18. August 2009: Deutschlandsberger Welt-Senioren-Radsportwoche: Straßenrennen Groß St.Florian – Eibiswald, 65,5 km

Robert Bartonek warder einzige Starter der UGB-Renngemeinschaft in diesem Straßenrennen, das auf einem hügeligen Rundkurs von Groß St.Florian über Frauental, Bad Gams, Stainz und Kraubath wieder zurück nach Groß St. Florian führte und dann über Deutschlandsberg, St. Martin und den beiden sehr steilen und immer entscheidenden Anstiegen bei St.Ulrich nach Eibiswald zum Ziel am Hauptplatz führte.

Zusammen mit der Masterklasse 5 kam ein ganz stattliches Feld zusammen, doch an die Klasse eines Dimitri Buben (Weißrußland) kam niemand heran. Der weißrussische Seriensieger der letzten Jahre setzte sich bereits am letzten Anstieg vor Stainz ab, baute in der Folge seinen Vorsprung immer weiter aus und feierte im Ziel in Eibiswald einen ungefährdeten Sieg. Eine russische Verfolgergruppe setzte nach, wurde aber bald wieder eingeholt. Erst nach Kraubath kam eine weitere russische Verfolgergruppe weg, in der auch der Steirer Franz Bruchmann mithalten konnte.

Dahinter zersplitterte das große Feld am steilen ersten Anstieg vor St.Ulrich völlig, Bartonek fiel da etwas zurück, hatte aber noch Sichtkontakt zu einer größeren Gruppe vor ihm. Zusammen mit dem US-amerikanischen Favoriten Dirk Cowley und einigen anderen Fahrern gelang es ihm, am zweiten Anstieg in St. Ulrich den Abstand entscheidend zu verkürzen und im folgenden 5 km langen Flachteil bis ins Ziel noch zu dieser Gruppe aufzuschließen. Im stark ansteigenden Zielsprint in Eibiswald erkämpfte sich der Grazer unmittelbar hinter Cowley den 11. Tagesrang. In der Gesamtwertung verlor Bartonek etwas an Boden und fiel mit 8 Punkten an die 8. Stelle zurück. Dimitri Buben (Weißrußland) baute seine Führung mit dem Punktemaximum von 30 Zählern weiter aus, dahinter Zyryanov (18) und Biallauski (14) sowie Cowley (13).

Buben setzte sich mit dem hohen Schnitt von 38,9 km/h mit 3:50 Minuten vor seinem Landsmann Uladzimir Biallauskas durch, an der 3. Stelle landete mit 4:25 Minuten Rückstand mit Sebastian Pfisterer der beste Österreicher. Bartonek wies als Elfter 5:32 Minuten Rückstand auf.

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