Samstag, 14. August 2010: Deutschlandsberger Weltradsportwoche, Rundstreckenrennen „Rund ums Rathaus“ in Deutschlandsberg, 10 km bzw. 8 km

Bei trockenem und teilweise sogar sehr warmem Wetter gingen die ersten Bewerbe der Deutschlandsberger Weltradsportwoche über die Bühne. Auf dem Programm stand auf einem sehr schwer zu fahrenden 1-km-Rundkurs das Kriterium „Rund ums Rathaus“, das eigentlich ja kein Kriterium war, sondern ein Rundstreckenrennen. Es gab keine Punktewertungen, es wurde auf Endwertung gefahren.

Den Auftakt machte Robert Bartonek in der Masterklasser 4 (in Deutschlandsberg gibt es eine eigene Alterseinteilung, die nicht mit der ÖRV-Einteilung übereinstimmt!). Zusammen mit den Fahrern der Kategorie 3 nahm ein großes Feld von 44 Fahrern das Rennen auf. Der schmale und enge Rundkurs, der kaum ein Überholen gestattet, macht somit die Startaufstellung zu einem ganz wichtigen Kriterium. Bartonek, der aus der letzten Reihe ins Rennen ging, hatte nie eine Chance, nach vorne zu kommen, denn durch das horrende Tempo, das vom Start weg angeschlagen wurde, zog sich das Feld in die Länge und bereits in der 4. Runde des ohnehin nur auf 10 Runden angesetzten Rennens splitterte sich das Starterfeld in mehrere Gruppen auf. Bartonek fuhr in der dritten Gruppe, die Abstände zwischen den einzelnen Gruppen wurden von Runde zu Runde größer. In den letzten drei Runden des Rennens begann die Rennleitung dann auch schon, zurückgefallene Fahrer aus dem Rennen zu nehmen, um Überrundungen zu verhindern.

Bartonek beendete das Rennen an der 13. Stelle und verpaßte somit einen Punkt für die Gesamtwertung denkbar knapp um einen Platz. Der Sieg ging an den Weißrussen Dimitri Buben, den Vorjahrssieger und großen Favoriten, der Marco Grossegger und Jörg Koppe (BRD) im Sprint bezwang. Mit dem Schnitt von 37,8 km/h war das auch das schnellste Rennen des Tages.

Etwas mehr Glück hatte da schon Hans Unterguggenberger, der in der Masterklasse 8 an den Start ging. Der Sieg in diesem über 8 Runden (= 8 km) führenden Bewerb ging mit einem Schnitt von 33,8 km/h an den Deutschen Reiner Liebert vor dem Franzosen Jacques Gestraud und einem weiteren Deutschen, Werner Nesselhauf. Hans war beim Zielsprint etwas vom Pech verfolgt, er hatte auf Sigi Rothauer getippt und sich an dessen Hinterrad gesetzt, doch der konnte dann nur mit Mühe in der Zielkurve einen Sturz vermeiden, weil es ihm das Hinterrad stark versetzt hatte. Als bester Österreicher blieb ihm der 4. Rang, Hans mußte mit Platz 9 vorlieb nehmen.

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