Freitag, 1. Mai 2009: Kriterium in Ebreichsdorf, 21 km bzw. 16,8 km bzw. 63 km bzw. 25,2 km

Bei beinahe schon sommerlich warmen Temperaturen, aber sehr starkem N-Wind, wurde das traditionelle Kriteriumn in Ebreichsdorf abgewickelt, die zweite Station des diesjährigen Ginner-Cups. Das Rennen fand am traditionellen 1,4 km langen Rundkurs an der Linken Bahnzeile statt. Der RC Union Unterguggenberger Wörgl, der mit vier Fahrern antrat, konnte dabei schöne Erfolge verzeichnen.

Den Anfang machte Robert Bartonek im Rennen der Master-II/III-Fahrer, die 15 Runden (= 21 km) absolvieren mußten und wo sich insgesamt 16 Fahrer dem Starter stellten und mit 38,5 km/h nach dem Juniorenrennen (Schnitt 40,0) das schnellste Rennen des Tages fuhren! In dem spannenden Rennen konnte sich kein Fahrer klar und souverän durchsetzen, am Ende lagen nach 5 Wertungen drei Fahrer mit 10 Punkten gleichauf vorne: der Master-II-Fahrer Günther Iby (RC Ginner Amstetten) setzte sich schließlich durch und konnte damit nach seinem Auftaktsieg beim Zeitfahren in Ybbs seine Ginner-Cup-Gesamtführung weiter ausbauen.

Auf den Plätzen: die beiden Master-III-Fahrer Gerhard Schäbinger (ARBÖ Kollar Cycling-Team Stattersdorf) und Stephan Haider (Polizei SV Graz). Bartonek vertraute seiner bewährten Methode von überraschenden Antritten unmittelbar nach den Wertungsrunden und konnte auf diese Weise durch einen vierten Rang in der zweiten Wertung sowie zwei weiteren fünften Plätzen insgesamt 1 Punkt erkämpfen und damit den 10. Gesamtrang (Platz 6 in der Klasse Master II) belegen. Er sorgte zwar für viel Spannung und Aktion, wurde aber immer wieder eingeholt, konnte sich nicht entscheidend absetzen. Und damit war nicht viel mehr als ein Platz im Mittelfeld möglich.

Als nächster ging Hans Unterguggenberger im Rennen der Masterklassen IV bis VI an den Start, er mußte 12 Runden (= 16,8 km) zurücklegen, ehe der Sieger feststand. Hier setzte sich im Feld der 17 Starter der österreichische Spitzenfahrer Josef Schalk (ASVÖ Tulln) klar durch, er gewann drei der vier Wertungen und sicherte sich mit 18 Punkten und einem Schnitt von 32,7 km/h den Gesamtsieg und natürlich auch den Sieg in seiner Klasse IV.

Die drei Erstplazierten von Ebreichsdorf (von links): Engels (2.), Unterguggenberger im Ginner-Cup-Führungstrikot und Strutzenberger (3.).

Hans Unterguggenberger erreichte in der dritten und vorletzten Wertung mit einem vierten Rang einen lebenswichtigen Punkt, mit dem er seine Kategorie VI schließlich gewinnen konnte. Hier auf den Plätzen: Gernot Engels (RC Trumau) und Karl Strutzenberger (Union Langenlois), beide mit 0 Punkten. Mit seinem Sieg übernahm Unterguggenberger auch die Gesamtführung im Ginner-Gesamtcup in seiner Kategorie.

Im Rennen der Amateure schließlich war es Neuerwerbung Manfred Koch, der nach einem eher mäßigen Abschneiden beim Kirschblütenrennen diesmal ansteigende Form bewies. Im Feld der 30 Fahrer, die 45 Runden (= 63 km) zurücklegen mußten, setzte sich schließlich aus einer 4-Mann-Spitze der haushohe Favorit Markus Willinger (RC Union Raiffeisen Radteam Tirol) mit 59 Punkten aus den 15 Wertungen und einem Schnitt von 38,2 km/h ganz klar und souverän vor Georg Bohunovsky (KTM-Mountainbiker.at, 33 Punkte) und Conrad Sammer (RCA Tyrolia Wien, 18 Punkte) durch. Manfred Koch bewies gutes Positionsfahren, geriet nie in Gefahr, zurückzufallen und belegte schließlich mit null Punkten einen soliden 17. Platz im guten Mittelfeld.

Und zu guter Letzt bestritt auch noch Stephanie Strobl ihr Rennen in der U-15-Kategorie, d.h. sie mußte gegen ihre männlichen Alterskollegen antreten. 18 Runden (= 25,2 km) wurden dabei mit einem Schnitt von 34,7 km/h zurückgelegt. Reinhard Sackl (Junior Cycling Team Graz) setzte sich mit 21 Punkten klar vor dem Tiroler Alexander Wachter (Union Kleider Mair Inzing, 14 Punkte) durch. Beste der Mädchenkategorie wurde wie erwartet Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein), die mit 4 Punkten den 6. Rang belegte. Unter den 43 Startern konnte sich Stephanie Strobl leider nicht in Szene setzen, sie wurde überrundet und gab dann das Rennen auf.

<p>

</p>

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.