Monatsarchive: Mai 2009

Sonntag, 31. Mai: Kärntner Nockalm-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim, 62,5 km

Start

Robert Bartonek ist der einzige UGB-Starter beim ersten Kärntner Nockalm-Marathon in Bad Kleinkirchheim. In der Nacht hat es in den Nockbergen geschneit (12 cm Neuschnee, zudem ist die Nockalm-Panoramastraße stellenweise vereist. Keine Chance, da mit den Rädern zu fahren. Also entschließt sich der Veranstalter für die Ausweichstrecke, die B-Variante über Himmelberg und Arriach. Leider ist diese B-Strecke halt nur 62,5 km lang statt der ursprünglich geplanten 106 km über die Nockalm, insgesamt sind 1115 Höhenmeter zu überwinden.  Beim 12 km langen Anstieg in Klösterle wird der von der „Kleinen Zeitung“ gesponserte Titel eines Nockalm-Königs vergeben.

Das Rennen wird zwar bei empfindlicher Kälte (6° um 10 Uhr am Start) ausgetragen, aber wenigstens auf trockener Fahrbahn. Bartonek, der ab Klösterle in einer abgeschlagenen Gruppe fährt, kann sich von dieser wenigstens beim Zielanstieg von Radenthein hinauf nach Bad Kleinkirchheim absetzen und so noch den 8. Rang in seiner Altersklasse belegen. Auf den Klassensieger Rudi Groß hat er 10 Minuten Rückstand.

Trotz aller widrigen Umstände ist dieser Bewerb erstklassig organisiert und hat – auf der Originalstrecke über die Nockberge – das Zeug, ein wahrer Klassiker zu werden.

Bartonek ist gesundheitlich nicht voll auf der Höhe, hat mit einer Magenverstimmung zu kämpfen und wird daher beim Anstieg nach Klösterle entscheidend abgehängt. Sowohl die Bergwertung als auch den Gesamtsieg in Bad Kleinkirchheim holt sich der Lavanttaler Elitefahrer Hans-Jörg Leopold (RC ARBÖ St. Andrä). An der 8. Stelle klassiert sich ein weiterer Lavanttaler, Rudolf Groß vom Veranstalterklub RC Raiffeisen Feld/See, der damit die Kategorie „Herren 3“ gewinnt, in der Bartonek den 8. Rang belegt.

Sonntag, 31. Mai 2009: PaltentalerJugendtour, Straßenrennen in Trieben, 100 km bzw. 25 km

Am zweiten Tag der Paltentaler Jugendtour empfing die Fahrer endlich wieder Sonnenschein und so konnten die Rennen auch bei größtenteils trockener Fahrbahn absolviert werden. Die Amateure mußten auf dem Rundkurs vier Runden zurücklegen. Etwa bei halber Distanz konnte sich Peter Krebs (Radsport Vychodil Graz) als Solist absetzen und einen Vorsprung von etwa 30 Sekunden bis 200 Meter vor das Ziel halten, ehe er von der heranstürmenden Meute noch eingeholt und überholt wurde – ihm blieb nur der 6. Rang.

Den Sieg sicherte sich dann im Massensprint der Burgenländer Christopher Imrek, der einen Siegerschnitt von 40 km/h auf den Asphalt legte.  Auch der Niederösterreicher Manfred Koch hielt ausgezeichnet in diesem Klassefeld mit, ließ sich nicht abhängen und erreichte das Ziel im Hauptfeld auf dem 49. Rang, zeitgleich mit dem Sieger.

Ein Wermutstropfen trübte jedoch dieses tolle Ergebnis: im Ziel mußte Manfred feststellen, daß sein Rahmen einen Riß aufwies! Nicht auszudenken, wenn er dadurch während des Rennens zu Sturz gekommen wäre! Die Gesamtwertung der Rundfahrt ging an Lukas Stoiber (Hrinkow Bikes), der sich mit 32 Punkten vor dem punktegleichen Christian Schaffer (ARBÖ Rapso Knittelfeld) und Peter Krebs (ARV Vychodil Vredestein Graz) mit 23 Punkten durchsetzte, Manfred Koch blieb punktelos.

Im Rennen der U-15-Fahrer und der Mädchen, die eine Runde absolvierten, setzte sich Johannes Windischbauer im Sprint einer 3-Mann-Gruppe mit dem Schnitt von 35,46 km/h durch, Stephanie Strobl belegte mit 2:36 Minuten Rückstand den ausgezeichneten 18. Rang, die Mädchenwertung ging an die Südburgenländerin Verena Eberhard, die sich als die stärkere Sprinterin erwies. In der Gesamtwertung der Rundfahrt behielt Johannes Windischbauer (ARBÖ Gourmetfein Wels) mit 36 Punkten ganz knapp die Oberhand vor Alexander Wachter (ASVÖ Kleidermair Inzing) mit 34 Punkten und Peter Entfellner (ARBÖ HOVAL Birkfeld) mit 26 Punkten. Stephanie Strobl belegte mit 2 Punkten den 17. Rang.

Hans Schweighofer wieder im Training!

Sonntag, 31. Mai 2009: Hans Schweighofer wieder im Training!

Endlich geht es mit unserem verletzten Kriteriums-Vizemeister wieder bergauf! Hans Schweighofer hat das Training wieder aufnehmen können und arbeitet zur Zeit daran, wieder in Form zu kommen. Weil bei seinem schweren Unfall auch sein Rad einen Totalschaden erlitt, ist er jetzt auf einem funkelnagelneuen „Carrera“ unterwegs und spult seine ersten Trainingskilometer ab.

Wir drücken alle die Daúmen, daß der Hans so schnell wie möglich wieder am Start eines Rennens stehen kann. Seinen Vizemeistertitel im Kriterium wird er leider nicht verteidigen können, denn diese Titelkämpfe stehen schon am 7. Juni in Stattersdorf südlich von St. Pölten am Programm, am selben 950-m-Rundkurs wie im Vorjahr.

 

Ergebnisse Mai 2009

1. Mai 2009: Kriterium in Ebreichsdorf, 16,8 km bzw. 21 km bzw. 63 km bzw. 25,2 km

1. Hans Unterguggenberger (Master 6)

6. Robert Bartonek (Master 2)

17. Manfred Koch (Amateure)

Stephanie Strobl (U 15/Mädchen) aufgegeben

 

1. Mai 2009: Straßenrennen um die FESTINA-Roadbike-Trophy in Schwanenstadt, 45 km

2. Siegfried Rothauer (Master IV-VI)

2. Mai: Straßenrennen um den Großen EUROPA-Preis in Znaim (TCH), 122,6 km

3. Robert Bartonek (Master 50+)

 

2. Mai 2009: Einzelzeitfahren um den FESTINA-Preis in Schwanenstadt, 14,5 km

4. Siegfried Rothauer (Master IV-VI)

6. Hans Unterguggenberger (Master IV-VI)

 

2. Mai 2009: Oberwarter DIESEL-Kino-Nachwuchsradsporttage, Einzelzeitfahren in Oberwart, 12,6 km

6. Stephanie Strobl (Mädchen)

 

3. Mai 2009: Karawanken-Radrundfahrt in Kirschentheuer, 141 km

5. Robert Bartonek (Senioren 1)

 

3. Mai 2009: Oberwarter DIESEL-Kino-Nachwuchsradsporttage, Straßenrennen in Oberwart, 35,2 km

10. Stephanie Strobl (Mädchen)

 

9. Mai 2009: Straßenrennen um den Grand Prix Barjanski in Sujici/Dobrovi (SLO), 78 km

12. Robert Bartonek (Master 50+)

 

17. Mai 2009: Rundstreckenrennen in Ried/Innkreis, 54 km bzw. 34,2 km

Stephanie Strobl (Kat.U-15/Mädchen) und Manfred Koch (Kat. Amateure) aufgegeben

 

17. Mai 2009: Straßenrennen in Königslachen bei Schrobenhausen um den Großen Preis der Stadtsparkasse Schrobenhausen (BRD), 48,5 km

16. Robert Bartonek (Senioren 2)

22. Hans Unterguggenberger (Senioren 3/4)

 

21. Mai 2009: Schwechater Radmarathon, 121,5 km

1. Hans Unterguggenberger (Altersklasse 5)

4. Robert Bartonek (Altersklasse 2)

 

23. Mai 2009: Kriterium in Loretto, 15,7 km bzw. 15km

1. Siegfried Rothauer (Master 6)

3. Hans Unterguggenberger (Master 6)

6. Robert Bartonek (Master 2)

 

24. Mai 2009: Kriterium in Oberwaltersdorf, 45 km bzw. 24 km bzw. 15,7 km

1. Siegfried Rothauer (Master 6)

2. Hans Unterguggenberger (Master 6)

9. Stephanie Strobl (U-15/Mädchen)

18. Manfred Koch (Amateure)

 

30. Mai 2009: Paltentaler Jugendtour, Bergrennen Trieben – Oppenberg/Almwirt, 88,2 km bzw. 9 km

20. Stephanie Strobl (U-15/Mädchen)

45. Manfred Koch (Amateure)

 

31. Mai 2009: Paltentaler Jugendtour, Straßenrennen in Trieben, 25 km bzw. 100 km

18. Stephanie Strobl (U-15/Mädchen)

49. Manfred Koch (Amateure)

 

30./31. Mai: Paltentaler Jugendtour in Trieben, Gesamtwertung

17. Stephanie Strobl (U-15/Mädchen)

 

31. Mai 2009: Kärntner Nockalm-Marathon in Bad Kleinkirchheim, 62,5 km

8. Robert Bartonek (Männer 3)

Samstag, 30. Mai 2009: Paltentaler Jugendtour, Bergrennen Oppenberg, 9 km bzw. 88,2 km

Widrige äußere Bedingungen, nämlich strömender Regen und etwa 10° im Ziel auf 1200 m Seehöhe, boten den Rahmen für die heutige erste Etappe der Paltentaler Jugendtour, die den Almwirt in Oppenberg zum Ziel hatte.

Die Amateure, die in Trieben starteten und eine längere Schleife über Kalwang und Mautern zurücklegen mußten, ehe der Schlußanstieg begann, hatten 88 km zu absolvieren. Nach etwa 30 km konnten sich vier Mann absetzen, Andreas Hofer, Lukas Stoiber, Marco Peinhaupt und Phillip Grömer. Diese 4-Mann-Spitze baute ihren Vorsprung bis zum Anstieg auf 2:30 Minuten aus, Grömer mußte dann wegen eines Defektes abreißen lassen. Im Hauptfeld war auch Manfred Koch dabei, der bis ins Ziel durchhielt und trotz des Sauwetters mit einemn Rückstand von 10:46 Minuten den 45. Rang belegte. Den Sieg holte sich Andreas Hofer (ARBÖ Pernitz) mit einemSchnitt von 38,57 km/h.

Die Kategorie der U-15-Fahrer und der Mädchen mußten 9 km zurücklegen, sie starteten in Oppenberg. Stephanie Strobl belegte dabei mit 2:55 Minuten Rückstand den 20. Rang. Trotz der kurzen Strecke gaben immerhin 8 Fahrer das Rennen auf. Den Sieg holte sich der Tiroler Alexander Wachter vom ÖAMTC Inzing. Was die Leistung von Stephanie weiter aufwertet: sie erwies sich als die klar Stärkste aus dem Feld der Mädchen!

Sonntag, 24. Mai 2009: Kriterium in Oberwaltersdorf, 45 km bzw. 24 km bzw. 21 km bzw. 15,7 km

Am Sonntag kommt es beim traditionellen Kriterium in Oberwaltersdorf zum Eklat. Der für 10 Uhr vorgesehene Start der Kategorie Master 1 findet nicht statt, weil der Rennleiter der Meinung ist, sechs Fahrer seien für ein Rennen zuwenig, also legt er diese Klasse mit der Kategorie 2 zusammen und startet dieses Rennen um 10.15 Uhr. Robert Bartonek, der sich außerhalb der Ortschaft aufwärmt, kommt dadurch zu spät zum Start und ist zum Zuschauen verurteilt. Mit Rudolf Hansl versäumt auch ein zweiter Fahrer diesen Start. Ein Protest an den ÖRV wird angekündigt, über diesen Fall könnt ihr Näheres unter „Vereinsleben 2009“ erfahren.

Podest (von links): Hans Unterguggenberger, Siegfried Rothauer, Manfred Lang

Dafür starten im nächsten Rennen die Klassen 3 bis 6 gemeinsam, mit dabei auch Hans Unterguggenberger und Siegfried Rothauer vom UGB-Team. Die Fahrer haben dabei 21 Runden (= 15,7 km) zurückzulegen sowie 5 Wertungen zu absolvieren. Die werden die Beute einer elitären Gruppe mit Schalk, Schwarzmüller, Haider, Schäbinger und Hager, die die meiste Zeit des Rennens in Führung liegen.

Schwarzmüller gewinnt das Rennen vor Schalk, Schäbinger und Haider und fährt dabei einen Schnitt von 38,5km/h. Das Rennen der Klasse 6 wird dabei einmal mehr im letzten Sprint entschieden, denn alle Master-6-Fahrer haben keinen Punkt erobern können, also muß der Zielsprint über die Plazierungen entscheiden. Und da passiert Sigi Rothauer vor Tomitz und Unterguggenberger den Zielstrich, damit kann der RC UNION Unterguggenberger Wörgl durch Rothauer und Unterguggenberger einen Doppelsieg feiern.

Bei den Amateuren, die 60 Runden absolvieren (= 45 km) und dabei einen Schnitt von 41,2 km/h vorlegen, kann sich der hohe Favorit Markus Willinger (UNION Raiffeisen Radteam Tirol) durchsetzen, vor seinem Teamkollegen Alfred Schabauer, der durch eine lange Solofahrt viele Punkte ergattern konnte. In diesem 31 Mann starken Feld war auch der UGB-Fahrer Manfred Koch dabei, der sich heute sehr gut in diesem Klassefeld hielt, den ausgezeichneten 18. Platz belegte und dabei einige höher eingeschätzte Fahrer hinter sich ließ.

Stephanie Strobl führt das Feld an

Schließlich ging noch die 14jährige Stephanie Strobl im Rennen der U-15-Fahrer an den Start, die 32 Runden (= 24 km) zurücklegen mußten. Der Sieg ging dabei an Stefan Mastaller, der zusammen mit seinem Klubkollegen Felix Kramer (beide RLM Wien) das gesamte Feld überrundete. Strobl zeigte sich diesmal in sehr guter Form und konnte in den ersten Runden bis zur ersten Wertung an der Spitze des Rennens mithalten.

Leider passierte unmittelbar danach ein Sturz, durch den sie derart verunsichert und irritiert wurde, daß sie aus der Gruppe zurück fiel. In der Folge wurde sie, meist alleine fahrend, überrundet, hielt aber trotz dieser Enttäuschung durch und beendete das Rennen mit einer Runde Rückstand als bestes Mädchen an der 9. Stelle. Bleibt nur zu hoffen, daß der gezeigte Aufwärtstrend auch in den nächsten Rennen anhält.

Stephanie Strobl führt das Feld an

Eklat in Oberwaltersdorf

Sonntag, 24.Mai 2009: Eklat in Oberwaltersdorf

Alles darf man sich einfach nicht gefallen lassen! Beim Kriterium in Oberwaltersdorf hat der Rennleiter ohne jede Vorwarnung im allerletzten Moment die Startzeiten geändert und dadurch riskiert, daß Fahrer das Rennen verpassen, was in zwei Fällen auch geschehen ist: Robert Bartonek (UGB Wörgl) und Rudolf Hansl (ARBÖ imcom.24 Vredestein Wien) konnten nur mehr zuschauen. Offizielle Begründung: in der Klasse 1 seien zu wenige Starter gewesen, daher mußte man sie mit der Klasse 2 zusammenlegen.

Tatsache ist: mit besagtem Rennleiter gab es schon in den vergangenen Jahren reihenweise Probleme, dieser Kamerad sticht durch eigenwillige und nicht immer regelkonforme Entscheidungen aus seiner Zunft unangenehm heraus. Herr Ch. L. (Kenner der Szene wissen ohnehin, wer gemeint ist) hat im Vorjahr z.B. die Fahrer Josef Schalk (ASVÖ Tulln) und Johann Schweighofer (UGB Wörgl) gar nicht zum Kriterium in Ebreichsdorf zugelassen, weil sie sich auf der Rennstrecke warmgefahren sind. Danach hat er Hans Unterguggenberger disqualifiziert, weil der nach einem Sturz sein Rennrad in die falsche Fahrtrichtung aufgestellt hat. Beim Bergzeitfahren Schönberg – Manhartsberg wurde Hans Unterguggenberger eine um 20 Sekunden schwächere Fahrtzeit zugeordnet, daß er dadurch Plätze einbüßte, konnte die Rennleitung aber dann Gottseidank nicht erreichen. Daraufhin wurde ihm beim Straßenrennen in Langenlois am folgenden Tag der 7. Rang zuerkannt, obwohl er – auf mehreren Fotos deutlich sichtbar – als Zweiter den Zielstrich überquert hat. Da alle diese Rennen zum Ginner-Cup zählten, wurde auf diese Weise auch in die Gesamtwertung damit ganz manipulativ eingegriffen.

Diesmal aber war das Maß voll, es gab am 26. Mai einen Offenen Beschwerdebrief an den ÖRV mit folgendem Inhalt:

An den ÖRV-Sportausschuß, zu Handen Christian Glaner

Werter Sportsfreund!

Ich muß meinem Ärger heute Luft machen und schreibe dir in deiner Funktion als Stellvertretender Vorsitzender des Sportausschußes, und zwar geht es um die Vorkommnisse beim Kriterium in Oberwaltersdorf am Sonntag, 24. Mai diesen Jahres. Diese Beschwerde schreibe ich nicht nur in meinem Namen, sondern auch im Sinne und mit dem Einverständnis von HANSL RUDOLF, des zweiten „Geschädigten“. Zum Sachverhalt, wie er sich aus meiner Sicht darstellt:

Als ich um ca. 9.15 Uhr meine Startnummer abgeholt habe, hat mich niemand über geänderte Startzeiten informiert, es war auch nichts diesbezüglich ausgehängt oder irgendwo angeschlagen, also bin ich von der offiziellen Ausschreibung ausgegangen, in der es heißt, daß um 10 Uhr die Kategorie Master 1 mit einer Distanz von 24 km eröffnet, und meine Klasse Master 2 zusammen mit Master 3 anschließend starten. „Anschließend“ soll wohl irgendwann ab ca. 10.35 Uhr heißen. Ich hatte mein Auto ca. 800 m vom Start-Ziel-Bereich entfernt geparkt und habe dann begonnen, mich umzuziehen und das Rad herzurichten, bin dann um ca. 9.40 Uhr sogar noch 2 oder 3 Runden auf dem Rundkurs á 750 m gefahren, dabei natürlich auch bei der Sprechertribüne vorbei, auch da hat niemand etwas über geänderte Startzeiten verlautet. Danach habe ich mich aufgewärmt, und zwar außerhalb des Ortes, nämlich auf der Runde Oberwaltersdorf-Trumau-Ebreichsdorf-Oberwaltersdorf (ca. 20 km). Um ca.10.20 Uhr war ich wieder in Oberwaltersdorf und bin zur Rennstrecke zurückgefahren, wo ich entsetzt feststellen mußte, daß meine Kategorie Master 2 bereits das Rennen fährt, nämlich zusammen mit der Klasse Master 1.

Nachdem ich den Rennleiter gefragt habe, was es mit diesem Chaos auf sich habe, mußte ich folgende Antwort akzeptieren: er habe das Starterfeld der Kategorie Master 1 für zu klein befunden, um ein eigenes Rennen zu fahren, deshalb die Klassen 1 und 2 kurzerhand zusammengelegt, diese Änderung über Lautsprecher  verkünden lassen und hat sogar noch anderen Rennfahrern aufgetragen, alle betreffenden Fahrer darüber zu informieren. Danach habe er mit dem Start auch noch kulanterweise bis ca.10.10 Uhr gewartet, ehe das Rennen gestartet wurde. Ich habe eben Pech gehabt und müsse das akzeptieren.

Natürlich sehe ich das nicht so, habe mich stattdessen im ÖRV-Regelwerk kundig gemacht und glaube, daß die Entscheidung des Rennleiters nicht ganz richtig war.

Meine Argumentation: Es stimmt schon, daß der Rennleiter bzw. das Renngericht Änderungen beschließen darf. Am Vortag in Loretto sind in der Klasse 1 doch 9 Fahrer gestartet (zu einem eigenen Rennen), in Oberwaltersdorf waren es mit 6 Mann zugegebenermaßen schon recht wenig. Aber wenn die Kat.1 zur Kat.2 gelegt wird, dann heißt das doch, daß das Rennen der Klasse 1 verschoben wird, nämlich zum geplanten Startzeitpunkt der Klasse 2. Ein Rennen nach hinten verschieben ist kein Problem, eines vorziehen, macht IMMER Probleme. Unter Punkt 2.2.03 heißt es im ÖRV-Regelwerk: „Mit Ausnahme von kleineren Änderungen im Streckenzeitplan sind Änderungen im Rennprogramm bzw.der technischen Ausschreibung NICHT gestattet, es sei denn, ALLE  betroffenen Parteien geben ihre Zustimmung oder das Reglement gebietet es.“ Ich glaube nicht, daß eine Vorziehung der Startzeit um gut 20 Minuten eine KLEINE Änderung ist, zumal ich nicht davon verständigt wurde. Die ganze Veranstaltung wurde sowieso künstlich hinausgezögert, indem nach jedem Rennen eine Pause von 10 bis 20 Minuten eingelegt wurde. Und da ist die Frage sehr wohl gestattet, wem es nicht zuzumuten gewesen wäre, auf diese Pausen zu verzichten und so einen Start um 10.30 Uhr oder 10.35 Uhr problemlos im Ablauf unterzubringen?

Unter 2.4.39.b heißt es dann noch: „Gemeinsame Startmöglichkeiten verschiedener Kategorien bei nationalen Rennen werden, wenn erforderlich,  laut Beschluß des ÖRV-Sportausschusses bekanntgegeben.“

Einen Hinweis auf irgendeine Aussendung des Sport-Ausschusses habe ich nicht erkennen können. Ist es nicht vielmehr so, daß eine Kategorie, die aufgrund fehlender Starter mit einer anderen zusammengelegt wird, immer der NÄCHSTHÖHEREN zugeordnet wird? Hätten dann nicht die Master-1-Fahrer  im Rennen der Amateure starten müssen? Der Effekt der Zusammenlegung der Klassen 1 und 2 war nämlich u.a. der, daß die Klassen 3 bis 6 ein gemeinsames Rennen fahren mußten, was auch bei vielen Startern auf Unmut gestoßen ist.

Tatsache ist, daß um 9.40 Uhr (bei einer geplanten Startzeit von 10 Uhr) noch keine Änderung bekanntgegeben war, diese also äußerst kurzfristig erfolgt sein muß, was natürlich noch größere Probleme geradezu provoziert.

Die Rechtfertigung des Rennleiters, die Änderung über Lautsprecher verkündet zu haben, kann ich nur als verspäteten und daher völlig unpassenden Faschingsscherz abtun. Dieser Lautsprecher war nur im Start/Ziel-Bereich hörbar, dort waren KEINE Autos von Rennfahrern geparkt. Und bis in die Nachbarorte, wo ich mich aufgewärmt habe, war der Lautsprecher natürlich NICHT zu hören, genauso wenig wie etwa 800 m weit weg, wo mein Auto und auch jenes von Hansl Rudolf geparkt waren.Und auch die Aussage, daß andere Rennfahrer alle zu benachrichtigen haben, kann ich nur als Ausrede gelten lassen, denn das ist NICHT Aufgabe der Rennfahrer, sondern des RENNGERICHTES. Und wenn ich die RECHTZEITIGE Benachrichtigung ALLER Teilnehmer nicht gewährleisten kann, dann darf ich eine solche Änderung eben NICHT beschließen, zumal eine dringende Notwendigkeit meiner Ansicht sowieso nicht bestanden hat, da ja auch bei den Rennen der Unlizenzierten ähnlich geringe Starterzahlen zu bemerken waren. Geringe Starterzahlen sollten sich vielmehr auf die PREISGESTALTUNG auswirken, nicht auf die STARTZEIT.

Um dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, habe ich bei einem der späteren Rennen (ich glaube, es war das Amateurrennen) den Sprecher folgenden Satz über Lautsprecher sagen hören: „WIR LEGEN HIER DIE REGELN ETWAS LIBERALER AUS!“ Der Zusammenhang dieses kryptischen Satzes blieb mir verschlossen, wohl aber macht es mich nachdenklich, wenn sich der Sprecher selbst zum Renngericht addiert oder aber auch nur den Manjestätsplural anwendet – wer genau ist mit „wir“ gemeint? Und was meint er mit „liberaler“?

Ich habe den Rennleiter noch gefragt, ob nicht HANSL RUDOLF und ICH, um nicht einen gänzlich verlorenen Tag zu haben, wenigstens im Rennen der Amateure mitfahren dürften, aber nur ein striktes Kopfschütteln und ein ganz klares, dezidiertes NEIN gehört.

Was das ganze Tohuwabohu noch prekärer macht, ist die Tatsache, daß das Kriterium in Oberwaltersdorf in den Masterklassen zum Ginner-Cup zählt, da gibt es eine eigene Ausschreibung (Jahreswertung!). Im Laufe dieses Cups ist im Kalenderjahr 2009 ein Streichresultat vorgesehen. Dieses wurde mir jetzt sozusagen zwangsweise verordnet, soll heißen, daß ich in allen restlichen Rennen dieses Jahres starten MUSS, KEINEN STURZ UND KEINEN DEFEKT HABEN DARF! Da würde ich es nur als recht und billig ansehen, wenigstens in der Masterklasse 2 dieses Rennen aus dem laufenden Cup zu streichen! Ich finde das nämlich sonst eine ganz eindeutige Benachteiligung unserer zwei Personen.

Mal ganz abgesehen von den Benzinkosten (die sowieso schon wieder steigen), den Übernachtungskosten, den Diäten usw. und, um es mal ganz hart auszudrücken, abgesehen vom ganzen Tag, der meinem Leben gestohlen wurde, möchte ich mit meinem Protest erreichen, daß ein solcher Fall nicht so bald WIEDER passiert bzw. daß die ganze Situation mit dem Ginner-Cup zu einer halbwegs sportlich zufriedenstellenden Lösung kommt.

Auf solche Art und Weise wird jedenfalls weder Werbung für den Radsport betrieben noch wird das Vertrauensverhältnis zwischen Rennfahrer und Funktionär und Verband gestärkt, im Gegenteil, damit wird so unglaublich viel zerstört, daß ich mich nur wundern kann, daß dieser (Image-)schaden so schnell und unüberlegt in Kauf genommen wird. Vor allem im vorliegenden Fall, den man auf mehrere Arten hätte zur Zufriedenheit aller lösen können. Stattdessen wurde eine Variante gewählt, die nur Verlierer zurückläßt.

In dem Vermutung, wahrscheinlich nichts mehr mit diesem offenen Brief verändern zu können, hoffe ich, wenigstens für zukünftige solche Ereignisse ein etwas sensibleres Bewußtsein zu schaffen. Über eine Stellungnahme, egal, ob offizieller oder privater Natur, würde ich mich freuen.

Mit sportlichen Grüßen, die beiden Master-2-Fahrer

ROBERT BARTONEK & RUDOLF HANSL

Am Donnerstag ist dann doch tatsächlich eine Antwort eingetroffen, Christian Glaner hat sich gemeldet, der Stellvertretende Sportausschuß-Vorsitzende. Einen Vorsitzenden gibt es ja nicht, dieser Posten ist seit Jahresbeginn vakant. Wenn man einmal glaubt, blöder geht´s nicht mehr, kommt von irgendwo der ÖRV daher!

Lieber Sportfreund!
Wir hatten am Donnerstag, 28.05., Sportausschusssitzung, und ich habe von
deiner Beschwerde erzählt. Natürlich war es von der Rennleitung sehr
ungeschickt, den Start für eine Kategorie vor zu verlegen. Wir werden in
Zukunft darauf achten und die Veranstalter darauf hinweisen, dass man zwar
durchaus später als geplant starten kann, dass aber Vorverlegungen von
Startzeiten zu vermeiden sind. Leider ist speziell bei der Kategorie Masters
die Problematik gegeben, dass manchmal genügend, dann aber wieder zu wenig
Starter vor Ort sind.
Ich hoffe, eine zufrieden stellende Antwort gegeben zu haben und wünsche Dir
und Rudolf Hansl eine erfolgreiche und vor allem unfallfreie Radsportsaison.
                         Mit sportlichen Grüßen
                         Christian Glaner

 Wenigstens haben wir jetzt erreicht, daß mit dem Thema „Start vorverlegen“ in Zukunft – hoffentlich, toi, toi, toi – etwas sensibler umgegangen wird. Was aber die vermurkste Ginner-Cup-Gesamtwertung angeht- auf die ja vor allem massiv Einfluß genommen wurde – gab es KEINERLEI Reaktion. Um eine solche aber zu erzeugen, werden wir weiterhin in diesem Sinne tätig bleiben.

 

Samstag, 23. Mai 2009: Kriterium in Loretto, 15,7 km bzw. 15 km

Bei warmem Sommerwetter werden die Kriterien am traditionellen Rundkurs in Loretto abgewickelt, die entscheidende Stelle dabei ist die Steigung zur Zielgeraden.

Mit den Master-2/3-Fahrern geht Robert Bartonek als erster der UGB-Starter ins Rennen. Auf den 20 Runden á 750 Metern (= 15 km) werden 5 Wertungen ausgefahren. Bartonek, der noch unter den Sturzfolgen des Schwechater Marathons zwei Tage vorher leidet, kann zwar einige Male an der Spitze des Feldes für eine Tempoverschärfung sorgen, für Punkte reicht es aber nicht. Zweimal verpaßt er als Sprint-Fünfter jeweils einen Punkt nur knapp.

Der Führende des Ginner-Cups, der Mauthausener Günther Iby, kann seine Gesamtführung abermals verteidigen. Er belegt hinter dem souveränen Sieger Ulrich Gössler (ARBÖ Drahteisel Volksbank Voitsberg) den zweiten Rang. Der Sieg geht mit 21 Punkten (insgesamt 3 der 5 Wertungen gewonnen) an den 51jährigen Steirer Ulrich Gössler. Der starke Sprinter Günther Nutz (RC Trumau) sichert sich den dritten Rang.

Bartonek versucht einige Male, alleine vom Feld wegzukommen, bei dem hohen Tempo sind seine Versuche aber nicht von Erfolg gekrönt. Auf dem schweren Kurs wird ein Durchschnittstempo von 40 km/h gefahren!

Auf der Ziellinie wird Bartonek noch von Rudolf Hansl niedergesprintet, dadurch bleibt dem Grazer diesmal nur der 6. Rang. In der Ginner-Gesamtwertung macht er aber damit an Boden gut.

Die Masterklassen 4 bis 6 müssen gar 21 Runden zurücklegen (= 15,750 km), hier starten mit Hans Unterguggenberger und Welt- und Europameister Siegfried Rothauer die beiden aussichtsreichsten Kandidaten des RC UNION Unterguggenberger Wörgl.

Beim Zieleinlauf, in der letzten Wertung also, mischt auch der 71jährige Weltmeister Siegfried Rothauer mit, belegt dank seiner ausgezeichneten Sprintfähigkeiten den tollen dritten Rang und sichert sich damit 2 Punkte. Wie wichtig diese Punkte waren, zeigt sich darin, daß er der einzige Master-6-Fahrer ist, der überhaupt Punkte auf seinem Konto hatte. Somit war er der logische Sieger in der Klasse 6.

Hans Unterguggenberger kommt als 10. dieses Rennens ins Ziel, und da er ebenso wie alle anderen Master-6-Fahrer keine Punkte erringen konnten, entscheiden die Plazierungen im Ziel über die weitere Reihung hinter Rothauer. Weil der Niederösterreicher Manfred Lang aber als Achter die Ziellinie passiert, ist er der Zweite der Klasse 6, Unterguggenberger wird Dritter.

In der Ginner-Cup-Gesamtwertung baut Hans Unterguggenberger seine Führung in der Klasse 6 mit diesem Podestplatz weiter aus.

Donnerstag, 21. Mai 2009: Schwechater Radmarathon, 121,5 km

Höhenprofil (Bildquelle: Veranstalter)

Ein riesiges Starterfeld führt zu einer sehr nervösen und hektischen Startphase, andauernd kommt es zu Stürzen, teilweise mit schweren Verletzungen. Robert Bartonek kommt allein auf den ersten 20 Kilometern dreimal zu Sturz! Jedesmal kann er aber wieder aufschließen und ist in Kaisersteinbruch im etwa 160 Mann starken Spitzenfeld, das die erste Steigung dieses Rennens in Angriff nimmt.

Im Anstieg bilden sich mehrere kleinere Gruppen, Bartonek fährt in der Verfolgergruppe, aber in der Abfahrt und im folgenden Flachstück kommt wieder alles zusammen. So nehmen etwa  100 Mann den schweren und entscheidenden Anstieg in Donnerskirchen in Angriff. Hier geht es 4 km lang bergauf, die große Gruppe zerfällt erwartungsgemäß sofort.

Streckenskizze (Bildquelle: Veranstalter)

Anstieg Donnerskirchen: Bartonek führt eine Verfolgergruppe an vor Christian Ott (ARBÖ Kollar-Cycling St. Pölten) und Christian Lechner (Zweirad-Chaoten)

Únd weil danach eine kilometerlange Passage im starken Seitenwind folgt, kommen die Gruppen auch nicht mehr zusammen, im Gegenteil, die Abstände vergrößern sich. Die Gruppe, in der Bartonek fährt, ist etwa 30 Mann stark, sie verliert ziemlich genau 10 Minuten auf den Sieger.

Jan Fiala gewinnt im Sprint vor Jiri Mikulasek, zwei Tschechen sind also voran. Robert Bartonek kommt in einer Gruppe mit nur 10 Minuten Rückstand ins Ziel, das ist der 4. Rang in seiner Altersklasse, zeitgleich mit dem Zweiten.

Hans Unterguggenberger kommt mit 22  Minuten Verspätung ins Ziel, doch der 70jährige Veteran gewinnt damit seine Altersklasse klar und souverän.

Sonntag, 17. Mai 2009: Rundstreckenrennen in Ried/Innkreis

Stephanie Strobl

Das Rennen der Amateure, das über 54 km führt, wird im Sprint einer 4-Mann-Spitzengruppe entschieden, Ulrich Öhlböck (ARBÖ Gourmetfein Wels) gewinnt mit dem hohen Schnitt von 42,9 km/h, Manfred Koch ist einer der 16 Fahrer, die das Rennen aufgeben und nicht ins Ziel kommen.

In der Klasse der U-15-Fahrer ist auch Stephanie Strobl dabei, aber bei ihr setzt sich die schwache Serie der bisherigen Saison leider fort, auch sie gibt das Rennen auf. Der Vorarlberger Tobias Wauch gewinnt im Sprint nach 32,4 km mit einem Schnitt von 36,8 km/h, Christina Perchtold plaziert sich in der größeren Gruppe als bestes Mädchen an der ausgezeichneten 7. Stelle.

Sonntag, 17.Mai 2009: Straßenrennen in Königslachen bei Schrobenhausen (BRD) um den Großen Preis der Stadtsparksse Schrobenhausen, 48,5 km

Wieder heißes, windiges Radsportwetter, tolle Straßen und ein 16,2-km-Rundkurs mit vielen Hügeln und Wellen garantieren ein spannendes, hochklassiges Rennen. Zugleich wird auch die Schwäbische Straßenmeisterschaft ausgetragen.

Im Rennen der Senioren 2 kann sich Robert Bartonek  im Sprint des Feldes an der 16. Stelle plazieren, ein Ausreißerduo rettet 19 Sekunden ins Ziel, und Manfred Böhm  (TSV Gaimersheim) gewinnt mit dem hohen Schnitt von 41,1 km/h. Nach abwechslungsreichem Rennverlauf haben sich bei der vorletzten Zieldurchfahrt diese zwei Fahrer geringfügig absetzen können und verteidigen ihren knappen Vorsprung über alle Steigungen auf der Schlußrunde bis ins Ziel.

Ím Rennen der Senioren 3/4, die ebenfalls 3 Runden zu absolvieren haben, erreicht Hans Unterguggenberger im Feld das Ziel und belegt den 22. Rang, dreieinhalb Minuten hinter dem Sieger, der aus einer 3-Mann-Spitze zum Sieg sprintet.    

 

Samstag, 9. Mai 2009: Straßenrennen um den Grand Prix Barjanski in Sujici/Dobrovi (SLO), 78 km

Bei herrlichem Radsportwetter nehmen 75 Fahrer der Kategorie Master 50+ das Rennen auf den schmalen Neben- und Seitenstraßen westlich von Laibach auf. Die erste Attacke erfolgt erst nach ca. 20 km, zerreißt das Feld aber völlig. Bis zur Halbzeit kann Robert Bartonek mit seiner dritten Gruppe zur zweiten aufschließen, 4 Mann führen, dahinter mit eineinhalb Minuten Rückstand eine 16köpfige Verfolgergruppe.

Etwa 8 km vor dem Ziel wartet eine 3-4 %ige Steigung, die Verfolger holen auf, stellen die Spitze und es bildet sich eine neue Gruppe von 16 Mann, die in die letzte Abfahrt ins Ziel hinunter geht. Im langen Sprint auf der Zielgeraden kann sich Bartonek an der 12. Stelle plazieren, der Sieg geht an Mario Manzovo vor Ljubo Csar und Valentin Krizaj (alle Slowenien).

 

Sonntag, 3. Mai 2009: Oberwarter DIESEL-Kino-Nachwuchsradsporttage, Straßenrennen in Oberwart, 35,2 km

Streckenkarte

Das Strraßenrennen wurde auf einem schweren 17,6-km-Rundkurs gefahren, wo die Mädchen 2 Runden mit jeweils 400 Höhenmetern fahren mußten.

Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) war abermals eine Klasse für sich, setzte sich gleich am ersten Anstieg ab und entschied mit einer Solofahrt auch das Straßenrennen für sich und triumphierte 1:13 Minuten vor Victoria Domitner (TeamFull-Dynamix Battaglin). Stephanie Strobl  belegte den 10. Rang und verlor 10:07 Minuten.

Samstag, 2. Mai 2009: Oberwarter DIESEL-Kino-Nachwuchsradsporttage, Einzelzeitfahren in Oberwart, 12,6 km

Stephanie Strobl startet in der Kategorie Mädchen in dieses 12,6-km-Zeitfahren zwischen Oberwart und Riedlingsdorf. Sturmähnliche Windböen erschwerten das Rennen. Dabei mußten auch 50 Höhenmeter überwunden werden. Den Sieg holte sich wie erwartet die hohe Favoritin, die Kärntnerin Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein) in 18:48, womit sie ganz klar ihre Teamkollegin Stefanie Pukart um 1:28 Minuten distanzierte.

Strobl belegte unter den 8 Klassierten den 6. Rang und verlor auf Perchtold 2:46 Minuten. Die Saison ist noch jung, und noch kämpft Stephanie mit dem Druck, die guten Ergebnisse der letzten Saison unbedingt bestätigen und noch übertreffen zu müssen.

Samstag, 2. Mai 2009: Einzelzeitfahren um den FESTINA-Preis in Schwanenstadt, 14,5 km

Mit Hans Unterguggenberger und Siegfried Rothauer starten zwei Fahrer des UGB-Teams bei diesem Zeitfahren zwischen Schwanenstadt und Köppach auf schwerer kupierter Strecke, bei dem auch die oberösterreichischen Meister ermittelt werden.

In der Masterklasse IV bis VI sind 11 Fahrer an den Start gegangen, und ganz knapp setzt sich Karl Korpitsch (ARBÖ Kollar Cycling-Team Stattersdorf) in 21:51 Minuten (Schnitt 39,8 km/h) mit 1,7 Sekunden vor Josef Schalk (ASVÖ Tulln) durch. Siegfried Rothauer verliert als Vierter 1:54 Minuten auf den Sieger und verpaßt einen Podestplatz nur um 13 Sekunden! Hans Unterguggenberger muß 2:31 Minuten auf Korpitsch preisgeben und klassiert sich an der 6. Stelle.