Samstag, 12. Juni 2010: „Hansberg-Mountain-Spektakel“, Bergzeitfahren Niederwaldkirchen – Hansberg, 9,4 km

Robert Bartonek hier kurz nach dem Start

Einen tollen Wettbewerb, den da die Ski- und Sport-Union St. Johann am Wimberg im Oberösterreichischen Mühlviertel heuer bereits zum 2. Male anbietet! Eine schwere, selektive Strecke, mit unzähligen Geländeübergängen, dadurch ungewöhnlich vielen Schaltmanövern, eine landschaftlich herrliche Strecke, eine sehr starke Besetzung, die Möglichkeit, sowohl einen Bewerb am Rennrad als auch am Mountainbike zu bestreiten, die Atmosphäre rundherum, die absolut einmalige Stimmung unter den Zuschauern auf der 700 m langen Schlußrampe zum Zielstrich hinauf und natürlich auch das Wetter – die 35° C waren da schon wieder zuviel!

Wie schon im Jahr zuvor war es dem Veranstalter auch diesmal wieder gelungen, das Rennen unfallfrei über die Bühne zu bringen, die Organisation ist schon sehr, sehr gut, was aber noch verbesserungswürdig ist: die Streckenmarkierung! Wer zum ersten Mal hier an den Start geht, findet sich bei einer Orientierungsfahrt wieder!

Das „Mountain-Spektakel“ am Hansberg ist eine Dreitage-Veranstaltung mit Frühschoppen, Musikgruppen, Kinderprogramm – und eben einem Radrennen!

Die 9,4 km lange Strecke weist 420 Höhenmeter auf, wobei vor allem die 700 m lange Rampe zum Ziel mit ihren 17 % Steigung ins Auge sticht!

Mit der Startnummer 15 ging der Grazer Robert Bartonek ins Rennen. In 30-Sekunden-Abständen wurden die Rennfahrer in ausgeloster Reihenfolge unter brütender Hitze auf die Strecke geschickt. Die Tatsache, daß er zum ersten Mal bei diesem Rennen an den Start ging, erwies sich durch die daraus resultierende mangelnde Streckenkenntnis als schwerer Nachteil.
 

Im steilen Schlußanstieg

Die ersten 1,2 km verlaufen flach, danach beginnt der Kampf gegen den Berg. Zunächst auf steiler Straße, danach immer flacher. Bartonek holt insgesamt drei Fahrer ein, was bereits auf eine überdurchschnittlich schnelle Fahrtzeit schließen läßt, und tatsächlich, mit seinen 25:43 Minuten belegt der Grazer den ausgezeichneten 5. Rang, verpaßt einen Podiumsplatz nur um 55 Sekunden. Auch er vergibt viele Sekunden, weil er über keine exakte Streckenkenntnis verfügt. So hinderte ihn etwa ein übereifriger Streckenposten 2 Stunden vor dem Start (!) daran, den steilen Schlußanstieg zu besichtigen.
 
Josef Schoissengeier fuhr schließlich mit 22:53 Minuten überlegene Bestzeit in der Altersklasse 3 und verwies damit Norbert Beneder mit 1:31 Minuten Vorsprung und Kurt Seiwald mit 1:59 Minuten Rückstand auf die Plätze 2 und 3.
Mit einer überschwenglichen Siegesfeier, mit Essen, Trinken & Mehlspeisen, klang der gelungene Wettkampftag am Gipfel des Hansberges in den späten Nachmittagsstunden aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.