Sonntag, 24. Oktoberr 2010: Straßenrennen Gran Premio Cicli Benato in Lovertino di Albettone, 75 km

Einer der letzten großen Klassiker in der heurigen Saison ist der Gran Premio Cicli Benato in Lovertino, die Strecke jedoch ist gar nicht klassisch, ist nämlich heuer wieder geändert worden. Jetzt wird auf dem leicht welligen 15-km-Rundkurs Lovertino – Vo vecchio – Agugliaro – Albettone – Lovertino gefahren, die Fahrer mußten hier 5 Runden absolvieren.

Der große Favorit des Rennens, Ex-Profi Fabbrizio Verza, traf hier auf seinen Teamkollegen, ebenfalls einer der stärksten Sprinter, Roberto Pagnin, Sieger des gestrigen Klassikers in Caorle. Die leicht steigende Zielgerade, heuer von der anderen Seite gefahren, erweist sich als die schwierigere Variante als in den vergangenen Jahren. Eines ist aber in all den Jahren gleichgeblieben: es ist ein sauschnelles Rennen, das Wetter hat diesmal auch gepaßt, obwohl es in der Nacht noch heftig geregnet hat, doch am Morgen ist das Unwetter vorbei, die Straßen trocknen auf. Pünktlich um 13.05 geht auch der Grazer Robert Bartonek ins Rennen, er startet hier ja für das italienische Tecnoimpianti-Team aus Padua.

Im kleinen Örtchen Lovertino schmiegen sich die Häuser an den zentral gelegenen Monte Lovertino.

Bereits in der zweiten Runde fällt die Vorentscheidung, als sich eine größere Gruppe absetzen kann, Initiator dieser Flucht – wie könnte es anders sein – der Favorit, Fabbrizio Verza. Auf den letzten vier Kilometern sind zwei Anstiege zu fahren, der erste ist der schwierigere, etwa 800 m lang, mit 45 Höhenmetern (= ca. 5 %), der zweite ist der Zielsprint, der auf den letzten 300 m leicht steigt (ca. 2 %).

In der dritten Runde kommt eine Verfolgergruppe mit Bartonek wieder an die Spitze heran, und von da an sind ca. 50 Mann vorne, die den Sieg unter sich ausmachen. Vor allem in der Schlußrunde wird nahezu ständig attackiert, durch das ruppige Fahren verlieren einige Fahrer den Anschluß und so kommen nur mehr 34 Mann zum Zielsprint. Bartonek, der nach der langen Verkühlung (derzeit immer noch nicht gesund!) keine Reserven mehr hat, rollt am Ende der Gruppe als 28. ins Ziel.

Den Sieg holt sich Fabbrizio Verza vor Silvio Cecchinel und Dario Selmin.

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