Monatsarchive: April 2008

Ergenisse April 2008

5. April 2008: Straßenrenne St.Johann/H., 40 km

12. Robert Bartonek (Kat. A)

 

6. April 2008: Marathon in Pecs (Ungarn), 123 km

7. Robert Bartonek (45+ Jahre)

 

13. April 2008: Straßenrennen in Lenart (SLO), 76 km

4. Robert Bartonek (Master)

 

19. April 2008: Einzelzeitfahren in Ybbs, 13,3 km

11. Robert Bartonek (Master III)

 

20. April 2008: Kirschblütenrennen in Wels, 70,5 km

10. Robert Bartonek (Master III)

11. Johann Schweighofer (Master III)

 

26. April 2008: Straßenrennen in Oberndorf b. Schwanenstadt, 67,5 km

4. Robert Bartonek (Master III)

 

27. April 2008: Einzelzeitfahren Oberpilsbach – Oberndorf b. Schwanenstadt, 21,5 km

Robert Bartonek (Master III) Reifendefekt

Sonntag, 27. April: Einzelzeitfahren Oberpilsbach – Oberndorf b. Schwanenstadt, 21,5 km

Das Zeitfahren starte ich eine Minute hinter Hans Stocker, dem großen Favoriten. Und nach etwa 5 km, an der Kuppe der ersten Steigung, habe ich genau 1:05 Minuten Rückstand, liege da also nur 5 Sekunden hinter ihm. Ich beginne bereits herumzurechnen, als ich dann aber merke, daß ich auf der Felge stehe. SCHEISS-REIFEN!!! Das Rennen ist vorbei, und im Nachhinein bin ich mir sicher, daß ich an die zweite oder dritte Stelle gefahren wäre.

Robert

Samstag, 26. April 2008: Straßenrennen in Oberndorf b. Schwanenstadt, 67,5 km

Bin spät zum Start gekommen, konnte mir die Strecke nicht mehr anschauen, das Kriterium waren die beiden Anstiege unmittelbar hintereinander und die anschließende Abfahrt, steil und sauschmal und teilweise auch mit Sand und Schotter auf der Fahrbahn. In der ersten Runde quäle ích mich da mit 53/20 hoch, das ist natürlich zu hart, und so bin ich für den Rest der Runde angeschlagen, gleich danach wartet ein Steilstück von ca. 350 m Länge auf sehr schmaler Fahrbahn und die selektive Abfahrt.

Immer wieder gibt es Attacken, aber alle sind sie erfolglos. Die Abfahrt ist da schon selektiver, denn in jeder Runde teilt sie das Feld. Aber auf dem 4 km langen Flachstück zum Ziel lauft immer wieder alles zusammen. Ende der 4. Runde greift Mair an (ARBÖ Wels), kommt weg, im Feld reagiert niemand, er hat schon ca. 50 Sek. Vorsprung, und zu Beginn der 5. Runde fahre ich alleine nach, und wieder reagiert niemand.

Ich hole ihn aber nicht ein, bleibe dazwischen hängen, habe ca. 20 Sek. auf das Feld, als es wieder den Berg hoch geht. Da fahre ich dann locker rauf, werde am zweiten Anstieg zuerst von Ewald Schön eingeholt, wenig später ist das Feld da. Als es dann in die Schlußrunde geht, bin ich wieder etwas erholt, die Alleinfahrt (ca. 5 km) war eine wahre Wohltat!

Den Anstieg schaffe ich, zwar am Ende des Feldes, aber das dicke Ende kommt dann in der Abfahrt, da setzen sich vorne etwa 10 Mann ab. Zunächst wilde Verfolgung, aber als wir nicht schnell näher kommen, geben die Säcke gleich auf. Der Abstand bleibt aber in etwa gleich, und 3 km vor dem Ziel raffen sie sich doch noch einmal auf, Kaiserlehner nimmt mit hohem Tempo, wir kommen näher, nach der 1000-m-Marke fehlen noch knappe 3 Sek., da wird vorne angetreten, ich sprinte mit dem letzten Rest Energie das Loch zu, bin bei der 200-m-Marke im Feld drin, werde aber von den 29 Mann, die zeitgleich klassiert werden, nur 22. und damit 4. in meiner Kategorie.

Robert

Sonntag, 20. April 2008: Kirschblütenrennen in Wels, 70,5 km

Gleich vom Start weg immens hohes Tempo, und so zerreißt das Feld schon am ersten Anstieg nach 1 km, es bilden sich ein paar Gruppen, und in der folgenden Abfahrt auf der Bundesstraße fahre ich über einen Kilometer lang mit 72 km/h (!), ehe ich wieder dran bin, aber dann geht´s in die Hügeln rein, und im langgezogenen Anstieg nach Buchkirchen muß ich abreißen lassen.

Da zerfällt das ganze Feld mehr oder weniger, es bilden sich viele Gruppen, und in der Folge sammeln wir auf dem weiteren Weg zum Schartner Berg Fahrer um Fahrer ein, die von vorne zurückgefallen sind. Meine Gruppe, ursprünglich 3 Mann, wächst und wächst. Der starke Wind ist auch ziemlich selektiv, und nach der steilen und kurvigen Abfahrt wartet der lange und steilere Anstieg auf den Mistelbacherberg, dort gibt es eine langgezogene und hundsgemeine Kuppe, ehe es in die Abfahrt geht.

Kurz vor dem Ziel wartet dann noch der Merkermeierberg, ein kurzer ca 500 m langer Hügel, der aber auch sehr wehtun kann. Kurz vorher kommt von hinten eine Gruppe mit meinem Klubkollegen Schweighofer heran, und dann sind wir 11 Mann, die mit einem Schnitt von 37,5 km/h die erste Runde beenden.

Ánstieg zur Bergwertung am Mistelbacher Berg

In der zweiten Runde bleibt die Gruppe beisammen, wir fahren über den Schartner Berg, da zerteilt sich die Gruppe ein wenig, findet in der Abfahrt aber wieder zusammen und geschlossen nehmen wir den Mistelbacherberg in Angriff, wo etwa 1 km vor der Bergwertung das Spitzenfeld der Junioren vorbeifährt. Ein paar von uns versuchen mitzufahren, und dadurch bricht die Gruppe völlig auseinander.

Diejenigen, die mitfahren, bleiben aber wenig später fürchterlich stecken, und so kommt es, in der Abfahrt nur mehr ein Teil zusammenfindet. Zusammen mit Schweighofer fahre ich ein paar Sekunden hinter der Gruppe her und ärgere mich fürchterlich, daß ich auf so saublöde Weise den Anschluß verloren habe. Manchmal rollen wir nur mit 35 km/h, manchmal fahre ich mit der Wut im Bauch mit 52 km/h, der Abstand aber bleibt stets derselbe. Und so bleibt mir nur der 10. Rang, für Hans der 11. Platz. War nicht mein Wochenende.

Robert

 

Mein erstes Rennen in diesem Jahr, und ich bin einer der Leidtragenden der Tempojagd gleich am ersten Anstieg nach dem Start, da lässt jemand ein Loch und so wird eine ganze Gruppe mit mir abgekuppelt. So sehr wir uns auch bemühen, wir kommen nie mehr an  das Feld heran, erst nach dem Schartner Berg kommen wir an eine abgeschlagene Gruppe ran, in der auch mein Klukollege Robert fährt. Ich quäle mich über die Anstiege, die allesamt sauschwer sind. In der zweiten Runde am Mistelbacherberg reißen die Junioren unsere Gruppe auseinander, als sie uns überholen, und da habe ich dann leider nicht genug in den Beinen, um wieder ran zu fahren. Zusammen mit meinem Vereinskollegen Robert fahre ich kurz hinter der Gruppe, aber wir kommen nicht mehr heran. Und so bleibt mir am Ende der 11. Rang in der Klasse Master III.

Johann

Samstag, 19. April 2008: Einzelzeitfahren in Ybbs, 13,3 km

Unmittelbar vor meinem Start beginnt es zu regnen, der Wind wächst zu Sturmstärke an (direkt aus Westen), Gegenwind auf der ersten Hälfte der Strecke. Aufgewärmt bin ich natürlich auch nicht optimal, und so kämpfe ich mich mehr schlecht als recht bis zur Wende,von den angepeilten max. 9 Minuten ist natürlich keine Spur, ich brauche beinahe 12 Minuten (!), ehe ich mit Rückenwind die zweite Hälfte fahre, und da benötige ich gerade mal siebeneinhalb Minuten, aber der Rhythmus ist auch ziemlich unausgewogen, das Tempo sackt dazwischen immer wieder ziemlich tief runter.

Ich bin halt kein Zeitfahrer, und da gibt es viel zu viele Faktoren, die alle nicht stimmen, und dann kann halt auch keine sehr gute Zeit raus kommen. Immerhin, unter den 21 Startern bin ich mit dem 11. Rang eigentlich doch weiter vorne als erwartet. Auf den Sieger Jens Mateyka (RC Schnecke), einen sehr starken Zeitfahrer, verliere ich aber mit 1:51 Minuten doch zu viel.

Robert

Sonntag, 13. April 2008: Straßenrennen in Lenart (SLO), 76 km

Endlich ein richtiges Masterrennen! Drei Anstiege machen das Rennen doch einigermaßen selektiv, und gleich den ersten Anstieg kurz nach dem Start benutzen viele, um das Feld zu sprengen. Es geht in Stufen rauf, ich muß mich schinden und plagen, bin oben nicht mehr dran, es sind viele kleine Gruppen, nach der Abfahrt aber ist alles wieder geschlossen.

Sehr aggressiver und offensiver Rennverlauf, es wird andauernd attackiert, sowohl in den Anstiegen als auch im Flachen. Überall einfach. Und man merkt da sofort den Unterschied zwischen Rennen und Marathon, wo gleichmäßig konstant schnell gefahren wird, mit relativ hohem Grundtempo.

Zweiter Anstieg, wieder abgesetzt, unrhythmisch, teilweise sehr steil, bis zu 15 %, ich halte hin, fahre mir die Seele aus dem Leib, bin dennoch abgerissen. Aber nicht weit, ich kann mich mit nur ein paar Sekunden Rückstand über die Kuppe retten. Fataler Weise gibt es auf allen drei Anstiegen Bergpunkte zu gewinnen, da wird natürlich auf  Teufel komm raus gefahren.

Der dritte und letzte Anstieg, ca 17 km vor dem Ziel, ist auch der schwierigste und längste. Viele Attacken, alles aufgesplittert, ich kann den Abstand halbwegs halten, fange mich wieder und kann dann am letzten Kilometer sogar noch bis auf  200 Meter an die beiden Führenden ran fahren, in der Abfahrt ist die Gruppe geschlossen, 8 Mann sind wir vorne. Leider sind Srnel und Ropret auch dabei, die beiden stärksten Sprinter. Die letzten 8 km sind unübersichtliches Chaos, Attacken am laufenden Band, jeder probiert es ein paar mal, nur Srnel und Ropret nicht, wozu auch, die beiden können auch im Sprint gewinnen, aber sie müssen nachfahren, und das besorgt Ropret, also nehme ich an, daß der für Srnel den Sprint anziehen wird, daher hänge ich mich an dessen Hinterrad und kümmere mich um nichts mehr sonst.

Leider entwischt am letzten Kilometer doch noch einer, der gewinnt auch, aber Srnel wird Zweiter, ich Vierter – ich habe gar nicht gewusst, daß ich auf einmal auch ein Sprinter geworden bin. Siegerschnitt 37 km/h, knapp 600 Höhenmeter, ich habe 2 Sekunden Rückstand. Leider so knapp das Stockerl verpasst, es haben ca. 15 Zentimeter gefehlt.

Wirklich schade, das wäre die zweite Podiumsplazierung heuer gewesen!

Robert

Sonntag, 6. April: Marathon in Pecs (Ungarn), 123 km

Saukaltes und naßes Wetter, das ist Südungarn. Start noch dazu schon um 8 Uhr, es ist fast noch nachts. Ich kotze mich fast an, so schnell wird gestartet. Die Gruppe mit den Elitefahrern fährt vorne weg, hinten wird nachgefahren. Die ersten 12 km fahren wir in 14 Minuten (leicht bergab, aber mit Gegenwind), es nieselt leicht, die Straßen sind allesamt naß, glitschig und dreckig.

Dann bin ich endlich vorne dran (die Elitefahrer sind weg), dann sorgt ein Massensturz für die nächste Selektion. Gut 30 Mann liegen auf der Pfeife, einer von den Heinis ist auf der Mittellinie auf einen reflektierenden Knopf draufgeknallt, es hat ihm den Lenker aus der Hand geschlagen und er hat das halbe Feld abgeräumt. Ich bin unmittelbar dahinter, radiere durch die glitschig nasse Wiese und bin sofort wieder im Rest des Feldes drin. Weiß eigentlich gar nicht, wie das so schnell gegangen ist!

Denn eigentlich ist es nicht mein Tag, ich fühle mich nicht gut, es ist viel Plackerei und Quälerei dabei, mit Leichtigkeit geht gar nichts. Am Ende sind wir acht Fahrer meiner Altersklasse 45+, und auf einer kilometerlangen Sprintgeraden in Pecs habe ich nicht viele Chancen. Ich werde auch nur Siebenter. Na gut, unter Anbetracht der Umstände bin ich hochzufrieden. Hatte es mir eigentlich schlimmer vorgestellt.

Robert

Kollar Kriterium Stattersdorf erstmals Masters-ÖM

5. April 2008: Kollar Kriterium Stattersdorf erstmals Masters-ÖM

Im Rahmen der NÖ Masters TOUR wird das Kriterium in Stattersdorf erstmals als Österreichische Meisterschaft für Masters (8. Juni) ausgetragen. Im vergangenen Herbst machte der Stattersdorfer Traditionsclub Schlagzeilen als der Vertrag mit dem neuen Namenssponsor Kollar Bad Heizung Solar unterschrieben wurde. Für die neue Saison sicherte sich die nun unter Arbö Kollar Cycling Team firmierende Rennfahrertruppe als Attraktion die erstmalige Austragung der Österreichischen Meisterschaft für Masters im Kriterium.

Die bei Fahrern, Zusehern und Anrainern beliebte Rundenhatz auf dem schnellen Stattersdorfer Kurs mit Start und Ziel beim Gasthaus Lindtner, dem Klublokal der Blauweissen, ist auch 2008 wieder in die NÖ Masters TOUR eingegliedert und bildet am Sonntag den 8. Juni 2008 die Abschlussveranstaltung der viertägigen Rennserie.

Neben zahlreichen, namhaften Startern aus allen Bundesländern, die in 7 Kategorien um die begehrten Österreichischen Meisterschaftstitel und -medaillen in Gold, Silber und Bronze kämpfen werden, sind auch VIP-Gäste der Sponsoren Kollar, Völker Personal Bereitstellung, Sparkasse und Arbö zu erwarten. Auch Vertreter der Gemeinde- und Landespolitik, sowie die Familien und Fans der Fahrer werden die Strecke säumen. Für das leibliche Wohl der Zuseher und Teilnehmer wird wie immer Mario Lindtner persönlich in seinem Gastgarten mit köstlichen Grillhendln, anderen bodenständigen Schmankerln und kühlen Getränken sorgen.

Samstag, 5. April 2008: Straßenrennen in St.Johann/Herberstein, 40 km

Das war also das erste Rennen in Österreich, das kurze Straßenrennen in St.Johann/H, runter bis Großwilfersdorf, Wende und zurück bis Kaibing. Runter mit teilweise Rückenwind, bis zur Wende hatten wir einen Schnitt von 48 km/h. Ich bin mit den A-Fahrern gestartet, wir mußten 4:40 Minuten Vorgabe auf die C- und D-Fahrer und 2 Minuten auf die B-Fahrer aufholen, was nach der Sprintwertung nach 10 km gelungen ist.

Bei der Rückfahrt im Gegenwind dann hat es ein paar Attacken gegeben, weggekommen ist etwa 15 km vor dem Ziel eine 5-Mann-Gruppe mit 3 Vychodil-Fahrern, die restlichen 6 Mann von denen haben im Feld abgestellt. Damit war alles gelaufen, die ersten 5 Plätze vergeben. Als totaler Nichtsprinter habe ich natürlich gewartet, bis die Spitze uneinholbar weg war, bis die Distanz zum Ziel auch viel zu kurz war, um da noch vorne ranzufahren.

Da habe ich mir gedacht, passen sie dann nicht mehr so auf, ich habe also versucht, das Tempo hoch zu halten, um das Feld in die Länge zu ziehen. Ich reihe mich also mit ein, und als der Führende vor mir weg schwenkt, trete ich an. Das tut allen weh, ich lasse mich natürlich gleich einholen, aber kaum ist das Loch geschlossen, kommt der nächste Antritt.

Auf diese Art und Weise sind bald ein paar Löcher im Feld, die ersten fallen zurück. Gut so. Der Zielsprint führt auch bergauf über eine kleine Kuppe, und das wird ein richtiger Kraftsprint. Keiner sprintet mehr so richtig, die rollen alle nur so rein. Ich bin ungefähr an der zehnten Stelle, aber leider waren halt noch 5 Mann vorne weg.

Der Sieg geht an Michael Schwarzäugl vor Daniel Wabnegg (beide Radsport-Vychodil Vredestein Graz), ich habe eineinhalb Minuten Rückstand und werde 12.

Robert