Sonntag, 3. August 2008: Straßenrennen in Egelsdorf, 83 km

Zwei Runden sind á 41,5 km in Egelsdorf zurückzulegen, und bereits nach 9 km beim Anstieg zum Galgenried in Großpesendorf wird hohesTempo gefahren, die Gruppe der A-Fahrerzieht sich in die Länge, ich fahre mein Tempo den 2 km langen flachen Anstieg hoch, reiße aber ab, und erst oben auf der Kuppe kann ich mit aller Kraft und Energie gerade noch aufschließen. War sehr knapp. In der Folge wird sehr hohes Tempo gefahren, zwischen 42 und 48 km/h, und so holen wir auch im Laufe dieser ersten Runde alle vor uns gestarteten B- und C/D-Fahrer ein. Diese erste Runde legen wir in gut 50 Minuten zurück, das ist ein Schnitt von 44 km/h!

Eine Vorentscheidung fällt dann beim Anstieg in der zweiten Runde, 50 km sind zurückgelegt. Die insgesamt 9 Vychodil-Fahrer verschärfen am Galgenried das Tempo, eine kleine Gruppe setzt sich ab, ich habe ein Loch, fahre mein Tempo, kann nicht mehr aufschließen. Kurz vor der Kuppe versucht es dann noch Taucher, verzweifelt mit aller Kraft, doch er bleibt im Niemandsland hängen und fällt dann wieder in meine Gruppe zurüßck. Da ist dann natürlich der Dampf draußen, wir fahren nur mehr höchstens 40 km/h, Taucher will sich mit der Niederlage nicht abfinden, versucht immer wieder, das Tempo anzukurbeln, nimmt kilometerlang mit mehr als 40 km/h, doch es ist alles vergebens. Vorne fahren sie gleichmäßig und halt einen Tick schneller, dadurch wächst der Vorsprung der Spitze langsam, aber sicher.

Ich habemich damitabgefunden, daß die acht Fahrer der Spitze vorne ankommen werden, in meiner Gruppe aber habe ich mit Krebs, A.Wünscher und Kohlhauser durchausstarke Spri9nter, ich versuche auf den letzten 10 km mehrmals, alleine wegzufahren. Ganz langsam, sitzend und Oberlenker, schleiche ich mich weg. Es klappt auch jedesmal, doch dann schließt irgendwer im Feld immer wieder auf. Wirdalso auch niczhts, es kommt zuum  Sprint der Gruppe. Daß der Zieleinlauf leicht steigend ist, hilft mir aber auch nicht mehr viel.

Vorne hat sich die Spitze abermals geteilt, vier Mann kommen alleine an, Robert Rothschedl (Vychodil Graz) gewinnt vor Kleinhappl (ARBÖ Weiz) und Alfred Platzer (Vychodil Graz), 4:06 Minuten dahintersprintet Peter Krebs (Vychodil Graz)  zum 9. Platz, in derselben Gruppe belege ich den 16. Rang. Nicht schlecht, aber halt nur ein Durchschnittsresultat. Hätte mir eigentlich mehr erwartet.

Robert

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