20. August 2009: Deutschlandsberger Welt-Senioren-Radsportwoche, Bergrennen Fuchswirt – Burg Deutschlandsberg, 3 km

Das kurze, aber sehr intensive Bergrennen zur Burg Deutschlandsberg, das zwar 3 km lang ist, dessen Anstieg aber gerade mal über 1,1 km zur Burg hinauf führt, beginnt auf flachem Terrain, dann folgt sogar eine Abfahrt, ehe der Anstieg über die Plazierungen entscheidet. Dabei sind Steigungen bis zu 16 % zu überwinden.

Bartonek mußte wieder mit mechanischen Problemen kämpfen, ein Schaltungsdefekt verhinderte eine bessere Plazierung. Nach einer Attacke bereits nach knapp einem Kilometer zerriß das Feld, Bartonek setzte nach, kam als Vierter in die Schlußsteigung, konnte aus diesem Vorteil jedoch kein Kapital schlagen, weil er infolge eines defekten hinteren Werfers damit beschäftigt war, die Übersetzung von 30/21 andauernd raufzuschalten.

Im 19 Mann starken Starterfeld erwies sich der Kärntner Rudi Groß (Raiffeisen Feld am See) in 6:24 Minuten als unschlagbar, Dimitri Buben (Weißrußland) belegte in 6:32 den zweiten Rang, der Kanadier Ihor Hayda fuhr in 6:49 auf Platz 3. Nachdem er auf den letzten 300 Metern noch einige Plätze verlor, kämpfte sich Bartonek in 7:55 auf den 15. Rang. Damit verlor er in der Gesamtwertung wichtige Punkte und auch entscheidend an Boden. Buben baute seine Gesamtführung weiter aus (51 Punkte), er liegt jetzt schon klar vor Dirk Cowley (37) und Zyryanov (29), Bartonek wird mit 8 Punkten weiterhin an der 10. Stelle geführt.

In der Klasse 8 ging die Aufholjagd von Sigi Rothauer weiter. Der Oberösterreicher kletterte mit den Besten seiner Altersklasse bis kurz vors Ziel, wo dann etwa 200 m vor dem Zielstrich der Deutsche Wilhelm Pauli unwiderstehlich antrat und sich ganz klar absetzen konnte. In 7:53 Minuten war er unschlagbar, gewann abermals und hatte damit die Gesamtwertung schon so gut wie sicher in der Tasche. Doch dahinter verteidigte Rothauer in 8:03 seinen zweiten Rang, Unterguggenberger kämpfte sich noch 50 Meter vor dem Ziel an einem Fahrer vorbei und kam nach 8:23 Minuten als Achter ins Ziel.

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