Samstag, 11. September 2010: Straßenrennen „Tour de Schrick“ in Schrick, 47 km

Das Streckenprofil

Auf den hügeligen Straßen rund um Schrick wurde auch heuer wieder die „Tour de Schrick“ abgehalten. 64 Fahrer kamen in die Ergebnisliste, mehr als 90 waren gestartet. Bei bewölktem, regnerischem Wetter und sehr starkem Ostwind (Temperaturen um 18°) wurde vom Start weg ein beherztes Tempo angeschlagen. Erstmals wurde die Ergebnisliste mittels Chipmessung erstellt, die unsägliche Zwischenwertung (Punktesprint nach der ersten Runde) wurde weggelassen. Alle waren froh darüber.

Vom Start weg entwickelte sich ein aggressives, kampfbetontes Rennen, in dem iummer wieder Attacken gefahren wurden. Schon sehr bald, nämlich nach etwa 12 km, konnte sich ein Fahrer alleine absetzen und trotzte allen Nachfahrversuchen aus dem Feld. Vor allem die Maroitalia-Fahrer waren sehr bemüht, stellten sich dabei aber sehr glücklos und umständlich an, sie konnten, obwohl sehr zahlreich in dieser Spitzengruppe vertreten, keinerlei Einfluß auf das Renngeschehen nehmen.

Als sehr entscheidend für den Rennverlauf sollte sich – wie alljährlich – der etwa zweieinhalb Kilometer lange Anstieg zum Schricker Berg werden, dessen Kuppe etwa 3 km vor dem Ziel erreicht wurde und zweimal gefahren werden mußte. Bereits beim ersten Aufstieg wurde das Feld auf etwa 35 Mann dezimiert. Vor allem der starke Wind dezimierte das Feld weiter, der Spitzenreiter baute seinen Vorsprung aus, die Verfolger konnten trotz heftiger Versuche, das Tempo hochzuhalten, nicht näher an den Spitzenreiter herankommen. Erst als es zum zweitenmal an den Schricker Berg ging, mußte der einsame Spitzenreiter seinem hohen Tempo Tribut zollen, der Vorsprung verringerte sich.

Zielsprint in Schrick (von vorne): Baringer, Röhsler, Lechner, Hell, Stammhammer, Cihak (verdeckt), Bartonek

Im Feld wurde dann sehr heftig attackiert, die Gruppe fiel auseinander, die zahlreiche – ergebnislosen – Attacken der Maroitalia-Fahrer bewirkten, daß auch einige andere Fahrer die Initiative ergriffen, der Spitzenreiter wurde oben auf der Kuppe des Anstiegs gestellt. Bartonek kämpfte an vorderster Front mit, mußte sogar auch einige Löcher zufahren.

Im Sprint der 21 Mann starken Spitzengruppe konnte sich Team-NORA-Sport-Fahrer Wolfgang Eibeck vor seinem Klubkollegen Günther Baringer durchsetzen. Max Röhsler (RC Maroitalia Racing-Team), dessen Team die Mannschaftswertung entschied, holte sich Platz 3. In diesem sehr heftig und aggressiv geführten Sprint bewies Robert Bartonek viel Übersicht, setzte auf die richtigen Hinterräder und konnte mit einem langen Sprint den hervorragenden achten Rang belegen.

Von vorne: Röhsler, Lechner (verdeckt), Hell, Stammhammer, Cihak, Bartonek, Böhm (verdeckt)

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