Mittwoch, 2. Juni 2010: Straßenrennen in San Martino del Carso um den Gran Premio Cicli Spezzotto, zugleich 1. Rennen zum Campionato Provinciale sul strada provincia Gorizia (Italien), 75,6 km

Ein sehr schwerer, hügeliger 10,8-km-Rundkurs mit Start und Ziel in San Martino del Carso (Provinz Gorizia) war es, den die Rennfahrer beim ersten Rennen zur Provinzial-Straßenmeisterschaft da bewältigen mußten. Drei Anstiege pro Runde warteten auf die 86 Starter der Kategorien Gentlemen/Supergentlemen A und B/Frauen, der Grazer Robert Bartonek ging für das Tecnoimpianti-Team aus Padua an den Start.

Bereits in der ersten Runde kam es in Doberdo del Lago zu einem Sturz, durch den eine größere Gruppe, darunter auch Bartonek, vom Hauptfeld abgekuppelt wurde. Während diese Gruppe sich noch in der Verfolgung befand, konnte sich am nächsten Anstieg eine kleine Spitzengruppe absetzen, in der u.a. Tarlao und Pangos vertreten waren.

Als die Gruppe mit Bartonek nach der ersten Zieldurchfahrt endlich wieder Anschluß ans Feld fand, war die Spitze bereits mit sicherem Vorsprung vor dem Feld. In der zweiten Runde fielen einige Fahrer aus dieser Spitzengruppe zurück, und am letzten Anstieg zum Ziel konnte sich dann aus dem Feld eine Verfolgergruppe absetzen, zu der dann in der 3. Runde eine weitere kleinere Gruppe, insgesamt 5 Mann mit Bartonek, aufschließen konnte.

Es war ein sehr aktives und intensives Rennen, ein sehr spektakulärer und abwechslungsreicher Rennverlauf, denn in der 4. Runde konnte die Verfolgergruppe die Spitze stellen. Damit waren jetzt 18 Mann in der neuen Führungsgruppe vertreten, zu viele, als daß da eine harmonische Tempoarbeit möglich gewesen wäre. Die Führungsarbeit kam ins Stottern, und am Ende dieser vierten Runde konnte auch das ganze Feld wieder aufschließen.

Der stolze Siegerpreis: ein Superrahmen von Mathitech!

Doch postwendend ging abermals eine Gruppe weg, drei Mann, Della Pietra, Ropret und Bon, diesmal wartete man im Feld ab, niemand reagierte, und so konnten diese drei Mann ihren Vorsprung sehr schnell auf eine Minute ausbauen. Als dann endlich Bewegung in die Verfolger kam, wurde in den Anstiegen sehr schnell selektioniert, das Hauptfeld brach auseinander, und abermals änderte sich die Situation an der Spitze sehr schnell. Als es in die sechste und vorletzte Runde ging, hatten zwei Mann, nämlich der Slowene Bojan Ropret und der Favorit Riccardo Tarlao, einen Vorsprung von etwa 15 Sekunden auf eine weitere kleine, 4 Mann starke Verfolgergruppe. Dahinter dann ein ganzes Paket von etwa 10 Fahrern, unter ihnen auch Bartonek, die aber schon ca. 45 Sekunden zurücklagen.

In dieser vorletzten Runde konnte die Gruppe um Bartonek die kleine Verfolgergruppe stellen, doch damit war der Dampf draußen. Und diese Verschnaufpause nutzten die beiden Spitzenreiter, um ihren Vorsprung uneinholbar auszubauen. Tarlao sicherte sich im Zielsprint einen verdienten Sieg in einem schweren und spannenden Rennen, die Verfolgergruppe kam mit 1:12 Minuten Verspätung zum Zielsprint, wo Bartonek den 8. Rang belegte.

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