Monatsarchive: Mai 2011

Ergebnisse Mai 2011

1. Mai: Neusiedlersee-Radrundfahrt, 1. Bewerb zum Austria-4-Cup, in Mörbisch, 128,3 km

2. Robert Bartonek

 

8. Mai: Straßenrennen in Ljutomer (SLO), 61 km

14. Robert Bartonek

 

14. Mai: Straßenrennen in Lendava (SLO), 96 km

21. Robert Bartonek

 

15. Mai: Straßenrennen in Tisina (SLO), 58 km

13. Robert Bartonek

 

21. Mai: Bergzeitfahren Scheibbs – Blassenstein, 4,8 km

4. Robert Bartonek

 

22. Mai: Straßenrennen um den Großen Preis von Brezje sul Maribor, 90 km

14. Robert Bartonek

 

 
28. Mai: Zillertaler Bergmeisterschaft, Bergrennen Zell/Ziller – Gerlosberg, 8,5 km

2. Andrea Knapp

 

29. Mai: Mostland-Straßenrennen in Amstetten, zugleich Österreichische Straßenmeisterschaft, 69,6 km bzw. 58 km

1. Hans Unterguggenberger

16. Robert Bartonek

 

29. Mai: Kärnten-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim, 65 km

4. Roman Hofer

 

Kärnten-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim, Zwei-Seen-Marathon, 65 km

Sonntag, 29. Mai 2011: Kärnten-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim, Zwei-Seen-Marathon, 65 km

Im Rahmen des Kärnten-Radmarathons in Bad Kleinkirchheim wird auch eine kürzere, 65 km lange Zwei-Seen-Runde gefahren, bei der auch der Niederösterreicher Roman Hofer aus der UGB-Renngemeinschaft teilnahm. Zwei Anstiege und insgesamt 946 Höhenmeter bescheinigen auch dem „kleinen Bruder“ des Nockalm-Marathons ein durchaus anspruchsvolles Streckenprofil.

Roman Hofer belegte dabei den hervorragenden 20. Rang, was immerhin Platz 4 in seiner Altersklasse bedeutete. Tagessieger Patrick Plankensteiner (Bike-Erlebnis Osttirol) legte die Strecke in 1:44:48 Stunden (= 37,21 km/h) zurück, Hofer hatte mit 1:52:11 nur 7:23 Minuten Rückstand.

In der Gesamtwertung des Consul-Senioren-Marathon-Cups liegt Roman Hofer jetzt nach zwei Bewerben mit 19 Punkten an der 4. Stelle. Zwischenstand: 1. Gottfried Lang (Team Instec) 7 Punkte, – 2. Harald Pötscher (RC Pyhrn-Priel) 11 Punkte, – 3. Hannes Schmölz (St. Pölten) 13 Punkte, – 4. Roman Hofer (RC Union Unterguggenberger Wörgl) 19 Punkte, – 5. Wolfgang Huber-Juratsch (BRD, McPirate-Hamburg) 21 Punkte.

Nächster Bewerb: Leithaberg-Marathon am 12. Juni in Purbach.

 

Mostland-Straßenrennen in Amstetten, zugleich Österreichische Straßenmeisterschaft, 69,6 km bzw. 58 km

Sonntag, 29.Mai 2011: Mostland-Straßenrennen in Amstetten, zugleich Österreichische Straßenmeisterschaft, 69,6 km bzw. 58 km

Bereits zum dritten Mal hintereinander wird mit Start und Ziel bei der Kaserne in Amstetten der Österreichische Straßenmeistertitel in den Altersklassen der Masterfahrer vergeben. Robert Bartonek und Hans Unterguggenberger sind dabei die beiden Starter der UGB-Rennsportgemeinschaft. Der Grazer Robert Bartonek muß dabei 6 Runden auf dem 11,6 km langen Rundkurs mit den Master-2/3-Fahrern zurücklegen, pro Runde sind dabei in zwei Steigungen insgesamt 132 Höhenmeter zu überwinden, Hans Unterguggenberger, der am Nachmittag ins Rennen geht, 5 Runden (58 km).

Siegerehrung in Amstetten, Österreichische Straßenmeisterschaften (von links) Erich Lebersorger (2.), Hans Unterguggenberger (1.) und Erwin Wolfinger (3.)

Bartonek schafft gerade mal die erste Runde ohne größere Probleme, danach muß er jedesmal beim Zielanstieg reißen lassen, fährt aber daraufhin immer wieder im Flachstück nach der Abfahrt, wo Gegenwind herrscht, ans Feld heran. Da heuer mit Taucher,Groß und Matejka drei der absoluten Favoriten fehlen, ist das Rennen ziemlich offen. Mehrere Fahrer haben ihre Anwartschaft auf den Titel angemeldet, allen voran sicherlich Treitler und Iby, der Lokalmatador.

Wie erwartet wird es ein sehr offenes Rennen, relativ wenige Attacken, vielmehr ein Ausscheidungsrennen. Und so ist in der Schlußrunde nur mehr eine kleinere Gruppe übriggeblieben, aus der der eigentlich schon geschlagene Karl Gillmayr (ARBÖ Gourmetfein Wels) durch einen furiosen Zielanstieg zur Kaserne rauf noch zum Sieg fährt. Beim Zielsprint kommt es zu einem spektakulären Sturz, als Reinhard Kemethofer (ARBÖ VÖEST Linz) mit dem Pedal am Absperrunggitter hängenbleibt. Der Titel geht ein wenig überraschend anGillmayr vor Friedrich Rath (TUS Feldbach)und Karl Teigl (RC Grafenbach NÖ-Süd), Bartonek belegt mit 4:20 Minuten Rückstand den 16. Rang.

Am Nachmittag startet dann Hans Unterguggenberger im Rennen der Masterfahrer 4 bis 6, er zählt in seiner Klasse 6 zu den Titelfavoriten. Leider hat sich noch nicht bis Amstetten durchgesprochen, daß eine neue Regel des ÖRV für Österreichische Meisterschaften ins Regelwerk aufgenommen wurde, nämlich, daß der Bewerb eine rechtskräftige Meisterschaft ist, sobald das Podium aufgefüllt ist – und nicht so wie bisher, daß mindestens sechs Fahrer am Start sein müssen!

Also gibt es imn Ziel dann lange Debatten, ob das Rennen jetzt als Meisterschaft gewertet wird oder nicht. Wenn nicht, dann würde die Klasse 6 mit der Klasse 5 zusammengelegt werden, der Hans wäre dann Dritter – Bronzemedaille! Aber letztlich setzt sich dann doch der Korpitsch Hans als Mastervertreter durch, und die Klasse 6 wird wie vorgesehen auch extra gewertet – und das ist die Goldmedaille für den Hans!

UGB-Renngemeinschaft an zwei Fronten erfolgreich

29. Mai: UGB-Renngemeinschaft an zwei Fronten erfolgreich

Ein ganz interessantes Wochenende, gab es doch gleich zwei Höhepunkte zu bewältigen: zum einen die Straßenmeisterschaft inAmstetten für die Lizenzfahrer, zumandren die zweite Station des Marathon-Cups mit dem anspruchsvollen Kärnten-Marathon. Schade nur für den Fahrer, der beide Bewerbe nicht missen möchte.

In Amstetten, am traditionellen schweren Kurs mit Start und Ziel bei der Kaserne wurde die Österreichische Straßenmeisterschaft der Masterfahrer entschieden. Hans Unterguggenberger erwies sich in der Klasse 6 als der klar stärkste Fahrer und gewann das Rennen. Leider gibt es in der Klasse 6 der ältesten Fahrer das Problem der wenigen Starter. Und die bisherige Regel, daß Meisterschaften nur dann auch als solche gewertet werden (d.h. mit den Medaillen prämiiert werden), wenn mindestens 6 Fahrer einer Klasse am Start stehen. Diese Regel erwies sich bisher einige Male schon als unüberwindliche Hürde und ließ die Sieger schier verzweifeln, sind sie doch „nur“ Sieger, aber kein österreichischer Meister. Jetzt gibt es eine neue Regel, die hier in Amstetten aber für Aufregung sorgte: als Meisterschaft wird das Rennen dann gewertet, wenn mind. 3 Fahrer ins Ziel kommen. Das war der Fall, und so konnte der Hans letztlich dann doch seine wohlverdiente Meistermedaille in Empfang nehmen.

In der Klasse 2 bewies der Grazer Robert Bartonek mit seinem 16. Rang, daß die Form jetzt doch langsam kommt und der verletzungsbedingte Trainingsrückstand schon ziemlich aufgearbeitet scheint.

Beim Kärntner Zwei-Seen-Marathon in Bad Kleinkirchheim sorgte der Niederösterreicher aus der UGB-Renngemeinschaft, Roman Hofer, für ein weiteres Spitzenresultat: mit einem 4. Rang stieß er auch in der Gesamtwertung des Marathon-Cups auf Rang 4 vor!

 

Zillertaler Bergmeisterschaft, Bergrennen Zell/Ziller – Gerlosberg, 8,5 km

Samstag, 28. Mai 2011: Zillertaler Bergmeisterschaft, Bergrennen Zell/Ziller – Gerlosberg, 8,5 km

Beim schweren Gerlosbergrennen nahm auch die Tirolerin Andrea Knapp teil, die ihr erstes Rennen in der Saison 2011 bestritt. Der Wettergott hatte nur bedingt ein Einsehen und ließ das Wetter erst unmittelbar vor demStart etwas schöner werden. Auf den 620 Höhenmetern belegteAndrea den ausgezeichneten 2. Rang in der Damenklasse, 10:39 Minuten hinter der neuen Streckenrekordhalterin Angelika Tazreiter (Kürnbergradler)

Straßenrennen um den Großen Preis von Brezje sul Maribor (Slowenien), 90 km

Sonntag, 22. Mai 2011: Straßenrennen um den Großen Preis von Brezje sul Maribor (Slowenien), 90 km

Ein herrlich abgelegener Rundkurs von 7,5 km Länge, und doch sind´s nur 5 km bis ins Zentrum von Marburg. In der Altersklasse 50+, in der auch der Grazer Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft an den Start geht, nehmen 42 Fahrer das Rennen auf, das bei sommerlichen Temperaturen über 12 Runden führt.

Bereits in der 2. Runde wird das Tempo entscheidend verschärft, das Feld in die länge gezogen, und dann springt mit Ljubo Car (NK Maribor) der absolute Publikumsliebling weg, zieht ein paar Mann mit, und nach und nach fahren einige Fahrer einzeln nach. Die Spitze wird immer größer, der Abstand bleibt aber bei etwa 100 Metern. Dann, mit einem Schlag, steigt der Vorsprung auf über 2 Minuten nach, das Rennen scheint entschieden.

Doch langsam kommt Ordnung und Organisation ins Verfolgerfeld, das Tempo wird aufgenommen, und so kommt es in der 10. Runde dann doch tatsächlich wieder zum Zusammenschluß. Bartonek hat dann in der Schlußrunde Probleme, dasTempo zu halten, immer wieder wird attackiert und dadurch unrhythmisch gefahren. Ein relativ großes Feld von gut 30 Mann tritt dann zum Zielsprint an, und in der Zielkurve bei etwa 300 Meter kommtes dann noch zu einem schlimmen Sturz, als ein Fahrer mit dem Pedal aufsitzt, ins Schlingern kommt, und sofort ein paar andere mitreißt. Dann fallen sie wie die Dominosteine, Bartonek, der zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlagen ist, kommt noch an den Gestürzten vorbei und plaziert sich an der 14. Stelle, zeitgleich mit dem Sieger Ljubo Car (Maribor).

Bergzeitfahren Scheibbs – Blassenstein, 4,8 km

Samstag, 21. Mai 2011: Bergzeitfahren Scheibbs – Blassenstein, 4,8 km

Endlich nach 23:18 im Ziel!

Wenn man in einem Rennen einmal gut und stark gefahren ist, kommt man immer wieder gerne darauf zurück. Im Vorjahr war der Grazer Robert Bartonek Zweiter beim Bergzeitfahren auf den Blassenstein im niederösterreichischen Scheibbs, heuer war er wieder am Start, als bei schönem, warmem Wetter das Bergzeitfahren auf dem durchwegs selektiven, bis zu 16 % steilen Anstieg stattfand.

Unmittelbar vor dem Grazer ging Walter Mayerhofer ins Rennen, der alljährlich regelmäßig die Tagesbestzeit fährt, so auch heuer. Und die hinter ihm gestarteten Fahrer waren allesamt langsamer, von denen kam keine Gefahr, so fuhr Bartonek den ganzen Anstieg alleine hoch, sah vorne und hinten niemanden. Gerade bei einem Bergzeitfahren ist es entscheidend, über die gesamte Distanz zwar am Limit zu fahren, aber nicht darüber. Wichtig dabei ist, sich vor allem nicht zu übernehmen, indem man zu hart fährt. Und genau das war Bartonek nicht einwandfrei gelungen.

Zum einen wegen des Formrückstands, zum anderen auch, weil man halt immer mehr will als man kann. Beim Flachstück einen Kilometer vor dem Ziel war bereits klar, daß die Vorjahrszeit von 22 Minuten nicht mehr zu erreichen war. Tatsächlich benötigt Bartonek gute 23 Minuten für den Anstieg, das reicht gerade mal für den 4. Rang. Manfred Pirz gewinnt wieder, wie schon in den vergangenen beiden Jahren, diesmal in 21:08, vor Engelbert Dienstbier (RIG Gaming, 22:44) und Manfred Trimmel (Union Wilhelmsburg, 22:52). Bartonek, der auf 23:18 kommt, fährt also nur um 34 Sekunden am zweiten Rang vorbei, den er einwandfrei am Schlußkilometer verspielt hat.

Straßenrennen in Tisina (Slowenien), 58 km

Sonntag, 15. Mai 2011: Straßenrennen in Tisina (Slowenien), 58 km

Bei kühlem, aber dennoch sonnigem Wetter startet der Grazer Robert Bartonek beim schon traditionellen Straßenrennen in Tisina, das auf jährlich wechselnder Strecke ausgetragen wird. Diesmal haben die Veranstalter einen kleinen, kurzen, kurvigen Rundkurs gefunden, auf dem die Fahrer 10 Runden zurücklegen.

Bartonek zeigt einen deutlichen Formanstieg, fährt sehr aktiv, ist bei einigen Attacken dabei, und auch als sich das Feld dann teilt, ist er in der vorderen Hälfte. Zwar kann die zweite Hälfte wenig später wieder aufschließen, für das Selbstvertrauen des Grazers ist diese Leistung aber Balsam.

Aber gerade, als sich im Finale die Attacken mehren, als Bartonek konzentriert an der Spitze fährt, entwischt eine fünfköpfige Gruppe, die dann nicht mehr eingeholt wird. In den letzten eineinhalb Runden können diese Fünf noch eineinhalb Minuten Vorsprung herausfahren, und der völlig unbekannte Janez Voduzek aus Celje gewinnt dieses Rennen. In der weit auseinandergezogenen Hauptgruppe belegt Robert Bartonek 1:56 Minuten dahinter den 13. Rang.

Straßenrennen in Lendava (Slowenien), 96 km

Samstag, 14. Mai 2011: Straßenrennen in Lendava (Slowenien), 96 km

Im slowenischen Dreiländereck Slowenien/Ungarn/Kroatien findet dieses Straßenrennen auf flachem 16-km-Rundkurs statt. Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft ist unter den 90 Startern. Wohl wegen der langen Distanz wird in den ersten beiden der insgesamt 6 Runden ziemlich gebummelt. Danach wird das Tempo langsam erhöht, und wie in Zeitlupe setzen sich vier Mann ab, vier Fahrer aus vier Vereinen, niemand nimmt diesen Vorstoß ernst, niemand reagiert.

Ein ungewöhnlicher Rennverlauf, denn auch als die Spitzenreiter außer Sicht sind, wird nicht nachgefahren. So, als ob gar niemand bemerkt hätte, daß die weggefahren sind. Bis ins Finale wird zwar gleichmäßig schnell gefahren, aber es werden keinerlei Anstalten unternommen, die Ausreißer einzuholen.

Andrej Isak (MD Gordina) holt sich mit einem Siegerschnitt von 39,8 km/h seinen ersten Erfolg. Bartonek zeigt sich in der großen Verfolgergruppe einige Male aktiv, versucht das Tempo zu forcieren, doch sofort wird sogleich der alte Trott wiederhergestellt. Er findet keine Gleichgesinnten, niemand scheint daran interessiert, das Rennen noch umzudrehen.

Straßenrennen in Ljutomer (Slowenien), 61 km

Sonntag, 8. Mai 2011: Straßenrennen in Ljutomer (Slowenien), 61 km

Einen Tag nach der Sportlerehrung in Wörgl startet der Grazer Robert Bartonek beim Straßenrennen im slowenischen Ljutomer (Luttenberg), wo die Rennfahrer auf einem 6 km langen Rundkurs 10 Runden absolvieren müssen. 45 Fahrer starten in der Altersklasse 50+ des Grazers, die Ermüdung, der fehlende Schlafund auch die daraus folgende Unaufmerksamkeit fordern ihren Tribut und Bartonek muß bei Halbdistanz des Rennens reißen lassen.

Die 12köpfige Spitzengruppe fährt sehr aggressiv weiter und dezimiert sich in der zweiten Rennhälfte immer mehr, die zurückgefallenen Fahrer werden von der Verfolgergruppe aufgelesen, in der Bartonek fährt. Dennoch wird der Abstand immer größer, und als dann im Finale bei den Verfolgern auch noch ein Sturz passiert, ist das wohl auch nur ein Zeichen, daß hier schon resigniert wurde.

Schlußendlich sprintet aus der 7köpfigen Spitze Janez Mazpan (GD Gordina) zum Sieg, und 5:25 Minuten dahinter erreicht Robert Bartonek im Sprint der Verfolger den 14. Rang.

 

Neusiedler-See-Radrundfahrt in Mörbisch/See, 128,3 km

1. Mai: Neusiedler-See-Radrundfahrt in Mörbisch/See, 128,3 km

Die traditionelle Neusiedler-See-Rundfahrt ist wie in all den letzten Jahren auch, wieder Auftaktbewerb zum Austria-4-Cup. Der Grazer Robert Bartonek von der UGB-Rennsportgemeinschaft bestreiztet sein erstes Rennen in diesem Jahr in der Heimat. Wie immer wird das Rennen auf den ersten 12 km entschieden, wo zwei lange Anstiege zu bewältigen sind. Und das auf extrem schmalen Forstwegen.

Die ersten beiden Anstiege ziehen das Feld enorm in die Länge, der Grazer Robert Bartonek fährt eine rasende Aufholjagd vom Startstrich weg, und kann ein paar Meter vor dem Grenzübergang in Nickelsdof an die erste Gruppe Anschluß finden.

Dann geht´s in hohem Tempo bergab durch Ödenburg und auf ziemlich schlechten Nebenstraßen weiter bis zum Grenzübergang in Pamhagen. Entgegen den letzten Jahren blies am Start nur ein sehr schwacher Wind, erst im Laufe des Rennens verstärkte er sich und wuchs sich dann doch noch zu einem Sturm aus. Doch da hatte die Spitzengruppe bereits Neusiedl/See erreicht, und von da an herrschte sehr starker Rückenwind.
Infolge einer kurzfristigen Schwäche mußte Bartonek dann beim langen Anstieg der Ortsdurchfahrt Breitenbrunn leider abreißen lassen. In der Folge kann er wegen des starken Windes und daraus resultierenden Tempos um die 50 km/h nicht mehr aufschließen. Bartonek fährt jedoch die 25 km bis ins Ziel in Mörbisch alleine weiter und kann alle Verfolger auf Distanz halten. Als 7 km vor dem Ziel hinter ihm  plötzlich eine 4-Mann-Gruppe auftaucht, wird das Rennen zu einem Zeitfahren vorne und einem Verfolgungsrennen dahinter. Ganz knapp, mit 12 Sekundne Vorsprung, kann Bartonek doch noch vor der Gruppe passieren.

Da in der Spitzengruppe mit Josef Ottino ein Fahrern seiner Altersklasse dabei war, belegte Bartonek den ausgezeichneten 2. Tagesrangund liegt jetzt auch im Austria-4-Cup an der 2. Stelle! Der Sieg geht an den tschechischen Ex-Profi Jiri Mikulasek