19. August: Deutschlandsberger Welt-Senioren-Radsportwoche, Sprint in Deutschlandsberg, 0,3 km

Ein sehr umstrittener Bewerb, der bei den meisten Fahrern auf keine große Gegenliebe stößt, ist der Sprintbewerb in der Siemensstraße. Jeweils zwei Fahrer tretne dabei auf einem abgesperrten, flachen 300 m langen Straßenstück gegeneinander an, nach einem stehenden Start gilt es, die Distanz so schnell wie möglich zu bewältigen. Die vier schnellsten Fahrer kommen dann ins Finale, wo sie am späten Nachmittag um den Spieg sprinten.

In der Masterklasse 4 ging Robert Bartonek an den Start, der sich mit diesem Bewerb noch nie anfreunden konnte. Im 16Mann starken Feld mußte Bartonek gegen den Sojwetrussen Wjatscheslav Goryachev antreten, hatte nicht den Funken einer Chance und belegte mit der Zeit von 31,29 Sekunden nur den 16. und letzten Platz. Mosler, Hansl, Buben und Cowley fuhren die schnellsten Zeiten und trafen somit im Finale wieder aufeinander. Dort setzte sich dann Dirk Cowley (USA) vor Rudolf Hansl (Österreich), Gerhard Mosler (Österreich) und Dimitri Buben (Weißrußland) durch. Schade, daß damit sowohl Hansl als auch Mosler in der Gesamtwertung an Bartonek vorbeizogen, der damit mit 8 Punkten an die 10. Stelle zurückfiel. In Führung Buben (39 Punkte) vor Cowley (28) und Biallauski (21).

In der Klasse Master 8 trafen im Vorlauf Sigi Rothauer und Hans Unterguggenberger aufeinander. Rothauer setzte sich dabei klar durch, im 27 Mann starken Feld reichten die 29,27 Sekunden von Unterguggenberger nur zum 11. Rang. Im Finale jedoch scheiterte Rothauer dann am Deutschen Wilhelm Pauli, konnte aber mit seinem 2. Rang wertvolle Punkte erobern und in der Gesamtwertung etwas an Boden gutmachen. Wilhelm Pauli (BRD) führt mit dem Punktemaximum von 45 Zählern vor Nesselhauf (29) und Rogosenski (23), Rothauer ist Sechster (19), Unterguggenberger Neunter (12 Punkte).

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