Freitag, 15. August 2008: Burgenländische Radsporttage, Rundstreckenrennen in Bad Tatzmannsdorf, 19,2 km

Start im Kurzentrum Bad Tatzmannsdorf vor dem Kurhotel Weiß

Es war halt so eine Überlegung von mir, statt in Deutschlandsberg hier in Bad Tatzmannsdorfzu starten. Leider gab es hier kaum Starter, ganze 8 Mann sind wir ins Rennen gegangen (alle Masterklassen zusammen!!!), und dabei gab es noch eine separate Klassenwertung mit Barpreisen! Wo sind da die Masterfahrer abgeblieben?? In Deutschlandsberg waren ja auch kaum welche!!!
 
Naja, konnte ich ja nicht ahnen, so bin ich billig zu einer guten Plazierung gekommen. Die Strecke war nicht leicht, auf der 6,4 km langen Runde gabes zwei Anstiege, derzweite war der entscheidende. Steil, unscheinbar, aber knüppelhart.

Start im Kurzentrum Bad Tatzmannsdorf vor dem Kurhotel Weiß


Start im Kurzentrum Bad Tatzmannsdorf vor dem Kurhotel Weiß

Danach folgte nach einer welligen Passage eine steile Abfahrt und die Fahrt zurück zu  Start und Ziel führte noch durchs Kurgelände. In meiner Klasse Master III waren wir nur drei Starter, einer davon ist gleich nach ein paar hundert Metern abgerissen, der zweite, Franz Bruchmann (Hartberg), hat gleich attackiert, da ist die Gruppe langgezogen worden. Den Anstieg sind wir alle ziemlich verhalten raufgeklettert, die erste Runde brachte also nichts, nur ein Kennenlernen der Strecke.
 
Schnell ist er wieder eingeholt worden, dann ist sein Klubkollege Handler gefahren, der ist weggekommen, ist ein paar Meter vor uns herumgegurkt, erst am langen Anstieg war er dann weg.

Da ist hinten auch voll gefahren worden, ich hatte noch vom Anstieg davor ein kleines Loch, bin mit Gewalt und dem großen Blatt wieder rangesprintet. Das hat vielleicht zu viel Substanz gekostet, Handler ist vorne gleichmäßig gefahren, hat seinen Vorsprung vergrößert.

Handler geht als Führender in die dritte und letzte Runde, dahinter verzetteln wir uns wieder mit kleinen Aktionen, ein organisiertes Nachfahren gibt es nicht. Alle warten auf den Anstieg, dort wird dann raufgefetzt. Alle stehen sie irgendwo alleine rum, vorne Taucher und Bruchmann, dahinter ich, mit Abstand Lechner und dann der Rest.

Im folgenden welligen Streckenabschnitt komme ich einfach nicht und nicht vorne ran, Lechner ist hinter mir auch auf Distanz, quält sich ab, und plötzlich aber fliegt er vorbei, unmittelbar vor der Abfahrt, in dieser Abfahrt fährt er vorne wieder ran. Sammy, der Kugelblitz, wie wir ihn früher in der Eliteklasse genannt haben, hat mich da ganz schon abgehängt.

Auf den letzten Kilometern schinde und plage ich mich hinter der Gruppe ab, komme näher, aber quälend langsam. Erst 500 m vor dem Ziel bin ich dran, aber dann so ohne Luft und Kraft, daß ich nur am Hinterrad ins Ziel rollen kann, ein Sprint ist mir nicht mehr möglich. Bruchmann, mein einziger Konkurrent, hat leichtes Spiel und gewinnt meine Klasse, ich werde Zweiter.

Robert

Zieldurchfahrt nach der 1. Runde

 

Zieleinlauf nach der dritten Runde, Bruchmann gewinnt den Sprint um den zweiten Platz, dahinter Taucher (Kategorie 4) und ich

 

Zieldurchfahrt nach der 2. Runde, Handler (Kategorie 2) fährt solo an der Spitze, ich führe die Verfolgergruppe an

 

Siegerehrung (von links): Robert Bartonek (2.), Franz Bruchmann (1.), Gerald Lingl (3.)

 

Siegerehrung (von links): Robert Bartonek (2.), Franz Bruchmann (1.), Gerald Lingl (3.)

 

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