Monatsarchive: April 2010

Ergebnisse April 2010

3. April 2010: Drei-Stunden-Straßenrennen um die FESTINA-Roadbike-Trophy in Aurach/Hongar, 126 km

4. Robert Bartonek (Master 50+)

 

4. April 2010: Flachgauer Radsporttage, Kriterium in Schalkham bei Neumarkt/Wallersee, 22,5 km

5. Robert Bartonek (Master II)

 

5. April 2010: Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen „Rund um den Wallersee“ in Neumarkt/Wallersee, 104,4 km

68. Manfred Koch (Amateure)

 

5. April 2010: Straßenrennen in Beltinci (SLO), 64 km

9. Robert Bartonek (Master 50+)

 

9. April 2010: Körmender Radsporttage, Nachtkriterium in Körmend (H), 42 km

9. Robert Bartonek (Master)

 

11. April 2010: Tiroler Saisoneröffnungsrennen: Rundstreckenrennen in Langkampfen/Niederbreitenbach, 30,4 km

9. Natascha Hofer (Mädchen)

 

17. April 2010: Drautaler Radrundfahrt in Marburg (SLO), 115 km

8. Robert Bartonek (Master III)

 

18. April 2010: Kirschblütenrennen in Wels, 35.2 km bzw.70.4 km bzw. 105,6 km

2. Hans Unterguggenberger (Master 6)

17. Robert Bartonek (Master2)

21. Natascha Hofer (Mädchen)

103. Roman Hofer (Amateure)

Manfred Koch (Amateur) nach 2 Runden (= 70,4 km) aufgegeben

 

23. April 2010: Achensee-Classic, Bergrennen Jenbach – Kasbach/Maurach, 4,5 km

3. Robert Bartonek (Master II)

3. Andrea Knapp (Frauen-Elite)

 

24. April 2010: Alpbach-Classic, Bergrennen Brixlregg – Alpbach, 10 km

2. Robert Bartonek (Master II)

2. Hans Unterguggenberger (Master VI)

3. Andrea Knapp (Frauen-Elite)

 

25. April 2010: Hungerburg-Classic, Bergrennen Innsbruck/Hötting – Hungerburg, 3,5 km

1. Hans Unterguggenberger (Master VI)

6. Robert Bartonek (Master II)

6. Andrea Knapp (Frauen-Elite)

 

Gesamtwertung Tiroler Bergsprint

2. Robert Bartonek (Master II)

2. Andrea Knapp (Frauen-Elite)

 

Sonntag, 25. April 2010: Hungerburg-Classic, Bergrennen Innsbruck/Hötting – Hungerburg, 3,5 km

Es war wirklich der Sommer nach Tirol gekommen, denn am Schlußtag dieser dreitägigen Rennserie war es abermals um ein paar Grade wärmer geworden, und unter hochsommerlichen Temperaturen mußten sich die Teilnehmer die klassische 3,5 km lange Strecke mit ihren 260 Höhenmetern hinauf auf die Hungerburg in Innsbruck quälen! Doch wer glaubte, daß nach den nervenaufreibenden Vorkommnissen des Vortages diesmal eine Revanche für die UGB-Renngemeinschaft angesagt war, wurde abermals enttäuscht. Licht und Schatten hielten sich die Waage.

Robert Bartonek fand bei diesem relativ kurzen Sprinterrennen nie den Rhythmus und litt sichtlich unter der Hitze, er hatte diesmal nie den Funken einer Chance auf eine neuerliche, dritte Podiumsplazierung. Sein 6. Rang war eine kleine Ernüchterung, aber als „Trost“ konnte er sich hinter Bernhard Empl (KTM-Mountainbiker.at) mit Rang 2 in der Gesamtwertung der drei Rennen trösten.

Hans Unterguggenberger mußte wenige Minuten vor dem Start noch einen Defekt an der Kette beheben, konnte dafür dann aber – endlich – seine Leistung – ohne durch einen Defekt behindert zu sein – zu einem Sieg über seinen Langzeitrivalen Otto Kreuzer (BRD) ummünzen. Es war der erste Saisonsieg für die UGB-Renngemeinschaft und natürlich auch der erste Saisonsieg für den Chef der Truppe höchstpersönlich!

Und auch Andrea Knapp mußte zum Abschluß der Rennserie noch einmal ihre Nerven beweisen, als 6 Minuten vor ihrem Start neuerlich die rechte Kurbel locker geworden war! Doch in Windeseile wurde auch dieser Defekt behoben, und Andrea konnte pünktlich das Rennen aufnehmen. Doch weil auch in ihrer Kategorie an diesem traditionellen Bergklassiker viele Fahrer aus Österreich und vor allem Deutschland neu hinzugekommen waren, blieb ihr diesmal „nur“ Rang 6, doch in der Gesamtwertung wurde sie mit einem 2. Rang für alle Mühen und Aufregungen belohnt!

Samstag, 24. April 2010: Alpbach-Classic, Bergrennen Brixlegg – Alpbach, 10 km

Über Nacht war der Sommer richtig in das Heilige Land Tirol gekommen. Die Temperaturen waren kräftig angestiegen (23° !), der strahlend blaue Himmel und die entsprechend erwärmte Luft ließen Sommergefühle aufkommen. Am zweiten Tag dieses langen Wochenendes hatten die Fahrer die 10 km lange Strecke von Brixlegg nach Alpbach zu bewältigen, wobei wieder im Finale auf den letzten 1,3 km eine lange, 16%ige Steigung zu absolvieren war.

Heute waren mit Robert Bartonek, Hans Unterguggenberger und Andrea Knapp alle drei Mitglieder der UGB-Renngemeinschaft an den Start gegangen. Alle drei mußten sie heute mit nahezu unglaublichen Widrigkeiten und Hindernissen kämpfen, umso beeindruckender, wie sie sich dennoch durchgesetzt haben.

Robert Bartonek wurde im Masterrennen in der Ortschaft Reith von einem Streckenposten fehlgeleitet, konnte aber dennoch trotz dieses Handikaps, das beinahe eine ganze Minute gekostet hatte, hinter Bernhard Empl (KTM-Mountainbiker.at) den tollen 2. Rang belegen!

Hans Unterguggenberger hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, seine Kette hüpfte auf den Zahnkränzen hin und her, was kaum ein reguläres Fahren zuließ. Zu allem Überdruß sprang ihm diese Kette beim steilen Schlußanstieg vom Kettenblatt, was ihn den Sieg kostete. So konnte er „nur“ den 2. Rang hinter dem Bayern Otto Kreuzer belegen.

Und auch Andrea Knapp wurde von einem schier unglaublichen Defekt „heimgesucht“, der vordere Kettenwerfer war locker geworden, dadurch ließ sich die Kette nicht mehr auf das große Blatt befördern. Doch damit nicht genug, verlor sie beim steilen Schlußanstieg 450 Meter vor dem Ziel sogar die rechte Kurbel und konnte nur laufend ins Ziel gelangen! Hut ab vor dieser Leistung, sie fuhr bzw. lief nach dem Vortag mit Rang 3 neuerlich aufs Podium!

Freitag, 23. April 2010: Achensee-Classic, Bergrennen Jenbach – Kasbach/Maurach, 4,5 km

Andrea Knapp im steilen Schlußanstieg

Zum Auftakt des langen Wochenendes in den Tiroler Bergen mußten die leider nur sehr spärlich am Start erschienenen Rennfahrer aus Österreich und der BRD den wohl steilsten Anstieg an diesem Wochenende bewältigen. Auf den 4,5 km von Jenbach auf der alten Achensee-Straße hinauf nach Kasbach waren auf den letzten 800 Metern Steigungen von 18 % zu absolvieren!

Bei herrlichem Radsportwetter nahmen auch zwei Fahrer von der UGB-Renngemeinschaft diese Strecke in Angriff. In der Masterklasse 2 belegte der Grazer Robert Bartonek hinter dem Wörgler Dieter Hye und dem Tiroler Urgestein Bernhard Empl (KTM-Mountainbiker.at) den 3. Platz und konnte damit erstmals in dieser Saison auf das Podest fahren.
Andrea Knapp im steilen Schlußanstieg
Robert Bartonek im Steilstück

Robert Bartonek im Steilstück

Mit Spannung erwartet wurde der Saisonauftakt des Neuzugangs in der UGB-Renngemeinschaft, von Andrea Knapp aus Maurach. Sie wurde mittags noch mit einer neuen Rennmaschine ausgestattet, hatte aber leider nicht genügend Zeit, sich mit dieser hundertprozentig anzufreunden. Einige Abstimmungsschwierigkeiten ließen noch bangen, doch Andrea bewies gute Nerven und ließ sich dadurch nicht aus der Konzentration bringen. In der Eliteklasse der Frauen belegte sie zum Auftakt gegen Konkurrentinnen aus 3 Nationen (Österreich, BRD, Italien) den tollen 3. Rang!

Sonntag, 18. April: Kirschblütenrennen in Wels, 35,2 km bzw. 70,4 km bzw. 105,6 km

Bergwertung Mistelbacher Berg, vorne Ziering, hinten der Hans

Gleich fünf Fahrer der UGB-Renngemeinschaft hatten für diesen traditionsreichen Klassiker, der zu den schwersten in Österreich zählt, gemeldet. Erstmals war das Rennen heuer in den Ginner-Jahrescup eingebunden. Nicht von ungefähr kam es daher, daß bei dieser 49. Auflage des Rennens ein Rekordstarterfeld verzeichnet werden konnte. Doch die Fahrer hatten nicht nur mit der Konkurrenz zu kämpfen, auch der schwere 35-km-Rundkurs mit 440 Höhenmetern hatte seine Tücken, dazu kam eine sehr kalte Witterung (11°) und stürmartige Windböen, die wahrlich kein Honiglecken waren. Nicht umsonst gilt das Kirschblütenrennen als der schwerste Klassiker Österreichs.

Hans Unterguggenberger ging in der Masterklasse VI an den Start, wo er auf seinen vorjährigen Teamkollegen Sigi Rothauer traf, der heute nicht zu schlagen war. Für Hans blieb damit nur der zweite Rang. Es war sein erstes Antreten in der heurigen Saison gewesen.
 

Zielsprint, vorne Ziering, gefolgt vom Hans

Natascha Hofer hatte in der Mädchenklasse eine Runde zurückzulegen, kämpfte ebenfalls tapfer gegen die Wetterkapriolen an diesem Tag und die Konkurrenz und erreichte 17 Minuten nach der steireischen Siegerin Victoria Domitner (Speed Kueens Graz) als 21. das Ziel.

Roman Hofer, der Vater von Natascha, gab einen ganz tollen Einstand beim neuen Verein. Der Mountainbiker startete im Amateurrennen, wo die Fahrer 3 Runden zu absolvieren hatten. 152 Fahrer (!) hatten den Klassiker in Angriff genommen, und Roman, dem kaum jemand mehr als 2 Runden zugetraut hatte, kämpfte sich tapfer bis ins Finale und belegte in einer 5-Mann-Gruppe, 29 Minuten hinter Sieger Markus Willinger (ARBÖ Sparkasse Neunkirchen) den 103. Rang. Ein vielversprechendes Debüt war ihm damit gelungen. Im gleichen Rennen war auch der Niederösterreicher Manfred Koch an den Start gegangen, mußte jedoch seinem angeschlagenen gesundheitlichen Zustand Tribut zollen und das Rennen nach 2 Runden aufgeben.

Robert Bartonek im Rennen der Masterklasse II hatte noch mit schweren Beinen vom vortägigen langen Rennen in Slowenien zu kämpfen, mußte gleich in der ersten Runde abtreißen lassen und fuhr dann in einer ebenfalls sehr kleinen Gruppe das Rennen zu Ende. Er belegte den etwas enttäuschenden 17. Rang.

Samstag, 17. April: Drautaler Radrundfahrt in Marburg (SLO), 115 km

Kordez im Anstieg nach Ribnica

Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft startete am Samstag bei der nach einigen Jahren wieder durchgeführten Drautal-Rundfahrt mit Start und Ziel in Marburg. Kernstück der schweren Runde im slowenischen Drautal war dabei der 7 km lange Anstieg nach Ribnica, wo auch die Vorentscheidung fiel. Im Rennen der Masterklasse III blieb das Feld bis zu diesem Anstieg geschlossen, man radelte einträchtig und ohne besondere
Aktivitäten dahin, der Schnitt lag auch bei gerade mal 35 km/h. Erst an diesem Anstieg ergriffen die Bergfahrer die Initiative und rissen das Feld auseinander.

Es bildete sich eine Gruppe mit Kordez, der sich auch die Bergprämie in Ribnica holte, Osonkar, Tertinek, Ogrizek und Rotovnik, dahinter eine Verfolgergruppe mit Gajser, Pitino und Kralj. Bartonek hatte am 716 m hohen Scheitelpunkt einen Rückstand von knapp 4 Minuten aufzuweisen. In der 15 km langen und teilweise gefährlichen Abfahrt wurde das Klassement noch einmal gehörig durcheinandergemischt. Osonkar fiel zurück, Bartonek konnte in einer kleinen Gruppe den Anschluß an die Verfolger finden.

Miha Tertinek

Die 52 km lange stets leicht fallende Rückfahrt nach Marburg änderte am Stand des Rennens dann relativ wenig. Etwa 10 km vor dem Ziel lagen Kordez und Rotovnik alleine an der Spitze, und genau 3 km vor dem Zielstrich, also schon innerhalb des Marburger Stadtgebietes, griff dann Kordez einmal mehr an und konnte seinen Fluchtgefährten abschütteln. Er rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel und konnte somit diesen ehemaligen Radklassiker knapp für sich entscheiden.

Auf der breiten, sehr schön ausgebauten Drautaler Straße wurde hohes Tempo gefahren, doch die Spitzenreiter ließen nichts mehr anbrennen und gaben ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand.

Dahinter erreichten die einzelnen Gruppen ziemlich aufgesplittert und auseinandergezogen das Ziel. Bartonek kam mit knapp 6 Minuten Rückstand nach Marburg zurück und belegte den sehr guten 8. Rang.

11. April: Tiroler Saisoneröffnungsrennen, Rundstreckenrennen in Langkampfen/Niederbreitenbach, 30,4 km

Natascha Hofer am Start

Beim traditionellen Rundstreckenrennen in Langkampfen ging erstmals die Neuerwerbung der UGB-Renngemeinschaft an den Start, die 15jährige Niederösterreicherin Natascha Hofer. Auf dem technisch sehr schweren 3,8-km-Rundkurs, der 8mal zu bewältigen war, mußten die Mädchen, die zusammen mit den U-15-Burschen gestartet waren, vor allem gegen die niedrigen Temperaturen (5° C) und den starken Wind ankämpfen.

Zwei Runden lang kämpfte die junge Nachwuchsfahrerin  beherzt, fiel zwar aus der Hauptgruppe zurück, konnte aber immer wieder aufschließen. In der 3. Runde war dann eine Attacke beim Zielanstieg der Grund dafür, daß das Feld auseinanderplatzte, Natascha mußte reißen lassen. Im folgenden langen Flachstück im starken Gegenwind handelte sich die 15jährige einen unüberwindlichen Rückstand ein.

Dennoch rackerte sie die restlichen 6 Runden unermüdlich, fuhr alleine gegen den Wind und hielt trotzdem bis ins Ziel durch. Eine starke Leistung, die noch dazu von sehr guter Moral zeugt. Natascha belegte den 9. Rang bei den Mädchen und feierte damit einen durchaus gelungenen Saisonstart. Auf die Siegerin Julia Ebner (ÖAMTC RC Tirol) verlor Natascha 6:12 Minuten.

Tiroler Saisoneröffnungsrennen in LANGKAMPFEN

Samstag/Sonntag, 10./11. April 2010: Tiroler Saisoneröffnungsrennen in LANGKAMPFEN

Alle Aufmerksamkeit beim Tiroler Saisoneröffnungsrennen gilt der 15jährigen Natascha Hofer, dem Neuzugang bei der UGB-Renngemeinschaft. Erstes Saisonrennen, erstes Rennen beim neuen Verein, erstes Rennen mit der neuen Rennmaschine – ein bißchen viele erste Male. Am Samstag wird ihr eine neue Rennmaschine übergeben, eine CANYON-F 10, die ihr wie angegossen paßt. Dennoch ist es eine Umstellung, die ihr in der sehr kurzen Zeit erwartungsgemäß nicht vollständig glückt. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis sie die neue Rennmaschine wirklich perfekt beherrscht.

Und obwohl es in der Nacht auf Sonntag lange und teilweise stark regnet, blinzelt am Renntag die Sonne vom blauen Himmel. Aber das Thermometer zeigt gerade mal 5° Celsius, und dazu bläst noch ein unangenehm starker eisiger Nordost-Wind. Dazu der schwere 3,8-km-Rundkurs mit der langen Steigung in Langkampfen zum Ziel hinauf und zwei scharfen, engen Kurven. Ein bei diesem Wetter technisch sehr anspruchsvoller Rundkurs, der viele Starter in den Nachwuchsklassen überfordert.

 

9. April 2010: Rundstreckenrennen in Körmend (Ungarn), 42 km

Zum Auftakt der Körmender Radsporttage fand am Freitagabend ein Rundstreckenrennen auf einem flachen, schön gelegenen Stadtrundkurs statt. Die 2,1 km lange Runde mußte im Rennen der Masterfahrer 20mal umkreist werden (= 42 km).

Nach abwechslungsreichem Verlauf, nachdem mehrere Fahrer im Finale öfters angegriffen haben, konnte sich zunächst eine 6köpfige Spitzengruppe absetzen. Da alle Masterfahrer ab 40 Jahren gemeinsam gestartet sind, bewegt sich ein relativ großes Feld von ca. 60 Mann um den Rundkurs. Naturgemäß sind es die jüngeren Fahrer, die andauernd angreifen und das Tempo hochhalten. Die 6 Spitzenreiter können ihren Vorsprung weit genug ausbauen, um damit das Finale erfolgreich zu bestreiten. Dahinter aber wird Angriff um Angriff gefahren, aber alle Ausreißer werden wieder eingeholt. Doch durch das unrhythmische Fahren im hohen Pulsbereich wird das Hauptfeld schnell kleiner, und so treten etwa 25 Mann zum Zielsprint an. Die sechs Ausreißer, die vorne um den Sieg sprinten, sind alle aus der 40+-Klasse, Tibor Valter (Cube-Csömör) gewinnt den Sprint der Verfolger und damit die Masterklasse 50+.

Robert Bartonek kommt in der weit auseinandergezogenen Verfolgergruppe ins Ziel, belegt den 22. Rang und damit Platz 9 in der Masterklasse 50+, sein Rückstand auf den Gesamtsieger 45 Sekunden, auf den Klassensieger Valter verliert der Grazer 7 Sekunden.

Ostermontag, 5. April 2010: Straßenrennen in Beltinci (SLO), 64 km

Bei kaltem, unfreundlichem Wetter, tiefen, dunklen Wolken und starkem Wind, nehmen im slowenischen Beltinci am Osterfeiertag „nur“ 55 Masterfahrer der Kategorie 50+ das Rennen über 8 flache Runden (á 8 km, = 64 km) auf.

Es entwickelt sich ein eigentlich fades, langweiliges, weil ereignisloses Rennen, das im Grunde genauso trostlos abläuft wie das Wetter. Es gibt kaum Attacken, und wenn, werden sie sofort neutralisiert. Die größeren Mannschaften scheinen an einem Massensprint interessiert zu sein, zu dem es dann zwar auch kommt, den dann aber einer der Individualisten für sich entscheidet: der Marburger Ljubo Csar gewinnt hauchdünn vor Ales Hren (KK Adria Mobili).

Der Grazer Robert Bartonek fährt das gesamte Rennen im Hauptfeld mit, verhält sich unauffällig und fährt kräftesparend bis ins Finale, wo er dank einer ausgezeichneten Position schon bei der 1000-m-Marke am Zielstrich den ausgezeichneten 9. Rang herausfahren kann. Die Form wird besser, der Trainingsrückstand wird also langsam abgearbeitet.

Ostermontag, 5. April 2010: Flachgauer Radsporttage, Straßenrennen „Rund um den Wallersee“ in Neumarkt/Wallersee, 104,4 km

Masterrennen werden am Ostermontag keine mehr gefahren, daher ist Manfred Koch im Rennen der Amateure über 4 Runden á 26,1 km (= 104,4 km) der einzige Starter der UGB-Renngemeinschaft. Der Niederösterreicher hält trotz des schlechten Wetters bis zum Finale durch.

77 Fahrer nehmen das Rennen auf, Manfred Koch belegt mit 22 Minuten Rückstand den 68. Rang und hat damit eines der schwierigsten Frühjahrsrennen bewältigt. Der Sieg geht an Ulrich Öhlböck (RC ovilava), der sich im Sprint einer 4-Mann-Spitze gegen Michael Reinprecht (ARBÖ Köflach), Alexander Dürager und „Mister EPO“ Ferry Bruckner (ARBÖ Denzel) durchsetzt.

Ostersonntag, 4. April 2010: Flachgauer Radsporttage, Kriterium in Schalkham bei Neumarkt/Wallersee, 22,5 km

Der Rundkurs des Kriteriums in Neumarkt/Wallersee ist sicher der schwerste der letzten Jahre, auf den 1,5 km sind 35 Höhenmeter pro Runde zu absolvieren, macht im Rennen der Masterfahrer schon 525 Höhenmeter! Natürlich wird auf einem so superschweren Kurs kein Schnitt von 45 km/h gefahren, und so dauern die Rennen der einzelnen Alters- und Leistungsklassen eben entsprechend länger.

So fährt die Elite etwa einen Siegerschnitt von 36,2 km/h. Das anfängliche trockene Wetter mit Sonnenschein wechselt dann im Laufe des Tages, es wird am Nachmittag immer kühler und kälter, Wolken ziehen auf, und als die Masterfahrer als letzte Klasse über eine Stunde später als vorgesehen das Rennen aufnehmen, regnet es bereits. Ein Sturm kommt auf, und es kühlt immer weiter ab. Die Rennleitung verkürzt das Rennen von 21 auf 15 Runden (mit 3 Wertungen). Die Masterkategorien 1 bis 4 starten gemeinsam.

Dennoch gehen nur 12 Fahrer an den Start, und gleich in der ersten Runde platzt das Feld am ersten Anstieg, auf den ersten 600 Metern, auseinander. Und von dem Moment an fahren vorne sechs Mann an der Spitze, der Rest mehr oder weniger dahinter alleine im einsamen Kampf gegen Kälte, Wind und Regen.

Robert Bartonek belegt den 5. Rang, es gewinnt der Deutsche Robert Glassl (RV Traunstein) vor dem österreichischen Meister in dieser Disziplin, Günther Iby (ARBÖ Ginner Amstetten). Der Siegerschnitt beträgt 32,0 km/h.

Samstag, 3. April 2010: Drei-Stunden-Straßenrennen um die FESTINA-Roadbike-Trophy in Aurach/Hongar, 126 km

Endlich geht jetzt auch in Österreich die Radsportsaison los! Im oberösterreichsichen Aurach/Hongar treffen sich die Radsportler auf einem 6,3 km langen, schwierigen Rundkurs, der 44 Höhenmeter aufweist, um ein in Österreich sehr seltenes 3-Stunden-Rennen zu absolvieren. Der Modus: drei Stunden lang wird auf dieser Rundstrecke ein „normales“ Straßenrennen gefahren, wenn dann die Spitzengruppe das letzte Mal, ehe die 3 Stunden voll sind, die Ziellinie passiert, ist das gleichbedeutend mit dem Glockenzeichen für die letzte Runde.

89 Fahrer nehmen das Rennen auf, vorwiegend Amateure, aber auch ein paar Elitefahrer, wie Andy Traxl, nehmen diese Gelegenheit wahr. Unter den Startern auch der Grazer Robert Bartonek, der bei Sonnenschein, aber relativ niedrigen Temperaturen (12 Grad) und stürmischem Wind, startet und bereits in der ersten Runde beim Anstieg etwa 2 km vor dem Ziel (also nach etwa 4,5 km!) abgehängt wird. In der Folge fährt Bartonek in einer kleinen Gruppe, die aber von Runde zu Runde größer wird, weil sie vorne abgerissene Fahrer einsammelt. Der gesamte Rundkurs liegt völlig offen im Wind, weshalb das Rennen bei diesen Witterungsverhältnissen sehr schwer wird.

Und leider fällt diese Gruppe dann aber in den letzten Runden völlig auseinander, sodaß die einzelnen Fahrer sehr viel im Wind stehen. Bartonek, der dann unter Muskelkrämpfen leidet, beendet das Rennen zwei Runden vor Ablauf der Frist, weshalb er auch im Endergebnis mit 4 Runden Rückstand geführt wird. Die Spitzengruppe, in der anfangs auch Andy Traxl dabei war, bildet sich dann nach Halbzeit des Rennens neu, Traxl fällt zurück und verliert ebenfalls 4 Runden.

Der Sieg geht dann an einen gedopten Fahrer, an den Wiener Ferry Bruckner, im Vorjahr von der SoKo Doping als EPO-Konsument überführt. Der damalige A-Fahrer findet sich heute auf der Ergebnisliste als sogenannter „Funracer“, was wahrscheinlich auf ein paar noch im tiefen, dunklen Keller vorhandenen  EPO-Restbestände zurückzuführen ist.

Eine 3-Mann-Spitze erreicht nach 20 Runden (126 km) das Ziel, wo sich dann der „schlimme Finger“ Bruckner vor Patrick Hauser (RC Ovilava) und Wolfgang Eibeck (ASVÖ Sparkasse Tulln) durchsetzt, der Siegerschnitt beträgt 40,3 km/h.

Bartonek belegt in dem Starterfeld den 69. Rang und verpaßt einen Stockerlplatz in seiner Altersklasse mit Rang 4 nur knapp. Der Sieg geht an Ernst Schuler (Grafenbach) vor Peter Hel (Schwanenstadt) und Ernst Gaubitzer (Amplatz Krems).