Monatsarchive: September 2011

Ergebnisse September 2011

4. September: Internationaler Sauwaldman-Radmarathon in St. Roman, 76 km

1. Hans Unterguggenberger

14. Roman Hofer

 

CONSUL-Senioren-Marathon-Cup, Gesamtwertung-Endstand

1. Hans Unterguggenberger

3. Roman Hofer

 

10. September: Bergzeitfahren Krummnußbaum – Holzern, 2,3 km

2. Hans Unterguggenberger

7. Robert Bartonek

 

10. September: Einzelzeitfahren in Ornding, 6 km

1. Hans Unterguggenberger

7. Robert Bartonek

 

Ginner-Cup 2011, Gesamtwertung-Endstand

1. Hans Unterguggenberger

6. Robert Bartonek

 

11. September: Forchtensteiner Schloßbergrennen, Bergzeitfahren Forchtenstein – Rosalia, 7,5 km

9. Robert Bartonek

 

17. September: Almtal-Zeitfahren in Grünau/Almtal, 27,5 km

3. Hans Unterguggenberger

7. Robert Bartonek

 

24. September: Styrian TimeTrial, Bergzeitfahren St.Lorenzen/Knittelfeld – Rachau/Glein, 9,8 km

1. Hans Unterguggenberger

3. Robert Bartonek

 

25. September: PIPPI-Gedenkrennen, Einzel- bzw. Paarzeitfahren in Zillingtal, 29,1 km

1. Hans Unterguggenberger

1. Robert Bartonek/Gerald Leutgeb

 

PIPPI-Gedenkrennen, Einzelzeitfahren in Zillingtal, 29,5 km

Sonntag, 25. September: PIPPI-Gedenkrennen, Einzelzeitfahren in Zillingtal, 29,5 km

Zum zweiten Mal nach dem Vorjahr nahmen die beiden Fahrer der UGB-Renngemeinschaft, Bartonek und Unterguggenberger, am Zeitfahren in Zillingtal teil. Hatte es im Vorjahr zu zwei Klassensiegen gereicht, so standen die Zeichen heuer anders. Die Besetzung war stärker, das Wetter etwas radfahrerfreundlicher, doch der Zustand der Straße hatte im Winter doch ziemlich gelitten. Und so ging man mit gemischten Gefühlen ins Rennen.

Hans Unterguggenberger, der Vizeweltmeister, dominierte wie erwartet seine Kategorie, verbesserte seine Fahrtzeit aus dem Vorjahr um unglaubliche fünfeinhalb Minuten, fuhr 47:56 Minuten und gewann mit 6:21 Minuten Vorsprung auf Josef Kober (RC Grafenbach) seine Altersklasse! Dabei hatte er sich in einer der schnellen Abfahrten noch versteuert, verfahren, mußte erst wieder auf die Rennstrecke zurückkehren und somit einen nicht geringen Zeitverlust in Kauf nehmen.

Der Grazer Robert Bartonek ging mit seinem ehemaligen Klubkollegen Gerald Leutgeb im Paarzeitfahren an den Start. Die beiden gewannen ihre Altersklasse (100-120 Jahre) ebenso klar, mit 5:03 Minuten Vorsprung, auf Sommer/Fabiankovits (Triathlon-Team Pöttsching). Damit gelang Bartonek der erste Saisonsieg, der erste Sieg seit seiner schweren Verletzung Anfang Juli!

Styrian Time Trial, Einzelzeitfahren St.Lorenzen/Knittelfeld – Rachau/Glein, 9,8 km

Samstag, 24. September: Styrian Time Trial, Einzelzeitfahren St.Lorenzen/Knittelfeld – Rachau/Glein, 9,8 km

The Messenger – for The God issue of Working Class

Bei herrlichem Radsportwetter ging das 4. Zeitfahren in die Rachau über die Bühne, zum zweitenmal ging es dabei nach Glein über 9,8 km, 180 Höhenmeter und max. 5 % Steigung.

Von der UGB-Renngemeinschaft waren, wie schon im Vorjahr, Hans Unterguggenberger, Zeitfahr-Vizeweltmeister, und Robert Bartonek dabei. Der Grazer konnte zwar auf der knapp 10 km langen Strecke zwei Fahrer einholen, blieb aber trotzdem – nach wie vor Folge seiner Sturzverletzung von St. Pölten – deutlich hinter seiner Vorjahrszeit zurück. Dennoch belegte Bartonek in 19:32 Minuten den sehr guten 3. Rang. Um 46 Sekunden blieb damit der Vorjahrszweite hinter seiner damaligen Zeit zurück.Und die Rückstände auf Burkhard Plank (RC Pekomo, 18:03) und Gerhard Lechner (ÁRBÖ Elektro-Merl Bruck, 18:10) waren auch alles andere als gering.

Hans Unterguggenberger, im Vorjahr in 19:29 Zweiter seiner Klasse, setzte heuer noch einen drauf, fuhr mit 19:17 um 12 Sekunden schneller und gewann mit 50 Sekunden Vorsprung vor Gerhard Waldhöhr (Team Ganymed).Um die Leistung des Vizeweltmeisters seiner Altersklasse einmal so richtig einschätzen zu können, noch folgender Vergleich: im Feld der 73 Starter des Tages belegte Hans den 33. Rang!

Almsee-Einzelzeitfahren in Grünau/Almtal, 27,5 km

Samstag, 17. September: Almsee-Einzelzeitfahren in Grünau/Almtal, 27,5 km

Auf der wunderschönen Strecke im Almtal im Salzkammergut wurde das Grünauer Einzelzeitfahren ausgetragen: die 27,5 km bis zum Almsee und zurück nach Grünau sind schon so etwas wie ein Klassiker. Selektive Strecke, sommerlich warmes Wetter, aber sehr starker Wind, dennoch drei Streckenrekorde: Lukas Pöstlberger verbessert den Streckenrekord um beinahe eine Minute auf 34:11 (48,3 km/h). Bei den Damen gibt es durch Daniela Rechberger bei den Rennrädern und Bianca Grafinger bei den Mountainbikern jeweils neue Streckenrekorde. Von der UGB-Renngemeinschaft waren Vizeweltmeister Hans Unterguggenberger und Robert Bartonek am Start.

Robert Bartonek nahm das Rennen um 13.38 Uhr, Hans Unterguggenberger folgte mit der Startzeit um 14.05 Uhr. Bartonek hatte hier in den beiden vergangenen Jahren einen 3. und einen 6. Rang belegt, er fuhr diesmal mit 43:14 Minuten zwar die schwächste Zeit seiner drei Rennen auf dieser Strecke, blieb etwa um eine dreiviertel Minute hinter seiner Vorjahrszeit, das ist der Rückstand, den er im Moment noch durch seine schwere Verletzung auf die Vorjahrsform hat. Dennoch wurde es auch in diesem Jahr der 7. Rang. Der Sieg ging an Helmut Mayr (ARBÖ Gourmetfein-Wels) in génau 39:00 Minuten, der sich vor Helmut  Schürhangl (ARBÖ Hrinkow Bikes Steyr) in 40:30 durchsetzte. Die Sensation aber war der dritte Rang, nämlich Vizeweltmeister Hans Unterguggenberger, der hier in dieser Klasse auf um bis zu 21 Jahre jüngere Konkurrenten traf.

Der Hans legte die Strecke in 41:30 Minuten zurück und bewies damit einmal mehr seine unglaubliche Hochform. Der Lohn war der dritte Rang in der Klasse ab 51 Jahren. Und mit seiner Leistung klassierte sich Hans darüber hinaus noch in der ersten Hälfte des gesamten Starterfeldes. Selbstverständlich gab es nachher noch eingehende Diskussionen über die Klasseneinteilung, wirklich das einzige Manko dieser Veranstaltung. Und als Hans die Gelegenheit hatte, darüber mit dem Bürgermeister (auf dem Foto unten rechts neben Hans) zu sehen, tat er das auch. Dabei entspann sich folgender Dialog:

Hans: Bürgermoasta, iaz redn ma tacheles. Wannst net nexts Johr a Klass wenigstens üba 60 mochst, donn bist die längste Zeit Bürgermoasta gwesn, wäu donn sorg i dafir, daß di koana mehr wöht, wäu i bin a Werbeprofi, und den Vödzug, den i donn organisier, wonnst nix unternimmst, dea bricht da des Gnack. Samma beinond? Wäu i loß mi ois 73jähriger ned mit über 20 Johr Jingere in an Topf schmeissn.

Bürgermoasta: Jo, do muaß i glott wos mochn…

Hans: So, und iaz stöst di mit mia auffi aufs Podest, i heb di scho, damitst ned umfoist.

Sprach´s und packte den Bürgermoasta beim Schlawittchen und stellte ihn neben sich aufs Podest. Warum die anderen lachen und nur dem Bürgermoasta sichtlich unwohl in seinem Trachtenanzug ist, das ist leider nicht überliefert…

 

 

Forchtensteiner Schloßbergrennen, Bergzeitfahren Forchtenstein – Rosalia, 7,5 km

Sonntag, 11. September: Forchtensteiner Schloßbergrennen, Bergzeitfahren Forchtenstein – Rosalia, 7,5 km

 

1952 fand das erste Forchtensteiner Schloßbergrennen statt, 1994 das vorläufig letzte. Der Pionier der ersten Stunde war Josef Gensberger (Foto), der mit seiner UNION Raiffeisen Eisenstadt das legendäre Schloßbergrennen veranstaltete. An den Veranstaltungstagen herrschte immer Hochbetrieb. Radgrößen wie Wolfgang Steinmayr und Rudi Mitteregger lieferten sich tolle Duelle. Der absolute Streckenrekord steht immer noch aus dem Jahr 1975 und wird von Wolfgang Steinmayr in 16:16 gehalten!

Bei idealen Witterungsverhältnissen veranstaltete der URC Rosalia zum zweitenmal nach dem Vorjahr das Forchtensteiner Schloßbergrennen als Bergzeitfahren. Diesmal paßte nicht nur die Strecke, sondern auch Wetter und Termin: neuer Teilnehmerrekord! Von der UGB-Renngemeinschaft ging der Grazer Robert Bartonek an den Start. Auf der 7,5 km langen Strecke mußten 365 Höhenmeter zurückgelegt werden (Durchschnittssteigung 5%).

Im 30-Sekunden-Abstand gingen 112 Fahrer ins Rennen. Der flache Anstieg hat so seine Tücken, wird oft unterschätzt, die endlosen Kurven und Kehren verleiten immer wieder dazu, sich zu übernehmen. Bartonek, der hier bereits beim „alten“ Schloßbergrennen oft am Start gewesen ist, kannte die Strecke noch. Einige Neuerungen, einige Passagen wurden neu asphaltiert (so ist die Kopfsteinpflasterkehre völlig verschwunden) haben das Bild dann doch etwas verändert. Bartonek ging bereits mnit der Startnummer 6 ins Rennen. Vorteil: es war noch nicht so heiß!

Bartonek, nach seiner langen Verletzungspause noch immer völlig außer Form, konnte dank seiner Erfahrung und Routine wenigstens eine gleichmäßige Leistung bieten und die Strecke in 21:19 Minuten zurücklegen. In der Tageswertung war das Rang 45, in der Altersklasse 4, die Peter Hoffmann (Zweirad-Chaoten.com) in 19:10 gewann, belegte Günter Iby (ARBÖ Amstetten) in 19:18 den zweiten Platz vor dem österreichischen Vize-Bergmeister des Vorjahres, Ewald Ebner (ASVÖ Tulln) in 19:54. Robert Bartonek belegte hier mit seinen 21:19 den 9. Rang.

Einzelzeitfahren in Ornding, 6 km

Samstag, 10. September: Einzelzeitfahren in Ornding, 6 km

Am späten Nachmittag gingen die Fahrer dann (mit denselben Startnummern und in derselben Startreihenfolge) ins flache Einzelzeitfahren über 6 km mit Start und Ziel beim Feuerwehrhaus in Ornding. Es gab dann zwei Wenden, bei der Müllverwertungsanlage und beim Kreisverkehr vor der Donaubrücke. Das letzte Rennen im Ginner-Cup 2011 brachte die endgültigen Entscheidungen in allen Altersklassen.

Hier setzte sich Günter Iby (ARBÖ Ginner Amstetten) in 8:42 vor Wolfgang Treitler (8:55) und Manfred Gruber (9:07) durch. Robert Bartonek kam in der Masterklasse 2 – wie schon zuvor beim Bergzeitfahren – auf den 7. Rang, er fuhr die Strecke in 10:05 Minuten.

Hans Unterguggenberger konnte diesmal den Spieß umdrehen. Im flachen Zeitfahren ließ sich der Vizeweltmeister nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewann in 9:49 vor Norbert Hager (9:55) und Erich Lebersorger (10:17).

In der Ginnercup-Gesamtwertung gewann Hans Unterguggenberger seine Klasse, Robert Bartonek wurde bei den Master-2-Fahrern Sechster.

Ginner-Cup, Master 2: 1. Günter Iby (ARBÖ Ginner Amstetten) 251, – 2. Wolfgang Treitler (RC Schnecke) 246, – 3. Christian Sattler (ASVÖ Tulln) 158, – weiters: 6. Robert Bartonek (UGB-Renngemeinschaft) 119

Ginner-Cup, Master 6: 1. Hans Unterguggenberger (UGB-Renngemeinschaft) 189, – 2. Norbert Hager (ASVÖ Tulln) 182, – 3. Erich Lebersorger (ASVÖ Tulln) 169

 

Bergzeitfahren in Krummnußbaum, 2,3 km

Samstag, 10. September: Bergzeitfahren in Krummnußbaum, 2,3 km

Abschluß des Ginner-Cups 2011 mit zwei Veranstaltungen des URC Nibelungengau Pöchlarn: dem traditionellen Bergzeitfahren in Krummnußbaum über 2,3 km, am späten Nachmittag dann ein flaches Zeitfahren in Ornding.

Bei herrlichem warmem Spätsommerwetter nahmen die Fahrer die 2,3 km mit Steigungen bis 15 % in Angriff. Vom alten Bahnhof ging es zunächst das Steilstück durch den Wald rauf, danach zwei relativ flache „Kuppen“, ehe das Ziel bei der Kapelle in Holzern erreicht war. Für die Ginnercup-Gesamtwertung wurden hier und später beim flachen Zeitfahren doppelte Punkte vergeben.

Hans Unterguggenberger und Robert Bartonek gingen für die UGB-Renngemeinschaft an den Start, sie hatten auch im Ginnercup noch ein Wörtchen mitzureden. Zunächst machte sich Hans startbereit, eine Minute hinter ihm ging sein Klubkollege ins Rennen. Der Hans spielte seine derzeitige Hochform aus und erreichte das Ziel der Masterklasse 6 in 7:03 Minuten, wo er knapp hinter Erich Lebersorger (ASVÖ Sparkasse Tulln, 6:57) den 2. Platz belegte.

Bartonek ging in der Masterklasse 2 an den Start, hatte zwar kaum mehr Schmerzen wegen seiner Verletzungen, hatte jetzt aber mit der fehlenden Form zu kämpfen. Er kam auf 7:08 und damit den 7. Rang. Tages- und Klassensieger wurde der Niederösterreicher Wolfgang Treitler (RC Schnecke) in sehr guten 5:48 vor Manfred Gruber (St. Pölten) 5:56 und Günther Iby (ARBÖ Anstetten) 6:00, alle Master 2.

 

Internationaler Sauwaldman-Radmarathon in St. Roman, 76 km

Sonntag, 4. September: Internationaler Sauwaldman-Radmarathon in St. Roman, 76 km

Finale im Consul-Marathon-Cup 2011! Auf der kurzen Strecke über 76 km und 1300 Höhenmeter mit Start und Ziel im oberösterreichischen St. Roman kam es zum Finale im österreichischen Consul-Marathon-Cup. Der Hans hat gut lachen: er steht als Sieger seiner Altersklasse bereits vor dem Start fest!

Start

Hans Unterguggenberger belegte auf der schweren Strecke in 2:40 Stunden den ersten Platz in seiner Altersklasse, er klassierte sich an der 142. Stelle der Tageswertung. Roman Hofer fuhr 2:14 Stunden, kam mit der Verfolgergruppe ins Ziel und belegte den 32. Rang, das war Platz 14 in seiner Altersklasse! Der Deutsche Olaf Schober (RSC Tittling) triumphierte in der Tagesbestzeit von 2:05:25 und setzte sich im Sprint vor seinen Fluchtgefährten Rene Pammer (St. Johann), Tobias Stadler (BRD, Waldkirchen) und Josef Stadlbauer (RC Julbach) durch.

Hans Unterguggenberger im Ziel

Die Gesamtwertung des Consul-Marathon-Cups entschied Hans Unterguggenberger für sich. Er verwies in der Klasse 70+ Herbert Lackner und Peter Nowak auf die weiteren Plätze. In der Klasse 40+ setzte sich Gottfried Lang vor Robert Wilflingseder durch, hier belegte Roman Hofer den 3. Rang.

Ein tolles Ergebnis also zum Abschluß dieses Marathon-Cups: Hans Unterguggenberger gewinnt sowohl den Sauwaldman als auch die Gesamtwertung, Roman Hofer wird Gesamtdritter.

Klasse 40+: 1. Gottfried Lang (Team Instec) 11 Punkte, – 2. Robert Wilflingseder (RC RIA Mödling) 16, – 3. Roman Hofer (UGB-Renngemeinschaft) 22

Klasse 70+: 1. Hans Unterguggenberger (UGB-Renngemeinschaft) 4 Punkte, – 2. Herbert Lackner (RC Union Langenlois) 7, – 3. Peter Nowak 12