Monatsarchive: April 2011

Straßenrennen in Stara Nova vas (SLO), 73,5 km

30. April: Straßenrennen in Stara Nova vas (SLO), 73,5 km

Wegen des strömenden Regens wird das Rennen von 94 km auf 73 kmverkürzt, der Grazer Roberet Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft ist als Brillenträger dennoch ziemlich benachteiligt gewesen. Wegen des schlechten Wetters ist der Rennverlauf dementsprechend ruhig und unspektakulär.

In der 4. von 7 Runden setzen sich 3 Mann ab und fahren über eine Minute an Vorsprung heraus. Eine Runde später kann eine ebenfalls dreiköpfige Verfolgergruppe Anschluß finden, das Feld mit Robert Bartonek kann aber nicht aufschließen. Erst in der sechsten und vorletzten Runde wird im Feld Tempo gemacht, man kommt den Ausreißern näher, dann kann der Seriensieger der heurigen Saison, Mirko Cerncic, alleine zur Spitze hinspringen, wenig später ist wieder alles beisammen. 3 km vor dem Ziel Feld geschlossen.

Ausgerechnet in der Zielkurve hat ein Hausbesitzer seinen Grünschnitt auf der Straße deponiert, Bartonek, der ganz rechts außen in die Linkskurve fährt, muß abrupt bremsen, um einen Sturz noch knapp vermeiden zu können und fält zurück. Zwar zeitgleich mit dem Sieger Mirko Cerncic, aber eben nur Platz 17.

 

Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen in Neumarkt/Wallersee, 28,9 km

25. April: Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen in Neumarkt/Wallersee, 28,9 km

Die Flachgauer Radsporttage im Bundesland Salzburg sind ein traditioneller Oster-Höhepunkt im österreichischen Terminkalender. Am Sonntag gab es im Rahmen des Straßenrennens in Neumarkt/Wallersee auch ein Rennen der Kategorie Mädchen über eine Runde (= 28,9 km).

Ein gar nicht mal so kleines Starterfeld von 18 Mädchen nahm das Rennen auf. Im Sprint einer fünfköpfigen Gruppe holte sich Kathrin Schweinberger (ÖAMTC Tirol) den Sieg, Natascha Hofer von der UGB-Renngemeinschaft belegte mit 12:31 Minuten Rückstand leider nur den 17. Rang.

 

Drei Tage von Beltinci, Straßenrennen in Beltinci, 90,5 km

25. April: Drei Tage von Beltinci, Straßenrennen in Beltinci, 90,5 km

5 Runden auf einem abermals flachen Rundkurs brachten endlich den Sieg des Superstars dieser Veranstaltung: der Seriensieger der heurigen Saison, Mirko Cerncic, am Vortag noch auf Platz 2 der Gesamtwertung, gewann am Schlußtag den Massensprint und holte sich so noch den Gesamtsieg.

Obwohl es ein sehr aggressives und offensives Rennen mit unzähjligen Attacken und Spitzengruppen ist, wird es im Massensprint entschieden. Robert Bartonek ist heute etwas besser disponiert, liefert die stärkste Leistung dieser drei Tage und belegt zeitgleich mit Cerncic den sehr guten 14. Rang. In der Gesamtwertung kann er damit noch an die 21. Stelle vorrücken.

 

Drei Tage von Beltinci, Rundstreckenrennen um den Großen Preis von Beltinci, 75,9 km

24. April: Drei Tage von Beltinci, Rundstreckenrennen um den Großen Preis von Beltinci, 75,9 km

11 Runden á 6,9 flache Kilometer müssen die Rennfahrer am zweiten Tag dieser dreitägigen Veranstaltung absolvieren, was bei sommerlichen Temperaturen und starkem Nordwind passiert. Entschieden wird dieses Rundstreckenrennen letztlich durch einen Massensturz in der Schlußrunde, denn dadurch kann sich eine 15köpfige Ausreißergruppe doch noch bis ins Ziel retten.

Bereits kurz nach dem Start waren die Ausreiß0er davongefsahren, das Feld hat gebummelt und erst dann in der 9. Runde mit der Verfolgung begonnen, als es beinahe schon zu spät war…

Der Grazer Robert Bartonek fühlte sich nicht ganz gesund, fuhr mit Kopfschmerzen und unkonzentrtiert auf den 36. Rang, im weit auseinandergezogenen Verfolgerfeld verlor er damit 39 Sekunden auf den etwas überraschenden Tagessieger Branko Novak aus Novo Mesto, der damit auch die Gesamtführung übernahm.

Drei Tage von Beltinci, Rundstreckenrennen in Beltinci (SLO), 77 km

23. April: Drei Tage von Beltinci, Rundstreckenrennen in Beltinci (SLO), 77 km

11 Runden sind für die Masterfahrer der Klasse 50+ auf diesem flachen 7-km-Kurs abzuspulen. Die schmalen Straßen können die großen Starterfelder aber kaum verkraften, und so entwickelt sich gleich vom Start weg ein sehr nervöses, aggressives, um nicht zu sagen chaotisches Rennen. Immer wieder gibt es Stürze, in der zweiten Runde sogar ein Massensturz, bei dem etwa gut 20 Fahrer zu Boden müssen.

Wegen der vielen Attacken ist es auch sehr unübersichtlich, und dazu kommt auch noch, daß alle drei Altersklasse (40+/50+/60+) zugleich am Kurs unterwegs sind, also etwa 300 Fahrer auf einer 7-km-Runde! Wie korrekt das Ergebnis ausgefallen ist, darf der Phantasie jedes einzelnen überlassen werden. Was außer Frage steht: der Sieger heißt Janez Lampic! Der Ex-Pro besiegt Seriensieger Mirko Cerncic im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe.

Straßenrennen in Murska Sobota (SLO), 84 km

17. April: Straßenrennen in Murska Sobota (SLO), 84 km

Start und Ziel sind ident mit dem gestrigen Rennen, heute stehen 10 flache Runden á 8,4 km auf dem Programm, der Kurs ist etwas flacher als gestern, es ist wärmer, 26°, und die sommerlichen Temperaturen verursachen anscheinend auch einen gewissen Stau im Gehirn – bereits nach 5 km kommt es im ca. 110 Mann starken Feld der Masterklasse 50+ zu einem Massensturz, als einer der Fahrer mitten im Feld über eine dahinkollernde Trinkflasche fährt, dabei den Lenker verreißt und sofort der Blechsalat perfekt ist. Der Grazer Robert Bartonek war hinter diesem Sturz, davon also nur insoferne betroffen, als er nachfahren mußte. Das war kein Problem, weil vorne gewartet wurde, bis alle wieder aufgeschlossen hatten. Ungewohnte Fairness in Slowenien!

Viele Attacken bleiben in der ersten Rennhälfte ohne Erfolg, immer wieder schließt das Feld gleich auf, das slowenische Bambi-Team fährt jedem Ausreißer kompromißlos nach – heute wollen sie anscheinend mit vereinten Kräften endlich gegen den Seriensieger Mirko Cerncic erfolgreich bleiben, machen aber unbewußt genau das, was diesem liegt: sie halten das Feld zusammen.

In der 7. Runde ist es Cerncic dann zu bunt, er fährt alleine, Oberlenker, sitzend, mit gut 55 km/h aus dem jagenden Feld einfach davon – und kommt mit über 3 Minuten Vorsprung ins Ziel! Den Sprint der großen Verfolgergruppe, in der auch Bartonek mit dabei ist, gewinnt 3:12 Minuten später der mehrfache WM- und Olympia-Teilnehmer Bojan Ropret. Bartonek belegt zeitgleich den 12. Rang. Wegen des starken Windes ist das heutige Rennen mit 41,0 km/h Schnitt etwas langsamer als das gestrige.

 

Ein alter Bekannter: Ales Pagon, ehemaliger Legionär aus dem oberösterreichischen Bosch-Team, war jahrelang das Maß aller Dinge in der österreichischen Eliteklasse – hier in der Klasse 40+ jedoch nicht im Ziel.
Janez Lampic, ein weiterer ehemaliger Nationalfahrer, belegt heute Platz 7.

 

Janez Lampic, ein weiterer ehemaliger Nationalfahrer, belegt heute Platz 7.

 

Straßenrennen in Murska Sobota (SLO), 81 km

16. April 2011: Straßenrennen in Murska Sobota (SLO), 81 km

Bei frühlingshaften 22°, aber starkem Wind müssen die Masterfahrer auf einem flachen, 9 km langen Rundkurs nördlich von Murska Sobota 9 Runden absolvieren. Der Grazer Robert Bartonek ist im 120 Mann starken Starterfeld mit dabei.

Startattacke, das Feld zerreißt, findet aber am Ende der ersten Runde wieder zusammen. In Runde 5 dann die Vorentscheidung, nach einer plötzlichen Tempoverschärfung platzt das Feld auseinander. Vorne eine ca. 25 Mann starke Gruppe, dahinter eine Verfolgergruppe mit Bartonek, dann der Rest. Der Abstand zwischen den ersten beiden Gruppen pendelt rundenlang zwischen 20 und 30 Sekunden, ehe dann in der 7. Runde ein paar Fahrer sich ein Herz nehmen und das Loch zufahren. Bartonek profitiert davon, kommt er doch auf diese Weise an die Spitze heran.

Doch kurz zuvor haben sich aus der Spitze zwei Mann abgesetzt, Seriensieger Mirko Cerncic und Dan Gorisek (beide Slowenien), die fahren die letzten 30 km alleine bis zum Ziel, wo dann wie erwartet der Sprinter Cerncic über den Bergfahrer Gorisek triumphiert.

Eine gute Minute dahinter kommt dann das weit auseinandergezogene Verfolgerfeld mit Bartonek, der mitsprintet und den guten 15. Rang belegt – es ist das bisher beste Saisonergebnis des Grazers! Der Rückstand auf den Sieger beträgt 1:02 Minuten. Das Rennen wurde sehr schnell gefahren (Siegerschnitt 42,2 km/h), die Ausfallsquote war auch ziemlich gering. An die 100 Fahrer erreichten das Ziel.

 

Österreichischer u. Tiroler Saisonauftakt in Langkampfen

3. April: Österreichischer u. Tiroler Saisonauftakt in Langkampfen

Wie in den letzten Jahren auch, so findet heuer im Tiroler Langkampfen mit einem Rundstreckenrennen der Saisonauftakt für die Nachwuchsklassen statt. Auf dem traditionellen Rundkurs herrschten beste Bedingungen, sogar der übliche starke Wind war ausgeblieben.

Mit der Niederösterreichin Natascha Hofer ist jetzt eine weitere Fahrerin aus der UGB-Renngemeinschaft in die Saison eingestiegen.

 

Ergebnisse April 2011

2. April: Rundstreckenrennen in Lenart (SLO), 44 km

32. Robert Bartonek

 

3. April: Straßenrennen in Lenart (SLO), 78,4 km

27. Robert Bartonek

 

3. April: Rundstreckenrennen in Langkampfen, Tiroler Eröffnungsrennen, 30,4 km

6. Natascha Hofer

 

9. April: Straßenrennen in Celje (SLO), 72 km

27. Robert Bartonek

 

10. April: Straßenrennen in Celje (SLO), 72 km

18. Robert Bartonek

 

10. April: Wienerwald-Marathon in Mödling, 72 km

15. Roman Hofer

 

16. April: Straßenrennen in Murska Sobota (SLO), 81 km

15. Robert Bartonek

 

17. April: Straßenrennen in Murska Sobota (SLO), 84 km

12. Robert Bartonek

 

23. April: Drei Tage von Beltinci, Rundstreckenrennen in Beltinci (SLO),77 km

29. Robert Bartonek

 

24. April: Drei Tage von Beltinci, Rundstreckenrennen um den Großen Preis von Beltinci (SLO), 75,9 km

35. Robert Bartonek

 

25. April: Drei Tage von Beltinci, Straßenrennen in Beltinci (SLO), 90,5 km

14. Robert Bartonek

 

Drei Tage von Beltinci (SLO), Gesamtwertung-Endstand

21. Robert Bartonek

 

25. April: Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen in Neumarkt/Wallersee, 28,9 km

17. Natascha Hofer

 

30. April: Straßenrennen in Stara Nova vas (SLO), 73,5 km

17. Robert Bartonek

Wienerwald-Radmarathon in Mödling, 72 km

10. April 2011: Wienerwald-Radmarathon in Mödling, 72 km

Beim ersten Radmarathon der Saison war auch der Niederösterreicher Roman Hofer von der UGB-Renngemeinschaft am Start und bestritt die kürzere Version (72 km) des Mödlinger Wienerwald-Marathons. Beim 10.Jubiläumsmarathon warteten 924 Höhenmeter auf die Fahrer, überdies war der Bewerb auch dre Auftakt zum Senioren-Marathoncup.

In der Herrenklasse 1 belegte Roman Hofer den ausgezeichneten 15. Rang, hatte nur 3:26 Minuten Rückstand auf den Tagessieger Bartle Matt (Wolfurt), der sich vor Andreas Führer und Richard Florian (Micheldorf) durchsetzte. Mit dieser hervorragenden Leistung stieg Roman in sehr guter Position in den diesjährigen Senioren-Cup ein.

 

Straßenrennen in Celje (SLO), 72 km

10. April 2011: Straßenrennen in Celje (SLO), 72 km

Am Sonntag werden dann auf einem 12-km-Rundkurs sechs wellige Runden gefahren, macht in Summe dieselbe Distanz wie am Vortag. Unfreundliches, unbeständiges Wetter, naße bis feuchte Straße und nur 13° emfangen die Fahrer am Start. Pro Runde sind 35 Höhenmeter zu fahren, die stammen aus einer etwa 500 Meter langen Steigung mit ca. 7 %, danach geht es bergab nach Celje ins Ziel. Diese Steigung ist deshalb so schwer und entscheidend, weil sie völlig frei im Wind liegt, der da genau von der linken Seite in das Feld reinfährt.

Kurz vor Halbzeit setzt sich eine größere Gruppe mit allen Favoriten ab, Seriensieger Cerncic ist vorne dabei, die Bambi-Mannschaft mit einigen Fahrern ebenfalls. In der 4. Runde beginnen die Aufholversuche, aber es gibt nur den einen Effekt, daß das Feld zerbricht, während die Spitze ihren Vorsprung immer weiter vergrößert. Bartonek fährt im Feld mit, die Spitze aber kommt ungehindert zum Sprint. Die 12 Mann fahren alle gegen einen, nämlich gegen Mirko Cerncic, doch der gewinnt – wieder einmal – klar gegen Stefan Zlebic (Bambi). 1:29 Minuten dahinter sprinten die Verfolger um den 13. Platz, Bartonek fährt vorne mit und belegt den 18. Rang.

 

CONSUL-Marathon-Cup

10. April: CONSUL-Marathon-Cup

Bereits zum fünften Mal findet heuer der CONSUL-Senioren-Marathon-Cup statt, die erste und einzige Jahreswertung für Marathonfahrer im Seniorenalter. Wie immer, wenn es darum geht, die Klasse und das Niveau zu beweisen, ist auch die UGB-Renngemeinschaft mit dabei. So hat sich heuer zum ersten Mal der Niederösterreicher Roman Hofer diesen Marathon-Cup zum Ziel gesetzt. Aber auch der UGB-Vereinsobmann, Hans Unterguggenberger, hat in seiner Altersklasse ausgezeichnete Chancen, den Gesamtsieg zu erringen.

Folgende Marathons wurden ausgewählt, den Marathon-Cup 2011 zu bilden:

10.4. Wienerwald-Marathon in Mödling, 29.5.Kärnten-Marathon in Bad Kleinkirchheim, 12.6. Leithaberg-Marathon in Purbach/Neusiedlersee, 26.6. 5-Seen-Marathon in Mondsee, 3.7. Marathon in St.Pölten, 7.8. Raiffeisen-Marathon in Zwettl und 4.9. Sauwaldman-Marathon in St.Roman. Gewertet wird in folgenden Klassen: 40+/50+/55+/60+/65+/70+/75+. Die Wertung erfolgt nach Platzziffer, wer die niedrigste Platzziffer aufweist, ist Cupsieger. Es gibt 3 Streichresaultate, es werden also die vier besten Ergebnisse gewertet.

Bereits zum zehnten Mal bildet der topographisch schwere Wienerwald-Marathon mit Start und Ziel in Mödling den Auftakt zur Marathon-Saison.

Mit Platz 6 schaffte Roman Hofer ein phantastisches Ergebnis zum Auftakt dieser Jahreswertung.

 

Straßenrennen in Celje (SLO), 72 km

9. April 2011: Straßenrennen in Celje (SLO), 72 km

Auf einem 6 km langen Rundkurs am Ortsrand von Celje fahren die Masterfahrer der Klasse 50+ 12 Runden bei kühlem, bedeckten Wetter und 14°. Auf schmaler Straße ist auch ein klitzekleiner Anstieg mit 15 Höhenmetern zu überwinden. Mit dabei auch der Grazer Robert Bartonek, der in den ersten Runden problemlos mithält. Das
Feld zerfällt, die Spreu sondert sich vom Weizen. Nachdem er einmal von einer abgerissenen Gruppe wieder ans
Feld gefahren wird, ist er bei Halbzeit im nur mehr ca. 30 Mann starken Hauptfeld noch mit dabei.

In der 9. Runde greift dann Mirko Cerncic (Omega-air) an und fährt solo die letzten drei Runden zum Sieg. Dahinter versucht das slowenische Bambi-Team verzweifelt, wieder den Anschluß zu finden, dadurch wird das Feld noch weiter in die Länge gezogen, es bilden sich kleine Grüppchen, deren Zusammensetzung sich aber andauernd ändert. Bartonek gelingt es, im schweren Finale sich in dieser Gruppe zu halten. Cerncic gewinnt 36 Sekunden vor Slak und Ropret, Bartonek belegt mit 2:26 Minuten Rückstand den 27. Rang.

 

Tiroler Saisoneröffnungsrennen – Rundstreckenrennen in Langkampfen, 30,4 km

3. April 2011: Tiroler Saisoneröffnungsrennen – Rundstreckenrennen in Langkampfen, 30,4 km

Auf dem traditionellen Langkampfener Rundkurs mit Start und Ziel in Niederbreitenbach fahren die Mädchen 8 Runden á 3,8 km (= 30,4 km). Bei schönem, warmem Wetter können die Teilnehmer die ersten Kilometer der neuen Saison abspulen. Mit dabei von der UGB-Renngemeinschaft ist auch Natascha Hofer.

Susanne Ebner vom Union Raiffeisen-Radteam Tirol gewinnt klar und souverän mit 3 Minuten Vorsprung und einem Schnitt von 34,1 km/h, Natascha kann nicht ganz mithalten, muß reißen lassen, fällt aus der Gruppe und wird leider kurz vor Ende des Rennens noch überrundet.

Straßenrennen in Lenart, 78,4 km

3. April 2011: Straßenrennen in Lenart, 78,4 km

Auf einer hügeligen 9,8-km-Runde müssen die Starter der Masterklasse 50+ 8 Runden zurücklegen. Alle drei Masterklassen (40+/50+/60+) sind zugleich am Kurs unterwegs. Wieder herrscht bestes Radsportwetter, leicht bewölkter Himmel, 24°, diesmal nur leichter N-Wind.

Bereits in der 2. Runde fährt eine 8köpfige Gruppe davon, kann sich aber ein paar Runden lang nie weiter als 20 Sekunden absetzen. In der 5. Runde wird dann Ernst gemacht, das Feld legt Tempo zu, man fährt zu den Ausreißern hin, sofort wird attackiert, es bildet sich eine neue 4-Mann-Gruppe. Das Feld findet langsam wieder zusammen, Bartonek ist ebenfalls noch mit dabei, in der 6. Runde fährt dann Seriensieger Mirko Cerncic solo aus dem Feld zur Spitze vor, und diese fünf Mann gehen dann mit etwa einer Minute Vorsprung in die Schlußrunde.

Bartonek fährt immer noch im Feld, kann sich erfolgreich gegen alle Attacken zur Wehr setzen, das Feld wird durch heftige Attacken noch einmal auseinandergerissen, Bartonek wird durchgereicht. Vorne setzt sich Cerncic ab und gewinnt abermals solo – 21 Sekunden vor Ropret, Bartonek belegt mit 1:54 Minuten Rückstand den 27. Rang und kann mit einer sichtlichen Formsteigerung zufrieden sein.