Mit reduziertem UGB-Team in Althofen angetreten

21. Juni 2009: Mit reduziertem UGB-Team in Althofen angetreten

Stephanie & Mutter, hier handelt es sich um ein herzliches Ritual, das seinen Ursprung in grauer Vorzeit den damaligen Dynastien der Familie verdankt.

Mit insgesamt vier Teams, so war es geplant, hätte der RC UNION Unterguggenberger Wörgl bei den Paarzeitfahrmeisterschaften in Althofen antreten können. Doch dazu kam es dann doch nicht. Einzig das Paar Unterguggenberger/Rothauer in der Kategorien 4-6 war unumstritten. Bartonek/Schweighofer (Klasse 2-3) konnten nicht antreten, weil Schweighofer nach seiner schweren Verletzung noch nicht in der gewünschten Form ist.

Die junge Stephanie Strobl wollte mit der Kärntnerin Vanessa Koller ins Rennen gehen, dieses Paar bekam dann im allerletzten Abdruck die Startberechtigung doch nicht. Bei einer Meisterschaft müssen beide Partner aus ein und demselben Verein oder Bundesland kommen! Die Meldung aber wurde angenommen, genauso wie das eingezahlte Nenngeld!

Manfred Koch dagegen, der zusammen mit dem  Niederösterreicher Friedrich Rautner vom RSC Krems antrat, konnte allen Erwartungen durchaus gerecht werden. Zwar steht auf der Ergebnisliste der Kategorie Amateure groß und fett „Österr. Meisterschaft“, doch für diese Kategorie traf das dann doch nicht zu, also durften hier ein Tiroler und ein Niederösterreicher ein Paar bilden. Verwirrend – wohl nur für die Zuschauer. Insider sind es gewohnt, daß nichts so ist, wie es scheint.

Wir haben es jedenfalls als eine große und vor allem wichtige Aufgabe angesehen, dem „normalen“ Zuschauer einen Leitfaden zu geben, um halbwegs unbeschadet durch das Mysterium dieser Veranstaltung zu finden. Seien wir doch ehrlich: es gibt so unendlich viel Wichtigeres als ein paar alte Säcke, die radfahren und streiten, daß die Fetzen fliegen.

Medaillenspieglein an der Wand, wer ist der Stärkste im ganzen Land?

Vier der fünf Österreichischen Meisterschaften sind absolviert (Kriterium in Stattersdorf, Straße in Amstetten, Éinzel- und -Paarzeitfahren in Althofen). Doch wer ist nun der stärkste MASTERKLUB, WER DER STÄRKSTE  FAHRER? Wir wenden uns jetzt einem „ewigen Vergleich“ zu, ich habe mir die Mühe gemacht, alle Podiumsplazierungen zu vergleichen und so die stärksten Fahrer und Vereine herauszufiltern. Und ich kann euch sagen, da wird es manche Überraschung geben! Wie gesagt, hier geht es nur um die Medaillen. Ausständig sind noch die Österreichische Bergmeisterschaft sowie die Europameisterschaft im Zeitfahren und auf der Straße sowie die Weltmeisterschaft im Zeitfahren und auf der Straße.

 

Medaillenspiegel Vereine

Platz Verein Bundesland Gold Silber Bronze Gesamt
1. RC Schnecke Wiener Allianz Optik Klika W 4 5 1 10
2. ASVÖ Sparkasse Die Erste Tulln 4 2 2   8
3. ARBÖ Sparkasse Kindberg Stmk 3 1   4
4. RC UNION Unterguggenberger Wörgl T 2 3 2   7
5. RSC Krems 2 1 1   4
6. RC Ybbs Persenbeug 2   2
7. RC ARBÖ Ginner Amstetten 1 1 3   5
8. RC UNION Sporthaus OKAY T 1 1   2
9. SK VÖEST VA-Tech Linz 1 1   2
  ARBÖ Raiffeisen Feld/See K 1 1   2

 

 Medaillenspiegel Fahrer

Platz Name Verein Gold Silber Bronze Gesamt
1. Josef Schalk RC ASVÖ Die Erste Tulln 4 4
2. Dieter Schwarzmüller RC Schnecke Wiener Allianz 2 2 4
3. Ewald Schön RSC Krems 2 1 1 4
4. Jens Mateyka RC Schnecke Wiener Allianz 2 1 3
5. Siegfried Rothauer RC UNION Unterguggenberger Wörgl 2 1 3
  Friedrich Pöltl RC ARBÖ Sparkasse Kindberg 2 1 3
7. Vinzenz Hörtnagl RC UNION Sporthaus OKAY 2 2
  Anton Gierer RC Ybbs 2 2
9. Günther Iby RC ARBÖ Ginner Amstetten 1 1 2 4
10. Gebhard Pertl RC ARBÖ Raiffeisen Feld/See 1 1 2

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