Kriterium in Ptuj (SLO), 28 km

Sonntag, 16. Oktober: Kriterium in Ptuj (SLO), 28 km

An diesem vorletzten Renn-Wochenende des Jahres starteten die Mitglieder der UGB-Renngemeinschaft bei drei Rennen in drei Ländern. Nachdem bereits am Samstag Bartonek (in Wels) und Unterguggenberger (in Loiching in Bayern) im Einsatz waren, ging Bartonek am Sonntag im slowenischen Ptuj beim dortigen Kriterium an den Start. Am Vortag war eine Abordnung des Eliteklubs Perutnina Ptuj in Wels angetreten, vor allem auch deshalb, weil deren Spitzenfahrer Matej Marin 2012 einen Einjahresvertrag beim ARBÖ Gourmetfein Wels unterschrieben hat. Und tags darauf war Robert Bartonek der einzige österreichische Starter beim großen Radfest in Ptuj (Pettau) in Slowenien. Im Rennen der Masterfahrer waren auf dem 1,4 km langen Rundkurs 20 Runden (= 28 km) ausgeschrieben, und da nur 4 Wertungen (alle fünf Runden) vorgesehen waren, kam jeder einzelnen dieser Wertungen besondere Bedeutung zu. Das Rennen begann, wie am Vortag auch, mit einer überraschenden Startattacke. Bartonek war diesmal vorbereitet, ließ sich nicht überraschen und ging das hohe Tempo sofort mit. Als es in der 5. Runde zur ersten Wertung kam, lag eine 4-Mann-Spitzengruppe mit dem Grazer voran. In diesen ersten fünf Runden fuhr diese Gruppe einen Schnitt von 46,5 km/h! Bartonek wurde Vierter, doch der Vorsprung war schon so groß, daß es abzusehen war, daß diese Gruppe das Rennen unter sich ausmachen würde. Und genauso kam es auch. In der zweiten Wertung (10. Runde), also bei Halbzeit, belegte Bartonek den dritten Rang, und eine Runde später wurde das restliche Feld überrundet. Damit war für den Österreicher eine Plazierung unter den ersten vier beinahe schon sicher. Die vorletzte Wertung sicherte sich dann überraschend Bartonek, weil er im Chaos der Überrundung als einziger die Nerven behielt und sich schon eine Runde davor in die optimale Position gefahren hat. Damit lag er eine Runde vor Schluß sogar auf Rang 2, konnte diesen Platz in der Schlußwertung dann jedoch nicht halten, er ging punkteleer aus und fiel im Endklassement auf Rang 3 zurück.

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