Sonntag, 18. April: Kirschblütenrennen in Wels, 35,2 km bzw. 70,4 km bzw. 105,6 km

Bergwertung Mistelbacher Berg, vorne Ziering, hinten der Hans

Gleich fünf Fahrer der UGB-Renngemeinschaft hatten für diesen traditionsreichen Klassiker, der zu den schwersten in Österreich zählt, gemeldet. Erstmals war das Rennen heuer in den Ginner-Jahrescup eingebunden. Nicht von ungefähr kam es daher, daß bei dieser 49. Auflage des Rennens ein Rekordstarterfeld verzeichnet werden konnte. Doch die Fahrer hatten nicht nur mit der Konkurrenz zu kämpfen, auch der schwere 35-km-Rundkurs mit 440 Höhenmetern hatte seine Tücken, dazu kam eine sehr kalte Witterung (11°) und stürmartige Windböen, die wahrlich kein Honiglecken waren. Nicht umsonst gilt das Kirschblütenrennen als der schwerste Klassiker Österreichs.

Hans Unterguggenberger ging in der Masterklasse VI an den Start, wo er auf seinen vorjährigen Teamkollegen Sigi Rothauer traf, der heute nicht zu schlagen war. Für Hans blieb damit nur der zweite Rang. Es war sein erstes Antreten in der heurigen Saison gewesen.
 

Zielsprint, vorne Ziering, gefolgt vom Hans

Natascha Hofer hatte in der Mädchenklasse eine Runde zurückzulegen, kämpfte ebenfalls tapfer gegen die Wetterkapriolen an diesem Tag und die Konkurrenz und erreichte 17 Minuten nach der steireischen Siegerin Victoria Domitner (Speed Kueens Graz) als 21. das Ziel.

Roman Hofer, der Vater von Natascha, gab einen ganz tollen Einstand beim neuen Verein. Der Mountainbiker startete im Amateurrennen, wo die Fahrer 3 Runden zu absolvieren hatten. 152 Fahrer (!) hatten den Klassiker in Angriff genommen, und Roman, dem kaum jemand mehr als 2 Runden zugetraut hatte, kämpfte sich tapfer bis ins Finale und belegte in einer 5-Mann-Gruppe, 29 Minuten hinter Sieger Markus Willinger (ARBÖ Sparkasse Neunkirchen) den 103. Rang. Ein vielversprechendes Debüt war ihm damit gelungen. Im gleichen Rennen war auch der Niederösterreicher Manfred Koch an den Start gegangen, mußte jedoch seinem angeschlagenen gesundheitlichen Zustand Tribut zollen und das Rennen nach 2 Runden aufgeben.

Robert Bartonek im Rennen der Masterklasse II hatte noch mit schweren Beinen vom vortägigen langen Rennen in Slowenien zu kämpfen, mußte gleich in der ersten Runde abtreißen lassen und fuhr dann in einer ebenfalls sehr kleinen Gruppe das Rennen zu Ende. Er belegte den etwas enttäuschenden 17. Rang.

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