Europameisterschaft im Einzelzeitfahren in Nove Vesely

25. Juni 2009: Europameisterschaft im Einzelzeitfahren in Nove Vesely

Heute sind also die Masterklassen im tschechischen Nove Vesely bei Saar an der Sauser (Zd´ar nad Sazavou) auf einem 19,7 km langen Rundkurs (der eigentlich gar kein Rundkurs ist) um die Europameisterschaftstitel im Einzelzeitfahren gestartet. Mit dabei auch 22 Österreicher in den 8 Master-Klassen (die Kategorien 1 und 2 wurden zusammengelegt). Wie es unserem Vertreter Sigi Rothauer dabei gegangen ist, könnt ihr unter den „Rennberichten“ nachlesen. Hier soll es eine Rückschau auf die restlichen Bewerbe geben mit Schwerpunkt Abschneiden der Österreicher.

In den Klassen Master 1/2 behielt der Italiener Michel Chocol die Oberhand, mit 25:50 fuhr er die zweitbeste Zeit des Tages. Die anderen Medaillengewinner, der Tscheche Kamil Mraz und der Slowene Andrzej Gucek, lagen mit 1 bzw. 6 Sekunden Rückstand nur denkbar knapp zurück. Der beste Österreicher, der Oberösterreicher Thomas Mairhofer, kam in 26:17 auf den 5. Rang. Ganglberger, Harlander und Hortschitz auf den Rängen 13, 14 und 15 sowie Bernhard als 19. komplettierten das Ergebnis der Österreicher.

In der Klasse 3 setzte sich der Däne Kled Fjord in 25:54 knapp vor Andrea Paulan (I, 8 Sekunden zurück) und Joachim Weber (BRD, 13 Sekunden zurück) durch, der einzige Österreicher in dieser Klasse, der Steirer Günter Adler, belegte in sehr guten 26:55 Minuten den 8. Rang.

In der Masterklasse 4 siegte der Deutsche Werner Hügel in 25:33 mit der Tagesbestzeit. Er distanzierte seinen Landsmann Jakob Morasch um 37 Sekunden und den Russen Juri Demanov um 51 Sekunden. Der Österreicher Gerhard Hawlik verfehlte als 5. mit 1:03 Minuten Rückstand die Bronzemedaille nur um knappe 12 Sekunden. Die weiteren Österreicher: 6. Ewald Schön (-1:05), 9. Hermann Harter (-1:31).

In der Klasse 5 gab es durch Jens Mateyka (RC Schnecke Wiener Allianz) in 26:29 einen von zwei österreichischen Siegen, der Wiener setzte sich 5 Sekunden vor dem Dänen Michael Barfoed und 18 Sekunden vor dem Tschechen Radek Krummer durch.

In der Kategorie 6 feierte der Exilrusse Wladimir Gottfried (BRD) in 26:17 einen überlegenen Sieg. Der Wiener Alfred Lechnitz (RC Schnecke Wiener Allianz) fuhr 1:04 dahinter auf den zweiten Rang, denkbar knapp vor Gerhard Steinermayr. Beide hatten sie 27:21 erzielt, getrennt nur durch 4 Hundertstelsekunden! Mit Erich del Pozo als Viertem (27:39) gelang einem ein Comeback, der nach einer schweren Trainingsverletzung (Sturz) heuer noch gar kein Rennen bestritten hatte! Er verfehlte die Silbermedaille nur um 18 Sekunden! Die weiteren Österreicher dieser Klasse: 5. Fritz Gaubitzer (28:15), 8. Engelbert Gaubitzer (28:40), 11. Othmar Peer (28:58) und 19. Hermann Macher (30:41).

In der Masterklasse 7 gab es einen österreichischen Doppelsieg, und zwar durch Gerhard Hrinkow (RC Hrinkow Bikes Steyr) in 27:32 vor dem Tiroler Vinzenz Hörtnagl (27:44), Dritter wurde der Tscheche Lubomir Novak in 28:12. In dieser Klasse gab es auch österreichischer Sicht das zweite bemerkenswerte Comeback: unter den 19 Klassierten belegte der Salzburger Walter Gratzl (ARBÖ Bischofshofen) in 32:00 in seinem ersten Rennen heuer nach einer längeren Krankheit den 17. Rang!

In der Klasse 8 war kein Österreicher am Start, hier siegte der Bundesdeutsche Reinhard Scheer überlegen in 28:17 vor Friedrich Fleischer (BRD, 29:30) und John Larsen (DMK, 29:35).

Und schließlich in der Klasse 9 der über 70jährigen gab es das haargenau selbe Ergebnis wie im Vorjahr: Otto Altweck (BRD) verteidigte seinen Titel vor Ludwig Olefs (BRD) und Anton Gierer (Österreich, RC Sparkasse Ybbs), allerdings hatte der Münchener in 28:59 gerade mal 2 Sekunden Vorsprung, während auch Gierer mit 11 Sekunden Rückstand nur sehr knapp zurücklag. Unser Sigi Rothauer belegte mit ungefähr dem selben Rückstand wie im Vorjahr, nämlich 4:16 Minuten, denselben Platz wie im Vorjahr, nämlich den 8. Rang.

Auffallend schwach besetzt waren – wieder – die Damenbewerbe. In der Klasse 1 siegte die Tirolerin Doris Posch mit der Frauen-Tagesbestzeit von 28:36 Minuten mit dreieinhalb Minuten Vorsprung. Hier waren nur 4 Damen klassiert. Petra Sinzinger (Österreich) gewann als einzige Starterin die Klasse 2, in den Kategorien 3 und 4 waren jeweils auch nur 4 Starterinnen, aber keine Österreicherinnen.

 

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