Donnerstag, 13. Mai 2010: Radmarathon in Schwechat, 123 km

Robert Bartonek nahm am Feiertag den Schwechater Marathon in Angriff, um für die sonntägige Straßenmeisterschaft in Amstetten bestmöglich gerüstet zu sein. Der große Andrang im Startgelände hatte zur Folge, daß Bartonek zu weit hinten Aufstellung nehmen mußte, und so dauerte es beinahe 40 Sekunden, bis er nach dem Startschuß endlich die Startlinie erreichte!

Auf den ersten 20 km entwickelte sich eine wilde Verfolgungsjagd, Bartonek mußte sich seinen Weg durch abgeschlagene Gruppen und Grüppchen, vorbei an Einzelfahrern, durch all die Kurven und Kreisverkehre, Ortsdurchfahrten und Windpassagen, bahnen, ehe er, in der dritten Gruppe angekommen, erkennen mußte, daß eine weitere Verbesserung nicht mehr möglich war. Zu groß war bereits der Vorsprung der beiden ersten Gruppen. Im ersten Feld, ungefähr 40 Mann stark, fuhren alle Marathon-Favoriten, im ca. 70 Mann starken zweiten Feld die chancenlosern Verfolger. Und im dritten Feld, das auch immer weiter zurückfiel, war Bartonek sicher und gut aufgehoben.

Kurz vor den ersten Anstiegen wuchs Bartoneks Gruppe noch auf über 100 Mann an, als von hinten ein großes Feld Anschluß fand. Am ersten Anstieg des Rennens, Kaisersteinbruch, bildete sich eine kleine Gruppe aus diesem dritten Feld, in die Bartonek in der Abfahrt aufschließen konnte. Und am zweiten Anstieg, in Donnerskirchen aufs Leithagebirge, fuhr Bartonek dieser dritten Gruppe auf und davon, wurde in der Abfahrt von einer kleinen Verfolgergruppe eingeholt, ehe dann etwa 30 km vor dem Ziel eine größere Gruppe wieder Anschluß fand.
Anstieg in Donnerskirchen
 
Auch im Ziel war Bartonek dann an vorderster Front dieser Gruppe zu finden und belegte somit den 9. Rang in seiner Altersklasse III. Mehr war nicht drin, dazu hätte er in einer der vorderen Gruppen ankommen müssen. Alles in allem war es aber ein gelungener Formtest, wenngleich er seinen dritten Rang aus dem Vorjahr nicht verteidigen konnte.

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