Neuigkeiten von Josef Schalk

Sonntag, 5. September 2010: Neuigkeiten von Josef Schalk

Es ist schon irgendwie eigenartig, aber niemand scheint vom schweren Sturz und den Genesungsfortschritten vom Josef „Pepi“ Schalk Notiz zu nehmen. Nicht genug damit, daß damals im LKH Deutschlandsberg so gut wie niemand ihn am Unfalltag besucht hat (den Wolfi Treitler sollten wir fairerweise noch erwähnen), so findet sich auf der Internet-Präsentation seines Vereins ASKÖ RIH Sparkasse Tulln keine Notiz davon, auf der ÖRV-Seite genausowenig. Als ob irgendein Unbekannter aus dem Stand umgefallen wäre, oder noch besser: sich hingesetzt hätte. Aber viele Anfragen kriegen wir, wie´s denn um ihn steht. Daher hier an dieser Stelle ein kurzer Bericht über den Fortschritt seiner Genesung.

Er ist jetzt doch an beiden Unterarmen operiert worden, im Moment steht noch eine mögliche Schulteroperation im Raum, er war auch beim Ausscheidungsrennen am Wachauring anwesend, war endlich wieder einmal bei einem Rennen dabei, konnte auch den Pokal für den Gesamtsieg im Ginner-Cup bei der abschließenden Siegerehrung entgegennehmen. Sicher ein kleiner Trost.

Hier seht ihr den Pepi im Kreise der Klassensieger in der Ginner-Cup-Jahreswertung. Rechts neben ihm Herbert Hain, der Organisator der Cupwertung. Von links: Herbert Ebermann, Wolfgang Lackner, Günther Iby, Josef Schalk, Herbert Hain, Siegfried Rothauer, Rudolf Horak

Jetzt aber zu den brennendsten Fragen: wie ist der Unfall wirklich passiert? Die junge Autolenkerin hat ausgesagt, daß sie von der Polizei angehalten worden war, eine Gruppe von ca. 20 Rennfahrern passieren ließ (das war die Gruppe aus dem Rennen vorm Josef), danach sei sie nach einiger Zeit langsam weitergefahren, und dann sei alles „furchtbar schnell gegangen“. Ja, so ist das nun mal in einem solchen  Fall, es geht immer „furchtbar schnell“, genau darum läßt es sich ja meistens nicht mehr verhindern…

Aussage der Rennkommissarin (die hinterm Josef gefahren ist): „Der Rennfahrer vor mir ist ca. 60 km/h gefahren. Er ist vor der Linkskurve auf der Gegenfahrbahn gewesen. Ich habe gleich gesehen, daß der Unfall nicht mehr zu vermeiden war…“

Und nun zum  Schaden:

den Lenker hat es abgerissen, wie man am Foto sehen kann

 

… und auch die Corima-Felge ist total kaputt, die Gabel sowieso.

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