Sonntag, 6. Juli 2008: Bergrennen Eibiswald/Aibl – Sankt Lorenzen, 7,2 km

Die 7,2 km werden auf einem sehr schweren Kurs gefahren, schließlich sind über 700 Höhenmeter zu überswinden. In den beidne letzten Jahren habe ich jeweils den 3. Platz belegt und die Strecke unter 30 Minuten geschafft. Diesmal hoffe ich auf ein ähnlich gutes Abschneiden, zumal am selben Tag in Deutschlandsberg, nur 20 km entfernt, die steirischen Bergmeisterschaften auf dem Programm stehen und da – hoffentlich – die Konkurrenz etwas aufgeteilt ist. Doch meine Hoffnungen werdne nicht erfüllt, denn dafür ist die Konkurrenz aus Slowenien sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ deutlich stärker als zuletzt.

Es ist sehr sehr heiß, eine Affenhitze, und bereits auf den ersten 2 km, der entscheidenden Schlüsselstelle des Rennens, falle ich viel zu weit zurück. Ich komme einfach nicht in Schwung, habe keinen Rhythmus gefunden. ine einzige Qual, alles hat wehgetan, die gestrigen Kilometer habe ich natürlich auch gespürt. Diese ersten beiden Kilometer weisen eine durchgehende Steigung von ca. 16 % auf. Und bereits da ist mir aufgefallen, daß ich gar nicht in der Lage war, dieselben Übersetzungen wie in den beiden letzten Jahren zu fahren. Bisher immer mit 39/24, mußte ich diesmal auf 39/25 zurückgreifen.

In der Tonart ging es weiter, bis zum Ziel rauf bin ich immer mit mindestens einem Zahn leichter gefahren, und manchmal war mir auch das noch zu schwer. Es war einfach nicht mein Tag. Und die Fahrtzeit war natürlich auch dementsprechend. Mit 31:25 bin ich nicht nur die schwächste Fahrtzeit meiner drei Starts hier gefahren, sondern auch das Ergebnis war nicht überwältigend – Platz 11.

Im Ziel war ich fix und fertig, völlig geschafft, und das nach der enttäuschenden Leistung. Wahrscheinlich wieder das übliche Sommerloch, der Hänger im Juni/Juli, nach dem meist die große Form kommt. Hoffentlich läuft es auch heuer so.

Robert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.