Monatsarchive: September 2010

Ergebnisse September 2010

Freitag, 3. September 2010: Kriterium „Rund um den Sportpark TABOR“ in Maribor, 31,5 km

2. Robert Bartonek (Master 2)

 

Samstag, 4. September 2010: Straßenrennen um den Großen Preis des Naturparks Goricko in Grad, 76,5 km

1. Robert Bartonek (Master 2)

 

Sonntag, 5. September 2010: Ausscheidungsrennen auf dem Wachau-Ring bei Melk, 16,8 km

3. Robert Bartonek (Master 2)

 

Sonntag, 5. September 2010: Ginner-Cup-Gesamtwertung, Endstand

2. Hans Unterguggenberger (Master 6)

6. Robert Bartonek (Master 2)

 

Sonntag, 5. September 2010: Steirischer Thermenland-Marathon in Wildon, 77 km

1. Natascha Hofer (Jugend weiblich)

 

Freitag, 10. September 2010: Nachtkriterium „Rund um das Hoel CLAUDIUS“ in Szombathely, 28,5 km

3. Robert Bartonek (Master 2)

 

Freitag, 10. September 2010: Schwazer Radsporttage, Bergrennen Weer – Weerberg, 7,3 km bzw. 2,6 km

9. Andrea Knapp (Frauen Elite)

13. Hannes Unterguggenberger (U-15)

 

Samstag, 11. September 2010: Straßenrennen „Tour de Schrick“ in Schrick, 47 km

8. Robert Bartonek

 

Sonntag, 12. September 2010: Schwazer Radsporttage, Internationales Straßenrennen in Schwaz, 96 km bzw. 48,6 km

16. Natascha Hofer (Mädchen)

Hannes Unterguggenberger (U-15) nach Sturz ausgeschieden

29. Roman Hofer (Amateure)

 

Sonntag, 12. September 2010: Schwazer Radsporttage, Internationaler Tiroler Raiffeisen-Radmarathon nin Schwaz, 96 km

1. Hans Unterguggenberger (Männer 5)

4. Robert Bartonek (Männer 4)

5. Andrea Knapp (Frauen)

7. Manfred Koch (Männer 3)

 

Samstag, 18. September 2010: Almtal-Einzelzeitfahren in Grünau/Almtal, 27,5 km

6. Robert Bartonek (Altersklasse 51+)

 

Sonntag, 19. September 2010: Bergzeitfahren Stadl/Mur – Flattnitz, 14,5 km

1. Hans Unterguggenberger (Master 6)

5. Robert Bartonek (Master 2)

 

Sonntag, 19. September 2010: Internationaler Oberösterreichischer Intersport-Eybl-Eurothermen-Radmarathon in Bad Schallerbach, 215,9 km

14. Roman Hofer (Altersklasse 2)

 

Samstag, 25. September 2010: Styrian Time Trial, Einzelzeitfahren St. Lorenzen bei Knittelfeld – Glein/Rachau, 9,8 km

2. Robert Bartonek (Männer 4)

2. Hans Unterguggenberger (Männer 5)

 

Sonntag, 26. September 2010: „PIPPI“-Gedenkrennen: Einzelzeitfahren in Zillingdorf 29,1 km

1. Robert Bartonek (Männer 50+)

1. Hans Unterguggenberger (Männer 65+)

Sonntag, 26. September 2010: „PIPPI“-Gedenkrennen: Einzelzeitfahren in Zillingdorf, 29,1 km

Diesmal hatte der Wettergott ein Einsehen, wenigstens auf trockenen Straßen konnten die Rennfahrer ihre Kilometer absolvieren. Störend wirkten hingegen die sturmartigen Windböen, die die Verwendung einer Zeitfahrmaschine nahezu unmöglich machten. Das Streckenprofil tagt sein übriges dazu, daß viele Fahrer mit normalen Straßenmaschinen an den Start gingen. So auch die beiden Vertreter der UGB-Renngemeinschaft, Robert Bartonek und Hans Unterguggenberger.

Auf der schweren Strecke waren immerhin 360 Höhenmeter zu bewältigen, Steigungen von bis zu 8 % wollten überwunden werden. Robert Bartonek, der mit der Startnummer 42 ins Rennen ging, mußte das Handikap der vielen Startausfälle meistern. Die drei vor ihm ausgelosten Fahrer waren nicht gekommen, gemildert wurde dieser Umstand durch die Tatsache, daß der Veranstalter sich zu einem 30-Sekunden-Startintervall durchgerungen hatte.

Bereits bei Halbzeit konnte Robert den 2 Minuten vor ihm gestarteten Jürgen Steiner einholen, und am Pöttschinger Berg überholte er vier weitere Fahrer. Angesichts des schwierigen Wetters und der sehr selektiven Strecke (die eigentlich für ein Straßenrennen sehr viel besser geeignet wäre!) sind seine 49:30 Minuten sehr gut, er belegte damit auch in seiner Altersklasse 50+ den ersten Rang, 1:44 Minuten vor dem Triathleten Gerhard Kern aus Pöttsching. In der Tageswertung reichte diese Zeit immerhin für den ausgezeichneten 11. Rang.

Hans Unterguggenberger dominierte seine Klasse 65+ mindestens genauso eindeutig: mit 53:16 deklassierte er den Zweitplazierten, Günther Bauer vom TC Zillingdorf, um ganze 4:47 Minuten! Und das, obwohl er – wie einige andere Fahrer auch – von einem Exekutivorgan (als Streckenposten eine glatte Fehlbesetzung!!!) beim letzten Kreisverkehr, knappe 5 km vor dem Ziel, irregeleitet worden war!

Dabei hatten beide Starter das Handikap zu tragen, daß sie die Strecke nicht kannten und damit einen klaren Nachteil gegen die einheimischen Fahrer hatten. Auf der kurvigen, hügeligen und mit Steigungen gespickten Strecke ist eine genaue Ortskenntnis von unschätzbarem Vorteil, summieren sich die gewonnenen Sekunden damit von Kurve zu Kurve.

Samstag, 25. September 2010: Styrian Time Trial, Einzelzeitfahren St. Lorenzen bei Knittelfeld – Glein/Rachau, 9,8 km

Streckenplan

Der Wettergott spielte ausgerechnet am Wochenende nicht mehr mit: bei strömendem Regen und gerade mal 11° fand das dritte Einzelzeitfahren von St. Lorenzen bei Knittelfeld in die Rachau statt. Tribut an das schlechte Wetter: 58 Starter fanden sich in St. Lorenzen ein, immerhin 78 hatten gemeldet.

In der Männerklasse 4 setzte sich wie erwartet der Steirer Hans Taucher (ARBÖ Kindberg) klar durch. In 17:16 Minuten war er ohne Konkurrenz, dahinter kämpften vier Fahrer erbittert bis zum letzten Meter um den zweiten Platz. Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft setzte sich am Ende ganz knapp durch, vor allem auch deshalb, weil er noch 300 Meter vor dem Zielstrich den 3 Minuten vor ihm gestarteten Rudi Mitteregger einholte und dadurch noch einmal alle Kräfte mobilisierte. Bartonek erreichte das Ziel in 18:46 Minuten, genau eineinhalb Minuten hinter dem Sieger, und distanzierte Burkhard Plank (RC Pekomo Stadl/Mur) um 1 Sekunde und Wilhelm Rath (RSC Südsteiermark Team Thalrath) um 6 Sekunden. Herbert Hörmann (RC Pekomo Stadl/Mur), der Sieger vom Bergzeitfahren in Stadl in der Vorwoche, mußte sich Bartonek um 7 Sekunden geschlagen geben und mit dem undankbaren 4. Platz vorlieb nehmen.

In der Männerklasse 5 war Hans Unterguggenberger der mit Abstand älteste Teilnehmer. In 19:29 fuhr er in die Rachau hinauf und lag damit nur um 11 Sekunden hinter dem Sieger des vorwöchigen Bergzeitfahrens in Stadl/Mur, Kurt Jestl aus Zeltweg. Wie knapp es auch in dieser Altersklasse herging, zeigt der Dritte, Fritz Gruber (die honorarberatung.at), der 6 Sekunden auf den Hans einbüßte.

Die beiden schnellsten Zeiten des Tages wurden erwartungsgemäß von den beiden eingeladenen Radprofis gefahren, Markus Eibegger (Footon-Servetto) legte 14:53 vor, der Knittelfelder Stephan Rucker (RC ARBÖ Rapso Knittelfeld) kam auf 15:14 Minuten.

Pepi wieder im Sattel!

Montag, 20. September 2010: Pepi wieder im Sattel!

Pepi wieder im Sattel!

Josef Schalk, der bekannteste Pepi der Nation, sitzt wieder im Sattel! Nein, nicht im Rennsattel, aber dafür am Damensattel! Wer´s nicht glaubt, dem sei untenstehendes Foto ans Herz gelegt, geschossen von einem unserer unzähligen Agenten und Spione, die wir an allen maßgeblichen strategisch wichtigen Punkten plaziert haben. Es handelt sich hier um seine allererste Ausfahrt, 20 km hat er dabei geschafft, und seinem glücklichen, zufriedenen Lächeln zu entnehmen, war er mit dieser Leistung vollauf zufrieden (oder haben ihn nur die Sonnenstrahlen in der Nase gekitzelt???) Ein wirklich fescher, junger Bursch, wie er da forsch und keck die Kilometer frißt…

 

Sonntag, 19. September 2010: 1. internationaler Oberösterreichischer Intersport-Eybl-Eurothermen-Radmarathon in Bad Schallerbach, 216 km

Höhenprofil 1. Oberösterreich Radmarathon 2010

Zum ersten Mal fand mit Start und Ziel in Bad Schallerbach ein Radmarathon statt, auf der Strecke von Bad Schallerbach über Pichl/Wels, Marchtrenk, Weißkirchen, Neuhofen, Bad Hall, Pettenbach, Vorchdorf, Pinswang, Gmunden, Altmünster, Ebensee, Bad Ischl, Weyregg, Seewalchen, Regau, Vöcklabruck, Schwanenstadt, Gaspoltshofen, Offenhausen und Gallspach zurück nach Bad Schallerbach nahmen 138 Fahrer sowie 6 Damen das Rennen auf.

Der Sieg ging dabei ins Ausland: auf der mit 1000 Höhenmetern gespickten Strecke setzte sich der Tscheche Jiri Krivanek in 5:26:51 Stunden durch, was einem Stundenmittel von 39,6 km/h entsprach. Krivanek setzte sich im Sprint vor seinen beiden Fluchtgefährten, dem Deutschen Matthias Schreieder (Team Baier Landshut) und dem Steirer Stephan Rabitsch (ARBÖ Gourmetfein Wels) durch, die drei hatten ihre Verfolger um fünfeinhalb Minuten distanziert. Unter den Startern befand sich auch ein Mitglied der UGB-Renngemeinschaft, Roman Hofer aus St.Veit/Gölsen, der heuer schon den Ötztaler Marathon erfolgreich absolviert hatte.

Roman, der an Magenbeschwerden litt, hielt tapfer und sehr lange mit, mußte erst im Finale reißen lassen und erreichte als 38. das Ziel mit 21:52 Minuten Rückstand auf den Sieger. In der Altersklasse 1 bedeutete diese Leistung 16 Minuten hinter Sieger Thomas Schörghofer (Radwerk 2010 Eugendorf) den 14. Rang.

Sonntag, 19. September 2010: Bergzeitfahren Stadl/Mur – Flattnitz, 14,5 km (Fortsetzung)

Robert Bartonek in der Masterklasse 2 traf auf nur wenige Konkurrenten, der Sieg war mit dem steirischen Favoriten Johann Taucher schon vor dem Start vergeben, der zweite Platz ging klar an den Hartberger Josef Handler. Dahinter kämpften drei Fahrer um die verbliebenen dritten Podestplatz. In einem knappen Finale konnte sich schließlich Bernhard Stenitzer (ARBÖ Raaba) knapp vor Ulrich Gössler (ARBÖ Volksbank Drahteisel Köflach) und Bartonek durchsetzen. Robert verfehlte damit nur um knappe 13 Sekunden den dritten Rang!

Sonntag, 19. September 2010: Bergzeitfahren Stadl/Mur – Flattnitz, 14,5 km

Das klassische Bergzeitfahren in Stadl/Mur auf der relativ flachen Strecke hinauf zur Kärntner Landesgrenze auf die Flattnitz mit 435 Höhenmetern fand bei ganz niedrigen Temperaturen, aber trockener Fahrbahn statt. Am Start gerade mal 9°, war auch der im ersten Streckenabschnitt wechselnde Wind ein Hindernis für viele Fahrer. Für die UGB-Renngemeinschaft gingen Robert Bartonek und Hans Unterguggenberger an den Start.

Heuer waren gerade mal 139 Starter nach Stadl/Mur gekommen, am selben Tag fanden in Fürnitz die Kärntner und in den Klassen Frauen und Amateure auch die Österreichischen Zeitfahrmeisterschaften statt. Vor allem in den Lizenzklassen mußte Stadl einen teilweise ganz gewaltigen Starterschwund hinnehmen. Hans Unterguggenberger in der Klasse 6 hatte nur einen einzigen Konkurrenten: der Wolfsberger Ernst Oberrisser war aber keine Gefahr für den Hans, der sich mit der Fahrtzeit von 37:08 ganz klar mit über einer Minute Vorsprung durchsetzte.

Samstag, 18. September 2010: Almtal-Zeitfahren in Grünau/Almtal, 27,5 km

Unerwartet starke Beteiligung beim traditionellen Grünauer Almtal-Zeitfahren: Höhepunkt des Tages war der neue Streckenkord des Bayern Andreas Ortner (Team Corratec-Quest), der die 27,5 km lange Strecke mit ihren über 200 Höhenmetern in der tollen Zeit von 35:05 Minuten (Schnitt 47 km/h) bewältigte! Im Feld der 137 Starter belegte der Grazer Robert Bartonek den sehr guten 27. Tagesrang, er fuhr eine Zeit von 41:00 Minuten (Schnitt 40,2 km/h).

Leider verletzte er sich bereits am Start, als er sich bei der Fahrt von der Startrampe das spitze Ende des Lenkeraufsatzes gegen das rechte Knie stieß. Der Schleimbeutel schwoll überdimensional an, und auch die Schmerzen behinderten den Grazer einigermaßen. Seine Fahrtzeit war daher um genau 10 Sekunden langsamer als im Vorjahr, damals belegte er den dritten Rang in seiner Altersklasse, diesmal langte die Zeit nur für den 6. Platz. Den Sieg in dieser Klasse holte sich der österreichische Meister in dieser Disziplin, Helmut Mayr (ARBÖ Gourmetfein Wels), der die Strecke in 38:03 zurücklegte. Damit konnte er sich vor Josef Schoissengaier (RLC Elmer Reichör) in 39:23 und Gerhard Franz (Naturfreunde Sierning) in 39:49 durch. Bartonek verlor auf den Klassensieger 2:57 Minuten.

Ergebnisse September 2010

Montag, 23. August 2010: Wilder-Kaiser-Bergpokal, Bergrennen Kirchdorf/Tirol – Griesner Alm, 11,5 km

4. Hans Unterguggenberger (Männer 7)

18. Robert Bartonek (Männer 3)

 

Mittwoch, 25. August 2010: UCI-Zeitfahrweltmeisterschaft in Erpfendorf, 20,2 km

6. Hans Unterguggenberger (Master 8)

54. Robert Bartonek (Master 4)

 

Freitag, 27. August 2010: UCI-Straßenweltmeisterschaft um den Großen Preis der Raiffeisen Landesbank AG Tirol in St. Johann/Tirol, 40 km

22. Hans Unterguggenberger (Master 70)

 

Freitag, 27. August 2010: Pyhrn-Priel-Radsporttage, Amateur-Tour 1. Etappe, Einzelzeitfahren in Windischgarsten, 17,8 km

18. Manfred Koch (Amateure)

 

Samstag, 28. August 2010: Pyhrn-Priel-Radsporttage, Amateur-Tour, 2. Etappe: Kriterium in Windischgarsten, 40,8 km

Manfred Koch (Amateure) aufgegeben

 

Samstag 29. August 2009: UCI-Straßenweltmeisterschaft um den Großen Preis der Kitzbüheler Alpen in St.,Johann/Tirol, 76 km

70. Robert Bartonek (Master 5)

 

Sonntag, 29. August 2010: Bergrennen San Pietro Mussolino – Campanella um das Memorial Albano Negro, zugleich Regionalmeisterschaft Veneto, 8,3 km

5. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

Sonntag, 29. August 2010: Pyhrn-Priel-Radsporttage, Amateur-Tour, 3. Etappe, Straßenrennen in Windischgarsten, 114 km

32. Manfred Koch (Amateur)

 

 Freitag, 27. August 2010 – Sonntag, 29. August 2010: Pyhrn-Priel-Radsporttage, Amateur-Tour, Gesamtwertung-Endstand

18. Manfred Koch (Amateure)

 

Sonntag, 29. August 2010: Ötztaler Radmarathon in Sölden, 238 km

3. Roman Hofer (Nostalgie-Wertung)

Sonntag, 12. September 2010: Internationaler Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz, 94,8 km

Nachdem in den beiden letzten Jahren jeweils starker Regen und tiefe Temperaturen diesen Marathon begleitet hatten, wurden die Rennfahrer diesmal durch Sonnenschein und relativ warme Temperaturen um die 25°besonders motiviert. Unter den 158 Startern befanden sich auch 36 Amateure, die gesondert gewertet wurden. Darunter wiederum war der 39jährige Niederösterreicher Roman Hofer, der ein ganz tolles Rennen fuhr. Er überstand sowohl die schwere erste Runde als auch die zweite, mußte erst im letzten Anstieg in Vomp reißen lassen und verlor so nur etwas über eine Minute auf den Sieger. Der für den ARBÖ Neunkirchen startende Sprinter Markus Willinger wurde seiner Favoritenrolle gerecht und entschied im Sprint einer großen Gruppe das Rennen in 2:17:18 Stunden (Schnitt 41,4 km/h) für sich. Er verwies Patrick Hauser (RC CFK Ovilava Wels) und Alexander Gorenschek (ARBÖ Kostel´s Radshop Grafenstein) für sich, Roman Hofer belegte mit 1:19 Minuten Rückstand den hervorragenden 29. Rang.

In der Marathonwertung wurden Robert Bartonek, Manfred Koch, Hans Unterguggenberger und Andrea Knapp klassiert. Bartonek, der das Rennen im Vorjahr gewinnen konnte, überstand in der ersten Runde den Anstieg nach Vomp, mußte erst wenig später in Terfens reißen lassen, und auch das nur durch eine Unachtsamkeit, weil er sich von einem Mitkonkurrenten irritieren ließ, der ihm am Beginn des Anstiegs ins Hinterrad krachte. In der Folge fuhr Bartonek in einer sechsköpfigen Gruppe, die in der letzten Runde dann auf 4 Mann schrumpfte. Im Zielsprint in Schwaz hatte er den einzigen direkten Konkurrenten aus seiner Altersklasse, der in dieser Gruppe dabei war, Richard Plattner, sicher unter Kontrolle, konnte ihn niedersprinten und damit den vierten Rang belegen. Verlorengegangen war das Rennen in der ersten Runde im Anstieg nach Terfens, wo Bartonek auf der Kuppe ein kleines Loch von etwa 5 Metern hatte, das er nicht mehr zufahren konnte.

Der Sieg in dieser Altersklasse ging an Martin Egger (RC Raiffeisen Region Hall), der mit dem Schnitt von 41,4 km/h in 2:17:25 triumphierte und damit die Nachfolge des Grazers als Sieger der Altersklasse 4 antrat. Er verwies Klaus Moosbrugger (Mountainbiker Wattens) um 1:12 und Hubert Fussi (Team Kernbuam) um 1:49 auf die Plätze. Bartonek hatte als Vierter 8:40 Minuten Rückstand aufzuweisen.

Der Niederösterreicher Manfred Koch bot ebenfalls eine ausgezeichnete Leistung, er wurde in der Männerklasse 3 gewertet und belegte hier den hervorragenden 7. Rang, 8:44 Minuten hinter dem tschechischen Sieger Jiri Blazek, der sich vor dem Südtiroler Gerhard Kirchler (ASV Schabs) und Günter Kern (Team Kernbuam) durchsetzte.

Eine ebenfalls hervorragende Leistung bot der Obmann der UGB-Renngemeinschaft, Hans Unterguggenberhger. Nur zwei Wochen nach seinem schweren Sturz bei der WM in St.Johann/Tirol, wo er sich zwei Rippen gebrochen und einen Bänderriß im Knöchel zugezogen hatte, fuhr Hans das Rennen zu Ende, konnte sogar seine Altersklasse gewinnen und damit den einzigen Klassensieg der UGB-Renngemeinschaft an diesem Tag fixieren.

Für Andrea Knapp war dieser Marathon eine Premiere, hatte sie doch bisher nur Bergrennen bestritten. In ihrem ersten Straßenrennen, und das gleich über eine Distanz von 95 km, schlug sie sich jedoch hervorragend und schaffte einen 5. Rang. Der Sieg ging in der Damenklasse 2 an Heidi Dangl (Optik Höfer Roadrunners), die die Strecke mit einem Schnitt von 36,8 km/h absolvierte und Claudia Horn (BRD, RSV Rosenheim) und Verena Niederwieser (Italien, ASV Feldthurns) auf die Plätze verwies. Andrea wies im Ziel einen Rückstand von 18:10 Minuten auf.

Die Mannschaftswertung ging an das deutsche Nutridual-Team, das sich vor der TSD Schwaz und dem Radteam Stubaital-Schlickeralm klar durchsetzte. Der UGB-Renngemeinschaft blieb dabei diesmal nur der 5. Rang.

Sonntag, 12. September 2010: Schwazer Radsporttage, Internationales Straßenrennen in Schwaz, 48,6 km

Zum Abschluß der Schwazer Radsporttage fand bei schönem, sommerlichem Wetter das Straßenrennen statt. Die Mädchen starteten dabei gemeinsam mit den U-15-Fahrern über zwei Runden á 24,3 km. Zwei Fahrer der UGB-Renngemeinschaft waren unter den Startern, Natascha Hofer und Hannes Unterguggenberger. In der ersten Runde fuhr das Feld der beiden Kategorien geschlossen, in den beiden Anstiegen in Vomp und Terfens hatte Natascha dann mechanische Probleme mit ihrer Rennmaschine und fiel aus dem Feld zurück.

Auch für Hannes war das Rennen gelaufen, als er an einer der zahlreichen Verkehrsinseln zu Sturz kam. Er wurde vom Rettungswagen ins Spítal nach Schwaz gebracht, wo aber Entwarnung gegeben werden konnte: ein paar Hautabschürfungen am Knie waren die – Gottseidank – einzige Folge des Sturzes.

Natascha schaffte es in der Folge nicht, wieder aufzuschließen und mußte das Rennen leider hinter dem Feld an der 16. Stelle beenden.

Natascha Hofer bei der Zieldurchfahrt in Schwaz

Diebstahl beim Internationalen Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz!

Sonntag, 12. September 2010: Diebstahl beim Internationalen Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz!

Der Radmarathon in der Silberstadt Schwaz hat Tradition, die UGB-Renngemeinschaft trat in voller Stärke dazu an, schließlich ist das ja so etwas wie ein Heimrennen. Doch dieser Sonntag sollte leider zu einem rabenschwarzen Tag für die UGB-Renngemeinschaft werden. Nicht so sehr vom Ergebnis her (1. Unterguggenberger, 4. Bartonek, 5. Knapp, 7. Koch), denn das war durchaus in Ordnung. Der Unglücksstern war schon lange vor dem Start aufgegangen, schon bei der Anmeldung zum Marathon.

Da waren zunächst Bartonek, Unterguggenberger, Hofer und Koch zum Marathon angemeldet worden. Leider hat sich Hofer selbst noch angemeldet, seine Meldung ist im Amateurrennen gelandet. Somit war Roman Hofer zweimal auf der Starterliste vertreten (371 bei den Amateuren, 478 beim Marathon). Da er mit dem Chip Nummer 371 gestartet ist, wurde er im Amateurrennen gewertet und NICHT im Marathon, davon haben wir erst einen Tag nach dem Bewerb Kenntnis erlangt, als wir die offiziellen Ergebnislisten eingesehen haben.

Um die Konfusion noch auf zu Spitze zu treiben: Hans Unterguggenberger, noch unter den Nachwirkungen seines schweren Sturzes von St.Johann/Tirol zwei Wochen davor leidend, war nicht vollfit. Er zog seine Mannschaftsnennung zurück, startete als Einzelfahrer, an seine Stelle rückte Andrea Knapp vom Eliterennen der Frauen nach. Die vermeintliche Marathonmannschaft bestand also aus Bartonek, Hofer, Koch und Knapp, die tatsächliche aus Bartonek, Unterguggenberger, Koch und Knapp. Wir haben Rang 6 in der Mannschaftswertung belegt, hätten wir Roman Hofer dabeigehabt, wären wir auf Platz 5 gelandet.

Das richtige Malheur aber ist lange nach dem Rennen passiert. Da sind wir längst beim Spaghetti-Essen gesessen, die Knapp Andrea, die mit dem Rad zum Rennen hergefahren war, hat ihre Rennmaschine, knapp einen Monat alt, Marke „Airstreeem“, gegenüber auf der anderen Straßenseite an der Klostermauer abgestellt, zusammen mit gut 15 bis 20 anderen Rennmaschinen zusammen, die dort abgestellt waren.

Und zwischen 16.45 und 17 Uhr ist diese Rennmaschine abhanden gekommen, war einfach nicht mehr da. Naja, wir denken zwar nicht mehr, daß sich die Maschine irgendwo finden wird.

Marke „Airstreeem SL“, Farbe schwarz-weiß, Rahmenhöhe 48 cm, Monococque-Karbonrahmen, extraverstärkter Tretlagerbereich, extraverstärktes Steuerrohr

Eine einen Monat alte, also neue, 3.500.- € teure Rennmaschine, gestohlen, wir haben sofort Diebstahlsanzeige erstattet, der Polizist war hoch erfreut, weil in diesem Jahr nur insgesamt zwei Rennmaschinen gestohlen wurden, in vergangenen Jahren hingegen 10 bis 12 verschwunden sind! Mit Sicherheit war sie spätestens eine Stunde später schon außer Landes. Aus Schaden wird man klug, für uns alle sollte dieser Vorfall jetzt eine Lehre sein: LASS DEINE RENNMASCHINE NIEMALS AUCH NUR EINE SEKUNDE LANG IRGENDWO UNBEAUFSICHTIGT!!!

 

Samstag, 11. September 2010: Straßenrennen „Tour de Schrick“ in Schrick, 47 km

Das Streckenprofil

Auf den hügeligen Straßen rund um Schrick wurde auch heuer wieder die „Tour de Schrick“ abgehalten. 64 Fahrer kamen in die Ergebnisliste, mehr als 90 waren gestartet. Bei bewölktem, regnerischem Wetter und sehr starkem Ostwind (Temperaturen um 18°) wurde vom Start weg ein beherztes Tempo angeschlagen. Erstmals wurde die Ergebnisliste mittels Chipmessung erstellt, die unsägliche Zwischenwertung (Punktesprint nach der ersten Runde) wurde weggelassen. Alle waren froh darüber.

Vom Start weg entwickelte sich ein aggressives, kampfbetontes Rennen, in dem iummer wieder Attacken gefahren wurden. Schon sehr bald, nämlich nach etwa 12 km, konnte sich ein Fahrer alleine absetzen und trotzte allen Nachfahrversuchen aus dem Feld. Vor allem die Maroitalia-Fahrer waren sehr bemüht, stellten sich dabei aber sehr glücklos und umständlich an, sie konnten, obwohl sehr zahlreich in dieser Spitzengruppe vertreten, keinerlei Einfluß auf das Renngeschehen nehmen.

Als sehr entscheidend für den Rennverlauf sollte sich – wie alljährlich – der etwa zweieinhalb Kilometer lange Anstieg zum Schricker Berg werden, dessen Kuppe etwa 3 km vor dem Ziel erreicht wurde und zweimal gefahren werden mußte. Bereits beim ersten Aufstieg wurde das Feld auf etwa 35 Mann dezimiert. Vor allem der starke Wind dezimierte das Feld weiter, der Spitzenreiter baute seinen Vorsprung aus, die Verfolger konnten trotz heftiger Versuche, das Tempo hochzuhalten, nicht näher an den Spitzenreiter herankommen. Erst als es zum zweitenmal an den Schricker Berg ging, mußte der einsame Spitzenreiter seinem hohen Tempo Tribut zollen, der Vorsprung verringerte sich.

Zielsprint in Schrick (von vorne): Baringer, Röhsler, Lechner, Hell, Stammhammer, Cihak (verdeckt), Bartonek

Im Feld wurde dann sehr heftig attackiert, die Gruppe fiel auseinander, die zahlreiche – ergebnislosen – Attacken der Maroitalia-Fahrer bewirkten, daß auch einige andere Fahrer die Initiative ergriffen, der Spitzenreiter wurde oben auf der Kuppe des Anstiegs gestellt. Bartonek kämpfte an vorderster Front mit, mußte sogar auch einige Löcher zufahren.

Im Sprint der 21 Mann starken Spitzengruppe konnte sich Team-NORA-Sport-Fahrer Wolfgang Eibeck vor seinem Klubkollegen Günther Baringer durchsetzen. Max Röhsler (RC Maroitalia Racing-Team), dessen Team die Mannschaftswertung entschied, holte sich Platz 3. In diesem sehr heftig und aggressiv geführten Sprint bewies Robert Bartonek viel Übersicht, setzte auf die richtigen Hinterräder und konnte mit einem langen Sprint den hervorragenden achten Rang belegen.

Von vorne: Röhsler, Lechner (verdeckt), Hell, Stammhammer, Cihak, Bartonek, Böhm (verdeckt)

Freitag, 10. September: Schwazer Radsporttage, Bergrennen Weer – Weerberg, 7,3 km bzw. 2,6 km

Zwei Fahrer aus der UGB-Renngemeinschaft nahmen am Freitag abend erstmals ausgetragenen Weerbergrennen teil. Bei den Frauen mußte Andrea Knapp den gesamten Anstieg absolvieren, 7,3 km standen am Programm. Der Sieg ging dabei ins Ausland: diue Bundesdeutsche Esther Fennel (RSC Logwin Kempten) bezwang den Berg in der tollen Zeit von 18:42 Minuten, mit der sie sogar im Eliterennen drei Teilnehmer abgehängt hätte. Mit deutlichem Abstand holte sich im 4-Frauen-Sprint um den zweiten Platz die US-Amerikanerin Amber Rais (Kuota Speed Kueens Graz) den Erfolg und verwies Jacqueline Hahn (ARBÖ RICOH Ladies Team) auf Platz 3. Andrea Knapp belegte in 26:39 Minuten den 9. Rang in diesem Klassefeld.

Hannes Unterguggenberger, der Enkel des Obmannes, startete in der U-15-Klasse in sein allererstes Radrennen. Da er am Weerberg daheim ist, genoß er sozusagen „Heimvorteil“. Auch in dieser Nachwuchsklasse ging der Sieg ins Ausland, der Tscheche Pavel Camrda (Cyklo Team Budvar Tabor) siegte in 7:29 knapp mit 2 Sekunden Vorsprung vor Daniel Tschany (www.atterbike.com). Unterguggenberger belegte in 10:31 den 13. Rang bei seinem Radsportdebüt. Aller Anfang ist eben schwer.

Freitag, 10. September 2010: Nachtkriterium „Rund um das Hotel CLAUDIUS“ in Szombathely (Ungarn), 28,5 km

Kurz vor 21 Uhr startet das Rennen der Master-2-Kategorie (50-60 Jahre), an dem auch der Grazer Robert Bartonek teilnimmt. Insgesaamt 14 Fahrer stellen sich dem Starter. Auf dem 950 m langen Rundkurs rund um das Hotel CLAUDIUS und die umgebende Parklandschaft müssen die Fahrer 30 Runden zurücklegen, alle zehn Runde wird um Punkte gesprintet, die letzte Wertung zählt doppelt.

Vom Start weg erweist sich Attila Horvath (Cube Csömör) als der stärkste Fahrer des Feldes. Er gewinnt die beiden ersten Wertungen, in denen Bartonek jeweils den vierten Rang belegt und damit jeweils einen Punkt erkämpft. Unmittelbar nach der Wertung verlängert Horvath und setzt sich ab, nur mehr ein weiterer Fahrer und Bartonek können aufschließen, die drei können sich in der Folge vor dem Feld behaupten, wobei meist Horvath die Führungsarbeit leistet.

Mit einem Vorsprung von etwa 15 Sekunden erreicht das Spitzentrio die Zielgerade, wo sich – wie erwartet – Horvath abermals durchsetzt und mit dem Punktemaximum von 20 Zählern klar und eindeutig gewinnt. Bartonek wird Dritter der Schlußwertung und erreicht damit mit 6 Punkten den dritten Rang in diesem Nachtkriterium.