Freitag, 27. März 2009: Giro di Gorenjska, 1. Etappe: Nacht-Rundstreckenrennen in Kranj (SLO), 49 km

Start um 20.45 Uhr auf einem 3,5-km-Rundkurs (topfeben) in Kranj, leider sind so viele Nennungen (nämlich über 350!) eingegangen, daß die Veranstalter sich gezwungen sehen, die Kategorie Master 60+ ein eigenes Rennen fahren zu lassen. Um das doppelte Programm zeitlich überhaupt unterzubringen, startet meine Klasse Master 40+ um 20.45 Uhr über 14 statt 17 Runden, die Master 60+-Klasse fährt dann danach ab 22 Uhr gar nur mehr 5 Runden.

Den Rundkurs kenne ich noch von einem Eliterennen vor gut 15 Jahren, ein paar Kreisverkehre sind seitdem dazugekommen. Breite Straße, da sind die 245 Starter verhältnismäßig gut aufgehoben. Starter aus Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Serbien, vor allem auch aus Italien sowie Deutschland haben sich eingefunden, die heimische Elite ist vollzählig versammelt.

Das merkt man vor allem beim horrenden Tempo, das vom Start weg gefahren wird. Die 43 km/h Schnitt der ersten Runde waren da nicht mehr als ein Aufwärmen. Ich bin endlich nach 6 Runden ständigen Nach-vorne-Fahrens an der Spitze angelangt, aber auch schon ziemlich kaputt. Dennoch kann ich mich dann erstaunlich schnell erholen, die Position auch sogar einigermaßen halten.

Erst ein Massensturz in der 10. Runde bringt wieder Chaos ins Rennen, es wird unrhythmisch, es folgt eine extrem schnelle Runde. Ich kriege gar nicht mit, als wir dann schon die 14. und letzte Runde erreicht haben und um den Sieg sprinten. Laut Ergebnisliste sind noch 54 Fahrer in der ersten Gruppe dabei, ich belege den 42. Rang, der Sieg geht an den slowenischen Meister Ales Hren, der sich vor Dan Gorisek und Milan Koic durchsetzt. Da es keine Zeitgutschriften gibt, liege ich in der Gesamtwertung nach dem ersten Tag auch zeitgleich mit dem Gesamtführenden. Das Resümee dieses Tages: noch ist nichts verloren!

Robert

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