Ostersonntag, 4. April 2010: Flachgauer Radsporttage, Kriterium in Schalkham bei Neumarkt/Wallersee, 22,5 km

Der Rundkurs des Kriteriums in Neumarkt/Wallersee ist sicher der schwerste der letzten Jahre, auf den 1,5 km sind 35 Höhenmeter pro Runde zu absolvieren, macht im Rennen der Masterfahrer schon 525 Höhenmeter! Natürlich wird auf einem so superschweren Kurs kein Schnitt von 45 km/h gefahren, und so dauern die Rennen der einzelnen Alters- und Leistungsklassen eben entsprechend länger.

So fährt die Elite etwa einen Siegerschnitt von 36,2 km/h. Das anfängliche trockene Wetter mit Sonnenschein wechselt dann im Laufe des Tages, es wird am Nachmittag immer kühler und kälter, Wolken ziehen auf, und als die Masterfahrer als letzte Klasse über eine Stunde später als vorgesehen das Rennen aufnehmen, regnet es bereits. Ein Sturm kommt auf, und es kühlt immer weiter ab. Die Rennleitung verkürzt das Rennen von 21 auf 15 Runden (mit 3 Wertungen). Die Masterkategorien 1 bis 4 starten gemeinsam.

Dennoch gehen nur 12 Fahrer an den Start, und gleich in der ersten Runde platzt das Feld am ersten Anstieg, auf den ersten 600 Metern, auseinander. Und von dem Moment an fahren vorne sechs Mann an der Spitze, der Rest mehr oder weniger dahinter alleine im einsamen Kampf gegen Kälte, Wind und Regen.

Robert Bartonek belegt den 5. Rang, es gewinnt der Deutsche Robert Glassl (RV Traunstein) vor dem österreichischen Meister in dieser Disziplin, Günther Iby (ARBÖ Ginner Amstetten). Der Siegerschnitt beträgt 32,0 km/h.

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