Monatsarchive: Juni 2011

Ergebnisse Juni 2011

2. Juni: Schwechater Radmarathon, 118,5 km

4. Robert Bartonek

 

2. Juni: Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal in Offenhausen,  zugleich Oberösterreichische Landesmeisterschaft, 17,8 km

16. Natascha Hofer

 

3. Juni: Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Straßenrennen in Langenlois, 108 km bzw. 38 km

3. Hans Unterguggenberger

5. Robert Bartonek

 

4. Juni: Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Bergrennen Langenlois – Schiltern, 8,8 km

1. Hans Unterguggenberger

9. Robert Bartonek

 

4. Juni: Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Einzelzeitfahren in Langenlois, 15,3 km

3. Hans Unterguggenberger

9. Robert Bartonek

 

5. Juni: Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Kamptaler Straßenrennen in Langenlois, 50 bzw. 75 km

1. Hans Unterguggenberger

7. Robert Bartonek

 

Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Gesamtwertung-Endstand

1. Hans Unterguggenberger

4. Robert Bartonek

 

5. Juni: Halltal-Expreß in Hall/Tirol, 5,2 km

11. Andrea Knapp/Matthias Hechenblaikner

 

8. Juni: Bergzeitfahren Unterperfuß – Ranggen, 5 km

1. Andrea Knapp

 

12. Juni: Österreichische Zeitfahr-Staatsmeisterschaft in Trieben, 23,5 km

7. Robert Bartonek

 

12. Juni: Leithaberg-Radmarathon in Purbach, 80 km

1. Hans Unterguggenberger

1. Natascha Hofer

8. Roman Hofer

 

13. Juni: Großer Straßenpreis von Czesztreg (Ungarn), 75 km

4. Robert Bartonek

 

17. Juni: Bergzeitfahren auf der Olympia-Bobbahn in Innsbruck-Igls, 1,2 km

4. Andrea Knapp

 

18. Juni: Rundstreckenrennen in Race (Slowenien), 59 km

9. Robert Bartonek

 

19. Juni: Johann-Gaupmann-Gedenkrennen, Kriterium in Stattersdorf, zugleich NÖ-Landesmeisterschaft, 17,1 km bzw. 19,9 km

2. Hans Unterguggenberger

4. Robert Bartonek

 

23. Juni: Großer Straßenpreis von Sezana (Slowenien), 96,4 km

8. Robert Bartonek

 

25. Juni: Großer Straßenpreis von Grafenbach in Unterdanegg, 61 km bzw. 42,7 km

3. Hans Unterguggenberger

5. Robert Bartonek

 

26. Juni: 5-Seen-Radmarathon in Mondsee, 76,5 km

1. Hans Unterguggenberger

5. Robert Bartonek

8. Roman Hofer

 

 

5-Seen-Marathon in Mondsee, 76,5 km

Sonntag, 26.Juni: 5-Seen-Marathon in Mondsee, 76,5 km

Podestplätze in der Klasse 70+ (von links): Lackner, Unterguggenberger, Schafhuber

Nächster Akt im Senioren-Marathon-Cup findet am Sonntag beim Mondsee-Marathon statt, der heuer schon zum 25. Mal über die Bühne geht. Zum Jubiläum haben sich standesgemäß strömender Regen und tiefe Temperaturen eingefunden. Über die Cup-Strecke von 76,5 km wird in Intervallen gestartet, die jüngeren Fahrer müssen den älteren eine Vorgabe leisten. In der Marathonszene ein einzigartiger Versuch des Veranstalters, der sich aber – nunmehr bereits zum zweiten Mal durchgeführt – bewährt hat.

 

Die UGB-Renngemeinschaft ist mit drei Fahrern vertreten. Zunächst nimmt Hans Unterguggenberger in der Klasse 70+ das Rennen auf, 2 Minuten später folgt Robert Bartonek, dahinter dann Roman Hofer. Trotz des starken Regens entwickelt sich ein spannendes Rennen, bereits nach 7 km erfolgt der Zusammenschluß, sind die 2 Minuten Vorgabe aufgeholt. Am Scharflinger Berg wird dann ein hohes, aber gleichmäßiges Tempo gefahren, danach dauert es relativ lange, nämlich bis Bad Ischl, bis die jüngeren Fahrer auch endlich den Anschluß gefunden haben.

 

Gleich hinter Bad Ischl kommt es zu einem Massensturz, von dem aber – Gottseidank – kein Fahrer der UGB-Renngemeinschaft betroffen war. Der lange, stufenartige Anstieg zum Weißenbacher Sattel selektiert das Spitzenfeld noch einmal, Hofer und Bartonek kommen aber mit der ersten Gruppe über den Anstieg. Knapp dahinter hat Unterguggenberger den Sieg in seiner Altersklasse bereits in derTasche.

Tour C

Wie jedes Jahr, so ereignet sich auch diesmal noch ein Sturz bei der Zieleinfahrt, dann aber sind die Spitzenplazierungen der UGB-Renngemeinschaft Wirklichkeit: 23. Roman Hofer, – 34. Robert Bartonek, beide zeitgleich in 1:51:28 (Siegerschnitt 42,3 km/h), 68. Hans Unterguggenberger, 1:44 zurück, was in den

Straßen-Europameisterschaften der Master- und Frauen-Klassen in Zd´ar nad Sázavou (Tschechien)

23.-26. Juni: Straßen-Europameisterschaften der Master- und Frauen-Klassen in Zd´ar nad Sázavou (Tschechien)

Bereits zum 5. Male fanden in der Tschechei die Straßeneuropameisterschaften statt, Zeitfahren und Straßenrennen standen am Programm. Wie im Vorjahr war auch heuer kein Vertreter der UGB-Renngemeinschaft am Start.

Zeitfahren: Mit 4 Titeln war die BRD die tonangebende Nation, aber auch die Österreicher konnten sich mit durchaus beachtlichen Leistungen in Szene setzen: Gerhard Hrinkow erringt Silber und Andreas Wagner überraschend Bronze, dazu mit Ewald Schön, Alfred Lechnitz und Vinzenz Hörtnagl gleich drei 4. Plätze, alle drei verpassen eine Medaille nur ganz knapp, Schön gar nur um ein paar Hundertstel Sekunden.

Kategorie GOLD SILBER BRONZE Die Österreicher
Master 1 (1972-1981) Andreas Ortner, BRD, 25:04 Igor Kopse, SLO, 25:23 Andreas Wagner, AUT, 25:57

5. Andreas Klausner 26:01          10. Klaus Exner 27:06

Master 3 (1967-1971) Anders Krebs Ovesen, DMK, 26:06 Jörn Reuss, BRD, 26:16 Stefan Steiner, BRD, 26:18 15. Günther Priessner 28:16
Master 4 (1962-1966) Jesper Nielsen, DMK, 25:08 Matthias Lastowsk, BRD, 25:51 Marian Valasek, SVK, 26:01 9. Gerhard Hawlik 26:56             10. Franz Venier, 27:01               23. Gottfried Huebmer 29:37
Master 5 (1957-1961) Axel Sinske, BRD, 26:25 Milos Brecelj, SLO, 26:39 Michael Pfeil, BRD, 26:43 4. Ewald Schön 26:43                    9. Günther Iby 27:25
Master 6 (1952-1956) Ludvik Killinger, TCH, 26:42 Bert Bakker, NED, 27:02 Wladimir Gottfried, BRD, 27:18 4. Alfred Lechnitz 27:32               11. Engelbert Gaubitzer 29:10
Master 7 (1947-1951) Alfred Grabichler, BRD, 27:10 Gerhard Hrinkow, AUT, 27:29 Lubomir Nowak, TCH, 27:38 4. Vinzenz Hörtnagl 27:46              7. Werner Kaiserlehner 28:08         19. Fritz Gaubitzer 29:30             22. Kees Wijnen 30:10   
Master 8 (1942-1946) Gunnar Fjellberg, NOR, 28:13 Rein Oppewal, NED, 28:29 Reinhard Scheer, BRD, 28:37  
Master 9 (-1941) Günther Hoffmann, BRD, 29:34 Rudolf Giwitz, BRD, 30:23 Werner Nesselhauf, BRD, 30:48  

 Und im Straßenrennen war abermals die BRD tonangebend, sie holten 5 Gold-, 5 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Österreich konnte die Bilanz vom Zeitdfahren etwas steigern, durch Hrinkow und Schalk kamen eine Gold- und eine Bronzemedaille aufs österreichische Konto. Ewald Schön als 16. war der einzige, der zeitgleich mit dem neuen Europameister ins Ziel kam. Ansonsten fiel auf, daß so wenige Österreicher wie noch nie am Start waren.

Kategorie GOLD SILBER BRONZE Die Österreicher:
Master 1(1977-1981) Michele Cartocci (I) Pavel Gonda (CZE) Nicola Geronimo (I)  
Master 2 (1972-1976) Vaclav Jelinek (CZE) Alexander Kjaer (N) Ernest Kurowski (POL) 7. Markus Willinger -2:08, – 15. Klaus Exner -2:17
Master 3 (1967-1971) Marek Maluszczak (BRD) Stefan Steiner (BRD) Jörn Reuss (BRD) 27.Günther Priessner -14:20
Master 4 (1962-1966) Christian Jäger (BRD) Torsten Kunath (BRD) Vitor Lourenco (POR) 32. Helmut Siraki -8:52, – 37.Gottfried Huebmer  -21:28
Master 5 (1957-1961) Dariusz Leduchowski (POL) Jürgen Hanshans (BRD) Matthias Grünig (BRD) 16. Ewald Schön, gleiche Zeit, – Sebastian Pfisterer aufgegeben
Master 6 (1952-1956) Robert Glassl (BRD) Wladimir Gottfried (BRD) Jerzy Jagiela (POL) 10. Alfred Lechnitz -5:43, – 14. Engelbert Gaubitzer, gleiche Zeit
Master 7 (1947-1951) Gerhsard Hrinkow (AUT) Jerzy Bylicki (POL) Josef Schalk (AUT) 15. Werner Kaiserlehner -8:27, – 17. Fritz Gaubitzer, gleiche Zeit, – 28. Kees Wijnen -15:38
Master 8 (1942-1946) Peter Trumheller (BRD) Rein Oppewal (NL) Vaclav Becka (CZE)  
Master 9 (-1941) Werner Nesselhauf (BRD) Günter Hoffmann (BRD) Rudolf Giwitz (BRD)  

Großer Straßenpreis von Grafenbach in Unterdanegg, 61 km bzw. 42,7 km

Samstag, 25.Juni 2011: Großer Straßenpreis von Grafenbach in Unterdanegg, 61 km bzw. 42,7 km

Auf dem 6,1 km langen Rundkurs in Unterdanegg, der selektive 140 Höhenmeter aufweist, müssen die Fahrer der Masterklassen 2 und 3 zehn Runden absolvieren (= 61 km mit 1400 Höhenmetern!). Die zwei Steigungen mit den beiden Abfahrten lassen keinen flachen Meter zu und damit keine Gelegenheit zum Verschnaufen. Und obwohl es in ganz Ostösterreich regnet, hält ein kleines Hoch über dem südlichen Niederösterreich die Fahrer trocken.

Die Masterklassen 2und 3 legen 10 Runden zurück, mit dabei auch Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft. VomStart weg erweisen sich Treiter und Iby als die stärksten Fahrer, dahinter eine Gruppe von Fahrern, die umden letzten Platz am Podest kämpften, darunter auch Bartonek. Bei Halbzeit konnte sich Treitler absetzen, Iby fuhr sofort mit, und damit waren die beiden stärksten Fahrer vorne weg.

In der Folge fuhren die beiden einen Vorsprung von mehr als 3 Minuten heraus, dahinter aber entspann sich die Auseinandersetzung um Rang 3, wobei Bartonek ein gewichtiges Wort mitzureden hatte. Nach mehreren Versuchen verschiedener Fahrer,alleine wegzukommen, trat eine Gruppe zum Sprint an, und Bartonek belegte hinter Endthaler und Sattler den 5. Rang.

Im Rennen der Masterklassen 4 bis 6 hatte Hans Unterguggenberger 7 Runden zu bewältigen (= 42,7 km mit 980 Höhenmetern). Hans kam ebenfalls mit einer größeren Gruppe ins Ziel, zog jedoch im Sprint um den Sieg gegen Norbert Hager und Johann Brixler (beide ASVÖ Die Erste Sparkasse Tulln) den kürzeren. Die Fahrtzeit von 1:19:00 bedeutete einenSchnitt von 31,6 km/h auf diesem schweren Rundkurs.

 

Straßenrennen um den Großen Preis von Sezana (Slowenien), 96,4 km

Donnerstag, 23. Juni 2011: Straßenrennen um den Großen Preis von Sezana (Slowenien), 96,4 km

Bei regnerischem Wetter, aber trockener Hitze (29° C) nahmen die Fahrer der Masterklasse 50+ den 24,1 km langen sehr schweren Rundkurs insgesamt viermal unter die Räder. Unter den 75 Startern aus 4 Nationen war auch der Grazer Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft. Der Rundkurs führt hier unmittelbar an der italienischen Grenze (Luftlinie gerade mal 10 km bis zum Meer bei Triest!) durch die kleine Ortschaft Lipica, dem ursprünglichen Gestüt der weltbekannten Lippizaner-Pferde.

Durch ein paar Attacken in der ersten Runde wird das Feld zerrissen, und die erste größere Gruppe mit Bartonek liegt nach dieser ersten Runde bereits 2:40 Minuten hinter den Spitzenreitern. In der zweiten Runde wird von allen geschlafen, das Feld liegt nach halber Distanz gut 4 Minuten zurück. Die 155 Höhenmeter pro Runde sind nicht zu unterschätzen, und der böige Wind tut sein übriges, um das Starterfeld zu dezimieren.

Wegen der Schulterschmerzen (Souvenir an den Sturz beim Schwechater Marathon vor beinahe einem Monat!) kann Bartonek die Anstiege zur sitzend fahren, was ein gewisses Handikap darstellt: um Löcher zuzufahren, vor allem auf den kürzeren Anstiegen, müßte man schon mal aus dem Sattel gehen.

In der vorletzten Runde greifen dann die Italiener an, die bis dahin ganz vorne nicht vertreten sind. Zunächst bildet sich ein größeres Feld von 21 Mann mit Bartonek, das Jagd auf die versprengten Ausreißer macht. Bis zur letzten Zieldurchfahrt schiebt sich alles weiter zusammen, als es in die letzte Runde geht, liegen 4 Mann 20 Sekunden vor 6 Verfolgern, 2 Minuten vor einer weiteren Vierergruppe und 2:15 vor der Gruppe mit Bartonek.

Alle Gruppen zerfallen, Bartonek hält mit und kann ein paar Fahrer mit seiner Gruppe einholen, die einzeln unterwegs sind. In seiner Gruppe geht es dann um den 11. Rang, als am letzten Anstieg hinter Lipica ohne Rücksicht auf Verluste angegriffen wird. Bartonek fährt an vorderster Front über diese Steigung, in der letzten Abfahrt wird noch ein weiterer Fahrer eingeholt, und 1:41 Minuten hinter dem Sieger Metod Mocnik (Slowenien, KD Alpe) sprintet Bartonek auf den 8. Rang und darf sich über die neuerliche Formsteigerung freuen.

 

Joh.-Gaupmann-Gedenkrennen, Kriterium in Stattersdorf, zgl. NÖ Landesmeisterschaft, 19,9km bzw. 17,1 km

Sonntag, 19. Juni: Johann-Gaupmann-Gedenkrennen, Kriterium in Stattersdorf, zugleich Niederösterreichische Landesmeisterschaft, 19,9km bzw. 17,1 km

Auf dem traditionellen 950 m langen Stattersdorfer Kriteriums-Kurs findet im Südosten von St.Pölten die Niederösterreichische Kriteriumslandesmeisterschaft statt, in den letzten Jahren ist ja hier jeweils um den Österreichischen Meistertitel in dieser Disziplin gefahren und gesprintet worden. Von der UGB-Renngemeinschaft waren mit Robert Bartonek und Hans Unterguggenberger zwei Fahrer am Start.
Zunächst startete Bartonek im Rennen der Masterfahrer 2/3 über 21 Runden (= 19,9 km), wobei in sieben Wertungen (alle 3 Runden) der Punktesieger ermittelt wurde.

In den ersten vier Wertungen kam es zu einem spannenden Duell zwischen den beiden Favoriten des Rennens, den Master-2-Fahrern Günther Iby (Amstetten) und Wolfgang Treitler (RC Schnecke), die den anderen Fahrern keine Punkte ließen. Nach der 4. Wertung suchte Iby sein Heil in der Flucht, weil er nur so den Weg zum Sieg über Treitler sah, Bartonek sprang sofort mit und auch Christian Sattler fand den Weg an die Spitze. Dieses Trio fuhr dem Rest des Feldes gehörig um die Ohren.

In der 5. der sieben Wertungen wird Bartonek hinter Iby Zweiter und holt sich somit seine ersten 3 Punkte, liegt damit in der Gesamtwertung des Kriteriums an der dritten Stelle. Das Finale entscheiden dann aber leider die Kampfrichter durch ihre Unfähigkeit mit.

Aus unerfindlichen Gründen wird die vorletzte Wertung eine Runde zu spät angezeigt und ausgefahren, was natürlich alle irritiert. Trotzdem kann Bartonek diese Wertung gewinnen, sein Punktekonto auf 8 Zähler aufstocken, Sattler hält jetzt bei 5 Punkten, Iby und Treitler sind außer Reichweite. Anscheinend merken die Zielrichter dann ihren Fehler und begehen gleich den nächsten, sie legen die Schlußwertung um eine Runde vor, was natürlich das Chaos im Spitzentrio komplett macht.

Günther Iby überläßt dann die Schlußwertung Bartonek, um dem Grazer so noch auf das Stockerl zu helfen, doch diese gutgemeinte Aktion geht sauber nach hinten los. Bartonek verliert den letzten Sprint gegen Sattler, der sich damit 5 Punkte holt, Bartonek gewinnt nur 3, beide halten damit bei 10 Punkten, und weil die letzte Wertung entscheidet, steht Sattler am Podest und nicht Bartonek. Hätte Iby diese letzte Wertung gewonnen, dann hätte Bartonek ruhig noch gegen Sattler den kürzeren ziehen können und wäre dann mit 9 gegen 8 Punkten dennoch als Dritter am Podest gestanden. Aber so ist der Radsport eben.

 

Im Rennen der Masterklassen 4 bis 6 war auch Hans Unterguggenberger am Start, der in der Klasse 6 der ältesten Teilnehmer gewertet wurde. Und meistd ist es ja so, daß derjenige, der in dieser Klasse noch gegen die jüngeren Fahrer der Klassen 4 und 5 Punkte schafft, seine Kategorie gewonnen hat. Daher sieht es für den Hans schon mal sehr gut aus, als er sich als Dritter gleich mal 2 Punkte sichert. Damit führt er die Klasse 6 an.

Rundstreckenrennen in Race (Slowenien), 59 km

Samstag, 18. Juni: Rundstreckenrennen in Race (Slowenien), 59 km

In Race vor den Toren Marburgs findet auf einem flachen 5,9-km-Rundkurs bei regnerischem, schwülem Wetter ein Rundstreckenrennen über 10 Runden statt, an dem auch der Grazer Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft teilnimmt.

Nach anfänglichen wilden und hirnlosen Attacken von einzelnen Fahrern, die aber alle nichts einbringen, außer daß das Rennen unruhig und chaotisch und damit gefährlich gemacht wird, kann sich bei Halbzeit eine etwa 20köpfige Gruppe mit dem Grazer absetzen.

Durch einige ruppige Attacken im Finale zerfällt diese Gruppe und geht ziemlich aufgesplittert in die Schlußrunde. Sehr schnell ändert sich die Ausgangsposition, vorne findet sich eine fünfköpfige Spitze zusammen, dahinter eine siebenköpfige Verfolgergruppe mit Bartonek.

Mit 19 Sekunden Rückstand auf die Spitze erreichen die Verfolger das Ziel, wo Bartonek auf den 9. Rang sprintet.

Bergzeitfahren auf der Olympia-Bobbahn in Innsbruck-Igls, 1,2 km

Freitag, 17. Juni: Bergzeitfahren auf der Olympia-Bobbahn in Innsbruck-Igls, 1,2 km

Mit einem außergewöhnlichen Bewerb feierte der RC Union Sporthaus-OKAY aus Innsbruck sein 30jähriges Vereinsjubiläum. Obmann Othmar Peer verlegte aus diesem Anlaß das traditionelle Paarzeitfahren von der Straße in die Betonröhre nach Innsbruck-Igls. 1200 Meter mißt der olympische Eiskanal, die Steigungsprozente gehen ordentlich in die Knochen. Im 30-Sekunden-Takt wurden die Rennfahrer auf die Strecke geschickt, Überholen war im engen Eiskanal kaum möglich. Die Idee, ein Radrennen in einer Bobbahn zu veranstalten, ist nicht neu, aber nach wie vor spektakulär. Die knapp 100 Teilnehmer waren begeistert und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Tagesbestzeit fuhr der Tiroler Manuel Natale vom ARBÖ Bike-Point Innsbruck in 2:52 (25 km/h), womit er einen neuen Bahnrekord markierte. Andrea Knapp von der UGB-Renngemeinschaft belegte in 5:14 den 4. Rang, den Sieg holte sich in 3:56 Kathrin Schweinberger (ÖAMTC Bikepalast Tirol).

 

Straßenrennen um den Großen Preis von Csesztreg (Ungarn),75 km

Montag, 13. Juni 2011: Straßenrennen um den Großen Preis von Csesztreg (Ungarn),75 km

Bei sonnigem Wetter und sommerlichen 28° startete der Grazer Robert Bartonek in diesem Straßenrennen, bei dem die 70 Fahrer der Masterklasse 50+ insgesamt 6 flache Runden zu je 12,5 km zurückzulegen hatten.

Es gibt viele Attacken, einen spektakulären, spannenden und abwechslungsreichen Rennverlauf, doch die Attacken sind allesamt mehr oder weniger Einzelaktionen und werden auch immer wieder vereitelt. Trotz der vielen Angriffe ist das Feld meist geschlossen mit hohem Tempo unterwegs.

Zu Beginn der 5. und vorletzten Runde greift der Ungar Istvan Hargittai an, Bartonek springt sofort an sein Hinterrad, ein paar andere Fahrer können noch aufschließen, es bildet sich eine 5-Mann-Spitze. Als es in die Schlußrunde geht, ist der Vorsprung schon sehr groß geworden, Hargittai verrichtet den Löwenanteil der Führungsarbeit und erweist sich bereits auf den letzten Kilometern als der klar stärkste Mann dieser Gruppe.

Bartonek kann bis zum Zielsprint an dieser Gruppe dranbleiben, Hargittai fährt von vorne, tritt seinen eigenen Sprint selber an und gewinnt klar und ohne Gegenwehr. Bartonek belegt zeitgleich dahinter den 4. Rang, die Spitzengruppe hatte dem Feld bis ins Ziel 1:15 Minuten abgenommen.

Leithaberg-Radmarathon in Purbach, 80 km

Sonntag, 12. Juni 2011: Leithaberg-Radmarathon in Purbach, 80 km

Die dritte Station im Senioren-Marathon-Cup wird in Purbach am  Nordufer des Neusiedler Sees absolviert. Auf einer bergigen 40-km-Runde müssen die Rennfahrer, die für den Marathon-Cup gewertet werden wollen, diese Schleife zweimal absolvieren. Von der UGB-Renngemeinschaft sind sowohl Roman Hofer am Start als auch Hans Unterguggenberger, der hier im nördlichen Burgenland seinen Angriff auf den Gesamtsieg in eben diesem Marathon-Cup 2011 startet.

Streckenskizze (Bildquelle: Veranstalter)

In Donnerskirchen wartet bereits der erste Anstieg, es geht hinauf zur Kaiserbuche, dabei sind 275 Höhenmeter zu bewältigen. In Mannersdorf wartet dann noch eine langgezogene flache Steigung, ehe der Anstieg in Kaisersteinbruch noch einmal die Kletterer bevorzugt. In den 2 Runden müssen die Fahrer auch an die 1000 Höhenmeter überwinden!

Großer Erfolg für die UGB-Renngemeinschaft: Hans Unterguggenberger gewann die Klasse 70+, Natascha Hofer gewann ihre Nachwuchsklasse und Roman Hofer belegte in der Klasse 40+ den 8. Rang, womit er in der Gesamtwertung des Senioren-Marathon-Cups an die dritte Stelle vorrückte! Ein tolles Ergebnis für die dreiköpfige Mannschaft der UGB-Renngemeinschaft, und vor allem Natascha sollte ihr erster Saisonsieg großen Auftrieb für die kommenden Rennen geben.

 

Österreichische Zeitfahrmeisterschaft in Trieben, 23,5 km

Sonntag, 12. Juni 2011: Österreichische Zeitfahrmeisterschaft in Trieben, 23,5 km

Einzig der Grazer Robert Bartonek startete als Vertreter der UGB-Renngemeinschaft bei den Österreichischen Zeitfahrmeisterschaften im steirischen Trieben, die über 23,5 km auf den Schoberpaß und wieder zurück nach Trieben führten. Bei bedecktem Himmel, starkem Wind, aber angenehmen 21° C mußten die Fahrer die insgesamt 115 Höhenmeter bewältigen.

Bartonek bot eine sehr gute Leistung. Gestartet wurde im 30-Sekunden-Abstand, und Bartonek konnte dem vor ihm gestarteten Hartberger Josef Handler bis zur Wende am Schoberpaß schon bedrohlich nahe rücken. Leider hatten zu diesem Zeitpunkt auch die hinter ihm gestarteten Klaus Teigl und Sebastian Pfisterer zum Grazer aufgeschlossen. Wie in einem Mannschaftszeitfahren, nur mit dem regulären Abstand natürlich, jagte das Trio den Schoberpaß wieder runter Richtung Ziel in Trieben.

Bartonek konnte bis ins Ziel zu Handler aufschließen und krönte seine starke Leistung mit einem Rückstand von nicht einmal zweieinhalb Minuten auf den Sieger, den hohen Favoriten und Titelverteidiger Günther Iby (ARBÖ Ginner Amstetten), der sich in 32:47 Minuten mit einem Schnitt von 43,0 km/h durchsetzte, 43 Sekunden vor dem ebenfalls sehr starken Zeitfahrer Sebastian Pfisterer (ARBÖ Grassinger Sparkasse Lambach). Den dritten Rang und damit die Bronzemedaille sicherte sich der St. Pöltner Manfred Gruber (ARBÖ St.Pölten). Er war die Überraschung dieser Titelkämpfe, lag 1:05 hinter Iby. Bartonek scheiterte nur um 11 Sekunden am bekannt starken Zeitfahrer Bernhard Stenitzer und belegte unmittelbar hinter dem Steirer in 35:09 mit 2:22 Minuten Rückstand den 7. Rang.

 

Wieder die Qual der Wahl

12. Juni: Wieder die Qual der Wahl

Zwei Wochen später, aber dieselbe Situation: eine österreichische Meisterschaft (Zeitfahren in Trieben) und die nun dritte Station des Marathon-Cups am selben Tag!

Die UGB-Renngemeinschaft erwies sich abermals als flexibel genug, um an beiden Fronten erfolgreich zu sein. Der Grazer Robert Bartonek startete bei den Österreichischen Zeitfahrmeisterschaften in Trieben im steirischen Ennstal, wo die schwere, 23,5 km lange Strecke auf den Schober-Paß und wieder zurück führte. Bartonek konnte abermals seine ansteigende Form ausspielen und belegte den ausgezeichneten 7. Rang, sein bestes Meisterschaftsergebnis im Zeitfahren.

Drei Fahrer gingen beim Leithaberg-Marathon im burgenländischen Purbach am Neusiedler See an den Start. Hans Unterguggenberger errang bei seinem Einstieg in den Marathon-Cup gleich einen Sieg: er gewann den Marathon mit klarem Vorsprung! Die junge Niederösterreicherin Natascha Hofer konnte in ihrer Altersklasse ihren ersten Saisonsieg feiern. Zum Drüberstreuen fuhr Roman Hofer auf den ausgezeichneten 8. Rang und verbesserte sich damit in der Gesamtwertung des Marathon-Cups an die hervorragende dritte Stelle.

 

Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Kamptaler Straßenrennen in Langenlois, 50 km bzw. 75 km

Sonntag, 5. Juni 2011: Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Kamptaler Straßenrennen in Langenlois, 50 km bzw. 75 km

Zum Abschluß der Langenloiser Radsporttage wurde auf dem 25 km langen Rundkurs über Schiltern das Kamptaler Straßenrennen ausgetragen, für beide Vertreter der UGB-Renngemeinschaft ging es noch einmal um sehr viel. Der Hans ist sowohl im Straßenrennen um den Sieg gefahren als auch in der Gesamtwertung, und Robert hatte noch die (kleine) Chance, mit einem Husarenritt auf den dritten Rang der Gesamtwertung vorzustoßen, lag er doch „nur“ 2 Minuten hinter Christian Sattler.

Im Rennen der Klassen 4 bis 6 ging es bereits beim ersten Aufstieg auf den Schilterner Berg energisch zur Sache. Die Master-1-Fahrer, allen voran Thomas Mair, machten mächtig Tempo, und Bartonek und Sattler fielen in die zweite Gruppe zurück.So sehr es Robert in der Folge auch versuchte, Sattler abzuhängen, es gelang nicht. Der Niederösterreicher wankte einige Male bedenklich, raffte sich aber immer wieder auf. In allen Anstiegen drückte Robert aufs Tempo, doch sein Kontrahent konnte immer wieder aufschließen. In der dritten und letzten Runde war es dann klar, daß Robert keine zwei Minuten mehr herausfahren könne, und die beiden kamen in einer Gruppe zeitgleich ins Ziel nach Langenlois.

In diesem letzten Straßenrennen setzte sich Straßenmeister Karl Gillmayr (ARBÖ Wels) mit 3:18 Minuten vor Treitler und Pfisterer durch, Bartonek belegte mit 10:54 Minuten Rückstand den 7. Rang. In der Gesamtwertung triumphierte Treitler vor Pfisterer und Sattler, Bartonek hier am 4. Rang.

Hans Unterguggenberger erwies sich auch am Schlußtag als der Stärkste seiner Altersklasse. Er gewann das Straßenrennen mit einem Schnitt von 31,5 km/h klar mit 1:22 Minuten Vorsprung vor Norbert Hager und Erich Lebersorger (beide ASVÖ Tulln). Natürlich entschied er damit auch die Gesamtwertung für sich, 4:04 Minuten vor Anton Gierer (RC Ybbs) und 5:09 Minuten vor Erich Lebersorger (ASVÖ Tulln). Damit konnte er seine Saisonbilanz auf 3 Siege bisher auffetten.

Andrea gewinnt die Damenklasse – wir gratulieren zum ersten Saisonsieg!

 

Halltal-Expreß in Hall/Tirol, 5,2 km

Sonntag, 5. Juni 2011: Halltal-Expreß in Hall/Tirol, 5,2 km

Steigung am Bettelwurfeck, 680 Höhenmeter und 5,2 km Streckenlänge – hinter den nacken Zahlen des Halltalexpreßes steht die Herausforderung. Diese Fakten sollen aber keineswegs erschrecken, denn der Halltalexpreß ist ein Mannschaftsbewerb für Biker und Läufer jeden Niveaus. Vor einer traumhaften Naturkulisse und toller Stimmung entlang der gesamten Strecke wurden die 215 Sportler und Sportlerinnen bis ins Ziel bei den Herrenhäusern begleitet.
In der Klasse der gemischten Teams ging auch Andrea Knapp von der UGB-Renngemeinschaft als Läuferin mit ihrem Partner Matthias Hechenblaikner von der Rad-Union Unterland ins Rennen. Hechenblaikner bewältigte die Strecke per MTB in 38:11 an der 9. Stelle, Knapp lief danach in 46:09 Minuten die 11. Zeit, gemeinsam belegte das Team den 11. Rang, mit 18:53 Minuten Rückstand auf das siegreiche Paar Patrizia Wacker und AlfredSelb.

 

Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Kamptaler Straßenrennen in Langenlois, 50 km bzw. 75 km

Sonntag, 5. Juni 2011: Internationale Langenloiser REMAX-Radsporttage, Kamptaler Straßenrennen in Langenlois, 50 km bzw. 75 km

Zum Abschluß der Langenloiser Radsporttage wurde auf dem 25 km langen Rundkurs über Schiltern das Kamptaler Straßenrennen ausgetragen, für beide Vertreter der UGB-Renngemeinschaft ging es noch einmal um sehr viel. Der Hans ist sowohl im Straßenrennen um den Sieg gefahren als auch in der Gesamtwertung, und Robert hatte noch die (kleine) Chance, mit einem Husarenritt auf den dritten Rang der Gesamtwertung vorzustoßen, lag er doch „nur“ 2 Minuten hinter Christian Sattler.

Im Rennen der Klassen 4 bis 6 ging es bereits beim ersten Aufstieg auf den Schilterner Berg energisch zur Sache. Die Master-1-Fahrer, allen voran Thomas Mair, machten mächtig Tempo, und Bartonek und Sattler fielen in die zweite Gruppe zurück.So sehr es Robert in der Folge auch versuchte, Sattler abzuhängen, es gelang nicht. Der Niederösterreicher wankte einige Male bedenklich, raffte sich aber immer wieder auf. In allen Anstiegen drückte Robert aufs Tempo, doch sein Kontrahent konnte immer wieder aufschließen. In der dritten und letzten Runde war es dann klar, daß Robert keine zwei Minuten mehr herausfahren könne, und die beiden kamen in einer Gruppe zeitgleich ins Ziel nach Langenlois.

In diesem letzten Straßenrennen setzte sich Straßenmeister Karl Gillmayr (ARBÖ Wels) mit 3:18 Minuten vor Treitler und Pfisterer durch, Bartonek belegte mit 10:54 Minuten Rückstand den 7. Rang. In der Gesamtwertung triumphierte Treitler vor Pfisterer und Sattler, Bartonek hier am 4. Rang.

Hans Unterguggenberger erwies sich auch am Schlußtag als der Stärkste seiner Altersklasse. Er gewann das Straßenrennen mit einem Schnitt von 31,5 km/h klar mit 1:22 Minuten Vorsprung vor Norbert Hager und Erich Lebersorger (beide ASVÖ Tulln). Natürlich entschied er damit auch die Gesamtwertung für sich, 4:04 Minuten vor Anton Gierer (RC Ybbs) und 5:09 Minuten vor Erich Lebersorger (ASVÖ Tulln). Damit konnte er seine Saisonbilanz auf 3 Siege bisher auffetten.