Bergzeitfahren Scheibbs – Blassenstein, 4,8 km

Samstag, 21. Mai 2011: Bergzeitfahren Scheibbs – Blassenstein, 4,8 km

Endlich nach 23:18 im Ziel!

Wenn man in einem Rennen einmal gut und stark gefahren ist, kommt man immer wieder gerne darauf zurück. Im Vorjahr war der Grazer Robert Bartonek Zweiter beim Bergzeitfahren auf den Blassenstein im niederösterreichischen Scheibbs, heuer war er wieder am Start, als bei schönem, warmem Wetter das Bergzeitfahren auf dem durchwegs selektiven, bis zu 16 % steilen Anstieg stattfand.

Unmittelbar vor dem Grazer ging Walter Mayerhofer ins Rennen, der alljährlich regelmäßig die Tagesbestzeit fährt, so auch heuer. Und die hinter ihm gestarteten Fahrer waren allesamt langsamer, von denen kam keine Gefahr, so fuhr Bartonek den ganzen Anstieg alleine hoch, sah vorne und hinten niemanden. Gerade bei einem Bergzeitfahren ist es entscheidend, über die gesamte Distanz zwar am Limit zu fahren, aber nicht darüber. Wichtig dabei ist, sich vor allem nicht zu übernehmen, indem man zu hart fährt. Und genau das war Bartonek nicht einwandfrei gelungen.

Zum einen wegen des Formrückstands, zum anderen auch, weil man halt immer mehr will als man kann. Beim Flachstück einen Kilometer vor dem Ziel war bereits klar, daß die Vorjahrszeit von 22 Minuten nicht mehr zu erreichen war. Tatsächlich benötigt Bartonek gute 23 Minuten für den Anstieg, das reicht gerade mal für den 4. Rang. Manfred Pirz gewinnt wieder, wie schon in den vergangenen beiden Jahren, diesmal in 21:08, vor Engelbert Dienstbier (RIG Gaming, 22:44) und Manfred Trimmel (Union Wilhelmsburg, 22:52). Bartonek, der auf 23:18 kommt, fährt also nur um 34 Sekunden am zweiten Rang vorbei, den er einwandfrei am Schlußkilometer verspielt hat.

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