Radio-Interview Robert Bartonek

Mittwoch, 1. April 2009: Radio-Interview Robert Bartonek

Robert, du hast in dieser Saison im März bereits eindrucksvolle Ergebnisse eingefahren, darunter zwei Siege. Wann bist du zuletzt derart erfolgreich in eine Saison gestartet? Noch nie, die ersten Rennen konnte ich bisher immer abschreiben, die erste Saisonhälfte war nur dazu da, die Form aufzubauen.

Was war heuer anders? Ich sollte diese Ergebnisse nicht überbewerten. Die Form ist sicherlich nicht so gut, daß ich um den Sieg mitfahren kann. Anders war definitiv die Trainingsarbeit, ich bin von meiner Knieverletzung 2003 so weit genesen, daß ich wieder optimal trainieren kann, dazu kam heuer, daß in der entscheidenden Trainingsphase, nämlich im Februar, das Wetter auch mitgespielt hat.

Wie viele Kilometer hast du im Winter trainiert? Ich habe sehr spät angefangen, bin ja bis Mitte Dezember Rennen gefahren, habe seither etwas mehr als 3000 Kilometer in den Beinen.

Unglaublich. Und das in der Masterklasse 2. Was dürfen wir da von dir heuer noch erwarten? Ich glaube nicht, daß man den Fehler machen darf, die Konkurrenz zu unterschätzen. Ich habe meine Aufgaben gemacht, aber die anderen sind ja auch nicht auf der faulen Haut gelegen.

Immerhin bist du im März bei allen Rennen unter den besten zehn klassiert gewesen, hast zwei davon sogar gewonnen. Ich gewinne nicht, weil ich der Beste bin, sondern ich gewinne, wenn ich mich mehr quälen kann als die anderen.

Wie geht die Saison jetzt weiter? Im April geht es dann ja endlich bei uns in Österreich los, aber im Grunde geht es bis August nur darum, eine beständige gute Form aufzubauen. Die zwei Siege nehmen etwas den Druck weg, das ist auch nicht schlecht.

Fühlst du dich wohl in deiner Tiroler Mannschaft? Das ist die Grundvoraussetzung für eine gute Leistung. Etwas mehr Unterstützung könnte ich brauchen, aber in meiner Altersklasse bin ich heuer alleine.Naja, vielleicht findet sich noch der eine oder andere.

Ihr seid auf der Suche nach Neuzugängen? Starke Leute sind immer willkommen.

Vielen Dank für das kurze Gespräch.

 

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