Deutschlandsberger Weltradsportwoche, Bergrennen Hollenegg/Ghf. Fuchswirt – Burg Deutschlandsberg, 3 km

Donnerstag, 18. August: Deutschlandsberger Weltradsportwoche, Bergrennen Hollenegg/Ghf. Fuchswirt – Burg Deutschlandsberg, 3 km

Klein, aber intensiv, so könnte man das Bergrennen auf die Burg Deutschlandsberg beschreiben. Der Anstieg ist nur 1,1 km lang, aber gerade in dieser Kürze liegt hier die Würze. Bei vielen Fahrern stößt dieses Profil auf Abneigung, die echten Bergspezialisten hätten lieber einen „richtigen“ Berg anstatt diesen Bergsprint. Steigungen bis 14 % müssen dabei am letzten Kilometer überwunden werden.

Strecke

In der Masterklasse 4, in der auch der Grazer Robert Bartonek an den Start ging, siegte – erwartungsgemäß – der Weißrusse Dimitri Buben, der die Strecke in 6:37 Minuten zurücklegte. Bartonek, der wegen seiner Schulterverletzung noch immer nicht im Sattel stehen oder am Lenker ziehen kann, war da natürlich schwer gehandikapt. Er mußte den Anstieg sitzend zurücklegen und fuhr in 8:40 Minuten etwa eine halbe Minute langsamer als in den letzten Jahren, damit belegte er diesmal nur den 16. Rang.

 

Vom Pech verfolgt war Hans Unterguggenberger in der Klasse 8. Er fuhr ein starkes Rennen, lag etwa 200 Meter vor der Ziellinie an der fünften Stelle, als er zur Attacke auf die beiden knapp vor ihm liegenden Fahrer antrat. Dabei löste sich die erst am Vortag montierte Schuhplatte und er konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Daß er in die Böschung fuhr, war das geringere Übel.Das viel größere war dann der Start in einem der steilsten Passagen des Anstieges mit einer viel zu harten Übersetzung. 50 Meter vor dem Ziel touchierte er den Zaun auf der linken Seite, verlor abermals Zeit. Daß er durch dieses Mißgeschick keinen Platz einbüßte, hatte er seiner Leistung zu verdanken, dank derer er vorher schon genügend Vorsprung auf seine unmittelbaren Verfolger herausgefahren hatte. Dennoch bitter: statt dem erhofften Podestplatz blieb es bei Rang 5! Wilhelm Pauli (BRD) gewann ungefährdet in 8:13, Unterguggenberger fuhr in 8:50 auf Platz 5.

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