Monatsarchive: September 2009

28. September 2009: Rundstreckenrennen Memorial e Ciresea um die „Trofeo San Matteo“ in Quaderni di Villafranca, 50 km

Am Montag stand noch ein Rundstreckenrennen in Quaderni auf dem Programm, gefahren wurden dabei 25 Runden auf einem 2-km-Rundkurs in der Ortschaft. Doch auch Hans Unterguggenberger hatte keinen guten Stern über seinem Wochenende. Nachdem er am Vortag aus dem Rennen genommen worden war, mußte er diesmal einsehen, daß es ihm nicht möglich war, mit seinen Alterskollegen mitzuhalten.

Keine Spritzigkeit, keine Kraft, er war sehr schnell überfordert und mußte die Arbeit, Löcher zuzufahren, anderen  überlassen. Nachdem die ersten Fahrer zurückgefallen waren, das Feld kleiner geworden war und er immer weiter ans Ende desselben zurückfiel, kam es dann, wie es kommen mußte, er konnte das entscheidende Loch nicht mehr zufahren und mußte abreißen lassen. Aus Enttäuschung über seine schwache Leistung schwand jede Motivation und er gab frustriert das Rennen auf.

27. September 2009: Straßenrennen um den Gran Premio di Cittá di Concadirame in Concadirame, 75 km

Hans Unterguggenberger, der einzige Starter der UGB-Renngemeinschaft, mußte schon bald abreißen lassen und fuhr in einer Gruppe mit geringem Rückstand hinter dem Feld. Doch zu seinem Entsetzen wurde nach der zweiten von drei Runden diese Nachzüglergruppe (bei Sichtkontakt zum Hauptfeld!) von der Rennleitung ohne Kommentar aus dem Rennen genommen! Das ist eben Italien, da wird nicht jede Entscheidung begründet, wahrscheinlich auch aus dem einfachen Grund, weil es bei den meisten gar keinen triftigen Grund gibt!

27. September 2009: Straßenrennen um die Trofeo San Giacomo in Fossalta di Trebaseleghe, Finale Torneo della provincie, 50,5 km

Am zweiten Tag nur ein leicht verändertes Bild des Renngeschehens: Bartonek war nicht in der Lage, auf die zahlreichen Attacken und Ausreißversuche zu reagieren, obwohl er sich redlich Mühe gab, ein offensives Rennen zu fahren. Dreimal war er mit einem starken Fahrer dem diesmal relativ kleinen Feld (39 Starter) entwischt, doch jedes Mal scheiterte dieser Versuch an seiner Schwäche, Tempo zu machen.

Und so kam es auch diesmal, wie es kommen mußte: in der dritten von fünf Runden entwischte eine neunköpfige Gruppen ohne Bartonek, der im Feld festsaß. Dort versuchte man zwar, sich zu organisieren, doch da von den starken Mannschaften jeweils Fahrer vorne in der Spitzen vertreten waren, sind diese Versuche nur sehr halbherzig geblieben.

Die Spitze kam schließlich ins Ziel, obwohl es 2 km davor noch so ausgesehen hatte, als könnte das Feld vielleicht doch noch aufschließen. Ex-Profi Nicola Fincato (UC Limana) ersprintete sich schließlich den Sieg, die Spitze hatte 20 Sekunden Vorsprung, Robert Bartonek belegte mit 20 Sekunden Rückstand den 19. Rang.

Die Lösung des Rätsels seiner Schwäche trat bei der Heimfahrt zutage: er bekam Fieber und wurde in der folgenden Woche von einer Grippe heimgesucht!

27. September 2009: Ötztal-Kriterium in Huben bei Längenfeld, zugleich Österreichische Nachwuchs-Kriteriums-Meisterschaft, 27,3 km

Auf einem 1,3 km langen Rundkurs mußten die U-15-Fahrer und die Mädchen insgesamt 21 Runden zurücklegen, ehe der österreichische Kriteriumsmeister gekürt war. Den Sieg holte sich die große Favoritin Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) mit 35 Punkten, sie fuhr einen Schnitt von 34,07 km/h. Leider gab Stephanie Strobl das Rennen auf und kam beim letzten großen Saisonziel nicht in die Wertung.

26. September 2009: Bergrennen Inzing – Stieglreith um den Großen ÖAMTC-Raiffeisen-Bergpreis, 14,4 km

Manfred Koch aus dem niederösterreichischen Etsdorf ging beim Inzinger Bergrennen in der Amateurklasse an den Start, stand aber vom Start weg auf verlorenem Posten. Er fiel schon in der ersten Steigung zurück, kämpfte sich dann mit letzter Energie den steilen Anstieg nnach oben und kam als 25. und Letzter ins Ziel. Auf den Sieger Harald Totschnig verlor er 13:04 Minuten!

Im Rennen der U-15-Burschen und Mädchen hätte auch Stephanie Strobl starten sollen, doch sie verzichtete auf ein Antreten.

26. September 2009: Straßenrennen um den Gran Premio di Cittá di Zero Branco, Memorial d´oro inpresa Sartor in San Alberto di Zero Branco, 60,5 km

Ein verhextes Wochenende für die UGB-Renngemeinschaft! Sowohl Hans Unterguggenberger als auch Robert Bartonek bestreitten jeweils zwei Rennen in Italien, doch alle vier Versuche, ein achtbares Ergebnis zu erzielen, verpufften jeweils völlig ergebnislos!

Robert Bartonek war in diesem Rennen gegen die Elite Venetiens völlig chancenlos, schien vom ersten Kilometer an überfordert, konnte nie auf eine Aktion reagieren, hatte müde, schwere Beine und jeder Versuch, eines der zahlreichen Löcher zuzufahren, endete damit, daß er auf die Hilfe anderer angewiesen war.

Der Sieger, Fabrizio Verza

Bereits in der ersten Runde gab es eine kleine Spitzengruppe, die jedoch wieder eingeholt wurde, und zu Beginn der 2. Runde fuhr dann eine achtköpfige Gruppe auf und davon, die den weiteren Rennverlauf bestimmte. Das Feld versuchte zwar, aufzuschließen, doch außer einer wilden, fünf Runden andauernden Tempojagd brachte das nichts. DieSpitze behauptete ihre Position, erst in der letzten Runde kam das Fedld dann doch noch heran, langgezogen, in Einserreihge, und auf den beiden letzten Kilometern konnten einige wenige Fahrer, die an der Spitze des Feldes lagenm, gerade noch an die führende Gruppe heranspringen.

Den Sieg in dieser Temposchlacht holte sich dann schlußendlich einer der hohen Favoriten, der Ex-Profi
Fabrizio Verza (GS Avesana Bike), der mit einem Schnitt von 43,857 km/h vor Paolo Mancin (Pro Bike Fiesso) und dem mehrfachen Italien-Meister am Berg, Silvano Tittoto (GS Paggin Costr.C.C.) triumphierte. Robert Bartonek belegte mit 20 Sekunden Rückstand nur den 49. Rang.

20. September 2009: Bergzeitfahren Stadl/Mur – Flattnitz, 14,5 km

Bei bestem Radsportwetter wurde das 20. Bergzeitfahren in Stadl/Mur abgehalten. Auf der 14,5 km langen Strecke hinauf zur Kärntner Landesgrenze zur Flattnitz mußten 435 Höhenmeter und Steigungen bis zu 10 % bewältigt werden, gestartet wurde in 30-Sekunden-Abständen.

In der Masterklasse 2 ging auch Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft an den Start. Insgesamt 12 Fahrer nahmen hier das Rennen auf. Hoher Favorit war der Vorjahrssieger Rudi Groß (ARBÖ Feld am See). Bartonek hatte eine ideale Startposition, vor ihm Mosler und Kurmann, die er bei Halbdistanz, beim 10 % steilen Anstieg zum Stausee, etwa 350 Meter lang, vor sich hatte. Dort fuhr er dann auch an Mosler vorbei, von hinten aber kamen da schon Hauk und Forobosko heran. Hauk, stärker im Steilen, und Forobosko, der stärkste Zeitfahrer unter ihnen, spielten in der Taktik eine wichtige Rolle, Bartonek sprintete den Anstieg an Mosler vorbei nach oben, ließ sich von Forobosko erst danach im Flachen einholen, Hauk verpaßte den Grazer im Steilstück knapp.

Dann, am Hinterrad von Forobosko, konnte Bartonek leicht abwarten, wie die beiden vorne an Kurmann herankamen, wie hinten Hauk immer weiter zurückfiel, der alleine im starken Gegenwind auf sich gestellt war. Am Zielstrich fuhr Bartonek dann auch noch an Praschk vorbei und landete schließlich an der guten 5. Stelle – der starke Bergfahrer Hauk war um 0,6 Sekunden geschlagen!

Der Sieg ging in der sehr guten Zeit von 30:34 wie erwartet an Rudi Groß, der sich 2:27 Minuten vor Wolfgang Forobosko (Raika Althofen) und 3:11 vor Ullrich Gössler (ARBÖ Drahteisel Köflach) durchsetzte. Bartonek fuhr in 34:26 Minuten an die gute 5. Stelle, wegen des starken Gegenwindes waren beinahe alle Fahrtzeiten etwa 2 Minuten langsamer als im Vorjahr.

19. September 2009: Almsee-Einzelzeitfahren in Grünau/Almtal, 27,8 km

Almseezeitfahren – Strecke

Auf der landschaftlich wunderschön gelegenen Strecke von Grünau durchs Almtal bis zur Wende am Almsee und wieder zurück nach Grünau mußten 27,8 km zurückgelegt und dabei 295 Höhenmeter überwunden werden. Wahrlich keine leichte Strecke, aber eine der schönsten in Österreich. Herrliche Straße, optimaler Asphalt, ideale Wendeschleife, einziges Minus: der starke Ausflugsverkehr am Wochenende bei schönem Wetter…

Als erster der beiden UGB-Starter nahm Hans Unterguggenberger das Rennen auf. Er bot eine ganz starke Leistung und legte mit 41:38 eine tolle Zeit vor. Nach ihm kam dann der Grazer Robert Bartonek an die Reihe, auch er konnte zwei Fahrer einholen und nomtierte gar 40:50. Eine Zeit, die fürs Stockerl reichen sollte, gab es doch nur zwei Fahrer, die in seiner Altersklasse (ab 51 Jahren) schneller waren.

Gerhard Frank (Naturfreunde Sierning) gewann die Altersklasse in 39:29 mit 32 Sekunden Vorsprung vor Helmut Schürhagl (SIG Harreither) und eben 1:21 Minuten vor Bartonek. Hans Unterguggenberger wurde als ältester Teilnehmer des Rennens in derselben Klasse guter Vierter (2:09 Minuten zurück).

Die Tagesbestzeit fuhr Michael Fürweger (ARBÖ Radsport Grassinger Lambach) in 37:08 Minuten. Wie stark besetzt dieses Rennen bei bestem Radsportwetter (Sonnenschein, leichter Wind, 22°) war, zeigen die Starterzahlen: 101 Fahrer in der Rennradklasse, 40 in der Mountainbike-Klasse- das war Teilnehmerrekord bei der 7. Auflage dieses traditionellen Zeitfahrens!

19. September 2009: Österreichische Zeitfahr-Staatsmeisterschaft in Nikitsch, 21,9 km

Zusammen mit den Zeitfahrmeisterschaften der Eliteklasse wurden hier und heute auch jene der Amateurklasse nachgetragen, nachdem es im Kärntner Althofen damals nach einem schweren Unfall von Marco Haller zu einem Abbruch gekommen war.

Der Sieg ging dabei an einen der Favoriten, den Niederösterreicher Michael Gaubitzer, der sich in 29:17 (Schnitt 44,9 km/h) durchsetzte. Manfred Koch landete unter den 40 Teilnehmern an der 37. Stelle. Da hatte sich der Manfred sicherlich etwas mehr erwartezt.

Ergebnisse Kategorie Amateure:

  1. Michael Gaubitzer (RC ARBÖ Krems) 29:17
  2. Dieter Friedrich (RC ARBÖ Volksbank Drahteisel Köflach) 29:26
  3. Thomas Mair (RC ARBÖ Gourmetfein Wels) 29:29
  4. Thomas Mairhofer (SK ARBÖ VÖEST Linz) 29:41
  5. Wolfgang Eibeck (RC RIH Die Erste Bank Tulln) 29:44

37. Manfred Koch (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 33:57

Österreichische Bahnmeisterschaften, Keirin Elite

17. September: Österreichische Bahnmeisterschaften, Keirin Elite

Bei den Österreichischen Bahn-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Hallenstadion stand heute u.a. der Keirinbewerb auf dem Programm. Aus Jux und Tollerei wurde da der Fahrer der UGB-Renngemeinschaft, Manfred Koch, disqualifiziert! Völlig zu Unrecht, denn wie sich nachher herausstellte, hatte der Rennleiter, ein gewisser, der UGB-Renngemeinschaft nicht unbekannter Herr T.,  den Fahrer mit einem anderen verwechselt! Einziger Kommentar des Rennleiters: „Do ko man nix mehr mochn!“

Es hat ja auch (wieder einmal) nur einen UGB-Fahrer getroffen, kann das denn Methode sein und System haben??? Die regelwidrigen Übergriffe häufen sich und füllen Bände, alleine jene aus dem heurigen Jahr! Wenn es in der Tonart weitergeht, können wir diese Rubrik bald „Vereinstod“ nennen und nicht mehr „Vereinsleben“! Wie kann der Rennleiter Fahrer verwechseln? Wo doch sowieso nur drei Mann gestartet sind? Gut, rechnen wir vier, indem wir den Dernyfahrer mitzählen! Die Reihenfolge der Fahrer in den ersten Runden wird gelost, und wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, dann wird die Disqualifikation ausgesprochen, aber doch nicht über den einzigen Fahrer, der sich an die Regeln gehalten hat! Gut, es waren zwei, wenn man den Dernyschrittmacher mitrechnet. Wieso wird die UGB-Renngemeinschaft derart sogar von den Rennleitern und Kampfrichtern verfolgt? Kann es denn sein – man wagt diesen Gedanken ja gar nicht mal zu Ende zu denken – daß am Ende die UGB-Fahrer zu erfolgreich sind….? Kann es einen besonderen Grund haben, daß es immer derselbe Rennleiter ist, der die UGB-Renngemeinschaft derart verfolgt???

17. September 2009: Österreichische Bahn-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Stadion, Sprint (Mädchen)

Das Sprintturnier der Mädchen sah dann wieder die zweifache Meistermedaillengewinnerin Stephanie Strobl am Start. Diesmal in ihrer Paradedisziplin, was Anlaß zu berechtigten Hoffnungen gab. 11 Mädchen waren an den Start gegangen, die Qualifikationsrunde sah eine ganz starke Leistung von Stephanie, die nur 0,6 Sekunden auf die Bestzeit verlor und sich an der vierten Stelle plazierte.

Qualifikationsrunde, 200 m:

  1. Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) 13,563 (53,09 km/h)
  2. Marlene Schilling (Die NÖ-Rad UNION) 13,712
  3. Stefanie Pukart (RLM Kostel Grafenstein) 13,980
  4.  Stephanie Strobl (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 14,175
  5. Verena Eberhardt (RSC ARBÖ Südburgenland) 14,556
  6. Eva Schauppenlehner (ARBÖ ASKÖ SHS Waidhofen/Ybbs) 14,725

In der Zwischenrunde wurden vier Paarungen gebildet, Stephanie traf dabei auf Verena Eberhardt, die den Lauf in 13,921 Sekunden gewann und dabei die schnellste Siegerzeit aller vier Paarungen erzielte. Stephanie kam leider zu Sturz. Im Halbfinale traf Eberhardt dann auf Christina Perchtold, die den Lauf gewann und im Finale gegen die andere Siegerin, Marlene Schilling, antreten mußte.

Das Finale ging klar an Perchtold, die sich damit den Österreichischen Meistertitel sicherte.

Sprintturnier, Endstand:

  1. Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) 13,572
  2. Marlene Schilling (Die NÖ-Rad-UNION)
  3. Verena Eberhardt (ARBÖ RSC Südburgenland) 14,071
  4. Eva Schauppenlehner (ARBÖ ASKÖ SHS Waidhofen/Ybbs)
  5. Stefanie Pukart (RLM Kostel Grafenstein)
  6. Stephanie Strobl (RC UNION Unterguggenberger Wörgl)
  7. Nadja Heigl (RLM Wien)
  8. Elisabeth Riegler (ARBÖ ASKÖ SHS Waidhofen/Ybbs)

17. September 2009: Österreichische Bahn-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Hallenstadion, Keirin (Elite)

Am dritten und letzten Tag der Bahnmeisterschaften stand wieder Manfred Koch im Einsatz, doch diesmal fanden sich gerade mal 7 Fahrer am Start ein. Den Sieg holte sich Favorit Clemens Selzer (Die NÖ-Rad-UNION) vor seinem Klubkollegen Daniel Baldauf und Michael Knopf (ARBÖ KTM Junkers).

Manfred Koch war leider einmal mehr vom Pech verfolgt, laut den Wettkampfregeln hätte er in der ersten halben Runde seinen Platz hinter dem Derny einnehmen sollen, was ihm nicht gelungen ist, weshalb er sofort vom Rennleiter E.Tazreiter disqualifiziert wurde.

16. September 2009: Österreichische Bahn-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Hallenstadion, 1000-m-Zeitfahren (Elite), Scratch (Mädchen)

Am zweiten Tag der Bahnmeisterschaften stand das klassische 1000-m-Zeitfahren auf dem Programm. In der Eliteklasse, wo auch der Etsdorfer Manfred Koch an den Start ging, setzte sich der haushohe Favorit Clemens Selzer sicher und souverän mit einer tollen Zeit durch. In 1:04,163 (Schnitt 56,11 km/h) gewann er mit 3,383 Sekunden Vorsprung vor dem U-23-Fahrer Michael Singer (ARBÖ KTM Junkers) und 5,132 Sekunden vor dessen Klubkollegen Michael Knopf die Goldmedaille.

In diesem erlesenen Feld von 15 Startern blieb Manfred Koch nur der 14. Rang. Mit seiner Zeit von 1:14,557 blieb er genau 10,394 Sekunden über der Siegerzeit, fuhr aber dennoch einen Schnitt von 48,229 km/h. Seine genaue Rundenanalyse:

Runden Zeiten
Startrunde, 250m 22,458
500 m 16,725
750 m 17,272
1.000 m 18,102
Endzeit 1:14,557

Stephanie´s bisherige Ausbeute bei den Bahnmeisterscnhaften: Gold und Silber!

Auch Stephanie Strobl war an diesem zweiten Tag im Einsatz. Sie trat im Scratch-Bewerb an, einem Massensprintbewerb über 5 km. Dabei konnte sie ihre Sprintfähigkeiten voll ausspielen, fuhr wie schon am Vortag ein tolles Rennen und mußte sich auf der Ziellinie nur der Bahnspezialistin Marlene Schilling (Die NÖ-Rad Union) knapp geschlagen geben. Die Siegerzeit von 8:04 bedeutete einen Schnitt von 37,15 km/h. Damit sicherte sich die 15jährige Schülerin eine weitere Staatsmeisterschaftsmedaille, diesmal die Silbermedaille!

Scratch Mädchen:

  1. Marlene Schilling (Die NÖ-Rad UNION)
  2. Stephanie Strobl (RC UNION Unterguggenberger Wörgl)
  3. Nadja Heigl (RLM Wien)

15. September 2009: Österreichische Bahn-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Hallenstadion, 4000-m-Einzelverfolgung (Elite), 1000-m-Einzelverfolgung (Mädchen), 250-m-Zeitfahren (Mädchen)

Nach der Vorwoche fand nun im Wiener Hallenstadion der zweite Teil der Österreichischen Bahn-Staatsmeisterschaften statt, Auftakt bildete das 4000-m-Verfolgungsfahren, und wieder stand mit Manfred Koch ein Mitglied der UGB-Renngemeinschaft am Start. Begonnen wurde mit den Qualifikationsläufen, nach denen dann die Finalpaarungen gebildet wurden.

Manfred Koch traf dabei auf den Amateur Philipp Gröfler (RC UNION Pedalus Wien).

Nr. 7 Philipp Gröfler Distanz und Runden Nr. 12 Manfred Koch
22,162 Startrunde 250 m 22,445
17,070 500 m 17,053
17,741 750 m 18,253
18,292 1.000 m 18,963
18,741 1.250 m 19,439
19,067 1.500 m 19,935
19,230 1.750 m 19,931
19,243 2.000 m 19,698
19,528 2.250 m 19,781
19,488 2.500 m 19,696
19,670 2.750 m 20,255
19,757 3.000 m 20,260
19,662 3.250 m 22,240
19,669 3.500 m 17,314
19,401 3.750 m 20,280
19,067 4.000 m 20,375
5:07,788 Endzeit 5:15,918

Was an dieser Gegenüberstellung auffällt: Manfred war der langsamere Starter, konnte den Kampf aber auf den ersten vier Runden relativ offen halten. Nach einem Kilometer (4 Runden) lag er gerade mal eineinhalb Sekunden zurück. Bei Halbzeit, nach 2000 Metern, waren es bereits 4 Sekunden, nach 3000 Metern 6 Sekunden und im Ziel nach 4000 Metern 8 Sekunden. Es gab nur zwei Runden, in denen Manfred der Schnellere war: in der 2. Runde nahm er seinem Gegner 0,02 Sekunden ab, in der 14. Runde dann gleich 2,355 Sekunden, hatte aber in der 13. Runde 2,578 Sekunden verloren. Das Finale war sehr unrhythmisch, er war mit seinen Kräften am Ende, da spielte wohl der Routinemangel eine große Rolle.

In der Qualifikation belegten beide Fahrer mit den Rängen 13 und 14 die beiden letzten Plätze, Bestzeit fuhr Andreas Müller (Die NÖ-Rad Union) mit 4:41,284 Minuten. Den Titel jedoch holte sich der ARBÖ-Wels-Gourmetfein-Fahrer Andreas Graf, der in 4:43,316 seinen Namensvetter Andreas Müller (4:44,631) knapp schlagen konnte.

Auch die Mädchen fuhren ihr Verfolgungsrennen, aber nur über 1000 Meter. Hier ging auch Stephanie Strobl an den Start und traf auf 7 Konkurrentinnen. In 1:34,076 Minuten fuhr sie jedoch nur die 7. Zeit und verlor 11,950 Sekunden auf die Siegerin, die hohe Favoritin Christina Perchtold aus Kärnten (RLM Kostel Grafenstein), die sich mit 0,711 Sekunden Vorsprung den Titel vor der Bahnspezialistin Marlene Schilling (Die NÖ-Rad Union) sicherte. In 1:26,484 ging der dritte Rang und die Bronzemedaille an Stefanie Pukart (RLM Kostel Grafenstein).

Die Medaillengewinnerinnen (von links): Perchtold, Strobl, Pukart

Stephanie Strobl bestritt auch noch einen zweiten Bewerb, nämlich das 250-m-Zeitfahren (1 Runde). Und die 15jährige Niederösterreicherin aus Etsdorf konnte völlig überraschend diesen Bewerb in der tollen Zeit von 23,247 (Schnitt 38,71 km/h) für sich entscheiden! Und damit hat der UGB Wörgl eine Österreichische Bahn-Staatsmeisterin!

Ergebnis:

  1. Stephanie Strobl (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 23,247
  2.  Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) 23,464
  3. Stefanie Pukart (RLM Kostel Grafenstein) 23,645

Internationaler Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz

13. September 2009: Internationaler Tiroler Raiffeisen-Radmarathon in Schwaz

Erstmals hat die UGB-Renngemeinschaft beim Tiroler Raiffeisen-Marathon als Mannschaft teilgenommen und konnte mit Robert Bartonek, Hans Unterguggenberger und Manfred Koch den tollen 5. Rang in der Mannschaftswertung belegen. Das Rennen wurde wieder – wie schon im Vorjahr auch – bei strömendem Regen abgehalten, daher wiegen die Ergebnisse doppelt. Bartonek und Unterguggenberger konnten sogar ihre Altersklassen jeweils klar und überlegen gewinnen.

Start in Schwaz, rechts vorne Robert Bartonek


Start in Schwaz, rechtsvorne Robert Bartonek


Zieleinlauf in Schwaz, links Robert Bartonek, der Sieger seiner Altersklasse