Sonntag, 21. September 2008: Bergzeitfahren Stadl/Mur -Flattnitz, 14,5 km

An meinem 50. Geburtstag fahre ich also das 14,5-km-Bergzeitfahren auf die Flattnitz mit 435 Höhenmetern, wo ich im Vorjahr gewonnen habe. Die Strecke kenne ich gut, aber diesmal bin ich halt in der Masterklasse 3/4 unterwegs, im Vorjahr bin ich ja noch in der Hobbyklasse gestartet. Hier warten jetzt schon ganz andere Kaliber, wie etwa Franz Winter oder Rudi Groß.

Ich habe sehr lange und intensiv aufgewärmt, um die letzten Reste des gestrigen langen und schweren Rennens aus den Beinen zu fahren. Als ich ins Rennen gehe, bin ich optimal vorbereitezt und fahre auch gleich hohes Tempo, an die 40 km/h, und vor allem gleichmäßig. Dennoch, zu Beginn dertr Steigung im Mittelteil, hinauf zum Stausee, werde ich vom Winter Franz eingeholt. Den ganzen Anstieg lang versuche ich ihn zzu halten bzw. den Abstand möglichst gleich zu halten, aber oben zieht er dann ganz schnell weg. Kaum habe ich  mich damit abgefunden, kommt auch noch der Groß Rudi vorbei.

Auch ihn versuche ich im Flachteil zu halten, gelingt auch ein paar Kilometer lang, aber dann muß ich auch ihn ziehen lassen. Aber ein paar Sekunden haben mir die beiden gebracht, die ich in ihrem Windschatten und dann knapp dahinter fahren konnte. Und nur einen Tag nach dem schweren und langen Straßenrennen gestern fahre ich heute bei diesem ebenfalls technisch schweren Zeitfahren eine Zeit von 31:59, bin also um 4 Sekunden schneller als bei meiner vorjährigen Siegesfahrt. Dennoh, die Ernüchterung kommt auf dem Fuß: trotz der zweitbesten Zeit, die ich hier jemals gefahren bin, nur 5 Sekunden über meiner persönlichen Bestzeit, nur Rang 12 in der Klasse 3/4! Da sieht man halt wieder einmal den Unterschied zwischen der Hobbyklasse und den Masterfahrern gleichen Alters!!!

Robert

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