Sonntag, 22. Juni: Mostland-Straßenrennen in Amstetten, 61,6 km bzw. 44 km

Große Hitze, schwere Strecke, selektives Rennen – lauter Attribute, die mir liegen. Dazu kam auch noch, daß meine Schulterverletzung ziemlich ausgeheilt ist, ich kaum mehr Beschwerden und schon gar keine Schmerzen mehr hatte. Es war ein wichtiges Rennen im Ginnercup, das drittletzte der Serie, und das letzte, das mir vom Streckenprofil her liegen müßte.

Doch wieder ist es anders gekommen. Der Zielanstig war ziemlich selektiv, ich bin da in der 1. Runde schon nur ganz knapp mitgekommen, mußte da an meine Grenzen gehen. In der 2. Runde ereignete sich dann im Flachstück nach Start und Ziel ein Sturz, da sind ein paar Fetzenschädel aneinandergeraten, ein paar sind auf der Straße gelegen, ein paar weitere in der Wiese herumgekurvt, zu denen ich auch gehört habe. Als ich wieder auf der Straße war, habe ich dashalbe Gebüsch hinter mir hergezogen. Und ich brauchte 3 km, bis ich wieder an der Gruppe dran war.

Im Zielanstieg dann abgerissen, konnte aber oben auf der Kuppe wieder aufschließen. Dort habe ich erst das ganze Ausmaß der Sturzschäden gesehen: im Zuge dieses Sturzes ist mir irgendsoein Bloßfüßiger hinten voll auf den Werfer gekracht und hat ihn so verbogen, daß meine Schaltmöglichkeiten sehr limitiert waren, nämlich die Kränze 14 bis 17 waren nur mehr funktionstüchtig. Und mit 39/17 über diesen Hügel, wo ich vorher schon mit 39/20 beinahe abgerissne wäre, das war sehr, sehr hart.

In der dritten Runde dann endgültig abg

Start der Kategorie 6, vorne Rothauer
Nach dem Start, in der Mitte Rothauer, rechts außen Unterguggenberger
Zeitfahrweltmeister Toni Gierer führt und pfeift aus dem letzten Loch, Schlußlicht dieser Gruppe Sigi Rothauer

erissen, da konnte ich auch in oder nach der Abfahrt vor allem wegen des starken Windes nicht mehr aufschließen, nach der 4. Runde habe ich das Handtuch geworfen und bin abgestiegen. Einmal mehr ein großes Lob an meinen Teamkollegen Johann Schweighofer, der vorne mitgefahren ist und Rang 6 in der achtköpfigen Spitze belegt hat. Der Sieg ging einmal mehr an den Ginner-Cup-Führenden Herbert Habacher vor dem Cup-Zweiten, Jens Mateyka.

Ein Gutes hatte dieses Ergebnis für mich aber auch: ich habe jetzt endlich auch ein 0-Punkte-Streichresultat, verliere also keine Punkte mehr. Vor den beidenletzten Rennen in diesem Cup (Ausscheidungsrennen Melk, Kriterium Trumau) sieht die Gesamtwertung also so aus: 1. Habacher 221 Punkte, 2. Mateyka 144, 3. Bartonek 117, 4. Ebermann 107, 5. Nutz 106, 6. Del Pozo 105.

Robert

Wir sind wieder zusammen mit der Kategorie 5 gestartet, und sehr bald schon sind zwie Mann weggefahren, nämlich Schalk und Korpitsch, beide Kategorie 5. Dahinter eine 13köpfige Gruppe, eigentlich das Hauptfeld, in dieser Gruppe waren wir beide, der Rothauer Sigi und ich, dabei. Nach 5 schweren Runden habe ich mich beim Zielsprint diesmal durchsetzen können, vor Sigi, zusammen haben wir der Konkurrenz das Nachsehen gegeben: Hager, Lebersorger, Horak und Gierer geschlagen!

Hans

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