Monatsarchive: April 2009

Ergebnisse April 2009

4. April 2009: Straßenrennen St. Johann/Herberstein – Großwilfersdorf – Kaibing, 40 km

25. Robert Bartonek (Kat. A)

 

12. April 2009: Rundstreckenrennen in Grosuplje (SLO), 80,6 km

56. Robert Bartonek (absolut) * Master 50+ > 4.

 

13. April 2009: Straßenrennen in Grosuplje (SLO), 156 km

69. Robert Bartonek (absolut) * Master 50+ > 1.

 

18. April 2009: Einzelzeitfahren in Ybbs, 12,8 km

2. Hans Unterguggenberger (Master VI)

13. Robert Bartonek (Master II)

15. Stephanie Strobl (Mädchen)

27. Manfred Koch (Amateure)

 

19. April 2009: Kirschblütenrennen in Wels, 35,4 km bzw. 70,8 km bzw. 106,2 km

9. Robert Bartonek (Master II)

85. Manfred Koch (Amateure)

Stephanie Strobl (Mädchen) nach Sturz aufgegeben

 

25. April 2009: Lavanttaler Radrundfahrt in Wolfsberg, 52,2 km

1. Siegfried Rothauer (Master VI)

Robert Bartonek (Master) nach Defekt aufgegeben

 

26. April 2009: Radmarathon Rund um den Neusiedler See in Mörbisch, 130 km

16. Robert Bartonek (Klasse 50+)

 

26. April 2009: Tiroler Saisoneröffnungsrennen, Rundstreckenrennen in Langkampfen/Niederbreitenbach, 30,4 km

9. Stephanie Strobl (Mädchen)

Sonntag, 26. April 2009: Tiroler Saisoneröffnungsrennen, Rundstreckenrennen in Langkampfen/Niederbreitenbach

Bei idealem Radsportwetter findet auf dem schon traditionellen Rundkurs in Niederbreitenbach das Tiroler Saisoneröffnungsrennen statt. Der 3,8 km lange Parcours weist eine sehr schwere Zielsteigung auf, größtenteils schmale Fahrbahn und eine Spitzkehre, stellt also technisch höchste Anforderungen an die Fahrer. Die Mädchen, bei denen auch Stephanie Strobl an den Start geht, müssen 8 Runden (= 30,4 km) zurücklegen. Sie starten gemeinsam mit der Klasse der U-15-Fahrer.

Stephanie fällt leider schon bald zurück, kann nicht mehr aufschließen und wird dann kurz vor dem Ziel noch überrrundet. Da dieses Rennen zum Nachwuchs-Cup zählt, ist es auch sehr stark besetzt. Die Mädchen-Siegerin, Christina Perchtold (Rad-Leistungsmodell Kostel Grafenstein), ist z.B. am Vortag bei der Lavanttaler Rundfahrt in Wolfsberg in der U-15-Klasse sogar auf den 3. Gesamtrang gefahren!

Unter diesem Aspekt ist der 9. Rang von Stephanie sowohl als Ansporn als auch als Grundlage zu verstehen, auf die man in den nächsten Rennen aufbauen kann. Nur Mut, auch die Sieger mahlen nur mit Wasser!

Mit einem Schnitt von 33,7 km/h gewinnt Perchtold, die wohl stärkste Österreicherin dieser Klasse, vor ihrer Teamkollegin Stefanie Purkart und Julia Ebner (RC ÖAMTC Tirol), die als beste Tirolerin den Landesmeistertitel holt.

Samstag, 25. April 2009: Lavanttaler Radrundfahrt in Wolfsberg, 52,2 km

Auch wieder ein Frühjahrsklassiker, diese 17-km-Runde in Wolfsberg mit den beiden Anstiegen. Im gemeinsamen Rennen der Kategorien Master II bis VI nehmen Robert Bartonek und Welt- und Europameister Siegfried Rothauer teil, der mit diesem Rennen in die neue Saison startet.

Bereits in der ersten Runde beim ersten Anstieg, 2 km nach dem Start, fällt Rothauer zurück, Bartonek dann am zweiten Anstieg. In der langen Abfahrt bildet sich eine größere Verfolgergruppe mit beiden UGB-Fahrern, und dieser Gruppe gelingt genau 1 km vor dem Ziel der Anschluß an das Feld. Nur ein paar hundert Meter später fällt Bartonek in einem Schlagloch die Kette vom Kettenblatt und wickelt sich um die Kurbel, er muß absteigen, verliert die Gruppe und muß das Rennen leider schon nach der ersten Runde aufgeben.

Weltmeister Sigi Rothauer verliert am Berg zu Beginn der 2. Runde wieder den Anschluß an die jüngeren Fahrer, kann aber nach drei Runden seine Kategorie mit dem souveränen Vorsprung von 8 Minuten vor dem Kärntner Ernst Oberrisser gewinnen. Gleich der erste Start in der neuen Saison bringt damit für den Welt- und Europameister den ersten Sieg.

Sonntag, 19. April 2009: Kirschblütenrennen in Wels, 35,4 km bzw. 70,8 km bzw. 106,2 km

Robert Bartonek in den Steigungen vor Buchkirchen

Ein ganz großer traditioneller Frühjahrsklassiker ist das Kirschblütenrennen in Wels, das auf einer sehr schweren Strecke ausgetragen wird. 400 Höhenmeter pro Runde und ein sehr starker Wind bilden bei angenehm warmen Frühlingstemperaturen den Rahmen. In diesem Rennen werden auch die oberösterreichischen Landesmeister gekürt. Diesmal sind drei UGB-Fahrer am Start, und sie schlagen sich sehr unterschiedlich.

Zunächst scheidet die 15jährige Niederösterreicherin Stephanie Strobl nach einem der zahlreichen Stürze leider aus, aber wenigstens ist sie nicht verletzt. Sie kann damit ihr Rennen über eine Runde nicht beenden. Diesmal ist sie in der Kategorie U-15 gestartet (insgesamt 55 Starter), in der sich auch 8 Mädchen klassieren können.

Kirschallee

In der Masterklasse II geht Robert Bartonek an den Start, sein Rennen führt über 2 Runden. Er muß bereits in der ersten Runde am Schartener Berg abreißen lassen und fährt in einer Verfolgergruppe nach zwei Runden ins Ziel, im Sprint geht sich noch der 9. Rang aus, nicht ganz 5 Minuten hinter dem Sieger Ullrich Gössler (ARBÖ Drahteisel Volksbank

Manfred Koch in der Steigung vor Buchkirchen

Voitsberg).

Und schließlich belegt Manfred Koch in der Amateurklasse, die 3 Runden zurücklegen muß, unter den 116 Startern den 85. Platz, nachdem auch er in der 2. Runde abreißen lassen mußte.

 

Samstag, 18. April 2009: Einzelzeitfahren in Ybbs, 12,8 km

Mit dem traditionellen Einzelzeitfahren in Ybbs wird die österreichische Master-Saison eröffnet, gleichzeitig ist es auch der erste Bewerb zur Ginner-Cup-Jahreswertung. Auch das Wetter ist hier bereits Tradition: starker Wind! Es wird sechseinhalb Kilometer in eine Richtung gefahren, dann Wende und wieder zurück. Die milden Temperaturen um die 20° C machen den Rahmen wenigstens erträglich. Auf der ersten Hälfte der Strecke bläst ein unangenehmer Gegenwind. Das UGB-Team geht mit insgesamt vier Fahrern an den Start, darunter auch die beiden Neuerwerbungen Stephanie Strobl und Manfred Koch.

Die 15jährige Stephanie ist die erste, die das Rennen aufnimmt. Sie legt die Strecke in 23:31 Minuten zurück, holt insgesamt vier Fahrerinnen ein (30-Sekunden-Startintervall) und belegt unter den 24 Fahrerinnen den 15. Rang. Die Siegerin, die 2 Jahre ältere Christina Perchtold (RLM Kostel Grafenstein), ist 3:01 Minuten schneller.

Manfred Koch ist der nächste, er startet in der Amateurklasse. Er fährt eine Zeit von 17:52 Minuten, ist damit der Schnellste des UGB-Teams und belegt im 44-Mann-Feld der Amateure den 27. Platz. Auf den Sieger und Tagesschnellsten Thomas Mairhofer (SK VÖEST Linz) verliert er 1:40 Minuten.

Hans Unterguggenberger, der in der Masterklasse VI antritt, hat den Zeitfahrweltmeister Anton Gierer nur eine halbe Minute hinter sich, wird eingeholt, kann dann aber mithalten. Gierer ist einh guter Anhaltspunkt nund eine noich bessere Motivation und so kann Unterguggenberger die Strecke in der sehr guten Zeit von 19:13 Minuten zurücklegen, liegt damit nur 29 Sekunden hinter Gierer und belegt den tollen zweiten Rang unter den sechs Gestarteten!

Und schließlich kann Robert Bartonek in der Masterklasse II mit 19:07 Minuten den 13. Rang unter den 15 Teilnehmern herausfahren, auf den Sieger Günther Iby (RC Amstetten) verliert er damit 1:53 Minuten.

Robert

Sonntag, 12. April 2009: Rundstreckenrennen in Grosuplje (SLO), 80,6 km

Blick auf Grosuplje

Bei herrlich warmem (eigentlich heißem!) Sommerwetter müssen wir auf einem 6,2 km langen Rundkurs mit Start und Ziel am Hauptplatz in Grosuplje (ca 15 km südöstlich von Laibach) 13 Runden zurücklegen (2 km pro Runde führen davon auf der Autobahn), der Modus ist aber wieder ganz anders als bei den bisherigen Rennen in Slowenien. Diesmal wird mit Vorgabe gefahren.

Wir starten zuerst (Master 50+), danach die jüngere Masterklasse (40+), Vorgabe 1 Sekunde pro Kilometer (= 1:21 Min.), dann die Amateurklasse (30+) mit 2:42 Vorgabe und zu guter Letzt die Eliteklasse, die uns 4:03 Minuten vorgibt. Dann gibt es nur eine einzige Ergebnisliste mit jeweils einem Sonderpreis für den Ersten jeder Kategorie, darüber hinaus Barpreise für die ersten 30 Klassierten. Der Haken daran: allein Elitefahrer sind 105 am Start! Insgesamt nehmen 262 Fahrer das Rennen auf!

Von Anfang wird sehr schnell gefahren, aber ich keinerlei Probleme, mitzuhalten, fahre aber auch so weit vorne wie nur irgend möglich. Das Feld ist langgezogen, Tempo hoch, dennoch sind die jünbgeren Master-Fahrer bereits nach 4 Runden da, die Amateure folgen dann in Runde 6 und zu Beginn der 7. Runde ist auch die gesamte Elite da. Und damit beginnt das Rennen quasi neu, denn jetzt geht es ums Überleben. Aber auf dem flachen Rundkurs kann ich mich ziemlich gut im Feld halten, das auch schon sehr klein geworden ist. Wir sind ab der Halbdistanz etwa noch 100 bis 120 Fahrer.

Es gibt zwar ein paar Attacken, aber ich denke, das Tempo ist einfach zu hoch, da kommt kaum jemand weg, vorne halten kann sich jedenfalls keiner. Alle Ausreißer werden immer wieder sehr schnell eingeholt. Mit 3 Kurven auf den 6,2 km ist der Kurs auch ziemlich schnell, die Fahrbahn breit und hat einen wunderschönen Belag (neue Straßen, die Autobahn hat einen völlig neuen Belag!).

Sieger Gregor Gazvoda

Irgendwie ist es ein fades, langweiliges Rennen ohne Höhepunkte, ich bin dennoch ziemlich geschafft, als es endlich in der letzten Runde zum Zielsprint geht. Ich versuche noch, mit so weit vorne wie möglich zu plazieren (das Finale ist wie meist in solchen Fällen ziemlich chaotisch und unübersichtlich), verliere aber auf den letzten 2 km ständig an Boden.

Nach 1:45 Stunden sind wir im Ziel (Schnitt 43,4 km/h), ich belege zeitgleich mit dem Sieger den 56. Platz, das ist in meiner Kategorie (Master 50+) der 4. Rang. Das ist leider eine inoffizielle Wertung, denn offizielle Ergebnisliste gibt es nur eine (allgemeine). Der Sieg geht an den U-23-Fahrer Gregor Gazvoda (Perutnina Ptuj), meine Kategorie gewinnt Sandi Papez (GS Adria Mobile Novo Mesto).

 

Samstag, 11. April 2009: Rundstreckenrennen in Schwanenstadt um die FESTINA-Radtrophy, 28,5 km

Nachdem mein Rennen der Kategorien Master 2-6 laut Ausschreibung über 20 Runden (= 38 km) führen und um 16.45 Uhr nach der Eliteklasse starten sollte, bin ich natürlich dementsprechend knapp nach Mittag daheim in Graz losgefahren.

In Schwanenstadt angekommen, war gerade das Eliterennen im Gange. Auf dem Weg ins Rennbüro habe ich dann die ausgehängten Ergebnislisten gesehen und war etwas erstaunt, meine Kategorie (Master) da auch zu sehen mit dem Vermerk, daß ich nicht gestartet sei. Bei genauerem Hinsehen habe ich festgestellt, daß das Rennen über 15 Runden (= 28,5 km) bereits um 9.15 Uhr vormitags stattgefunden hat.

Natürlich habe ich dann einen unglaublichen Wirbel veranstaltet, warum ich von den geänderten Startzeiten nicht verständigt worden bin. Da ich online genannt habe, war meine Mail-Adresse ja vorhanden. Eine echte Schweinerei, die ich persönlich genommen habe!

Werde jetzt das eingezahlte Nenngeld (6.- €) sowie die Benzinkosten (40.-. €) wieder zurückfordern, da ich nicht einverstanden bin, mich auf derart plumpe Art abzocken zu lassen. Zumal es keinen Grund gibt, das Rennen gleich um siebeneinhalb Stunden (!) vorzuziehen, auch nicht bei insgesamt 5 Startern! Hätten sie mich verständigt, wären wir ja sechs gewesen!

Unter solchen Umständen fällt es mir wahrlich nicht sehr schwer, im Ausland an den Start zu gehen. Dort finden nämlich die Rennen wie angekündigt statt, und es gibt sogar Fahrer, die daran teilnehmen – im Gegensatz zu Österreich!

Robert (wütend!!!)

Schwerer Unfall von Johann Schweighofer!

Donnerstag, 9. April 2009: Schwerer Unfall von Johann Schweighofer!

Schwerer Unfall von Johann Schweighofer! Der österreichische Kriteriums-Vizemeister der Masterklasse erlitt bei einer heimtückischen Attacke eines senilen Alzheimers einen Beckenbruch und fällt damit für mehrere Monate aus.

So schnell kann es gehen: kurz vor Saisonbeginn wurde der Linzer unweit seiner Wohnung auf einer abschüssigen Straße Opfer eines Alzheimers, der ihn punktgenau erwischte und in die Intensivstation beförderte. An dieser Stelle: Kopf hoch, Hans, alles Gute und eine baldige Besserung!

 

Samstag, 4. April 2009: Straßenrennen St.Johann/Herberstein – Großwilfersdorf – Kaibing, 40 km

Herrliches Frühjahrswetter, strahlend blauer Himmel, 23°, Radlerherz, was willst du mehr??? Erstes Rennen in Österreich, das erste in einer Reihe von 13 Rennen zum Salli-Supercup (Jahreswertung nach Punkten). Die Fahrer werden in drei Kategorien eingeteilt (C/D, B und A) und es wird mit Vorgabe gestartet. Zuerst gehen die C- und D-Fahrer ins Rennen über 40 km, dann folgen 2:40 Minuten später die B-Fahrer und 4:40 Minuten später die 15 A-Fahrer, bei denen auch ich dabei bin.

Die ersten 2 km fahren wir noch mit ca 55 km/h, aber dann ist der Wurm drin, das Tempo fällt zusammen, keiner führt ordentlich, alle schauen sich an. Der Seitenwind ist stark, ein paarmal wird noch attackiert, einzeln fahren ein paar Fahrer weg, werden aber sofort wieder eingeholt. Auf einmal geht es wieder mit 48 km/h dahin, gleich darauf rollen wir nur mehr mit 32 km/h. Bis es dem Krebs Peter zu bunt wird und er davonfährt, gleich darauf setzt Pöltl Fritz, mit jeweils einem weiteren Fahrer, nach. Ein paarmal gibt es noch ein paar Einzelaktionen, aber dann findet sich anscheinend jeder damit ab, daß das heute eine Trainingspartie wird.

Als wieder mal zwei Fahrer vorne rausgefahren sind, setze ich nach, aber sofort zieht der ganze Haufen nach. Ich nehme das persönlich und tue ab sofort gar nichts mehr. Die sind ja alle bis zu 15 Jahre jünger als ich, da kann ich denen nicht einfach so davonfahren. Bei der Wende in Großwilfersdorf liegen wir ca. eine knappe Minute hinter dem Feld, Krebs und Pöltl haben bereits die Vorgabe wettgemacht.

Beim Anstieg in Riegersdorf gibt es eine wilde Fetzerei von fast allen A-Fahrern, mit dem Ergebnis, daß die Gruppe vollends auseinanderfällt. Die letzten 16 km fahre ich mit dem Votter Hermann (A-Weiz) und belege im Ziel dann den wenig schmeichelhaften 25. Platz. Krebs Peter (A-Vychodil) gewinnt vor Fritz Pöltl (A-Kindberg), ich habe ca. 4 Minuten Rückstand – und das nach nur 40 km!

Wenn auch schon so ziemlich alles schiefgegangen ist, ein gutes Training war es allemal!

Robert

Radio-Interview Robert Bartonek

Mittwoch, 1. April 2009: Radio-Interview Robert Bartonek

Robert, du hast in dieser Saison im März bereits eindrucksvolle Ergebnisse eingefahren, darunter zwei Siege. Wann bist du zuletzt derart erfolgreich in eine Saison gestartet? Noch nie, die ersten Rennen konnte ich bisher immer abschreiben, die erste Saisonhälfte war nur dazu da, die Form aufzubauen.

Was war heuer anders? Ich sollte diese Ergebnisse nicht überbewerten. Die Form ist sicherlich nicht so gut, daß ich um den Sieg mitfahren kann. Anders war definitiv die Trainingsarbeit, ich bin von meiner Knieverletzung 2003 so weit genesen, daß ich wieder optimal trainieren kann, dazu kam heuer, daß in der entscheidenden Trainingsphase, nämlich im Februar, das Wetter auch mitgespielt hat.

Wie viele Kilometer hast du im Winter trainiert? Ich habe sehr spät angefangen, bin ja bis Mitte Dezember Rennen gefahren, habe seither etwas mehr als 3000 Kilometer in den Beinen.

Unglaublich. Und das in der Masterklasse 2. Was dürfen wir da von dir heuer noch erwarten? Ich glaube nicht, daß man den Fehler machen darf, die Konkurrenz zu unterschätzen. Ich habe meine Aufgaben gemacht, aber die anderen sind ja auch nicht auf der faulen Haut gelegen.

Immerhin bist du im März bei allen Rennen unter den besten zehn klassiert gewesen, hast zwei davon sogar gewonnen. Ich gewinne nicht, weil ich der Beste bin, sondern ich gewinne, wenn ich mich mehr quälen kann als die anderen.

Wie geht die Saison jetzt weiter? Im April geht es dann ja endlich bei uns in Österreich los, aber im Grunde geht es bis August nur darum, eine beständige gute Form aufzubauen. Die zwei Siege nehmen etwas den Druck weg, das ist auch nicht schlecht.

Fühlst du dich wohl in deiner Tiroler Mannschaft? Das ist die Grundvoraussetzung für eine gute Leistung. Etwas mehr Unterstützung könnte ich brauchen, aber in meiner Altersklasse bin ich heuer alleine.Naja, vielleicht findet sich noch der eine oder andere.

Ihr seid auf der Suche nach Neuzugängen? Starke Leute sind immer willkommen.

Vielen Dank für das kurze Gespräch.