Straßenrennen in Gorisnica, 76 km

Samstag, 31. März: Straßenrennen in Gorisnica, 76 km

Auf dem flachen 7,6-km-Rundkurs sind zehn Runden zu absolvieren, ganz unten an der kroatischen Grenze, und trotzdem nicht weit von der österreichischen entfernt. 84 Fahrer in der Klasse 50+, in der auch der Grazer Robert Bartonek startet, sorgen Woche für Woche für denselben Rennverlauf in der Anfangsphase der slowenischen Rennen: durch die immens hohen Niveauunterschiede gibt es auf den ersten Kilometern immer große Hektik, denn die schwächeren Fahrer wehren sich dagegen, abreißen zu lassen, indem sie ganz vorne ins Feld reinfahren und dort dann natürlich den stärkeren im Weg herumstehen. Das ergibt einen etwas gewöhnungsbedürftigen Rennverlauf. Dazu gleich die Attacken, das Feld zerreißt, und da trifft es dann meist auch einige der arrivierteren Fahrer. Daher ist es unerläßlich, gleich zu Beginn ganz vorne zu fahren, und diese Position unter allen Umständen auch zu halten.

Pannonischer DreiLaender Radmarathon

Dann folgt Phase zwei, die unbefähr bis zur Halbzeit dauert: eine gleichmäßige, einschläfernde Fahrt der Fahrer an der Spitze, die dann durch ein wilde Attacke beendet wird. Das Feld zerreißt, jetzt folgt eine Attacke der anderen. Wer da zurückfällt bzw. diesen Moment übersieht/verschläft, für den ist das Rennen vorbei. Wer sich aber mit dieser Art, Rennen zu fahren, arrangieren kann, der wird am Ende vorne sein.

Zu Beginn der Schlußrunde fährt Bartonek in der 14köpfigen Spitzengruppe, die bereits großen Vorsprung hat. Eine wilde, unübersichtliche Schlußphase gipfelt dann in einen rücksichtslosen Kraftsprint, in dem Bartonek den 10. Rang belegt.

Der Kroate Richard Podsednik (Mitte) gewinnt den Sprint vor Ales Boben (SLO, links) und Boris Fabjan (SLO) – Siegerehrungen sehen überall ähnlich aus!

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