Sonntag, 25. Mai 2008: Kriterium in Oberwaltersdorf, 18 bzw. 12 km

Vorletzte Kurve des Rundkurses

Zweites Kriterium, diesmal in Oberwaltersdorf, diesmal ein flacher, rechtwinkliger Kurs, vier Kurven, zwei lange Geraden, die beiden letzten Kurven folgen unmittelbar aufeinander, aus der Zielkurve heraus wird angetreten, und genau das ist mein Problem, denn ich fahre schon mit Rückstand in diese Kurve rein. Und dann am Lenker ziehen sind ziemlich starke Schmerzen in meiner verletzten linken Schulter.

Dazu kommt, daß der Veranstalter im allerletzten Moment entscheidet, daß zu wenige Master-3-Fahrer am Start stehen und deshalb mit den Klassen 1 und 2 gemeinsam starten müssen, und nicht wie vorgesehen mit der Klasse 4. Nur zufällig stehe ich gerade in der Nähe an der Absperrung und kann mich somit im letzten Moment gerade noch an die Startlinie stellen, natürlich nicht optimal aufgewärmt.

Zielkurve

Und das wiederum verlangt mir in der Startphase so viel Substanz ab, daß ich mich davon bis zum Schluß nicht mehr erhole. Ich werde ein paarmal abgehängt, muß mich immer wieder herankämpfen, manchmal hatte ich schon die Hoffnung aufgegeben, bin ein paar hundert Meter nachgefahren, so habe ich mich immer wieder herangekämpft. In keiner Wertung war ich dabei, ich hatte alle Hände voll zu tun, überhaupt den Anschluß zu halten. Gottseidank waren die Master-3-Fahrer nicht in der Lage, Punkte in den Wertungen zu holen, einzig Habacher und Nutz waren die Glücklichen, ab Platz 3 war damit das Rennen bis zur Schlußrunde offen. Und ich war somit bis zur letzten Runde noch im Kreis der potentiellen Kandidaten für einen Stockerlplatz. Leider bin ich da nur hinten nachgefahren und dann mit den Letzten über die Ziellinie. Das Ergebnis: Platz 4, eigentlich viel besser als erwartet. Aber doch wieder etwas Frust dabei, denn wenn ich aufgewärmt gewesen wäre, dann wäre vielleicht ein 3. Platz im Bereich des Möglichen gewesen. Naja, Schwamm drüber.

Zielgerade

In der Gesamtwertung des Ginner-Cups bin ich jetzt nach 5 von 11 Rennen an die dritte Stelle vorgerückt. Hinter Habacher (114 Punkte) und Nutz (89) bin ich mit 75 Punkten erstmals am Podium vertreten. In der Gesamtwertung bleiben aber die beiden hinter mir Plazierten, Mateyka (68) und Ebermann (52) die härtesten Rivalen.

Robert

Der heutige Kurs kommt mir viel besser entgegen als der gestrige, daher möchte ich heute die gestrige Scharte auswetzen. Nur der Sieg zählt. Aber mein Handikap: die Master 4-Fahrer sind dabei, und die bestimmen zusammen mit der Klasse 5 das Renngeschehen. Mit Josef Schalk setzt sich auch eine 4-Mann-Gruppe dieser beiden Kategorien ab, und die fahren das beinahe gesamte Rennen von vorne und teilen sich natürlich alle 4 Punkteränge auf.

Nachdem sich die Verfolgergruppe wieder etwas organisiert hat, gelingt es mir, mich alleine abzusetzen und der Spitze nachzufahren. Wenn mir das gelänge, dann wäre das – weil ja alle Master-6-Fahrer keine Punkte haben – gleichbedeutend mit dem Sieg. Ein paar Runden lang kämpfe ich um den Anschluß, aber am Ende ist das Verfolgerfeld wieder heran. In den allerletzten Runden wird dann zwar die Spitze auch noch eingeholt, aber die ganz große Chance ist vertan und vorbei.

Aufholjagd auf die Spitzengruppe

Im Sprint der letzten Runde kann ich mich dann auf den 3. Platz schieben, naja, eigentlich war ich ganz heiß auf den Sieg und hatte nur den vor Augen.

Hans

Siegerehrung Master 6: Norbert Hager gewinnt, Hans Unterguggenberger Dritter

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