1. November 2009: Rundstreckenrennen um das Memorial Pietro Favalli in Buso di Rovigo, 41,6 km

Robert Bartonek fährt seit Wochen in Hochform und konnte das auch in Buso di Rovigo unter Beweis stellen. Dabei war dieses Rundstreckenrennen auf einer völlig flachen 4,6-km-Runde mit nur vier Kurven ungemein schnell und es war auch von einem sehr spektakulären, abwechslungsreichen Rennverlauf gekennzeichnet. Bereits in der ersten der neun Runden gab es eine sechsköpfige Spitzengruppe, die aber schon in der zweiten Runde wieder gestellt wurde. Dann waren es abermals sechs Mann, darunter Bartonek und die Favoriten Busato und Tarlaio (beide De Luca), die sich absetzen konnten und einen Vorsprung von einer knappen Minute herausfuhren.

Doch in der 4. Runde war auch diese Gruppe wieder eingeholt, und sofort setzten sich zwei Mann ab, Bartonek setzte alleine nach und in der 5. Runde hatte dieses Trio 25 Sekunden Vorsprung herausgefahren. Doch die drei Ausreißer harmonierten überhaupt nicht, und die Lokalmatadore, angeführt vom hohen Favoriten Alfio Maracani, machten im Hauptfeld Tempo und kamen in der 6. Runde wieder heran.

In der Tonart ging es weiter, in der 7. Runde war Bartonek wieder vorne weg, in einer 5-Mann-Gruppe, die aber nur 15 Sekunden vor dem Feld lag, ehe sie auch wieder eingefangen wurden. In der vorletzten Runde ging dann eine 7-Mann-Gruppe ohne Bartonek weg, ehe die Verfolger durch einen wahren Kraftakt in der Schlußrunde noch einmal aufschließen konnten. Und postwendend setzten sich 4 Fahrer ab, darunter Bartonek, der zum vierten Mal in einer Spitzengruppe mitfuhr.

Dieses Ausreißerquintett fuhr etwa 15 Sekunden heraus, ehe die Fahrer aus Rovigo, die nicht vorne vertreten waren, in Zusammenarbeit mit dem De-Luca-Team, das auch niemanden vorne dabei hatte, noch einmal aufschließen konnten. Bartonek trat dann genau in dem Moment an, als die Verfolger die Gruppe einholten, 2 km vor dem Ziel, kam völlig ungehindert weg und konnte mit hohem Tempo auch diese letzten 2000 Meter durchhalten. Aus dem Feld bildete sich durch eine wilde Verfolgungsjagd eine kleine dreiköpfige Gruppe, aus der dann Lokalmatador Alfio Maracani zum 2. Platz sprintete, im Ziel lag er nur mehr 3 Sekunden hinter Bartonek, der sich mit den letzten Kräften ins Ziel gerettet hatte.

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