Monatsarchive: Juli 2009

31. Juli 2009: Internationale Youngster-Tour, 1. Etappe: Einzelzeitfahren in Liezen, 11 km

Im Raum Liezen/Trieben fand heuer bereits zum 4. Mal die internationale Youngster-Tour statt, eines der größten Etappenrennen Österreichs für den Rad-Nachwuchs. Mit dabei war auch die Niederösterreicherin Stephanie Strobl, die beim Auftaktrennen, einem 11-km-Zeitfahren in Liezen, im Rennen der Mädchen den ausgezeichneten 12. Rang unter 22 Starterinnern belegte.

Der Sieg ging dabei an die starken Italienerinnen. Dora Ciccione vom Team Isonzo – Ciclista Pieriis gewann den Bewerb in der Zeit von 17:07 Minuten, was einem Schnitt von 38,5 km/h entsprach. Auf dem zweiten Rang, geschlagen nur um 8 Sekunden, landete ihre Teamkollegin Beatrice Bartelloni, erst auf Rang 3 die stärkste Österreicherin, Victoria Domitner (Full Dynamix Battaglin), die 13 Sekunden einbüßte. Stephanie als Zwölfte verlor 1:40 Minuten, sie war gleichzeitig sechstbeste Österreicherin!

 

Ergebnisse Juli 2009

4. Juli 2009: Bergzeitfahren Schönberg/Kamp – Manhartsberg, 5,5 km

2. Siegfried Rothauer (Master 6)

4. Hans Unterguggenberger (Master 6)

 

5. Juli 2009: Kamptaler Straßenrennen in Langenlois, 71,6 km bzw. 48,6 km

1. Siegfried Rothauer (Master 6)

2. Hans Unterguggenberger (Master 6)

9. Robert Bartonek (Master 2)

 

5. Juli 2009: Straßenrennen um den Raiffeisen-Grand Prix in Knittelfeld, zugleich Österreichische Straßenmeisterschaft der Amateure, 114,2 km bzw. 38,2 km

48. Stephanie Strobl (U-15/Mädchen)

Manfred Koch (Amateure) aufgegeben

 

10. Juli 2009: Straßenrennen um die „Trofeo Sagra della Sopressa“ in Belfiore di Pramaggiore, Schlußveranstaltung zum „Criterium Pramaggiore Cittá del Vino“ (I), 63 km

2. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

11. Juli 2009: Straßenrennen um die „Trofeo Vivai Banterla“ in Cavaion Veronese (I), 48 km

19. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

11. Juli 2009: Straßenrennen um die „Trofeo Lunardelli IVECO Oderzo“ in Camione di Oderzo (I), 77,5 km

2. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

12. Juli 2009: Bergrennen Wildbach – Freiland, 11,5 km

7. Robert Bartonek (Master 2)

 

17. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Bergzeitfahren um die Manner-Trophy Schwarzenbach – Stubbacheben, 5,5 km

11. Manfred Koch (Amateure)

 

17. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Einzelzeitfahren um die Manner-Trophy Schwarzenbach – Bruckmühle – Schwarzenbach, 5,6 km

7. Stephanie Strobl (Mädchen)

 

18. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Rundstreckenrennen um die Manner-Trophy in Statzendorf, 22,5 km

4. Stephanie Strobl (Mädchen)

 

18. Juli 2009: Bergrennen Königstetten – Steinriegel, 7,5 km

1. Siegfried Rothauer (Master 6)

4. Robert Bartonek (Master 2)

 

19. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Kriterium in Prinzendorf um die Manner-Trophy, 24 km

6. Stephanie Strobl (Mädchen)

 

19. Juli 2009: Einzelzeitfahren in Tulbing, 16 km

4. Hans Unterguggenberger (Master 6)

6. Siegfried Rothauer (Master 6)

10. Robert Bartonek (Master 2)

Manfred Koch (Amateure) disqualifiziert

 

24. Juli 2009: Erlauftaler Radsporttage, Kriterium in Purgstall, 27,3 km

21. Manfred Koch (Amateure)

 

25. Juli 2009: Erlauftaler Radsporttage, Straßenrennen in Purgstall, 20 km

17. Stephanie Strobl (U-15)

 

25. Juli 2009: Giro del Polesine, Memorial Sandro Cappellini, 1. Etappe, Straßenrennen in Rovigo (I), 76,5 km

21. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

26. Juli 2009: Giro del Polesine, Memorial Sandro Cappellini, 2. Etappe, Straßenrennen in Rovigo (I), 108,1 km

23. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

Gesamtwertung Giro del Polesine, Memorial Sandro Cappellini, 184,6 km

8. Robert Bartonek (Gentlemen)

 

26. Juli 2009: Erlauftaler Radsporttage: Straßenrennen in Purgstall, 42 km

22. Stephanie Strobl (U-15)

 

31. Juli 2009: Youngster-Tour, 1. Etappe: Einzelzeitfahren in Liezen, 11 km

12. Stephanie Strobl (Mädchen)

24. – 26. Juli 2009: Erlauftaler Radsporttage in Purgstall

Die Erlauftaler Radsporttage, früher im Raum Scheibbs und Purgstall ausgetragen, heute auf Purgstall beschränkt, laufen seit eh und je über drei Tage.Und heuer nahmen an allen drei Tagen Fahrer von der UGB-Renngemeinschaft teil. Den Auftakt bildete am Freitag ein Kriterium in Purgstall, bei dem die Amateure und Junioren auf dem 1,3 km langen Rundkurs 21 Runden (= 27,3 km) zurückzulegen hatten. Die Amateure setzten sich schließlich ganz klar durch, der hohe Favorit Markus Willinger (UNION Raiffeisen Radteam Tirol) gewann mit 23 Punkten und dem Schnitt von 42,5 km/h klar und souverän vor Josef Hofer (Bad Leonfelden) mit 12 Punkten und Lukas Stoiber (Hrinkow Bikes Steyr) mit 9 Punkten. Manfred Koch belegte dabei mit 0 Punkten den 21. Rang unter den 28 Startern.

Am Samstag wurde das Straßenrennen absolviert, bei dem der selektive Anstieg auf den Sollböck samt Abfahrt nach Scheibbs absolviert werden mußte. Die U-15-Fahrer, bei denen auch Stephanie Strobl an den Start ging, mußten eine Runde zurücklegen (= 20 km). Unter den 27 Startern befanden sich auch 9 Mädchen. Den Sieg holte sich schließlich der Tiroler Alexander Wachter (ASV Inzing) solo mit 19 Sekunden Vorsprung auf Andreas Walzel (ARBÖ Wels).Als bestes Mädchen erwies sich erwartungsgemäß Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein), die sich einen tollen dritten Rang sicherte. Stephanie Strobl belegte mit 3:52 Minuten Rückstand den 17. Rang und war damit viertes Mädchen. Ein ausgezeichnetes Ergebnis in diesem Klassefeld!

Die Radsporttage wurden dann am Sonntag mit dem Straßenrennen in Purgstall abgeschlossen, bei dem 2 Runden (= 42 km) zurückgelegt werden mußten, jeweils mit dem Anstieg nach Hochrieß. Wieder gewann Alexander Wachter das U-15-Rennen, diesmal solo mit mehr als 2 Minuten Vorsprung. 30 Fahrer wurden klassiert, Stephanie Strobl erkämpfte sich mit 11:59 Minuten Rückstand den 21. Rang, damit war sie drittstärkstes Mädchen!

 

26. Juli 2009: Giro del Polesine, Memorial Sandro Cappellini, 2. Etappe, Straßenrennen in Rovigo (I), 108,1 km

Zweiter Tag des Giro del Polesine, und Bartonek hatte nach einer sehr kurzen Nacht vom Start weg mit dem hohen Tempo zu kämpfen. Die Prellungen des Vortagssturzes waren sehr hinderlich, der Nacken schmerzte besonders. Noch vor Lendinara (km 16) kam es zu einer ersten Vorentscheidung, als einige Fahrer, die am Vortag einen Zeitverlust hinnehmen mußten, das Feld auf die lange Kante nahmen und auseinanderzubrechen versuchten. Hohes Tempo im starken Seitenwind splitterte das Feld tatsächlich in mehrere Gruppen auf, Bartonek kämpfte sich in die erste Gruppe vor, die zu diesem Zeitpunkt aus nicht mehr als 20 Mann bestand.

Als dann der Gesamtführende Adriano Mosca und Mauro Girardini (GS Cicli Tosetto), die beide am Vortag in der sechsköpfigen Spitzengruppe waren, zurückgefallen waren, wurde natürlich sofort brutal aufs Tempo gedrückt, um die beiden nicht mehr aufschließen zu lassen. Es entwickelte sich ein wahres Gemetzel, interessanterweise zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Etappe.

Bei km 19 entwischte dann auch eine 9 Mann starke Gruppe, in der nur Sandro Baracco (VC 2 Torre Rovigo) aus der vortägigen Spitzengruppe dabei war, womit er – zumindest zu diesem Zeitpunkt – zum Gesamtsieg unterwegs war. In der Verfolgergruppe war Alberto Busatto (GS De Luca) die treibende Kraft, der unbedingt wieder Anschluß finden wollte. Während die Spitze ihren Vorsaprung auf bis zu einer Minute vergrößerte, verzettelte sich die große Verfolgergruppe dahinter in Einzelaktionen, die allesamt nichts einbrachten. Busatto wurde jedesmal wieder zurückgeholt.

Beiu km 26 war es dann aber soweit, eine sechsköpfige Verfolgerbgruppe mit Busatto setzte sich ab, und nach einer nur sporadischen und sehr kurzen Gegenwehr nahm man im Feld die Beine hoch. Das Rennen schien damit – ca. 80 km vor dem Ziel – gelaufen zu sein. Wieder war es brüllende Hitze, die hauptsächlich für die Selektion verantwortlich war. Wer nur zwei Trinkflaschen dabei hatte, lief Gefahr, zu dehydrieren!

Bei ca. km 65 liefen die beiden ersten Gruppen zusammen, von den Spitzenfahrern des ersten Tages waren jetzt nur Baracco, Busatto und Mancin vorne, letzterer wies auf die beiden ersten aber einen Rückstand von eineinhalb Minuten auf. Damit mußte die Entscheidung über den Toursieg logischerweise zwischen Baracco und Busatto fallen.

Zwiwschen km 30 und 90 war eine sehr lange Phase, in der im großen Verfolgerfeld kaum gefahren wurde. Die Gruppe war ca. 60 Mann stark, das Tempo lag zwsischen 30 und 38 km/h, was zu einem gewissen Teil sicherlich auch am starken Gegenwind lag, hauptsächlich aber an der großen Hitze und der Tatsache, daß die ersten Plätze vergeben schienen.

Die letzten 30 km der Etappe wurden auf der breiten SS 16 gefahren, die von Ferrara nach Rovigo nordwärts führt. Im Finale kam dann aber plötzlich doch noch Leben ins Feld, es wurde teilweise vehement aufs Tempo gedrückt, was die Gruppe sehr schnell verkleinerte. Viele Fahrer fielen zurück, auch einige prominente Namen waren darunter. Bartonek verhielt sich ruhig und unauffällig, beschränkte sich darauf, in dieser Gruppe mitzufahren, was ihm auch gelang.

Auf der langen Zielgeraden konnte sich Bartonek noch an der 23. Stelle plazieren, und trotz der dreieinhalb Minuten Rückstand auf Tagessieger Vittorio Parpaiola (GS Mobiltre Arredamenti), der im Finale die Spitzengruppe noch völlig gesprengt hatte, erreichte Bartonek damit den hervorragenden 8. Rang in der Gesamtwertung! Der Rundfahrtsieg ging an den Veneter Alberto Busatto (GS De Luca Renault Portotecnica Portogruaro), der als Tagessechster seinen unmittelbaren Rivalen, Sandrio Baracco vom VC 2 Torre Rovigo, um 3 Sekunden distanzieren konnte.

 

25. Juli 2009: Giro del Polesine, Memorial Sandro Cappellini, 1. Etappe, Straßenrennen in Rovigo (I), 76,5 km

Auftaktetappe zum traditonellen Giro del Polesine über zwei Etappen jeweils mit Start und Ziel in Rovigo bei der alten Universität. Doch die vermeintlich leichtere erste Etappe erwies sich letztlich als hammerhart, zumindest für Robert Bartonek von der UGB-Renngemeinschaft. Mehr als 100 Rennfahrer stellten sich bei hochsommerlichen Temperaturen (heiter, 38°, sehr starker SO-Wind) dem Starter, der sie auch – relativ – pünktlich um 14.40 Uhr auf die 76,5 km lange Reise schickte. Die Strecke führte die Fahrer hinaus Richtung Meer nach Adria (Gegenwind) und dann in einem großen Bogen nach Süden wieder zurück nach Rovigo.

Wie sehr diese Veranstaltung bei den Rennfahrern Anklang findet, zeigt ein Blick in die Siegerlisten der letzten Jahre und auf die Starterliste dieses Jahres. Da tummelt sich alles, was in Norditalien Rang und Namen hat! Ab Adria (km 25) wurde die Etappe zum Kreuzgang für Bartonek, der bei einem Massensturz mit Tempo 55 über eine gut 4 Meter tiefe Böschung knallte, eine gut 50 Meter lange Schneise in das unten angrenzende Maisfeld riß, ehe er dort schließlich zu Sturz kam. Nach einer kurzen Erstversorgung nahm er das Rennen wieder auf und fand sich bald in einer Gruppe von abgeschlagenen und zurückgefallenen Rennfahrern wieder.

Im Rückenwind mit Tempo 60 und im Seitenwind mit Tempo 4o bis 45 ging es auf den restlichen 50 Kilometern dem Feld hinterher und dem Ziel entgegen. Während vorne an der Spitze sich Attacke mit Attacke abwechselte, sich ständig neue Spitzengruppen bildeten, die aber alle wieder gestellt wurden, kam die Gruppe dahinter langsam, aber stetig wieder näher an das große Feld heran.

Als sie dann ca. 12 km vor dem Ziel die große Gruppe erstmals wieder zu Gesicht bekamen, war der Kampfgeist wieder erwacht. Die ganze Gruppe reihte sich kompromißlos ein, drückte aufs Tempo und konnte doch tatsächlich ca.3 km vor dem Ziel zum Feld aufschließen! Auf der langen, klassischen Zielgeraden (die letzten 2 km führten auf ungewöhnlich breiter Straße schnurgeradeaus) kam es dann zu vielen Positionskämpfen, die mit letztem Einsatz geführt wurden, ging es doch in dieser Gruppe noch um den 8. Tagesrang!

Bartonek belegte schließlich mit gut 2 Minuten Rückstand auf den Tagessieger Adriano Mosca (Ciclo Club Estense Mesola) den ausgezeichneten 21. Rang (Siegerschnitt 41,9 km/h), ehe er dann im Zielbereich vom Sanitäterteam noch einmal verarztet wurde.Bei dem Sturz hatte er ein leichtes Peitschenschlagsyndrom sowie diverse Prellungen davongetragen. Auf Platz 2 landete Sandro Baracco vom Veranstalterklub VC 2 Torre Rovigo, das große Feld mit Bartonek lag im Ziel 2:15 Minuten zurück.

19. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Kriterium um den Hippolyt-Preis in Prinzersdorf, 24 km

Zum Abschluß dieser dreitägigen Rennserie stand – endlich bei schönem, warmem Sommerwetter- ein Kriterium am Programm. Die U-15-Fahrer und die Mädchen mußten dabei auf einem 800-m-Kurs 30 Runden (= 24 km) zurücklegen, wobei die Mädchen aber separat gewertet wurden.

Wieder einmal war Christina Perchtold das Maß aller Dinge. Die junge Kärntnerin erwies sich ihren Alterskolleginnen wieder ganz klar überlegen, konnte als einziges Mädchen Punkte erobern (nämlich 3) und gewann damit die Mädchenwertung souveräün. Sie verwies Julia Ebner und Lisa Gürtler (beide ÖAMTC RC Tirol) auf die Plätze. Fünf Mädchen konnten mit dem Feld der Burschen mithalten, alle anderen mußten einen Rundenverlust hinnehmen. Stephanie Strobl verlor eine Runde und belegte damit den 6. Rang.

Im RICOH-ARBÖ-Mädchen-Cup, der Jahreswertung des ÖRV der Mädchenklasse, hat Christina Perchtold ihre Führung ausgebaut, Stephanie Strobl ist jetzt an die 10. Stelle vorgerückt und hat gute Chancen, sich in den verbleibenden vier Rennen noch weiter zu verbessern.

  1. Christina Perchtold (ÖAMTC RLM Kostel Grafenstein) 445 Punkte
  2. Victoria Domitner (Team Full Dynamix Battaglin) 336
  3. Stefanie Pukart (ÖAMTC RLM Kostel Grafenstein) 289
  4. Lisa-Maria Gürtler (RC ÖAMTC Tirol) 284
  5. Julia Ebner (RC ÖAMTC Tirol) 270
  6. Vanessa Koller (RSLM ASVÖ/ÖAMTC Gmünd) 194
  7. Theresa Gürtler (RC ÖAMTC Tirol) 193
  8. Verena Eberhardt (RSC ARBÖ Südburgenland) 187
  9. Larissa Ratkic (ÖAMTC RLM Kostel Grafenstein) 154
  10. Stephanie Strobl (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 148

19. Juli 2009: Einzelzeitfahren in Tulbing, 16 km

Robert Bartonek

Am Sonntag schien dann endlich wieder die Sonne, auch die Temperaturen waren durchaus angenehm. Als störend erwies sich nur ein orkanartiger Sturm aus NW, aber schließlich kann man ja nicht alles haben. Auf trockener Straße konnte dieses Zeitfahren abgewickelt werden, und nach dem gestrigen Rennen war das schon ein gewisser Ausgleich.

Manfred Koch machte mit den Amateuren den Anfang, er wurde leider nach sehr starkem Beginn disqualifiziert, weil er in Nitzing eine Verkehrsinsel links anstatt wie in der StVO vorgeschrieben, an der rechten Seite, passiert hatte. Ein wirklich kleinliches Renngericht. Was war mit den Fahrern, die Kurven schnitten?

Robert Bartonek hatte in der Masterklasse 2 leider keinen guten Tag erwischt, er belegte in 25:14 Minuten nur den 10. Rang. Der Sieg ging wie erwartet an Jens Mateyka (21:05), der sich vor Günther Iby (22:14) und Günter Gugler (22:59) durchsetzte.

Sigi Rothauer mit der Straßenmaschine beim Zeitfahren

Aber auch in der Masterklasse 6 stand keiner aus der UGB-Renngemeinschaft am Stockerl. Hans Unterguggenberger hatte das unglaubliche Pech, um 1 Sekunde vom dritten Rang verdrängt zu werden. Der Sieg ging an Johann Brixler (23:30), der den hohen Favoriten Toni Gierer ganz klar um 37 Sekunden distanzierte, der dritte Rang ging schließlich an Manfred Lang (1:51 zurück). Sigi Rothauer, der Sieger vom vortägigen Bergrennen, bestritt das Zeitfahren ohne Zeitfahrmaschine und belegte in 26:30 mit genau 3 Minuten Rückstand nur den 6. Rang.

Sowohl das Bergrennen in Königstetten als auch das Zeitfahren in Tulbing zählten zum Ginner-Cup, der jetzt eine Pause macht bis zum letzten Bewerb, dem Kriterium in Trumau Anfang September. Vor dem letzten Rennen also präsentiert sich folgende Rangliste:

Hans Unterguggenberger, undankbarer Vierter

Master 2:

  1. Günther Iby (RC ARBÖ Ginner Amstetten) 237
  2. Gerhard Mosler (ARBÖ TV-Steiner Raaba) 203
  3. Hannes Krivetz (RC Raiffeisen Kosmopiloten Zwettl) 155
  4. Günther Nutz (RC ARBÖ Trumau) 146
  5. Rudolf Hansl (ARBÖ imcom.24 Vredestein Wien) 145
  6. Robert Bartonek (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 141
  7. Erwin Zierler (ARBÖ Kollar Cycling-Team Stattersdorf) 134
  8. Jens Mateyka (ARBÖ Wiener Allianz Schnecke Wien) 131

Master 6:

  1. Siegfried Rothauer (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 212
  2. Hans Unterguggenberger (RC UNION Unterguggenberger Wörgl) 198
  3. Franz Strutzenberger (RC UNION Langenlois) 124
  4. Gernot Engels (RC ARBÖ Trumau) 122

UGB-Renngemeinschaft in Königstetten

Sonntag, 19. Juli 2009:  UGB-Renngemeinschaft in Königstetten

Die UGB-Renngemeinschaft tanzt auf mehreren Hochzeiten: Mitglieder der Wörgler Renngemeinschaft wurden gesichtet, wie sie am Sonntag in Tulbing den Tunnelbau kontrollierten.

Wer kreucht da aus dem finst´ren Loch? S´ist der Bartonek mit seinem Koch!!!

 

18. Juli 2009: Bergrennen Königstetten – Steinriegel, 7,5 km

Sigi Rothauer und Toni Gierer (Hintergrund)

Ganz Österreich wurde an diesem Tag von einer Schlechtwetterfront heimgesucht, die Temperaturen fielen auf 9°, starker Dauerregen und starke Windböen erschwerten auch dieses Bergrennen, das von Königstetten zur Dopplerhütte und weiter auf den Steinriegel führte. Dabei waren Steigungen bis zu 5 % zu bewältigen.

Das Rennen der Masterklasse 6 wurde eine leichte Beute für unseren Vize-Europameister Sigi Rothauer, der in 20:20 mit 13 Sekunden Vorsprung auf Toni Gierer gewinnen konnte. Seinem Antritt an der letzten Steigung konnte der Niederösterreicher nichts mehr entgegensetzen.

Siegerehrung Klasse 6 (von links): Kovarik (3.), Rothauer (Sieger), Gierer (2.)

Robert Bartonek belegte im Master-2-Rennen in 19:18 Minuten den 4. Rang, 2:07 Minuten hinter Sieger Karl Ganser (RC Grafenbach).

 

18. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Rundstreckenrennen um die Manner-Trophy in Statzendorf, 45 km

Stephanie (zweite von rechts) als Vierte nur knapp am Stockerl vorbei

Am zweiten Tag wurde das Rundstreckenrennen auf dem 7,5-km-Rundkurs zwischen Statzendorf, Inzersdorf, Anzenberg und zurück nach Statzendorf von schlimmen Unwettern überschattet, bei strömendem Regen, Windböen und tiefen Temperaturen um die 9° C mußten die Nachwuchsfahrer ihre Bewerbe absolvieren. Dementsprechend groß waren in den einzelnen Kategorien auch die Ausfallsquoten.

Die Mädchen mit Stephanie Strobl mußten 3 Runden absolvieren (= 22,5 km), und die 15jährige Niederösterreicherin ließ einen weiteren Formanstieg erkennen. Perchtold und Domitner, die beiden hohen Favoritinnen, hatten sich bald abgesetzt, 4:38 Minuten dahinter sprintete das Hauptfeld mit zehn Mädchen um den dritten Rang, Stephanie kämpfte ganz vorne mit und mußte sich nur der Waidhofnerin Astrid Gassner geschlagen geben, konnte somit einen tollen 4. Rang belegen.

 

17. Juli 2009: Dirndltaler Radsporttage, Bergrennen um die Manner-Trophy, Schwarzenbach – Stubbacheben, 5,5 km, bzw. Einzelzeitfahren in Schwarzenbach, 5,6 km

Die beiden Niederösterreicher Manfred Koch (Kategorie Amateure) und Stephanie Strobl (Mädchen) nahmen an diesem Rennen für die UGB-Renngemeinschaft teil, beide konnten mit ganz guten Leistungen aufwarten. Der hohe Favorit Christian Hemetsberger (Naturfreunde Mondseeland) gewann wie erwartet das Rennen der Amateure, ein 5,5-km-Bergzeitfahren, in der Tagesbestzeit von 15:21 Minuten, Manfred Koch belegte im Feld der 16 Starter mit 2:57 Minuten Rückstand den 11. Rang.

Stephanie Strobl, die bei den Mädchen an den Start ging, mußte dagegen ein 5,6-km-Einzelzeitfahren in Schwarzenbach zur Bruckmühle und zurück bestreiten. 11 Starterinnen nahmen das Rennen auf, und Stephanie belegte in diesem hochkarätigen Feld mit nur 45 Sekunden Rückstand auf die hoch favorisierte Siegerin Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) den ausgezeichneten 7. Rang.

12. Juli 2009: Bergrennen Wildbach – Freiland, 11,5 km

Bei drückend heißem Sommerwetter starteten die steirischen Bergfahrer, verstärkt durch einige Kärntner, zu diesem traditionellen Bergrennen, das nun schon zum 17. Mal veranstaltet wurde. Eine 6,5 km lange flache Anfahrt bildete den Auftakt, ehe es eine 5 km lange Steigung hinauf nach Freiland ging. Dabei mußten Steigungen bis 11 % bewältigt werden.

In der Anfahrt, die eher gemächlich absolviert wurde, setzte sich vorerst der Grazer Peter Fladerer ab,baute seinen Vorsprung bis auf eine halbe Minute aus, ehe der Kärntner Josef Priessnig nachsetzte. Im Feld machte niemand Anstalten, nachzufahren, der Vorsprung der beiden Führenden wuchs immer weiter an, und so nahm Bartonek das Heft selbst in die Hand, spannte sich vor und fuhr knappe 2 km mit hohem Tempo, führte so das Feld wieder an die beiden Spitzenreiter heran. Doch ehe sie eingefangen wurden, schwenkte Bartonek weg und wieder stand der ganze Pulk.

Als die Steigung erreicht war, setzte sich Priessnig sofort von Fladerer ab, der in der Folge sehr schnell zurückfiel und von den Verfolgern geschluckt wurde. Die Spitzenfahrer, allen voran Groß und Taucher, setzten sich ab, das Feld dahinter splitterte sich auf. Bartonek fuhr an der zehnten Stelle die ersten Kilometer des Anstiegs,kämpfte sich dann an ein Duo mit dem Kärntner Forobosko heran und fuhr genau bei der 1-km-Marke an den beiden vorbei.

Doch dabei hatte sich Bartonek wohl zuviel zugemutet, mußte die beiden wieder ziehen lassen und belegte mit 3 Minuten Rückstand auf den Kärnter Sieger Rudi Groß (ARBÖ Raiffeisen Feld/See) den 7. Rang.

11. Juli 2009: Straßenrennen um die „Trofeo Lunardelli IVECO Oderzo“ in Camine di Oderzo (I), 77,5 km

Am Nachmittag startete Bartonek einen neuerlichen Versuch, den ersten Saisonsieg auf italienischem Boden einzufahren. Beim Straßenrennen im Großraum Oderzo waren wieder alle Asse aus dem Veneto und dem Friaul am Start. Ein 15,5 km langer flacher Rundkurs mußte fünfmal absolviert werden, und damit war auch die Gesamtdistanz von 77,5 km gegeben. 15 Höhenmeter pro Runde (= 75 Hm insgesamt) waren da nicht wirklich ein Problem. 89 Fahrer bildeten einen stolzen Pulk, der in die erste Runde ging.

Favoriten waren die üblichen, die venetischen Sprinter, allen voran Tarlaio, Mencon und Co. Wie schon am Vortag auch entspann sich wieder ein spannender, abwechslungsreicher Rennverlauf, es wurde andauernd attackiert, das Feld kam nie zur Ruhe. Immer wieder konnten sich Gruppen oder einzelne Fahrer absetzen, wurden aber immer wieder gestellt. Dabei machte das De-Luca-Portotecnica-Team aus Portogruaro rund um Tarlaio einen sehr starken Eindruck, sowohl im Bemühen, Fahrer in eine Ausreißergruppe zu bringen, als auch im Nachfahren, wenn keiner vorne vertreten war. Man konnte also deutlich sehen, daß der Sieg in diesem Rennen nur über dieses Team führen kann.

Bereits in der zweiten Runde gelang es einer kleinen, fünfköpfigen Gruppe, in der auch Renzo Marcon (GS De Luca) dabei war, vorerst einen respektablen Vorsprung herauszufahren. Tarlaio, der im Feld verblieben war, verhielt sich auffallend ruhig, auch als der Vorsprung der Ausreißer immer weiter anwuchs. In der dritten Runde konnten einige der Favoriten im Hauptfeld ihre Nerven nicht mehr im Zaum halten, griffen an, und es bildete sich eine vierköpfige Verfolgergruppe. Doch auch das war noch nicht die endgültige Entscheidung. Tarlaio führte diese Gruppe an, doch im Feld gab es noch einige, die sich mit diesem Ergebnis nicht zufriedengeben wollten. Es konnte sich nach geraumer Zeit eine zweite Verfolgergruppe absetzen, die aus 9 Mann bestand, und in dieser – insgesamt dritten – Gruppe konnte auch Bartonek unterkommen. Damit war im Feld niemand bzw. kein Team mehr, das keinen Fahrer in irgendeiner Gruppe vorne dabei hatte, und so nahm man im Pulk die Beine hoch. Und damit war für die Fahrer im Feld das Rennen gelaufen.

In den beiden letzten Runden lief das Rennen also zwischen diesen ersten drei Gruppen ab, vier Mann vorne, in der Verfolgung 4 Mann, knapp dahinter weitere 9 Mann. Die Verfolger arbeiteten harmonisch und konnten sich näher an die Spitze heranschieben, und noch in dieser dritten Runde kam es zum Zusammenschluß der beiden Verfolgergruppen. Das Hauptfeld fiel immer weiter zurück, und auch die vierköpfige Spitze arbeitete nicht mehr problemlos. Die Spitze nahm dann am Ende dieser dritten Runde die Beine hoch und wurde zu Beginn der vierten Runde von den Verfolgern eingeholt.

Die große Spitze nahm nun in der vorletzten Runde wieder an Tempo auf, es wurde zügig gefahren, aber es war auch reichlich Leerlauf im Getriebe, immer wieder wurde einige Minuten lang gebummelt. Mit letztem Einsatz wurde da nicht gefahren. Im Laufe dieser vorletzten Runde stieg dann das Tempo immer weiter an, bis einige Fahrer dieser Gruppe überfordert waren. Damit war das Leistungsgefälle offenbar, einige konnten nur mehr im Windschatten mitfahren, aber keine Führungsarbeit mehr leisten, dadurch nahmen sich auch die stärkeren Fahrer der Gruppe wieder etwas zurück. Das Tempo sackte wieder ab. Der Rennverlauf war gekennzeichnet von einer allgemeinen Verunsicherung und Unentschlossenheit, dadurch war aber auch dem Zufall Tor und Tür geöffnet.

Sowohl Tarlaio als auch Pangos, die in dieser Spitze vertreten waren, gaben zeitweise den Ton an, Tarlaio hatte als einziger der ganz großen Favoriten gleich vier Teamkollegen als Helfer dabei. Zu Beginn der Schlußrunde entschied sich Bartonek, auf das Hinterrad von Tarlaio zu konzentrieren. Doch als der seinen Schatten bemerkte, wurde er unruhig und nervös, wollte den Österreicher um jeden Preis abschütteln, dadurch wurde das Rennen noch zerfahrener und vor allem unrhythmischer. Und das kostete einigen den Anschluß, sodaß 5 km vor dem Ziel nur mehr 12 Mann für den Sieg in Frage kamen.

Wie schon am Vortag auch war es Tarlaio, der die endgültige Entscheidung einleitete, indem er sich mit einem überraschenden, wuchtigen Antritt absetzte. Jetzt war Pangos gefragt, der sich auch wirklich vorspannte und das Loch zuzufahren versuchte. Doch Bartonek war auf der Hut, sprang mit Pangos mit und so konnte eine Vierergruppe 2 km vor dem Zielstrich zum Soloführenden aufschließen.

Das Finale wurde dann von Tarlaio und Bartonek bestimmt, der Österreicher ließ dem friulanischen Ex-Profi ein kleines Loch, um die anderen in Zugzwang zu bringen. Der Plan ging auch großteils auf, wenn auch ganz anders als vorgesehen. Denn niemand fuhr Tarlaio nach, und so mußte Bartonek selbst reagieren. Er konnte zu Tarlaio zwar aufschließen, doch dann fehlte es an der Kraft, um irgendetwas dem letzten Antritt entgegenzuhalten. Tarlaio sprintete von der Spitze weg zu einem ungefährdeten Sieg. Dahinter sicherte sich Bartonek einen ungefährdeten zweiten Rang, der Slowene Bojan Ropret (GS Barbariga) entschied den Sprint der wütenden und frustrierten Geschlagenen um den dritten Platz für sich.

 

11. Juli 2009: Straßenrennen um die „Trofeo Vivai Banterla“ in Cavaion Veronese (I), 48 km

Am Samstagvormittag startete Robert Bartonek beim kurzen, aber selektiven Straßenrennen in Cavaion Veronese am Südostufer des Gardasees. Mit dabei auch der UDACE-Straßenweltmeister Dario Grisenti, der sich als der aktivste Fahrer erwies. Bei nahezu jeder Spitzengruppe war der Trentiner dabei, in den ersten drei der fünf Runden á 9,6 km gab es zwar einen abwechslungsreichen, spannenden Rennverlauf, aber letztlich hatte keiner der Ausreißversuche Erfolg. Das Feld ging geschlossen in die beiden letzten Runden.

Beim etwa 1 km langen flachen Anstieg nach Affi bildete ein Ausreißversuch eines Fahrers den Auftakt zu einer Reihe von Angriffen, und am Ende hatte sich das Feld in zwei Hälften geteilt, etwa 25 Fahrer bildeten den ersten Pulk. Grisenti gab sich damit aber nicht zufrieden, versuchte ständig, eine neue, kleinere Gruppe zu bilden, doch wurden seine Versuche immer wieder neutralisiert. Die Gruppe ging somit unverändert in die fünfte und letzte Runde, Bartonek sah keine Chance mehr, durch offensives Fahren eine Ausreißergruppe zu formieren und blieb daher unauffällig in dieser Spitzengruppe, kam zeitgleich mit dem Sprintsieger Dario Grisenti (GS Promelit Grisenti Trento) an der 19. Stelle ins Ziel.

 

10. Juli 2009: Straßenrennen um die „Trofeo della Sopressa“ in Belfiore di Pramaggiore,Abschlußveranstaltung des „Criterium Pramaggiore Cittá del Vino“, 63 km

Mit Robert Bartonek nahm nur ein einziger Fahrer des UGB-Teams an diesem Straßenrennen teil, das am späten Nachmittag (Start 17.30 Uhr) auf einem 7-km-Rundkurs abgehalten wurde, der neunmal zu durchfahren war (= 63 km). Weil dieses Rennen auch als Abschlußveranstaltung zur Kriteriums-Serie „Pramaggiore Cittá del Vino“ zählte, war alles vertreten, was in Venetien und Friaul Rang und Namen hat. Insgesamt 73 Fahrer nahmen das Rennen auf, das sofort, vom Start weg, mit spektakulären Attacken und Tempowechseln aufwarten konnte. Der Rundkurs war flach, größtenteils auf breiter Straße, nur eine etwa 400 Meter lange Verbindungsstraße war schmal und genau deshalb selektiv.

In den ersten sechs Runden wechselte die Führung ständig, immer wieder waren kleine Gruppen oder einzelne Ausreißer vorne weg, wurden aber immer wieder gestellt. Doch solange die wirklich Großen nicht eingegriffen haben, hatte auch keine Spitze Bestand und Aussicht auf Erfolg. Gegen Ende der 6.Runde hatte sich dann eine Gruppe abgesetzt, in der auch mit Riccardo Tarlaio (GS De Luca Portogruaro) einer der ganz großen Favoriten dabei war. Für ihn ist es um den Gesamtsieg gegangen, er lag an der zweiten Stelle der Gesamtwertung. Prompt hat auch sein ewiger Rivale reagiert, Claudio Pangos (GS Bici per Haiti), es hat sich eine kleine, aber feine Verfolgergruppe gebildet, in der auch Bartonek vertreten war.

Situation nach 7 Runden: Spitze ca.30 Sekunden vor den Verfolgern und 1:10 vor dem Feld. Dann hat es noch eine Runde gedauert, bis sich die beiden Gruppen endlich wieder vereinigt haben. Zwei Runden vor Schluß waren dann 14 Mann vorne, Vorsprung allerdings nur mehr eine knappe Minute, denn im Feld ist gewaltig Tempo gemacht worden. Ergebnis: dort hat sich eine weitere Verfolgergruppe abgesetzt, 5 Mann, die Ende der 9. Runde Anschluß an die Spitze gefunden hat.

Für einen kurzen Moment (Beginn der Schlußrunde) also eine 19köpfige Gruppe an der Spitze, dann setzten wilde Attacken ein, und schließlich zerbrach diese Gruppe auf der schmalen Verbindungsstraße, wo Einserreihe gefahren werden mußte, in mehrere kleine Gruppen. Hohes Tempo im Finale, Tarlaio hat sich mit Barbieri und Marcon abgesetzt,hat einen Vorsprung von etwa 15 Sekunden gehalten. Dahinter zwei Verfolger, Caldo und Bartonek, die ihrerseits ebenfalls etwa 10 Sekunden Vorsprung hatten.

Die letzten beiden Kilometer brachten dann die endgültige Entscheidung: die beiden Gruppen laufen wieder zusammen, fünf Mann Spitze mit Bartonek, und etwa 1000 m vor dem Zielstrich greift Tarlaio überraschend noch einmal an. Bartonek setzt zwar nach, kommt aber nicht mehr ganz heran, kann aber, mit etwa 3 Sekunden Rückstand, Rang 2 belegen.