Forchtensteiner Schloßbergrennen, Bergzeitfahren Forchtenstein – Rosalia, 7,5 km

Sonntag, 11. September: Forchtensteiner Schloßbergrennen, Bergzeitfahren Forchtenstein – Rosalia, 7,5 km

 

1952 fand das erste Forchtensteiner Schloßbergrennen statt, 1994 das vorläufig letzte. Der Pionier der ersten Stunde war Josef Gensberger (Foto), der mit seiner UNION Raiffeisen Eisenstadt das legendäre Schloßbergrennen veranstaltete. An den Veranstaltungstagen herrschte immer Hochbetrieb. Radgrößen wie Wolfgang Steinmayr und Rudi Mitteregger lieferten sich tolle Duelle. Der absolute Streckenrekord steht immer noch aus dem Jahr 1975 und wird von Wolfgang Steinmayr in 16:16 gehalten!

Bei idealen Witterungsverhältnissen veranstaltete der URC Rosalia zum zweitenmal nach dem Vorjahr das Forchtensteiner Schloßbergrennen als Bergzeitfahren. Diesmal paßte nicht nur die Strecke, sondern auch Wetter und Termin: neuer Teilnehmerrekord! Von der UGB-Renngemeinschaft ging der Grazer Robert Bartonek an den Start. Auf der 7,5 km langen Strecke mußten 365 Höhenmeter zurückgelegt werden (Durchschnittssteigung 5%).

Im 30-Sekunden-Abstand gingen 112 Fahrer ins Rennen. Der flache Anstieg hat so seine Tücken, wird oft unterschätzt, die endlosen Kurven und Kehren verleiten immer wieder dazu, sich zu übernehmen. Bartonek, der hier bereits beim „alten“ Schloßbergrennen oft am Start gewesen ist, kannte die Strecke noch. Einige Neuerungen, einige Passagen wurden neu asphaltiert (so ist die Kopfsteinpflasterkehre völlig verschwunden) haben das Bild dann doch etwas verändert. Bartonek ging bereits mnit der Startnummer 6 ins Rennen. Vorteil: es war noch nicht so heiß!

Bartonek, nach seiner langen Verletzungspause noch immer völlig außer Form, konnte dank seiner Erfahrung und Routine wenigstens eine gleichmäßige Leistung bieten und die Strecke in 21:19 Minuten zurücklegen. In der Tageswertung war das Rang 45, in der Altersklasse 4, die Peter Hoffmann (Zweirad-Chaoten.com) in 19:10 gewann, belegte Günter Iby (ARBÖ Amstetten) in 19:18 den zweiten Platz vor dem österreichischen Vize-Bergmeister des Vorjahres, Ewald Ebner (ASVÖ Tulln) in 19:54. Robert Bartonek belegte hier mit seinen 21:19 den 9. Rang.

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