Donnerstag, 21. Mai 2009: Schwechater Radmarathon, 121,5 km

Höhenprofil (Bildquelle: Veranstalter)

Ein riesiges Starterfeld führt zu einer sehr nervösen und hektischen Startphase, andauernd kommt es zu Stürzen, teilweise mit schweren Verletzungen. Robert Bartonek kommt allein auf den ersten 20 Kilometern dreimal zu Sturz! Jedesmal kann er aber wieder aufschließen und ist in Kaisersteinbruch im etwa 160 Mann starken Spitzenfeld, das die erste Steigung dieses Rennens in Angriff nimmt.

Im Anstieg bilden sich mehrere kleinere Gruppen, Bartonek fährt in der Verfolgergruppe, aber in der Abfahrt und im folgenden Flachstück kommt wieder alles zusammen. So nehmen etwa  100 Mann den schweren und entscheidenden Anstieg in Donnerskirchen in Angriff. Hier geht es 4 km lang bergauf, die große Gruppe zerfällt erwartungsgemäß sofort.

Streckenskizze (Bildquelle: Veranstalter)

Anstieg Donnerskirchen: Bartonek führt eine Verfolgergruppe an vor Christian Ott (ARBÖ Kollar-Cycling St. Pölten) und Christian Lechner (Zweirad-Chaoten)

Únd weil danach eine kilometerlange Passage im starken Seitenwind folgt, kommen die Gruppen auch nicht mehr zusammen, im Gegenteil, die Abstände vergrößern sich. Die Gruppe, in der Bartonek fährt, ist etwa 30 Mann stark, sie verliert ziemlich genau 10 Minuten auf den Sieger.

Jan Fiala gewinnt im Sprint vor Jiri Mikulasek, zwei Tschechen sind also voran. Robert Bartonek kommt in einer Gruppe mit nur 10 Minuten Rückstand ins Ziel, das ist der 4. Rang in seiner Altersklasse, zeitgleich mit dem Zweiten.

Hans Unterguggenberger kommt mit 22  Minuten Verspätung ins Ziel, doch der 70jährige Veteran gewinnt damit seine Altersklasse klar und souverän.

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