnenschein; es wird warm, zum Umziehen zu spät.

Vor mir ungefähr 100 Fahrer- wo ist der Herbert, heute geht es um die Wurscht. Fährt er vor mir ein, hat er den 2012 Cup gewonnen und vice versa. Herbert ist nirgends zu sehen…

Hat doch der Kerl meine Methode kopiert und lehnt mit einem Allerweltstrikot und ebensolcher Hose ganz vorne an der Absperrung – vergessen hat er nämlich, seinen Schwanz abzuschneiden – derselbe war nach Kopfvisite der vor mir aufgestellten Fahrer unzweifelhaft dem Herbert zuzuordnen.

Plötzlich taucht vor dem ganzen aufgestellten Feld die Schärdinger Stadtmusik auf. Der Sprecher bittet die Fahrer, eine Gasse für dieselbe freizumachen, damit sie durch das Feld durchmaschieren könne. Das ist die Gelegenheit: mit dem Ruf „Laßt Preußens Gloria durch“ stürme ich durch den sich bildenden Freiraum in die erste Reihe. Nach Durchmarsch der Musikkapelle bleibe ich dort.

Start: angeblich neutralisiert bis zur Stadtgrenze…
Rechner zeigt 50 bis 55 km/h; wo ist der Herbert?
Taucht doch der Kerl plötzlich vor mir auf…
Der ist heute in Hochform…
Endlich erster Berg… 12 %
…Herbert ist weg!

Es geht kupiert weiter, eine längere Abfahrt, eine lange Gerade.
Die berüchtigte Steigung nach VIECHTENSTEIN…
Hört heute überhaupt nicht mehr aufes wird heiß…
Oben Verpflegstelle…
Schade um die knusprigen Sachen, ist aber alles Zeit, also vorbei und nach allerlei hin und her, auf und ab, endlich eine lange Abfahrt, hinein mit 70, plötzlich wüstes Geschrei im Haufen…
„mia san foisch, ois zrugg…“
Steigung wieder zurück hinauf, was kommt in der Ferne: der Lackner Herbert.

Spanne mich vor den ganzen Haufen und mit 5o Sachen geht’s gen SCHÄRDING.
Keine Zeit zum Umschauen, aber jedenfalls fährt mir der gute Herbert bis in’s Ziel nicht mehr vor. Geschafft.

HOFER ist schon im Ziel, kein Wunder, daß sich der so beeilt, wartet doch seine hübsche Freundin auf ihn. Na ja, jedem das Seine…

Ergebnis:

Klasse M 40:

  • HOFER Roman 7. von 64, – ganz hervorragend! (2,08,20)

M70:

  1. UNTERGUGGENBERGER Hans 2, 27,01
  2. LACKNER Herbert 2, 30,40
  3.  ECKART Karl 2, 51,23

Sieben ausgefahren.

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